Elternforum Rund ums Baby

Wo kann ich Hilfe finden?

Wo kann ich Hilfe finden?

BrienneOfTarth

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Hallo zusammmen, ich hatte ja schon mal über das Schlafverhalten meines Babys berichtet, und es ist nun so schlimm geworden, dass ich nicht mehr kann. Meine letzte \\"Bastion\\" waren die 4 bis manchmal sogar 5 Stunden, die mein Kind abends nach dem ins Bett bringen geschlafen hat. Ich bin quasi mit ihm ins Bett. Dadurch war die 2. Nachthälfte erträglich, trotz tw 7 oder 8x stillen und vielen Wachphasen mit komischen Geräuschen, bei denen keiner schlafen kann. Und auch tagsüber hab ich halbwegs ausgehalten, trotz Rückfall in alte Muster (max 2x 1h im Tuch, zwischendrin ggf mal 30 Min an der Brust, Wechsel in nächste Schlafphase jedes Mal unmöglich). Diese Bastion ist seit ein paar Wochen weg. Ins Bett geht\\'s gegen halb 9 und ab halb 11 geht nichts mehr. Heute Nacht war ich so alle 30 Minuten am Stillen, oder mein Kind war zwischendrin wach und hat geschrieen, gestöhnt oder geplappert (das Plappern war die beste Zeit der Nacht)! Inzwischen kann ich nicht mehr. Tagsüber hinlegen mit Kind geht für max 45 Min, mein Mann verschafft mir nochmal ne Stunde nachmittags (mehr geht da einfach nicht, da das Baby nachmittags öfter stillen will) aber das reicht einfach nicht. Inzwischen gerate ich immer mehr in einen Schub meiner Colitis. Das ist mit Baby, was entweder an der Brust hängt oder an einem klebt, noch viel schwerer. Und den notwendigen Kaffee vertrage ich eigentlich nicht mehr, aber ohne weiß ich nicht, wie ich den Tag schaffen soll. Ich bräuchte mal 2 oder besser noch 3 Stunden am Stück Schlaf. Meine Frage an euch ist, ob ihr wisst, wo ich vielleicht jemanden herbekomme, der ihn vormittags mal für 2 oder Stunden spazieren fahren würde. Mein Mann und meine Familie müssen alle bis nachmittags arbeiten. Kann man da die Caritas fragen oder so? Ich bin echt verzweifelt, und nein, das ist kein Troll Beitrag (ich würde mein Kind ja dann 2h in komplett fremde Hände geben, welche gute Mutter macht das in dem Alter)!! Danke für eure Tipps und ich hoffe, euch geht es mit euren Minis besser, Brienne


Meyla

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Antwort auf Beitrag von BrienneOfTarth

Ich würde Caritas, profamila, Jugendamt anfragen und mir dsnk corona direkt mal kocht erhoffen. Kauft euch eine federwiege mit Motor oder leiht sie euch erstmal aus. Kind rein und dann selber hin legen und schlafen. So machen wir es jetzt mit dem zweiten. Die dinger sind bei Unruhe, Blähungen, schub etc gold wert!


Babyborn18

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Antwort auf Beitrag von Meyla

Das wird unter Umständen nicht funktionieren. Wir hatten auch Anfang einen sehr schlechten Schläfer, da hat die Wiege mir genau maximal 2 Minuten Ruhe gebracht. Dann wurde wieder geweint. @Ap: wo du Hilfe bekommen kannst, weiß ich leider nicht. Aber ich fühle total mit dir und kann dir nur wünschen, dass du durchhältst. Es wird irgendwann besser!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von BrienneOfTarth

Hallo :-) Kann nicht dein Mann sich mal am Wochenende um den Kleinen kümmern damit du mal richtig ausschlafen kannst? Wegen stillen vielleicht abpumpen, dass dein Mann ihm die Milch geben kann?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von BrienneOfTarth

Dein Mann wird doch aber nicht 24/7 arbeiten? Dann kümmert er sich nach der Arbeit mal, dass du schlafen kannst. Oder am Wochenende mal.


Schniesenase

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Hallo BrianOfEarth, google doch mal "Wellcome". Da kannst Du vielleicht Hilfe bekommen. VG Sileick


Schneckenhäuschen

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Hallo, Ich weiß nicht wie alt das Baby ist, aber ich würde mir überlegen ob ich's vielleicht stundenweise und regelmäßig zur Tagesmutter bringen würde.


kattta

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Es gibt webseiten wie betreut.de oder nebenan.de. Da kann mein sein Gesuch eingeben und Bewerber melden sich. Vielleicht kann ja ein Mensch, dem du vertrauen lernst, dein Kind in den Kinderwgane packen und coronatauglich spazierenfahren. In der Babyzeit habe ich mich mit einer Nachbarin zusammengetan. Wir haben 2-3 die Woche vormittags jeweils das Kind der anderen mit auf der Spieldecke gehabt. Das ging meist 2 Stunden prima, die Babys haben sich gegenseitig fasziniert. Dadurch konnten wir mal 2 Stunden, egal was machen.


