SinaLucia
Guten Morgen an Alle!
Ich weiß momentan einfach nicht wohin mit meinen Gedanken.
Zum Einen: Mich frisst die Vorstellung an Weihnachten nahezu auf!
Mein Sohn ist 20 Wochen alt. Wenn ich daran denke, dass wir bei meiner Schwiegerfamilie sind, bekomme ich Bauchweh, weil ich leider weiß, dass sich wieder alle um meinen Sohn reißen und er von einem Arm zum Anderen wandert. Ich muss dazu sagen, dass es mir schon immer schwer fiel, ihn aus dem Arm zu geben, aber es der Familie zuliebe gemacht habe. Nur bei der Vorstellung, dass er mir wieder dauerhaft "entrissen" wird, wird mir schlecht. Zumal er das auch nicht lange mitmacht und schnell sehr stark weint, mit Kullertränen und Würgereiz...und wenn ich sage, ich möchte ihn wiederhaben, wird das ignoriert..
Zum Anderen, wie würdet ihr das Folgende handhaben?
Die Schwester meines Mannes wohnt sehr weit von uns weg. Sie kommt auch über Weinachten zu meinen Schwiegereltern. Sie meldet sich nie bei uns und redet böse über mich (weiß ich). Jetzt sagt meine Schwiegermutter dauernd "Wenn deine Tante kommt- die lässt dich nie wieder los/-die freut sich schon extrem auf dich/ -die wird dauerhaft bei euch sein.
Problem ist für mich, dass das erste Treffen damals Stress pur für mich war. Sie hat meinen Sohn das 1. Mal gesehen, da war er gerade mal eine Woche alt. Und als sie kam, nahm sie ihn schlafend OHNE ZU FRAGEN einfach hoch und weckte ihn mit einer lautstarken Begrüßung, als wäre es das selbstverständlichste der Welt. Da hat er stark geweint und sie hat mit ihm herumgefuchtelt, bis ich ihn endlich wieder hatte.
Ich habe einfach Bauchweh, wenn ich daran denke, dass sie kommt und ihn mir wieder so aus den Armen reißt.
Ich weiß, dass sie sich freut, aber mich stresst das enorm.
zumal ich weiß, dass seine familie nicht gut über mich redet, erleichtert das die Sache nicht wirklich..
Ich bin momentan wirklich traurig und gestresst, deshalb hoffe ich hier auf ein paar Antworten.
Danke, liebe Grüße, Sina. ![]()
Dein Kind, deine Regeln. Wenn du dich nicht durchsetzen kannst und willst, ist das dein Problem. Deshalb die Verwandtschaft schlecht zu reden, naja.
Na nen Vater wird's dazu doch auch geben. Von daher nur nicht nur ihr Kind.
Der Vater hat wohl noch weniger zu melden, sonst hätte und würde er etwas innerhalb der Familie sagen.
Klare Grenzen ziehen nur das hilft. Klar sagen was du möchtest auch deinem Partner klar kommunizieren was dich stört mit Lösungsansatz. Wenn sie es ignorieren (ich kenne das obwohl ich sehr stark meine Wünsche etc. Kommunizieren kann ) kam mein Mini ins Tuch bevor wir rein sind und da blieb er auch wenn jemand fragte meinte ich nur ist mir zu umständlich dieses ewige Tuch binden( weiß ja keiner das ich das in unter 3 Minuten binde ). Hinzu kam das er auch daheim fast ausschließlich im Tuch war wegen der Hüfte am Anfang und danach weil er es liebt. Mein Kind meine Regeln bis er es selber entscheiden kann.
Was sagt denn dein Partner zu alledem? Du bist die Mutter und hast die Entscheidung. Wenn du dein Kind nicht aus dem Arm geben willst, dann gibt es nicht aus dem Arm oder nimm es wieder zurück…du lässt es ja in gewisser Weise mit dir machen. Das schreiben ja immer so viele aber kann mir das irgendwie nicht vorstellen…wenn ich mein Kind zurück haben will oder merke die Situation ist nicht gut für ihn nehm ich ihn zurück. Wenn es eher die Familie ist die dich belastet dann würde ich einfach nicht mitgehen, sondern meinen Partner alleine mit dem Kind zur Familie gehen lassen. Vorenthalten kann man es ja nicht, ist ja schließlich auch das Kind von deinen Partner..
