Elternforum Rund ums Baby

Hypospadie fistelschließung schmerzen

Hypospadie fistelschließung schmerzen

Sabina28

Beitrag melden

Guten tag, da ich durch den Feiertag heute niemanden in unserer klinik erreiche wollte ich mir einmal hier Rat holen. Mein sohn wirde 3 mal jetzt operiert  Mit 8 monaten schaftaufrichtung gut verlaufen... Mit 12 monaten harnröhrenversetzung- gut verlaufen Jedoch eine fistel gebildet  Nun Mit 18 monaten (vor 5 tagen) wurde er ein drittes mal operiert. Fistel wurde verschlossen, Katheter gelegt etc.  Der Katheter wurde gestern raus genommen und der Verband wurde abgenommen. Nach 1x pipi machen durften wir gehen. Nun ist es so das er wohl versucht pipi zu mschen aber Schmerzen dabei hat. Er zappelt stark rum und weint. Trinkt auch viel weniger (vermutlich weiß er den Zusammenhang- trinken- pipi mschen-Schmerzen) Trotzdem trinkt er etwas  Gestern abend hat er vorm schlafen gehen eine halbe Tasse Tee getrunken. Jedoch blieb nachts die windel trocken bis morgens  Nachts hat er sehr oft aufgeschrien und sich überstreckt( zum Glück aber irgendwie wieder beruhigt) Morgens nach dem aufstehen (6 uhr) hat er dann geweint und pipi gemacht Dann um ca 8:30 uhr nochmal pipi gemacht  Windel gewechselt. Dann hat er um ca 10 uhr angefangen wieder stark zu zappeln und zu weinen  Wir haben ihm dann schmerzmittel gegeben, jedoch bleibt vis jetzt die windel trocken... Hält er es zurück weil es schmerzt kann das sein ? Und wie gehen wir da jetzt am besten weiter vor... 1 frage. Hält er es zurück weil es so schmerzen kann ? 2 frage. Ist es normal das in der nacht die windel trocken blieb in Verbindung mit dem nächtlichen aufschreien und überstrecken ? 3 frage. Wie lange können die schmerzen beim pipi machen anhalten ? 4 frage. Ist es normal, dass er jetzt weniger trinken möchte ? (Er hat immer sehr gerne seine pre Milch noch getrunken, jetzt lehnt er sie komplett ab, aber Flüssigkeit in Form von Tee, wasser oder Milch ist ja jetzt wichtig..) Wie gesagt ich versuche jemanden im klinikum zu erreichen, leider ist es wohl nicjt besetzt aufgrund des feiertages...


Ally79

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sabina28

Hallo, ich würde bei der 116117 anrufen und mich beraten lassen, ob ihr es checken lassen sollt.  Wenn ihr euch auch nur annähernd unsicher seid, ob alles ok ist, würde ich zum Kindernotdienst fahren.  In dem Fall, dass eine OP vorangegangen ist lieber auf Nummer sicher gehen, vor allem bei einem Kind, das noch nicht kommunizieren kann. Aber wie geschrieben, würde ich erst mit der obigen Nummer telefonieren.  Ich hab da gute Erfahrungen gemacht,  bei ihrer Einschätzung. 


Bonnie

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sabina28

Bei nachoperativen Problemen bitte immer einmal kurz in die Kinderklinik fahren und das einen Arzt anschauen lassen!! Du kannst doch so ein riskantes Thema nicht mit ein paar Laien übers Internet klären. Ich verstehe nicht, wieso Eltern aus Faulheit nicht mal für die Gesundheit ihres Kindes den Hintern hochkriegen.


Chriss123

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Bonnie

Ich glaube, das hat wenig mit Faulheit zu tun. Wirklich faule Eltern würden auch hier nicht fragen. Es gibt diverse Gründe nicht direkt ins Krankenhaus zu fahren. Je nachdem, was man vorher für Erfahrungen mit seinen Ängsten und Nöten beim Gespräch mit Ärzten gemacht hat, ist man da einfach vorsichtig und "will nicht zur Last fallen". Oder der Weg ist so weit, dass es für das operierte Kind per se belastend ist - vielleicht wird er ja reisekrank? Oder ist schon von den bisherigen OPs so gestresst gewesen, dass das Gebäude ihn ausrasten lässt. Oder es gibt andere abhängige Lebewesen (Tiere, Geschwister, etc.), die unter einer erneuten stundenlangen Abwesenheit leiden würden. Die Entscheidung wie man mit einem kranken Kind umgeht - egal ob post-operativ oder nicht - ist sehr situations- und persönlichkeistabhängig und es gibt keinen Grund, dass du die Threaderstellerin so angehst und ihr irgendetwas unterstellst. Denn wir kennen niemals alle Umstände anderer Menschen. In der Sache hast du natürlich trotzdem Recht: mögliche post-OP Schmerzen gehören mit Fachleuten geklärt. Im Zweifel erstmal mit der 116117 wie jemand anderes schrieb. Deren Mitarbeiter können das aus der Ferne abschätzen, denn dafür sind sie geschult. Den Rat kann man aber ganz nett und sachlich geben. Wenn Leute sich nicht vorverurteilt und angefahren fühlen, hören sie übrigens auch viel lieber auf den Ratschlag. 


Bonnie

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Chriss123

Sorry, aber das ist alles Quark. Und zwar gefährlicher. Der Rat mit der 116 117 ist immerhin gut.


Chriss123

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Bonnie

Das ist kein Quark. Das sind - nachvollziehbare - Annahmen, warum jemand hier fragt statt direkt auf Verdacht los zu fahren. Und zwar deutlich nettere als dein direkter Vorwurf der Faulheit. Menschen sind komplex. Entscheidungrn niemals schwarz und weiß. Dass eine aus unserer Sicht unkluge Entscheidung getroffen wird, heißt nicht, dass die Fragende sich nicht so gut wie möglich, um das eigene Kind kümmert. Deine Kernbotschaft, dass man damit zum Arzt geht, ist richtig. Dass man ggfs die 116117 vorschieben kann auch. Und wenn man das so nett schreibt wie in der allerersten Antwort hier, dann hilft es weiter. Wenn man den Eltern nen Vorwurd hinterherschieb, hilft das genau gar nicht. Denn du kannst überhaupt nicht beurteilen, ob die Frage in diesem Forum aus Faulheit gestellt wurde oder aus einem von tausend anderen Gründen.  Inzwischen steht oben ja sogar, dass in der behandelnden Klinik niemand erreichbar ist. Meiner Meinung nach sollten die in ihrem Anrufbeantworter eine Info schalten, was man tun kann/soll. Ist nämlich ihr Job für die umfassende OP-Nachsorge zu sorgen und ggfs auf Notdienste hinzuweisen. Dann müssen auch keine beunruhigten Eltern in irgendwelchen Foren Rat suchen und sich beleidigen lassen.