Catmu
Gleich zu Beginn: ich habe die Sendung nicht gesehen und entnehme alles nur dem Thread von gestern Abend. 1. ich kann es nicht nachvollziehen, sein Kind wegzugeben 2. Frauen, die das wollen oder meinen, zu müssen, sollten tatsächlich mehr Unterstützung und Beratung bekommen, und zwar in der konkreten Situation in der sie sie brauchen. Und das ist nunmal oft unmittelbar vor oder eher nach der Geburt. Und da sind nunmal Ärzte und Hebammen am nähesten dran und in der Situation mit dabei. Jeder Busfahrer muss erste Hilfe beherrschen, weil ein Unfall und Verletzungen der für ihn naheliegenste 'Notfall' ist. So fände ich es auch sinnvoll, wenn insbesondere Hebammen für Krisensituationen geschult wären und der Mutter mögliche lösungswege aufzeigen können. Denn Kurzschlusshandlungen passieren m. E., weil auf die schnelle keine Lösung parat ist. Da helfen alle Beratungsangebote nichts, die Vorlaufzeit oder Eigeninitiative benötigen. Und gerade da müsste Hilfe vor Ort her, möglicherweise auchbert mal vorübergehende Lösungen, bis sich die Mutter einen Überblick über ihre Situation und gefühlsselig verschaffen konnte. Kurzschlussreaktionen -ob weggabe oder schlimmeres- könnten so möglicherweise öfter verhindert werden. (Ich persönlich habe gerade jmd., der sein Kind zur Adoption freigab, es jetzt, nach 4 Wochen,da sie merkte, möglicherweise könne sie es mit der nötigen Unterstützung doch schaffen, zurückverlangt. Grausam auch für die adoptionseltern, vermeidbar durch Übergangslösungen) Und das hieße doch wohl nicht, dass die Mutter es dann, wenn sie sich doch für ihr Kind entscheidet, nicht mit all ihrer liebe großziehen würde. Wenn möglich sollte ein Kind doch bei den leiblichen Eltern aufwachsen, das ist der Idealfall, wenn die Verhältnisse stimmen. Nichts anderes wollte wohl cojote damit sagen. Einigkeit darüber, dass es Lösungen geben muss, für Mütter, die das Kind nicht behalten können oder wollen, besteht wohl allerseits. Nichtsdestotrotz sollte eine Mutter jede Hilfe und Unterstützung bekommen, um ihr Kind behalten zu können, und das von allen Seiten. Ich denke, cojote wurde hier ordentlich mißvertanden. Und ich finde es absolut daneben, andere hier als doof und anderes, schlimmeres zu bezeichnen (und am besten einige Stunden davor sich über Trolle auszulassen), denn seine Ansichten wird man hier wohl noch äußern dürfen, zumal sie hier mit Sicherheit mißverstanden wurde, weil sie es nicht soo ausführlich beschrieben hat. Sowas ist unterste Schublade. Da gehe ich zu 100% konform mit mama Frosch und ihren Beiträgen im Troll Thread. Das war mein Beitrag hierzu. Und jetzt, einen schönen, schneeigen Tag!
Sie hatte Ihre Meinung und wollte sich in keinsterweise in die Gefühlswelt der Mutter versetzten, sie hat die Mutter nur verurteilt. Jeder der nicht Ihrer Meinung war, wurde dumm angemacht. Äußerungen wie diese sind Stammtischparolen und keinerlei Diskussion wert "Sie war nicht mal zu den Vorsorge Untersuchungen.Solche sind es die ihre Babys in Tiefkühltruhen oder Blumenkästen verscharren." Was das Troll Thema jetzt wieder dabei soll verstehe ich nicht.
Nicht sie hat dumm angemacht. Sie wurde dumm angemacht. Und genau DAS hat mit dem Troll Thema zu tun. Nämlich zum einen, dass sich einige 'normale' User hier vonnöten Trollen 'angemacht' fühlen, selber aber gerne Tiefschläge austeilen. Siehe Mama Frosch im Troll Thread. Ansonsten und inhaltlich hat das hier absolut nichts mit dem Troll Thema zu tun.
