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Wohnen in zwei Wohnungen. Praktikabel machbar?

Wohnen in zwei Wohnungen. Praktikabel machbar?

Moosweibchen

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Hallo, Vielleicht habt ihr ja Ideen. Mein Vermieter hat uns die Möglichkeit eröffnet, zu unserer 4-zimmer eg-wohnung noch die Einliegerwohnung im Souterrain dazuzunehmen. Eigentlich reicht uns der Platz oben völlig. Beim renovieren ist uns aber klar geworden, wie hellhörig die EG Wohnung ist. Drüber wohnt nur mit Holzdecke abgetrennt, eine junge Frau, die regelmäßig und sehr lauten Besuch hat. Eine normale Unterhaltung können wir schon gut mithören. Prinzipiell kann man sich da sicher dran gewöhnen, nur gibt es einfach Nächte, in denen Schlaf für uns besonders wichtig ist und die Wahrscheinlichkeit, dass das öfter mit 'kleinen' Parties von ihrer Seite aus zusammenkommen wird, ist hoch, da mein Mann am Wochenende arbeitet. Daher war unsere Idee, das Schlafzimmer in die Souterrain Wohnung zu verlegen. Nur ist das irgendwie im Alltag glaube ich nicht so ideal, da das nur ein Zimmer ist, und wir den kleinen eigentlich in der neuen Wohnung in sein Zimmer zum Schlafen ausqautrieren wollten. Außerdem braucht man ja dann unten auch wieder die Kleider, Kaffee, will eventuell dort duschen (will nicht so gerne ungeduscht im Schlafanzug durchs Treppenhaus.. ) etc. Habt ihr Ideen für eine praktische Umsetzung? Oder sollen wir das lassen und uns oben einrichten mit anderen Abstrichen? Kann mir das gerade Schwer vorstellen. Preislich wären wir bei 150€ jnterschied warm


Cuci

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Wenn ihr das Risiko minimieren wollt, dass dort jemand einzieht und Krach macht, ihr eigentlich genug Platz habt und euch die 150 Euro nicht jucken, könnt ihr da vielleicht ein Gästezimmer oder Arbeits- bzw Spielzimmer für Erwachsene einrichten. Carrera Bahn, Nähmaschine, eben alles was sonst wonders untergebracht und nicht stehengelassen werden kann evtl oder sperrige Sachen auslagern und dort in Schränken verstauen. Oder als Krankenlager bzw für die Gesunden in harten Nächten.


Spirit

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Wie groß ist denn die untere Wohnung und könnte man die zwei ggf. irgendwie verbinden ohne, dass die Nachbarn dich dann im Schlafanzug sehen? Vermutlich nicht, weil ich der Beschreibung entnehme, dass ihr durchs Gemeinschaftstreppenhaus müsst um von einer zur andern Wohnung zu gelangen. Insofern ist das natürlich unpraktisch. Andererseits wären es nur 150 Euro Unterschied, was ich nicht viel finde und ihr hättet ein Ausweichschlafzimmer mit vermutlich Bad etc. Gerade auch wenn einer krank ist praktisch, wie ich finde. Der kann sich dann ja unten auskurieren und wird nicht gestört. Und dein Mann kann sich auch am Wochenenden seinen Schlaf holen und wird nicht gestört von der Nachbarin. Wenn die Kinder älter sind hättet ihr dann auch schon ein kleines komplettes eigenes Reich für die erste Selbstständigkeit. Wer weiß ob sich diese Gelegenheit ein zweites Mal bietet?


12Mami

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Hmm dann würde ich unten nur den kompletten Schlafbereich einrichten mit allen Kleidern und oben dann in der Wohnung quasi den Aufenthaltsbereicht. Aus dem Kinderschlafzimmer ein Spielzimmer, aus dem Elternschlaftimmer ein Hobbyraum o.ä. Das man quasi frühs nach dem aufstehen sich fertig macht, duscht und dann hochgeht und eigentlich nicht mehr hin und her rennen muss (denn das würde ich schon sehr nervig finden). Finanziell werdet ihr es euch sicherlich leisten können, sonst würdet ihr es garantiert nicht in Erwägung ziehen. Aber trotzdem wäre es für mich rausgeschmissenes Geld ein paar hunderte von Euro nur dafür auszugeben, auch als gutsituiert Familie. Wenn die junge Frau ständig laut ist und Party macht würde ich eher mal an den Vermieter rantreten


12Mami

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Achso oder sind es nur 150€ mehr? Bin jetzt davon ausgegangen dass sie zu den Preis von eurer jetzigen Warmmiete 150€ günstiger ist wegen Souterrain (Also ja nicht was ihr jetzt bezahlt Bsp 800€ und ihr zusätzlich 650€ zahlen müsst )


