Gusia
Hallo Mädels, ich wende mich mal an euch, weil ich mich aktuell in einem tiefen Loch befinde 😭. Ich versuche meine Geschichte kurz zu halten und gleichzeitig mir irgendwie Mut und Hoffnung zu verschaffen, in dem ihr euch mit euren Beiträgen beteiligt. 2021 kam unsere Tochter zur Welt, die erste Schwangerschaft war ohne Probleme, Geburt war nicht schön. Aber im Großen und Ganzen sind wir innerhalb eines Jahres schwanger geworden, nachdem wir angefangen haben meinen Zyklus zu tracken. Seit Juni 2023 versuchen wir es mit einem 2. Kind und bis dato ohne Erfolg. Es gab auch in dieser Zeit keine Fehlgeburten oder ansatzweise Schwangerschaftsanzeichen. Umso mehr Zeit verstrich, umso mehr habe ich mir Druck gemacht und mit Ovu-Test, Basaltemperatur, Folsäure und Vitamin D Einnahme etc. das ganze gesteuert. Im Herbst 2024 habe ich eine KiWu aufgesucht alle Test durchgeführt etc. Dann Januar 2025 die Diagnose bekommen Endo Grad 3 mit einem verklebten und undurchlässigen Eileiter, der andere nur zäh. Meine Welt ist zusammengebrochen und ich habe mich wie im schlechten Film gefühlt. In 2024 war ich so oft krank, dass ich mit der zusätzlichen Diagnose gesagt habe, so gehts nicht weiter. Mental war ich nicht in der Verfassung eine Ivf durchzuführen. Deshalb habe ich eine Heilpraktikerin aufgesucht und musste erst einmal wieder fit werden, um an das Thema schwanger werden normal ranzugehen. 1 Jahr ist um es geht mir gesundheitlich besser, aber mental leider nicht. Der Herzenswunsch ein 2. Kind zu bekommen ist noch immer nicht in Erfüllung gegangen. Ich trage eine solche tiefe Traurigkeit in mir, die sich in Frustration umwandelt. Dieses Thema bestimmt gerade mein Leben, mein Alltag und ich möchte davon wegkommen. Denn das wichtigste im Leben - meine Familie - leidet dadrunter. Leider komme ich aus dem Teufelskreis nicht heraus. Ich habe auch so einen hohen Druck in mir, dass ich jeden Tag heulen könnte. Aktuell finde ich, dass ich alleine mit dem Thema bin. Mein Mann möchte unter keinen Umständen eine künstliche Befruchtung durchführen - einerseits wegen der mentalen Ebene und andererseits wegen dem fianziellen Aspekt. Er hat es akzeptiert, dass es bei einem Kind bleibt. In der Hinsicht habe ich leider keine Unterstützung, aber die Einwände sind berechtigt und auch nachvollziehbar, weil die Garantie, dass es klappt - auch keiner geben kann. Vielleicht war irgendjemand in einer ähnlichen Situation und kann Tipps geben. Ich bin wirklich für alles offen, aber so langsam gehen meine Ideen aus. P.S. Mit der Heilpraktikerin habe ich einen Speicheltest gemacht, um den Hormonhaushalt zu kontrollieren - dadurch wurde erkannt, dass ich einen Progesteronmangel habe und eine Östrogendominanz. Was jetzt aber in einem guten Verhältnis steht. Viele Grüße Gusia
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