„Du bist die Mutter und hast die Entscheidung“ Und der Vater darf nicht mitentscheiden? Natürlich sollte darauf geschaut werden, dass es dem Kind nicht zu viel wird, aber dieses Klammern bei der eigenen Familie finde ich immer sehr seltsam.
Ja schließe mich an. Mit dem Partner einig sein. Eigenen Willen durchsetzen gerade wenn das Kind sich unwohl fühlt. Tatsächlich sonst Tuch zur Hilfe nehmen. Ich persönlich hatte nie ein Problem meine Kinder abzugeben. Weder bei meiner Familie noch meiner Schwiegerfamilie.
Wo hab ich denn gesagt dass der Vater nicht mitentscheiden darf?!
Hab die AP doch gefragt was der Vater dazu sagt und auch gesagt, dass sie ihn doch alleine mit dem Kind zu seiner Familie schicken soll…
Ehrlich gesagt sind für mich solche Fragen immer suspekt weil ich mich immer Frage wo denn da der Vater immer ist ounce dazu sagt bzw wenn der Vater da nichts macht wird es doch am Ende auch nicht soooo tragisch sein..
(Einige Mütter klammern ja am Ende auch gerne, erst recht wenn es um die meistens böse Schwiegerfamilie geht)
Kurz und knapp und nicht bös gemeint: Du hast ein Abgrenzungsproblem. Die Lösung liegt in dir, nicht in der „schlechten“ Schwiegerfamilie.
So ein Quatsch. Ein Baby braucht es nicht, rumgereicht zu werden und das muss man deutlich machen, wenn es jemand anders sieht. Ich setze mit 10 Monaten immer noch klare Grenzen und stoße auf Unverständnis. Soll ich jetzt meinem Baby zulasten Kompromisse machen?
DANKE DANKE DANKE!!! Ich kann und will einfach nicht verstehen, warum man sein Kind niemandem geben will. Ich rede hier nicht von Menschen die nicht in der Lage sind Babys zu tragen weil sie vielleicht unvorsichtig ,krank oder alt sind. Sondern einfach von Menschen die Freude am Baby haben und Anteil nehmen möchten. Es liegt also an dir wie wohl sich dein Kind bei seinen Tanten und Co fühlt. Und wie du dich fühlst.
Habe ich etwas anderes gesagt? Du schreibst ja selber, es deutlich machen. Das meine ich mit Abgrenzung. Deutlich machen kann nur SIE es, denn die schwiegerfamilie kommt ja schließlich nicht von alleine darauf. Verstehe jetzt nicht, was du an meiner Antwort Quatsch findest, wo wir doch dasselbe meinen?!
Ein schlafendes Baby einfach hochnehmen geht nicht! Das darfst du als Mutter ganz klar sagen.
Wenn dein Sohn wach und gut drauf ist, finde ich es jetzt nicht so tragisch, wenn die Familienmitglieder ihn mal halten möchten. Ein Baby löst einfach ganz viel Fürsorgegefühle und Liebe aus. Für den Kleinen vielleicht anstrengend, aber ehrlich gesagt muss da fast jedes Baby mal durch…
Vorausgesetzt, alle sind gesund natürlich.
Wenn das Kind zufrieden, ist es sogar ganz erholsam, wenn sich alle um es kümmern und man sich zwischendurch mal in Ruhe hinsetzen und sich unterhalten kann.
Wenn er weint, nimmst du ihn sofort wieder zu dir.
Wovor hast du Angst? Dass dein Sohn dauerhaft Schaden nimmt? Oder geht es darum, dass du dich nicht respektiert und übergangen fühlst? Dass es dich stört, dass alle sich um deinen Sohn reißen, während man über dich, seine Mutter, schlecht redet?
