Elternforum Rund ums Baby

will nicht nach hause

will nicht nach hause

Ina1993

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Hallo, Ich habe ein Problem mit meiner fast 3 jährigen tochter. Sie will seid kurzem nicht mehr mit nach Hause.von ihrem Vater bin ich getrennt und er holt sie 2x in der Woche vom Kindergarten ab und am Samstag von uns zu Hause. Wenn ich meine Tochter audm Kindergarten oder auch von ihrem Vater abhole fängt sie immer an zu weinen dass sie doch zu ihrem Vater will und wenn sie den weg erkennt wo es nach Hause geht dasselbe Theater. Ich weiß nicht woran es liegt,dass sie überhaupt nicht nach Hause will von ihrem Vater bekomme ich auch nur zu hören,dass ich mit meiner maus nicht klarkomme. Das belastet mich sehr. Einerseits will sie nicht nach Hause aber andererseits wenn wir zu Hause sind will sie nicht mehr in ihrem Bett schlafen sondern nur mit mir zusammen und das ich mal kurz alleine ins bad gehe ist unmöglich da fängt sie an zu weinen das ich nicht weggehen darf sie will nicht alleine sein. Was kann ich denn tun dass das aufhört?


mf4

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Antwort auf Beitrag von Ina1993

Das Kind ist 3 und muss damit leben, dass Mama und Papa es verkackt haben beide bei ihr sein zu können. Das ist verdammt viel für ein Kind, erst recht, wenn es so klein ist. Meine beiden waren knapp 3 und 4. Jetzt nach 9 Jahren ist es zwar Routine aber Verabschiedung vom Vater ist immer traurig. Von mir gehen sie locker flockig, denn bei mir sind sie den Großteil ihres Lebens. Sie sind immer noch aufgekratzt, wenn sie nach Hause kommen und sehr anhänglich, schlafen dann auch oft in meinem Bett. Erwarte nicht, dass das spurlos an den Kindern vorbei geht... zeige Verständnis und sei dir (er sich auch) bewusst, dass nicht das Kind das "verursacht" hat.


linghoppe.

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Antwort auf Beitrag von mf4

schliesse mich an den Worten von mf4 an.. sie ist noch zu klein zu verstehen warum sie mal hier mal da schlafen essen und spielen muss. Sei einfach besonderes nah bei Ihr , wenn du wieder Daheim bist schlaft zusammen in selben Bett.. und spielt öftres als sonst zusammen. bei meinem Schwager war das auch so, Er hat sich extra frei genommen für die Kinder hat sie überall mit einbezogen beim kochen überall wafen die kleinen dabei.. er musste nicht einkaufen und nicht putzen , nur Zeit für die Kinder..


Jenny-AC

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Antwort auf Beitrag von Ina1993

Der Vater sagt du wärst überfordert? Woher will er das wissen? Nur weil die Kleine nicht nach Hause möchte? Es ist ein Zeichen dafür das sie sich im Kindergarten/ beim Vater wohlfühlt und mehr erstmal nicht. Das deine Tochter Zuhause aber so an dir hängt würde mich eher sorgen. Seit wann bist du getrennt und wie war es vorher Zuhause? Hattet ihr viel Streit und dann auch noch vor der Kleinen? Das sind nur Gedanken die ich habe. Und du musst sie nicht beantworten. Vielleicht wäre in deinem Fall der Kinderarzt ein guter Ansprechpartner? LG und alles Gute!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ina1993

Dein Kind ist erst 3 und versteht das wort Trennung noch nicht. Für so ein kleines kind bricht jedesmal eine welt zusammen, wenn es vom papa weg muß. Bei dir zuhause ist es ja routine, da lebt sie die meiste zeit, aber beim papa bekommt sie wahrscheinlich mehr aufmerksamkeit. und immer wenn sie abgeholt wird, hat sie angst, ihren papa nicht mehr zu sehen. das verhalten ist total normal und was den kindergarten betrifft, war das bei allen drei kinder hier genauso. mit 3 wollten sie nie mit nach hause. haben sich teilweise im kindergarten versteckt und gerufen "Mama geh weg, ich will hierbleiben" Laut kindergärntnerinnen war das total normales verhalten. im Kiga dürfen sie den ganzen tag spielen, sind mit vielen anderen kindern zusammen, zuhause genau das gegenteil. jetzt rate mal, was den kindern besser gefällt. Das gibt sich aber mit der zeit von selber. Diese sturen Besuchszeiten vom Vater find ich eh in dem Alter nicht gut. mir ist aber auch klar, daß es sehr oft nicht anders geht. Gibts keine möglichkeit, daß sie ihren papa auch mal außerhalb dieser zeiten sieht? Einfach aus dem grund, daß sie merkt, ihr Papa ist dennoch immer für sie da, nicht nur zu den stur abgemachten zeiten? Ihr habt euch getrennt und da sollte das kind nicht drunter leiden müssen.


mf4

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Ich finde diese Regelung recht gut... das Kind hat 3 Tage lang in der Woche Zeit mit Papa. Ist doch allemal besser als 2 alle 14 Tage. Das Doofe ist - so erlebe ich das - dass Mama Alltag ist, Schule, Hausaufgaben, früh aufstehen usw. und der Papa nur für Freizeit da ist, ausschlafen, immer Lieblingsessen usw. Aus Sicht eines Kindes muss es bei Papa das Paradies sein.


