Leeni4
Hallo, ich bin total verunsichert. Mein Sohn 21 Monate war bzw ist krank. Erkältungssyntome, hab mir nichts weiter bei gedacht. Er ist sehr selten krank und irgendwann muss er ja auch mal etwas kränkeln
Nach 2 Tagen kam dann Fieber dazu und er war sehr weinerlich und ich hatte das Gefühl das er Hals- und Ohrenschmerzen hat. Beim Windeln wechseln, weinte er so sehr, dass ich freien Blick auf seine Mandeln hatte und da fiel mir gelblicher Belag an der linken Mandel auf. Bin direkt zum Arzt, der mich auch sofort zum HNO-ARZT überwiesen hat. Der stellte nun fest, dass mein Sohn auf der Mandel eine klein-halb-Fingernagel große Zyste hat.
Er verschrieb erstmal ein Antibiotikum, warum???- keine Ahnung!!!
Nach einer Woche war es nicht besser und er stellte bei meinem Sohn beidseitige Paukenergüsse fest und schickte uns in HNO-Klinik. Dort waren wir nun gestern. Der Chef-Arzt dort untersuchte ihn und war hin- und hergerissen was nun am besten zu tun wäre. Er selbst, würde es bei seinem eigenem Kind nicht sofort operativ entfernen lassen, er allerdings auch selbst Veränderungen feststellen kann und ich bzw wir nicht und es ja auch nicht so schön wäre alle 6 Wochen zum Arzt zur Kontrolle zu gehen. Würde mich nun weniger stören...
Naja....Im Laufe der Untersuchung schaute er in die Ohren und stellte die Paukenergüsse fest. Die ja aber auch von seinem derzeitigen Infekt kommen kann. Mir ist auch nie aufgefallen, dass mein Sohn schlecht hört, deshalb kann es gut möglich sein.
Allerdings war er da sofort für eine op. Und wenn er während der op feststellt, dass die Polypen vergrößert sind ,sollen diese gleich mit entfernt werden. Also: zyste raus, Trommelfell schnitt und evtl polypen raus. Mmmhhh.....Kann man denn nicht vorher erkennen wie groß die polypen sind???
Und wenn die paukenergüsse nur vom Infekt kommen, wäre es nicht sinnvoller die zyste erstmal zu beobachten und zu gucken ob sie sich verändert, größer wird oder ähnliches, bevor man direkt operiert??!! Wie gesagt er ist erst 21 Monate und ich hab riesen bammel vor der Narkose.
Wenn es dazu kommen sollte, möchten wir es lieber ambulant machen lassen, da wir der Überzeugung sind das dass weniger Stress für unseren Sohn bedeutet. Der Arzt war eher für Stationär aber nur auf Grund des Alters....Hat jemand ähnliche Erfahrungen?? Vielleicht auch eine op im gleichen Alter???
Lg
Unser Sohn wurde genau an seinem zweiten Geburtstag operiert. Paukenschnitt mit Röhrchen setzen, Rachenmandeln entfernen. Wir haben ihn abends mit nach Hause genommen. Ein Jahr später die selbe Operation und das bis er neun war. Mit vier Jahren zusätzlich die Entfernung der Tonsillen, sonst wäre er uns verhungert, oder wir hätten Sondennahrung geben müssen, da er nichts mehr schlucken konnte außer Flüssigkeiten. Das war das einzige Mal, dass er stationär behandelt wurde. Allerdings wird die Tonsillenteilentfernung mit Laser inzwischen auch ambulant möglich. Haben wir dann bei Sohn 4 gemacht. Ich denke, es war jedes Mal die bessere Entscheidung. Er hat sich ambulant viel schneller wieder beruhigt und war kein bisschen verstört. Ich würde es immer wieder so machen. In eurem Fall hätte ich erst einmal gefragt, für was das Antibiotikum gut sein soll, wenn es eine Zyste ist und dann würde ich lieber die 6 wöchige Kontrolle einer OP vorziehen. Paulenergüsse hatten meine die ersten Jahre ständig - alle fünf. Die eustachsche Röhre war zu schmal und wir mussten warten, bis diese wuchs und für ausreichend Belüftung sorgte. Allerdings hatten sie nie eine Entzündung dabei. Also nie eitrige Flüssigkeit, sondern immer klar. Alles Gute
Ach mensch da habt ihr ja schon einiges hinter euch...
Ich bin einfach davon ausgegangen, dass er das Antibiotika bekommt, weil es ja auch eine eitrige Entzündung hätte sein können, da er ja auch Fieber hatte. Naja...Nun ist das Antibiotikum aufgebraucht und es stellt sich uns die Frage wie wir nun weiter verfahren.
Er hatte vorher noch nie paukenergüsse (Auf jeden fall vorher nie bemerkt!!) geschweige denn, ist er oft krank weshalb ich nicht verstehe warum man das gleich operativ beheben will. Klar, wenn die zyste nun stetig wächst, muss sie natürlich weg aber bis jetzt weiß niemand ob sie wächst oder wie lange er die zyste überhaupt hat. Und auch bei einmaligem auftreten von paukenergüssen operiert man doch nicht sofort???
Ich hab da echt Angst vor....alleine der Gedanke, dass er einen Zugang gelegt bekommt, macht mich fertig.
Ich habe gestern direkt zwei Termine mitbekommen. Einen Vor-Stationären zum Blut abnehmen
und Hörttest machen und für das Gespräch mit Arzt und Anästhesist und den op Termin....Was mach ich denn jetzt?????
Ich würde nochmal mit dem Chefarz sprechen. Ihm sagen, dass Du Bedenken bezgl. der OP hast, gerne den Infekt abwarten möchtest bzgl. der Paukenergüsse und sehr wohl bereit bist (was dann aber auch wirklich passieren muss) erstmal alle sechs Wochen kontrollieren zu lassen. Verändert sich die Zyste wird größer o.ä. und bleiben die Paukenergüsse würde ich aber operieren lassen. Wie lange ein Kind stationär bleiben soll, sollte m.E. nach der Arzt entscheiden. Bei vielen Eingriffen im Mund/ Hals besteht eine Nachblutungsgefahr. Ist der Patient direkt im Krankenahus, kann die Bltutung schnell und kompetent gestillt werden, auch die Schmerzbehandlung nach der OP gestaltet sich einfacher. Ein Zugang piekst beim legen und das war es dann. Für die Eltern mag das schlimm aussehen, wenn die Kinder festgehalten werden, schreien etc. aber es ist ein kleiner Pieks mit einer Nadel welche wieder rausgezogen wird, in der Vene verbleibt nur ein Plasitkröhrchen.
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