Das ist dann ein anderes, grundsätzliches Problem und du solltest dir mit deinem Mann überlegen, wie du deine Position in der Familie stärken kannst…
Die freuen sich halt das ist doch auch verständlich. Was heißt denn "dauerhaft entrissen"? Es geht doch nur um einen Weihnachtsbesuch und so klein ist er mit seinen 20 Wochen ja auch nicht mehr. Wenn es eher um das schlecht reden geht dann lass deinen Partner das klären ist schließlich seine Familie. Oder schick ihn allein mit dem Kind und mach dir nen schönen Tag. Ansonsten mach dich locker es geht nur um einen Weihnachtsbesuch du ziehst ja nicht gleich bei denen ein.
Ich bekomm schon vom Lesen Bauchschmerzen. Ganz ehrlich? Es ist die Familie deines Mannes, also ist es seine Aufgabe, Regeln und Wünsche zu kommunizieren. Zumal du sowieso schon in der direkten Schusslinie bist. Wie du schreibst freuen sie sich natürlich auf euer Baby. Und dass da überschwänglich reagiert wird, ist auch geschenkt. Aber es sollte weder gegen deinen Willen noch gegen den des Babys gehen. Weinen und Verschlucken ist ein sehr starkes Signal, ich finde das schon ziemlich krass, dass es Menschen gibt, die sowas ignorieren und einfach weitermachen. Aber ich kann's mir schon vorstellen, a la "Schreien stärkt die Lungen" und ähnlich veraltete Ansichten. Also, 1) Mit Mann reden und besprechen was ER eigentlich möchte, 2) ihn als Sprachrohr benutzen (ja, ihr seid ein Team), 3) der Schwiegerfamilie in einem angemessenen Ausmaß und Rahmen das Baby in den Arm nehmen lassen. Mein Mann musste seiner Famikie auch erst unsere Grundsätze vermitteln (dass wir nicht schreien lassen, dass wir nach Bedarf stillen, etc). Nicht einmal, nein, immer und immer wieder.
Warum den Mann vorschicken? Ich finde, sie kann (sollte) sich auch selbst vertreten. In einem Team ist ja nicht nur einer das Sprachrohr. Erst recht, wenn es ihr vermutlich wichtiger ist als ihm. Als Mann würde ich mich dafür nicht instrumentalisieren lassen (wollen). Er kann ihr den Rücken stärken, aber den Mund aufmachen darf sie selbst. :-)
Mein Dauertipp: Ab in die Trage mit dem Kind. Es gibt immer den der das Kind entreißt und nicht zurück gibt und die Person, die es hergibt und nicht wieder einfordern kann. Arbeite an dir. Die anderen wirst du nicht ändern können!
Ich finde ja respektvolles Verhalten auch gegenüber Babys wirklich wichtig und sehe mich auch als Mutter in der Pflicht dafür zu sorgen dass das eingehalten wird, aber Deine Haltung finde ich auch irgendwie merkwürdig. Dein Kind ist doch nicht Dein Besitz und es ist doch schön, wenn die Familie sich für ihn interessiert. Ich könnte mir auch vorstellen dass er weint weil er Deine Anspannung spürt. Wenn Du eine Barriere brauchst, dann packe ihn ins Tragetuch oder spanne ein Mückennetz über den Kinderwagen. Problem gelöst.