Jorinde17

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Hallo, es klingt recht deutlich durch, dass Du eigentlich nicht wirklich diese Wohnung dazunehmen möchtest. Weißt Du, die Erfahrung zeigt, dass man sich in solchen, “abgelegenen” Räumen dann doch nicht aufhält, sondern in der Kernwohnung bleibt, sofern es keine direkte Verbindung zur Wohnung gibt, sondern man extra ins Treppenhaus/den Flur muss. Und es ist ja auch nicht realistisch, Euren Sohn allein in der normalen Wohnung zu l'asse, während Ihr unten schlaft. Ich finde das nicht machbar und würde auf das Angebot verzichten. LG


nulesa

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Wir hatten das mal so ähnlich, als ich noch Kind war. Wir wohnten in einer 3-Zimmer-Wohnung im Mehrfamilienhaus. Ging super so lange es nur meine Eltern, mein Bruder und ich waren. Dann kam noch meine Schwester dazu und was wurde ziemlich eng. Zusätzlich schimpften mein Bruder und ich (damals 7 & 9 Jahre) zunehmend nach einem eigenen Zimmer - hatten ja nur das gemeinsame. Im KG wurde dann eine Zwei-Zimmer-Whg. frei. Meine Eltern mieteten die und haben die Kinderzimmer für meinen Bruder und mich da hinein. Da waren wir 8 & 10. Das war cool. Eigenes Bad, eigene Zimmer, weg von der kleinen nervigen Babyschwester, eigenes Reich. Wir fühlten uns richtig erwachsen Wir mussten auch immer durch das Gemeinschaftstreppenhaus, aber als Kinder hat uns das überhaupt nicht gestört. Vielleicht wäre das auch für euch eine Überlegung. Jetzt als Ausweichbereich nutzen, Gästezimmer, Büro, Rückzugsort oder einfach als Vorratslager etc. nutzen und später den Kindern auch einen so coolen Luxus bieten


JuniMama-xx-xx-??

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Wenn die 150 Euro für euch ohne weiteres machbar sind würde ich es als Luxusinvestition machen. Es ist keine Lebensentscheidung (kann ja wieder gekündigt werden) und die Chance bekommst du wahrscheinlich so schnell nicht wieder. Mehr Platz und seine Ruhe ist immer gut (Gaestezimmer, Hobbyraum, Arbeitszimmer) und wenn oben mal Party ist und dein Mann mal einen Termin hat kann er unten in Ruhe schlafen. Ihr könnt allerdings auch mal eine Party mit Freunden machen ohne jemanden zu stören, das freut später mal bestimmt auch euren Sohn (Übernachtungsparty mit Freunden, abends noch Dart spielen usw). bei der er nicht so leise sein muss. Vllt hat er später mal ein Zimmer dort wenn er groß ist oder ihr habt ein pflegebedürftiges Elternteil die mit einziehen usw.


Pamo

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Ich würde es als Arbeitszimmer/Büro mit einer kleinen Schlafmöglichkeit einrichten.


juleba

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Ich würde es nicht machen. Je umständlicher der Weg ist desto geringer die Wahrscheinlichkeit der sinnvollen Nutzung. Am Ende mutiert es zu unaufgeräumter Abstellmöglichkeit, da man z. B. die Kiste mit der Weihnachtsdeko erstmal rein schiebt. Kann man ja später noch ordentlich weg räumen. Aus später wird dann im Alltag irgendwie schnell nie, da man es ja nicht direkt vor Augen hat und irgendwie auch die Zeit fehlt, sich drum zu kümmern. Wenn man den Raum dann doch mal nutzen möchte, steht man da und merkt, dass man erstmal aufräumen und Staub putzen müsste und das Bad mal ne Grundreinigung bräuchte. Selbst wenn man das macht, schleppt man dann Hygieneartikel und Kleidung hin und her und ärgert sich dann doch über die Zahnbürste, an die man zwar gedacht hat, die Zahnpasta aber in der eigentlichen Wohnung vergessen hat. Und dann läuft man doch häufiger sinnlos von einer Wohnung zur anderen oder fängt an, alles zwei- oder dreifach zu kaufen, um es in beiden Wohnungen zu haben. Meine Eltern haben irgendwann mal ein Gästezimmer eingerichtet. Es wurde zum Dachboden 2.0, weil man just mal eben die Tür aufmachen und ne Kiste reinschreiben kann. Erst seitdem im Zimmer ein Kinderbett steht, damit der Enkel da an Oma-und-Opa-Tagen schlafen kann, ist das besser geworden. Heißt: erst als sich eine sinnvolle Nutzung für den Raum ergeben hat, wurde der Raum auch nicht mehr als Abstellmöglichkeit "missbraucht". Wenn du also jetzt keine sinnvolle Aufteilung oder Nutzung im Kopf hast, vermute ich, dass ihr eine 150-Euro-Abstellfläche mieten würdet.