Möglicherweise sind genau das Mütter, oder möglicherweise sind genau darunter mütter, die sowas tun, möglicherweise dann, wenn sie nicht die Möglichkeit der Adoption sehen oder in Anspruch nehmen und sich entsprechend ausweglos wähnen. Denn in beiden Fällen wollen die Mütter das Kind nicht oder denken, es nicht behalten
Ich habe die Diskussion gestern verpasst, und noch nicht zurückgelegen, aber ich wollte mal einwerfen, dass Kindstötung unter der Geburt bzw. Kurz nach der Geburt strafrechtlich immer noch milder bewertet wird als sonst, denn die Mutter befindet sich tatsächlich in einem Ausnahmezustand. Die Hebammen in die Pflicht zu nehmen würde dann gut funktionieren, wenn diese Frauen für ihre Arbeit einen ähnlich hohen Lohn und Status wie jeder Gynäkologe bzw. Facharzt erhalten würden. Stattdessen ist der Staat nach wie vor darum bemüht, es diesem Berufsstand in seiner Existenz so schwer wie möglich zu machen...
Man war nicht Ihrer Meinung und hat die auch klar zum Ausdruck gebracht. Es war wohl cojotes empfinden, das sie dumm angemacht wurde. Das sind aber zweierlei paar Schuhe. Es gab eine Aussage mit " Ja, du bist doof" das war es aber schon. Weil alle anderen NICHT ihrer Meinung waren, kommt das Trollthema auf? Les Dir den Thread bitte nochmal Antwort für Antwort durch und erkläre mir WO sie dumm angemacht wurde. Damit könnte ich dann was anfangen. Da gab es hier schon weitaus heftigere Aussagen als "Ja, du bist doof" und ich glaube, egal wer den Thread eröffnet hätte, wäre DIESE Diskussion genauso ausgefallen.
Hej allesammen! Auch ich habe keinen beiutrag gesehen und nichts weiter gelesen als was hier in diesem Thread steht. Vielen Frauen,die ihre Kinder weggeben oder sogar umbringen, könnte anders besser geholfen werden - und ihren Kindern erst recht. Unbestritten - und ich würe das sicheru ntersützen! Trotzdem wird es immer Situationen, Lebenswege geben, in denen eine Frau sich gewzungen sieht, ein Kind aufzugeben --- wegzugeben, und in denen das vielleicht sogar die leibevollste Entscheidung ist. Ich zumindest kenne eine solche Lebenssituation, wo die Frau auch mit Hebammen- und Ärzte- und Jugendamthilfe nicht viel andere Wahl hatte. Der Mutter ist es schwerer gefallen als sie glaubte; das Kind hat wie viele Adoptivkinder in der Pubertät zu kämpfen gehabt, aber manchmal ist das Leben eben so und muß so genommen werden, wie es ist. Und wer da nicht in ähnlichen Schuhen gesteckt hat, sollte sehr vorsichtig sein mit Be- und Verurteilungen! DAS wollte ich nur mal einwerfen,denn meistens tut man den Müttern sehr weh - und sehr unrecht! Gruß Ursel, DK
Ich glaube auch, dass nur ein verschwindend geringer Prozentsatz an Müttern NICHTS empfindet, wenn sie ihr Kind weggibt, weggeben MUSS, oder aus Verzweiflung tötet... Nur ganz wenige Menschen haben keinerlei moralische Instanz, Gewissen, oder was auch immer, oder haben gelernt es auszuschalten, wie beispielsweise Soldaten im Krieg. Menschen sind nunmal nicht perfekt, und NIEMAND von uns weiß, wie wir uns in einer vergleichbaren Situation WIRKLICH verhalten würden... Man kann immer leicht daherreden und verurteilen, aber wehe man selbst sieht sich in einer ähnlichen Situation "gefangen"... Wie sagte schon Jesus: wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!