Also ich muss ja ehrlich von mir sagen, dass ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum es so schlimm ist, wenn die eigene Familie oder eben die Familie des Mannes das eigene Baby hält. Als Mutter hat man es ohnehin die ganze Zeit und die Rolle der Mama kann einem auch keiner streitig machen. Also das ist etwas, das ich persönlich nicht nachvollziehen kann, denn ich habe meine Kinder ohne Probleme anderen Leuten in die Hand gegeben (und das obwohl ich einiges mitmachen musste und es lange Zeit nicht sicher war, ob der Kleine den schweren Start in die Welt überhaupt überlebt). Dennoch wollte ich ihn keinem vorenthalten und durften ihn alle auch endlich mal herzen und halten und kennenlernen, nachdem er zuvor wochenlang auf der Neo-Intensiv lag und ihn niemand sehen durfte. Denn es ist nicht nur mein Kind, es ist auch der Neffe von meinen Geschwistern, der Neffe der Geschwister meines Mannes, der Enkel unserer Eltern. Er ist nicht mein Eigentum und ich finde es schön, wenn er auch all die Liebe unserer Familienmitglieder spüren und erleben darf. Ich hatte auch kein Problem damit, wenn meine Kinder mal kurz geweint haben und die haltende Person zuerst versucht hat, das Kind zu beruhigen. Wenn das nicht geklappt hat, bekam ich es ohnehin freiwillig sofort zurück. Ich habe es noch nie erlebt, auch nicht im Bekanntenkreis, dass jemand das brüllende Kind mitnimmt, davon läuft und der Mutter nicht wieder gibt. Das ist ein Szenario, das ich mir nicht vorstellen kann. Aber wenn dir das so widerstrebt, dann muss du erwachsen genug sein und es eben unterbinden. Dann musst du dazu stehen und entweder gleich gar nicht hingehen oder eben sagen, dass du dein Kind nicht aus der Hand geben möchtest. Du musst dann aber eben auch mit den Reaktionen leben und umgehen können. Die anderen müssen das nicht gut finden, aber sie müssen es akzeptieren. Wenn irgendjemand etwas mit meinen Kindern gemacht hat, was ich absolut nicht wollte, dann hab ich das klar und deutlich ausgesprochen und hab es unterbunden, egal was die anderen davon hielten. Aber wenn es nur darum geht, dass ein neues Familienmitglied geherzt wird und damit Kontakt aufgenommen wird, dann seh ich das locker. Ein schlafendes Kind hätte ich nicht hochreißen lassen, aber da hätte ich einfach gesagt: "Jetzt schläft das Baby, wenn es dann wach wird und satt und zufrieden ist, dann darfst du es aber gerne halten." Und somit ist die Sache abgehakt für mich. Ich brauch mich doch nicht um mein Kind streiten. Es kommt doch ohnehin wieder zu mir zurück und ich als Mutter verbringe die meiste Zeit damit. Das sind schon Dinge, an denen man selber arbeiten kann. Es ist doch nichts Schlimmes, sein Kind mal ein paar Minuten aus den Händen zu geben. Später ist man oft noch froh, wenn sich mal jemand anderes mit dem Kind beschäftigt, wenn sie dann immer anstrengender und mobiler werden oder man mal was anderes machen will/muss. Das geht aber deutlich leichter, wenn die jeweiligen Personen zuvor schon Kontakt aufnehmen durften und auch anfangs ein wenig eingeweiht und eingebunden werden. Also ja, für mich unbegreiflich, wie man sich deshalb so sorgt, dass man körperliche Beschwerden bekommt. Aber wenn das bei dir so ist, dann sag das Ganze ab und bleib daheim. Du darfst dann aber nicht jammern, wenn du später mal gerne jemanden hättest, der dir das Kind mal abnimmt. Denn oft kommt dann, die Großeltern interessieren sich nicht für mein Kind und ich muss immer alles allein machen. Das rührt aber oft daher, dass man die ersten Monate auf dem Kind gluckt und es keine Sekunde aus den Händen geben kann. Dem Kind schadet es nicht, wenn es mal ein paar Minuten auf einem anderen Schoß sitzt und wenn es das absolut nicht möchte, dann merkt man es eh und ich kenne niemanden, der liebend gern ein brüllenes, schreiendes Baby stundenlang herumträgt und wird mal ein paar Minuten kurz gebrüllt, bevor es zurück zur Mama geht, erleidet auch kein Kind einen Schaden davon. Aber das ist meine persönliche Meinung dazu! Ich wünsche dir, dass du ein wenig an dir arbeiten kannst, um es dir und deinem Kind auch für später leichter zu machen und dass du dich bei wichtigen Dingen stark machen und dich durchsetzen kannst, um für deine Bedürfnisse und die deines Kindes einstehen zu können! Und ich hoffe, dass dein Kind dann mal nicht so denkt und du dein eigenes Enkelkind dann auch halten und herzen darfst, denn dann siehst du die Sache vielleicht mit anderen Augen, wenn du in der Situation der Oma bist, die das eigene Enkelkind nicht halten darf. Alles Liebe!