mucki26

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Verlustängste Die arme. Wenn ich mir vorstelle wir würden uns trennen. Unsere Tochter würde sooo leiden. Wie deine... Ich hoffe ihr zwei Erwachsenen versteht euch und sprecht miteinander und nicht schlecht übereinander. Kinder sind sehr fein fühlig. Die kriegen alles mit. Tips habe ich keine. Keine Erfahrung. Alles Gute LG


mf4

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Antwort auf Beitrag von mucki26

Verstehen... hm... man ist nicht wirklich best-friend, sonst würde man sich ja nicht trennen. Ich selbst kenne nur gaaaanz wenige, die sich wirklich verstehen, wo beide Rechte UND Pflichten wahrnehmen... ist das nicht so ist es mit dem sich-verstehen nicht so einfach.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mf4

gena das wollte ich damit ausdrücken. Bei Mama gibts halt bestimmt regeln, die das kind einhalten muß. Das ist die Routine. Man kann jetzt auch nicht einfach alles übern haufen werfen und das kind jeden tag stundenlang bespaßen. ist klar daß dies nicht geht. man hat ja als mutter auch verpflichtungen wie putzen, kochen usw.. ggf. auch arbeiten gehen. sollte auch kein vorwurf an die kindsmutter sein. aber ich kann mir schon vorstellen, daß der papa das kind in seiner zeit verwöhnt. Das geht zuhause halt nicht dauernd. aber das kind wird älter, jetzt versteht es das noch nicht.


Mijou

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Antwort auf Beitrag von Ina1993

Ich glaube, Eure Tochter leidet sehr unter der Trennung und fühlt sich zwischen Euch hin- und hergerissen. Ihr Verhalten spiegelt das Trennungsproblem von Euch Eltern wider, sie selbst kann nichts dafür. Sile weiß nicht, zu wem sie halten soll, zu wem sie gehört und zu wem sie loyal sein soll. Ich würde jetzt eine kostenlose Erziehungsberatung nutzen. Vermutlich gibt es noch mehr, das mal angesprochen werden müsste. Zum Beispiel, dass ihr Vater Dich schlecht macht, was er vielleicht auch vor den Ohren Deiner Kleinen tut. Sie hält unbewusst zu dem, den sie für den Stärkeren (man könnte auch sagen: den Gefährlicheren) hält. Sie traut sich nicht, loyal zu ihrer Mama zu sein aus Angst, den Papa zu verärgern. Das ist eine sehr schlimme, leidvolle Situation für ein Kind. Deine Tochter ist die Hauptleidtragende Eurer Trennung und tut sich damit offenbar total schwer. Lass Dich beraten, wie Du und Dein Ex die Situation für sie leichter machen könnt. Eine Erziehungsberatung beinhaltet nur wenige Gespräche, das ist nix Wildes. Kostenlos wird sie angeboten von der Caritas, der Diakonie oder dem Kinderschutzbund. Einfach anrufen und Termin ausmachen. Ideal ist es natürlich, wenn der Kindsvater mitgeht, denn sein Anteil an der Sache ist sehr hoch. Zur Not kannst Du aber auch allein hin und Dir Tipps holen. LG


lisa182

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Antwort auf Beitrag von Ina1993

Liebe Ina, du bist eine gute Mama, das merkt man, weil du dir so liebevoll Gedanken um deine Tochter machst. Das darfst du dir ruhig mehrmals am Tag sagen: "Ich bin eine gute Mama." Heute wollte ich meine dreijährige Tochter vom Kindergarten abholen. Sie wollte noch nicht heim und hat vor Ärger, dass es nicht anders ging, Sand in meine Richtung geworfen. Auch sehr nett ;-). Ich finde die Empfehlung meiner Vorschreiberinnen gut, Erziehungsberatung in Anspruch zu nehmen. Damit du wieder mehr Vertrauen in dich bekommst und deine Tochter stärken kannst. In Österreich ist zumindest ein Termin, soweit ich weiß, bei jeder Scheidung für das Elternpaar sogar verpflichtend. Einfach, weil es für jede Familie eine Herausforderung ist und für die Kinder eine sehr sensible Zeit. Alles Liebe Lisi


lisa182

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Antwort auf Beitrag von lisa182

Jetzt hab ich noch mal genau nachgelesen. Deine Tochter möchte auch vom Kindergarten zu ihrem Papa. Ich finde es verständlich, dass sie ihn vermisst und bin mir sicher, würde sie bei ihm leben, liefe es genau umgekehrt! Also, dass sie dann nach dir weinen würde. Ihr werdet das schaffen, vielleicht kannst du Verständnis zeigen "Du magst deinen Papa so gerne und vermisst ihn. Da wirst du ganz traurig und weinst. Morgen holt er dich wieder vom Kindergarten ab. Papa freut sich sicher auch schon so auf dich. Vielleicht geht ihr morgen sogar gemeinsam... (zum Spielplatz, oder was sie so gerne machen)"