Du bist doof ist schon unsachlich und einem Stammtisch angemessen, unterstes niveau 'wegen Leuten wie dir werden Kinder in Blumenkästen verscharrt'. Für sachliche Beiträge s. o.
Cojote hat diesen Usern "Verschärfte Ansichten" unterstellt. Da diese die Mutter NICHT verurteilt haben ein Kind lieber zur Adoption frei zu geben, als mit allem absolut überfordert zu sein. Die meisten User haben geschrieben, dass es besser ist ein Kind zur Adoption frei zugeben, wenn man weiß das man es mit nicht schafft. So, ich bin jetzt durch mit dem Thread und da Catmu nichts mehr schreibt, bin ich nur noch sporadisch da. Euch einen schönen Vormittag
Wir haben hier im Ort eine sehr junge Frau, die ihr Baby wissentlich umgebracht hat, da es vom Partner nicht gewollt war. Sowas kann ich nicht verstehen.... Es gibt doch Möglichkeiten, sein Kind gut und beherzt unterzubringen, ohne ihm ein Harr zu krümmen.
Dem widerspricht mit Sicherheit keiner!! Möglicherweise wäre aber auch manche Adoption nicht notwendig, wenn die Mutter hier schon Hilfe und Unterstützung bekommen würde.
Da wurde hier schon ganz anders ausgeteilt. "Du bist doof" ist bestimmt nicht Stammtisch angemessen, der Stammtisch würde einen Lachkrampf bekommen, sorry. "'wegen Leuten wie dir werden Kinder in Blumenkästen verscharrt'. " Viele Frauen in dieser Situation fürchten sich vor dem Gerede der "lieben Nachbarn" und geraten mitunter, aus diesen Gründen, in so eine Situation der Kurzschlusshandlung. Und das geschriebene von cojote ist mit dem Geschwätz zu vergleichen. Null Verständnis und mit dem erhobenen Finger wird auf diese Mutter gezeigt....
Aber auch da hat cojote nicht sachlich kommentiert. "So eine würde sich die nie selber suchen." (War auf Hilfe suchen bei Ämtern bezogen) Egal was man geschrieben hat, sie hatte die Mutter verurteilt und Punkt.
Das wissen viele aber gar nicht. Sie sind in Panik und haben Angst, ihr Unrechtsgefühl setzt aus, sie können oft nicht unterscheiden, was Recht und Unrecht ist. Und das führt zu Kurzschlusshandlungen. Zusätzlich ist zu bedenken, dass Mütter, welche ihre Kinder in der Nähe haben, oft ein wahnsinniges Schuldgefühl haben. Deshalb "beerdigen" sie die Kinder in ihrer Nähe, um ihnen wenigstens im Tod die Liebe und Nähe geben zu können, die sie ihnen verwehrt haben. Unsere Gesellschaft sollte hin-statt wegsehen und auch nicht zögern, einzugreifen.