ImvPP

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Hallo, kann dein Mann dich etwas mehr unterstützen? Z.B. in den Phasen wo Baby nur brabbelt dabei sein? Bei uns klappt es auch manchmal, dass Papa unsere Kleine beruhigen kann, wenn ich nicht im Zimmer bin - wenn ich dabei wäre würde das nicht klappen. Dadurch kann ich dann auch in der Zeit schlafen - z.B. auf dem Sofa. Alles Gute dir!


Summer80

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Wie alt ist denn das Kind? Je nach Alter würde ich ggf. teilweise oder sogar ganz abstillen, so dass jemand anderes als du das Kind füttern kann. Dann kannst du dich mal für ein paar Stunden hinlegen und Papa betreut das Kind und kann es auch füttern. Gerade am Wochenende kann er dann ja auch eine Nacht "Dienst" machen und du kannst mal durchschlafen. Opfere dich nicht auf! Bis dein Kind die ganze Nacht durchschläft kann es noch ein paar Jahre dauern! Du brauchst die Kraft bis dahin.


juleba

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Wenn du wirklich so am Ende bist, lass dich von deinem Hausarzt krank schreiben. Beantrage bei der Krankenkasse eine Haushaltshilfe, die dich entlastet, um wieder zu Kräften zu kommen. Da das etwas dauern wird, gehst du am sinnvollsten zum Jugendamt mit einer Kopie des Antrags und bittest dort ebenfalls um Hilfe. Das Jugendamt kann sich die Kosten einer Haushaltshilfe später von der Krankenkasse erstatten lassen. Darüber hinaus kann das Jugendamt dir Kontakte zu niedrigschwelligen Hilfen wie Wellcome vermitteln bzw. eine Familienhilfe vermitteln, die mit dir / euch mal so auf die Abläufe schaut und guckt, wo ihr Stress raus nehmen könnt. Liebe Grüße


Vaiana.

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Antwort auf Beitrag von BrienneOfTarth

Ich schreibe jetzt mal eine Nachricht, die vielleicht aneckt ABER .. Ich bin total pro stillen. Stille meinen Schatz auch noch. Aber meine Freundin hatte das gleiche Problem. Der Papa konnte sich nach Feierabend nicht um die Kleine kümmern, da sie da ständig an der Brust hing. Nachts war er auch keine Hilfe, da er auch da das Stillen schlecht übernehmen konnte. Sie war irgendwann total fertig und übermüdet. Sie hat dann irgendwann erst abgepumt und dann irgendwann pre gegeben. Sie hat trotzdem noch zu bestimmten Zeiten gestillt. Aber nicht mehr zum Einschlafen, da ihre Tochter das dann alle halbe Stunde in manchen Nächten eingefordert hat. Sie hat sie also mit der Flasche vom Dauernuckeln erwöhnt. Hat geklappt. Dann kam die Beikost dazu und irgendwann konnte sie in normalen Abständen stillen und es gab kein Fläschchen mehr. Nun ist ihre kleine 8 Monate und sie stillt sie morgens, nachmittags und abends und nachts nur noch 2 mal. Ich weiß nicht ob das vielleicht auch bei deinem Baby klappt. Viele sprechen ja von Saugverwirrung. Unsere Hebamme meinte dass sie das noch nie erlebt hat, obwohl Babys zugefüttert wurden oder den Schnuller bekamen. Mein Sohn hat auch mit 5 Tagen den Schnuller beommen, da er angefangen hat am Daumen zu lutschen. Stillen klappte trotzdem immer. Ich finde stillen ist ganz toll aber Flasche geben ist für mich genauso ok. Ich habe mir von Anfang an keinen Stress gemacht falls das Stillen nicht klappt. Stillen sollte für beide okay sein und wenn es das nicht ist, darf man auch etwas daran ändern. Man kann einem Kind auch so viel Liebe und Nähe geben. Obwohl ich stille nutzt mein Sohn das Stillen meist nur zum Hunger sättigen. Nach ein paar Minuten ist er fertig, das war von Anfang an so. Die Nähe holt er sich durchs kuscheln und das kann er Papa auch. :) Manchmal hilft es einfach etwas an der Einschlafsituation zu ändern damit die Assoziationen Stillen - Einschlafen wegfällt und dein Baby nachts nicht das Stillen zum weuterschlafen einfordert. Wenn es dann wach wird könnte Händchen halten, Schnuller geben etc. Vielleicht schon zum weiterschlafen ausreichen. Ich hoffe sehr für dich das ihr einen Weg findet damit du auch genug Erholung bekommst. Wo du Hilfe bekommst weiß ich leider nicht aber vielleicht kann der Kinderarzt helfen? Liebe Grüße und alles Gute :)


Vaiana.

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Antwort auf Beitrag von Vaiana.