Da gibt es Frau X (19) und ihr Kind (3) Jahre jung. Frau X wurde mit 16 schwanger, entschied sich gegen den Willen ihrer Mutter für das Kind. Der Kindsvater versprach ewige Liebe. Kind kam. Alles gut. Frau X und Kindsvater wohnen zusammen, erfahren Unterstützung durch die Eltern von Frau X. Frau X verwöhnt das Kind, es bekommt alles, was Frau X selbst nicht hatte. Kindsvater Arbeitslos. Geld ist eigentlich keines da, wird aber trotzdem ausgegeben... 2 Jahre später: Kindsvater trennt sich überraschend. Frau X steht ohne alles da, wendet sich zum JuA und wird monatelang: IM STICH GELASSEN. Familie unterstützt finanziell obwohl auch sehr knapp bemessen. Kindsvater zahlt einen Cent Unterhalt und bemüht sich nicht um Arbeit. Irgendwann springt das JuA nach Gängen zu Amtsleiter und Co dann doch ein und bezahlt Unterhaltsvorschuss. Immerhin! Rückwirkend allerdings nicht. Begründung? Keine Ahnung! Frau X hat Antrag auf Hartz 4 gestellt. Auch da kam kein Geld, weil vom JuA ein bestimmter Bescheid gefehlt hat. Nach MONATEN wird der nachbezahlt. Auch nur nach mehreren Gängen über höhere Instanzen, weil die meisten Mitarbeiter in Stadt XYZ Bürohengste und Paragraphenreiter sind. Frau X hat keine Kraft mehr. Sie wird wegen ihres Alters nicht ernst genommen und fühlt sich alleine. Mittlerweile sitzt Frau X mit ihrem Kind buchstäblich in der Klemme. Alle wollen Geld. Sie bemüht sich um Arbeit, findet aber nichts, weil das Kind keinen KiGa Platz bekommt. Wieder wird ihr nach MONATEN und unzähligen Besuchen beim Bürgermeister, Landrat usw einer zugewiesen. Am anderen Ende der Stadt. Ohne Auto schlecht zu erreichen. Aber immerhin ein Platz. Frau X findet eine Ausbildungsstelle. Kindsvater kümmert sich nicht um das Kind - nimmt es auch nicht. Frau X hat Arbeitszeiten, die nicht mit den Betreuungszeiten übereinstimmen. Sie hat viele Fehlzeiten, steht aber wieder auf weiter Flur allein da. Die Ausbildungsstelle steht auf der Kippe. Der Kindergarten auch weil das Geld fehlt. Es sind viele Schulden aufgekommen und überall werden Löcher gestopft. Für die Schuldnerberatung ist für Frau X die Lage noch nicht ernst genug...(Naiv) Familie kann ihr nicht helfen, weil die selbst arbeiten und das Kind nicht nehmen können. Finanziell wird gelegentlich unterstützt bzw zu Behördengängen begleitet. Frau X ist unglücklich. Sie kann nicht ausgehen, sich nicht als Frau fühlen, ist komplett eingeschränkt. Sie fühlt sich von allen allein und im Stich gelassen und beginnt die Entscheidung für das Kind zu bereuen. Sie denkt jetzt darüber nach, das Kind zur Adoption frei zu geben....
Hej nochmal!
Wer wo angemacht wurde, interessiert mich gar nicht, scheint aber wichtig zu sein.
Achtet alle auf Eure Sprache, behandelt Euch mit Respekt, dann wird es eien sachliche und auch fruchtbare und nicht furchtbare (wie wichtig manchmal die Buchstabenfolge doch ist!
) Diskussion.
Nur:
Genau wegen solcher Kleinhackerei trauen sich viele Menschen nicht (mehr), öffentlich und offen Hilfe zu erbitten.
Und eine Frage an die Posterin, die schrieb, eine junge Mutter habe ihr Kind "wissentlich" umgebracht.
Was meinst Du denn in diesem Zusammenhang mit "wissentlich"???
Gruß Ursel, DK
Als sie merkte, dass die Wehen einsetzten, fuhr sie in eine andere Stadt. Gebar (richtig so?) ihr Kind und warf es in den Mülleimer einer Gaststätte. Sie gibt auch zu, dass sie es bewusst tat.
Das sie unbewusst wollte, dass ihr Kind gefunden wird. Und sie hatte PANIK vor dem Partner, weil er das Kind nicht wollte. Angst, verlassen zu werden...
Aber hätte man das nicht anders lösen können? Zu Hause saßen 2 Kinder, die ihre Mutter auch gebraucht hätten. Heute hat sie zu den Kindern komplette Kontaktsperre. Bekam allerdings noch 3 weitere Kinder.
ist es immer sooo einfach. sorry, aber niemand kann solche ausnahmesituationen nachvollziehen! und mögen die handlungen der frauen noch so irrsinnig und kalt erscheinen: das sind emotionale täler, die unglaublich schwierig zu meistern sind. auch wenn hilfsangebote existieren, in diesem moment ist der tunnelblick das einzige. so stelle ich mir das vor.
Hej!
Gebar ist richtig.
Und dennoch war sie a) in einer (nicht nur homonellen) Ausnahmesituation und b) in einer verzweifelten Lage, in der jeder von uns absolut nicht weiß, wie er handeln würde.
Zwischen Zivilisation und Wildnis liegt auch bei uns nur die "Dicke" eines Blatts Papiers.
Und vielleicht wird keiner von uns zum Mörder, aber daß wir nicht zum Totschläger, zum Körperverletzenden mit Todesfolge, zum ... werden, ist manchmal mehr Glück als unser Verdienst.
Ich heiße bestimmt nicht gut, daß Kindern, Neugeborene von ihren Müttern umgebracht werden. Wie könnte ich?????
Aber ich magdie Hetzjagd auf solche verzweifelten Täterinnen nicht, die in einer Lage, die ich mir gar nicht vorstellen möchte, so glauben handelnzu müssen, weil dies das geringere Übel ist.
Kannst Du Dir sollche Not vorstellen??
ich glaube, keiner von uns.
Wenn wir dazu noch bedenken,daß jeder Mensch eine eigene Geschichte hat, sein eigene Kraft - was der eine trägt und ertärgt und woraus er stark hervorgeht, das zerbricht den anderen und läßt ihn untergehen - dann haben wir wirklich kein Recht so zu urteilen, bes., wenn wir zu dieser Gesellschaft gehören, die danebensteht und nichts anderes kann als den Zeigefinger zu erheben, hinterher.
DAS macht mich wütend, das gebe ich uz - bei allem Leid, bei allem Schmerz,das jedes getötete Kind auch auslöäst.
Um so etwas zu verhindern, brauchen wir weder Moralapostel Zeigefinger noch harte Strafen - wir brauchen viel mehr Hilfle, viel mehr Betreuung, viel mehr Miteinander, auch einfach nur von Mensch zu Mensch, nicht nur von "oben herab".
Es gibt ja durchaus Hilfseinrichtungen, wenn aber die Frau sich nicht traut, ich zu offenbaren, wenn niemand mit ihr dieen Weg geht, wen nstattdessen nur verächtlich und verständnislos ge- und verurteilt wird, dann nützt die beste Hilfseinrichtung genau gar nichts.
Und darum stolpere ich immer wieder über solche Sätze wie Deinen!!!
In IHRER Lage hat sie es vielleicht sogar bewußt getan - aber warum?????
Auch ich, auch Du, wie alle können sehr rational eine Sache durchziehen, genau wissend, daß sie nicht richtig ist, aber aus irgendeinem Grunde glaubend, daß dies die einzige Lösung oder die einzige Maßnahme ist, die uns zur Verfügugn steht.
Daß wir eben nicht anders können.
Spricht nicht gerade dieses bewußte Tun dafür, daß sie eben fast zwanghaft sämtliche Gefühle ausgeklammert hat?
Wärst Du mit Wehen gerne allein in eine fremde Statd gefahren und hättest dort Dein Kind alleine bekommen?
Wie hätest Du Dich allein in diesen Minuten gefühlt, ganz zu schweigen von den inneren und sicher auch äußeren Kämpfen, die diese Frau ausgefochten hat?
Hör auf den Finger zu erheben - versetz Dich nur ansatzweise in verzweifelte Situationen - die können so schwarz sein, daß sie jenseits unserer Vorstellung liegt, aber das bedeutet nicht, daß es sie nicht gibt für andere Menschen.
Vor allem, wenn ihnen niemand ein Lichtlein zeigt und sie niemand an die Hand nimmt.
Wie sieht es denn reell aus??
Die Frau wirdschwanger-.
Das ist schon mal nicht gut. Auch heute noch nicht uneingeschrämt.
Sioe nehält das Kind.
Da wird sie ein Lebenlang viel kämpfen muß, alleinerziehend ist kein Zuckershclecken.
Sie treibt ab.
Da hat sie auch Gewissenskonflikte und innere No, oft hört sie auch noc hVorwürfe von außen.t.