Noch ein Nachtrag von mir: Vielleicht kann dein Mann sich 1-2 Wochen Urlaub nehmen. In der Zeit könntest du das Dauerstillen abgewöhnen. Das wird bestimmt stressig aber so könnt ihr euch abwechseln und entlasten. Ich glaube nicht das du eine Familienhilfe bekommst, wie oben beschrieben. Das Problem ist ja nicht das du dich nicht um dein Kind kümmern kannst oder du Hilfe im Alltag brauchst. Du brauchst etwas Ruhe und die Familienhilfe wird dir dein Kind nicht abnehmen. Auch eine Haushaltshilfe bekommt man nicht so einfach. Idee wäre noch vielleicht über irgendwelche Seiten einen Studenten im Sozialen Bereich oder ähnliches zu finden, dem vielleicht in der aktuellen Situation der Nebenjob entfällt. Vielleicht könnte der/diejenige morgens 2 Stunden spazieren gehen. Nur wie das so ist bei den jetzigen Kontaktbeschränkungen und wie offen du Fremden Leuten gegenüber bist, das weis ich ja nicht.


juleba

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Antwort auf Beitrag von Vaiana.

Meine Hinweise sind nicht aus der Luft gegriffen. Natürlich bekommt man bei der Krankenkasse nicht so leicht Hilfe aber beim Jugendamt schon. Insbesondere wenn man auf dem Zahnfleisch geht. Die Familienhilfe soll ja auch nicht das Kind abnehmen sondern bei der Gestaltung des Tages schauen, wo die Familie für sich selbst Entlastung finden kann. Wenn man ernsthaft ein Problem hat und Hilfe möchte, hilft das Jugendamt auch.


Vaiana.

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Antwort auf Beitrag von juleba

Ja du hast Recht das man beim Jugendamt Hilfe bekommt. Aber um eine Familienhilfe bewilligt zu bekommen, müssen einige Faktoren stimmen. Grundlage ist erstmal ein Gespräch beim Jugendamt, dort muss erstmal ein Antrag für Hilfe zur Erziehung gestellt werden um dann ein Hilfeplangespräch zu führen. Die Kosten für eine Familienhilfe sind hoch. Die wird nicht direkt bewilligt für jeden. Leider.


User-1769871192

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Antwort auf Beitrag von Vaiana.

Also ehrlich, das ist das normale Leben. Ich würde dann wohl von meinem Mann erwarten dass er 2 Wochen Urlaub nimmt und wir uns alle wieder sortieren können.


Spirit

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Antwort auf Beitrag von BrienneOfTarth

Ich kenne deinen ersten Beitrag nicht, also sorry falls meine Antwort jetzt nicht passt. Habt ihr keine Oma, Tante etc. die mal eine Stunde oder 2 mit dem Baby im Kinderwagen spazieren geht? In der Zeit könntest du ja schlafen. Ansonsten würde ich es auch tatsächlich bei der Caratias probieren. Mehr Tipps habe ich nicht, außer durchhalten. Es wird besser, ganz bestimmt. Mein Ältestes Kind war auch ein ganz furchtbarer Schläfer und SEHR anstrengend. Was genau meinst du mit Rückfall in alten Muster? Was war an denen denn schlimm, dass du sie geändert hast? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Zeit am leichtesten durchsteht, wenn man sie einfach annimmt und eben nicht mit zig Dingen versucht sie auf Biegen und Brechen zu ändern. Auch hier nochmal, großes Sorry, da ich deinen ersten Beitrag nicht kenne.


mona35

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Antwort auf Beitrag von BrienneOfTarth

Hallo, auch wenn stillen super ist, in deiner Situation würde ich abstillen und auf Fläschchen umsteigen. Natürlich ist Stillen toll, aber es bringt weder dir noch dem Kind etwas wenn du deswegen völlig am Ende bist. Lass dich nicht von anderen unter Druck setzen, es gibt leider immer wieder Mütter, die meinen sie müssten einem schief anschauen wenn man nicht stillt. Und es ist eben nicht normal, wenn man vor lauter Schlafmangel extrem fertig ist und kräftemäßig nicht mehr in der Lage ist, ausser stillen und kurze Nickerchen, nichts mehr mit dem Kind zu unternehmen oder zu spielen usw.. Mach das was für dich und dein Kind am Besten ist, ob es anderen gefällt oder nicht ist völlig egal. Ob du von öffentlichen Stellen Hilfe erwarten kannst, kann ich dir leider nicht sagen. Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute.


elonamc

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Antwort auf Beitrag von BrienneOfTarth

Hallo du Arme, schon beim Lesen konnte ich mir gut vorstellen wie sehr dich der Schlafentzug mitnimmt. Mein Großer war anfangs auch ein schlechter Schläfer, aber ich kann dir versichern es wird besser. Du könntest schauen ob es bei euch das Projekt "wellcome" gibt. Das wird hier über die Diakonie vermittelt. Mir hat das damals bei meiner Tochter auch sehr geholfen. Außerdem würde ich den Kaffee weglassen. Das könnte deinem Baby auch zu schaffen machen. Alles Gute für dich! LG Elona