Sie gibt das Kind zur Adoption frei.
Tja, siehe diese und andere Adoptionen.
Sie ist verzweifelt und bringt es um.
nenne mir mal eine Möglichkeit, in der (hier) niemand sich moralisch erhebt und sie verurteilt?!!!
Alles leicht geredet und schwer getan.
Es gibt noch so viel zu tun in unserer Gesellschaft - unsere Hände und Köpfe könnten wir weitaus besser gebrauchen als mit solchen Diskusisonen und zum Fingererheben!
(Und wer das Gefühl braucht, sich danach gut zu fühlen:
Das hat man bei Hilfseinsätzen und hinterher durchaus auch!!!)
Gruß Ursel, DK
Probleme können aus eigentlich liebenswerten Menschen ein völliges Wrack machen. Was für uns wie eine Nichtigkeit aussieht, kann für wenn anderen ein Weltuntergang bedeuten. Und dann ist da oft das Problem der Unwissenheit, der Ratlosigkeit und der Verzweiflung. Alles zusammen führt zu solchen, oft unüberlegen und für uns so grausamen Handlungen. Das sie noch 3 weitere Kinder bekommen hat, sagt mir eher, dass sie den Verlust der drei älteren Kinder zu kompensieren versucht. Die Leere ausfüllen will. Und tief im Inneren weiß, dass es doch nicht das richtige ist. Therapie wäre das richtige, Unterstützung und Hilfe. Nicht die Verurteilung durch Aussenstehende.
Genau so Claudi!
Danke!!
Ich kenne den Fall nicht, aber drei weitere Kinder kann auch darauf hindeuten, dass die Frau nicht das Prinzip der Empfängnisverhütung verstanden hat.
Denn dazu fehlt mir einiges. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen ( meine Meinung), wie ich denke und fühle. Ich, mit klarem Menschenverstand, hätte sicher anders gehandelt. Aber nur, weil ich klar denke. Ich bin froh, dass ich solche auswegslosen Gedanken nicht habe. Allerdings, möchte ich die Sache auch nicht für gut heissen.Das versteht sich, denke ich.
Klar, das auch. Nun sind wir hier Laien und keine Psychologen. Aber gerade weil wir aussenstehende sind, sollten wir nicht verurteilen.
Das ist traurige Realität! Aber wieviele Paragraphenreiter verurteilen dann ebensolche verzweifelte Mütter nach reiner Aktenlage... Furchtbar, das Recht und Gerechtigkeit so weit auseinander klaffen. Diese Klassengesellschaft macht nämlich nicht vor Justitias Toren halt...
Gehört aber mal etwas mehr dazu, als ein Partner, der das Kind nicht will, oder sonstige massenhafte Probleme. Oder würdet ihr das dann tun? Irgendwann und ab einem gewissen punkt kann man sein handeln nicht mehr allein auf seine Umwelt schieben, besonders dann nicht, wenn es um da leben dritter, des Babys, geht. Hier tun manche gerade so, als wären ausschließlich die so handelnden Frauen das Opfer. Null Verständnis, Sorry.
Ich betone nochmal: selbst vor Gericht, vor lauter eiskalten Juristen, wird eine Mutter MILDER verurteilt... Sie ist in gewisser Hinsicht genau so ein Opfer wie ihr Kind. Tunnelblick trifft es ganz gut. Und nochmal das Gegenbeispiel: Soldat tötet im Krieg: gut? nicht gut? immer gut, immer nicht gut? Wer will (!) da pauschal urteilen und alle über einen Kamm Scheren? Wie gesagt: wer ohne Schuld ist in seinem Leben, noch NIE gefehlt hat, der DARF den ersten Stein reinen Gewissens werfen!
Hier hast du den Juristen. Trotzdem kann man nicht alles auf die Umwelt schieben sondern muss irgendwann selbst Verantwortung übernehmen, egal ob Junkie, pädophiler oder Mutter in vermeintlich auswegloser Situation. Und es gibt manche, die die vorhandene Hilfe eben nicht in Anspruch nehmen, obwohl Angebote da sind. Manchmal ist der Partner wichtiger, was auch immer. Aber diese Mütter sind sicher nicht nur Opfer.
ich finde der ist sehr gut geschrieben. Und nein, Kindstötung/Misshandlung ist bestimmt nicht i.O, da sind sich ALLE hier einig. Ich les bei keinem hier ,dass es okay ist. Ich war nie in dieser Situation und kann deshalb nicht darüber urteilen.
Den habe ich gelesen und stimme auch größtenteils zu. Zudem ist es ein ausgesprochen durchdachter und sinniger Beitrag. Allerdings möchte ich von mir behaupten, dass die Situation, in der ich mich befinde, niemals so ausweglos sein kann, dass ICH mein Kind töten würde. Insofern werfe ich den ersten Stein. Ich habe beruflich täglich mit Menschen zu tun, die am Abgrund stehen oder auch schon am Boden sind. Aber Mitgefühl habe ich nicht mit allen.
Die Privilegierung des Paragraphen 217 StGB wurde aufgehoben, ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen... Jetzt verstehe ich deine harte Linie natürlich. Aber ob das Hardlinertum wirklich HILFT oder auch nur einen Mord verhindert, wage ich mal ganz stark zu bezweifeln...
Zwischen Mitgefühl haben und jemanden verstehen liegen ja auch nochmal Welten.
Ich bin hier sicher kein hardliner, aber ich muss doch wohl auch nicht für jeden und jede Handlung Verständnis aufbringen, oder? Darf ich mir das erlauben? Ich denke schon. Im Gegenteil stehe ich täglich auf der anderen Seite und bringe von Berufswegen Verständnis für fast jeden auf. Und der Vergleich mit dem Soldaten im Krieg hinkt etwas. Dazu passen würde wohl eher das leben der Mutter gegen das des Kindes (im Krankheitsfall vor/ bei der Geburt bzw. Notfall). Wenn ein Soldat nicht tötet, um selbst zu überleben, finde ich es definitiv falsch. Auch wenn es eine Ausnahmesituation ist und sie psychisch an ihre grenzen stoßen. Ich denke, und das will ich abschließend dazu sagen, dass es auch in der Persönlichkeit angelegt sein muss, so eine Handlung begehen zu können. Denn nicht jeder/ jede würde sich gezwungen sehen, in der Situation x so zu handeln.
Auslöschen, oder nur ihre Kinder töten, habt ihr auch Verständnis, ja? Respekt, kann ich da nur sagen.
schade das manche menschen so einen kleinen horizont haben,um nicht auch die andere seite zu sehen
da fällt mir echt nichts mehr ein. Steige hier aus dem Thread aus, schwer zu ertragen das Geschreibsel von Dir und unsachlich!
Sagt die, die hallos hat.
Catmu, ich glaube dass es nicht darum geht diese Frauen von der Verantwortung frei zu sprechen. Nur darum, zu verstehen, dass manche glaubten keine andere Wahl zu haben. Warum auch immer, und sei es weil sie erbärmlich dumm sind.
Ok. Es liest sich nur teilweise etwas anders, aber du könntest recht haben.
Nur zur Klarstellung für die, die meinen, ich würde kaathii hier irgendwas anhängen.
ohhh das war jetzt natürlich ein schlag in die magengrube
ich verstehe einfach deine einstellung nicht,man kann nur hoffen das niemand in deinen kreisen mal in solch eine situation kommt
das weiß ich,wurde gestern auch schon richtig gestellt
Was ist denn daran schwer zu verstehen? Ich weiß, manche meinen sie können nicht anders handeln. Das verstehe ich. Aber ich habe kein Verständnis dafür.
wie gesagt man kann nur hoffe das deine kinder nie in eine situation kommen aus den sie keinen ausweg mehr sehen.
Das hoffe ich allerdings auch. Werde mein bestes dafür tun.
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