Dem ist nichts hinzuzufügen. Du triffst es auf den punkt
Ich wollte gerade ebenfalls einen Beitrag unter den Anfangspost setzen, aber hier wurde schon alles gesagt...
An die AP: Man sollte sich wirklich vor Augen halten, dass die Beziehung vom Kind zu seiner Verwandtschaft nichts mit der eigenen Beziehung zu dieser zu tun hat. Nur weil du eine Aversion (ob berechtigt oder nicht) gegen diese hegst, musst du dies nicht aufs Kind projizieren. Und später ist man froh, wenn die lieben Großeltern sich des Kindes annehmen und man selber mit dem Partner vielleicht einen netten Abend verbringen kann. Also zumindest ich vertraue mein Kind lieber den Schwiegereltern an, als irgend einem fremden Babysitter.
Ich kann es wirklich wirklich nicht nachvollziehen, warum sich einige Mütter so überhaupt nicht von ihren Babies lösen können und jegliche Möglichkeit weiterer Bezugspersonen unterbinden ![]()
da du es mehrfach in dem beitrag betonst, geht es dir doch eher drum, dass die verwandtschaft schlecht von dir redet, als wirklich ums baby. bei mir stürzen sich auch alle wie wild drauf und wenns mir zu bunt wird, sag ich auch, her mit dem knirps. an deiner stelle würde ich mir denken: ist der ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert. wenn ich mein kind haben möchte, steh ich auf und hol es mir. wenn ich nicht möchte, dass ihn jemand nimmt, dann geb ich ihn auch nicht her. wer ein problem damit hat, hat pech.
Liebe Sina,
Die Idee mit dem Tuch oder einer Trage kam mir auch als erstes in den Sinn. Auch sonst wurden alle Vorschläge schon gebracht.
Ich möchte dir einfach nur sagen, dass ich deine Gefühle nachvollziehen kann. Ich hatte auch lange Zeit Schwierigkeiten mein Baby aus der Hand zu geben. Einfach weil es mein Baby ist und ich noch nie so etwas wertvolles in meinen Armen hielt. Ich verstehe mich wunderbar mit meiner Schwiegerfamilie und habe eine gesundes und glückliches Baby. Trotzdem widerstrebte alles in mir sie aus meinen Armen zu geben. Ich finde dass darf man als Mama
und deswegen habe ich nie etwas getan womit ich mich unwohl gefühlt habe. Zum Glück stand mein Mann hinter mir. Ohne den Druck sie "loslassen " zu müssen wurde es von alleine besser.
Die Familie kann doch auch mit ihm spielen oder Quatsch machen während er auf deinem Arm ist oder man macht gemeinsam einen Spaziergang.
Ich hoffe du findest die Kraft zu sagen was du willst und dich durchzusetzen. Wie gesagt, ich finde als Mama darf man "klammern", ängstlich sein, überbesorgt sein und so weiter, deine Gefühle sind meiner Meinung nach nicht falsch und daher muss man sie auch nicht überwinden.
Alles Gute für euch ![]()
Ich würde versuchen, mich null damit zu beschäftigen was diese Familienmitglieder denken oder angeblich sagen oder vielleicht tun werden. Immer lächeln, fröhliche Weihnachten, schade dass man sich so selten sieht, gut siehst du aus... Wenn sich die Schwägerin die Finger gewaschen hat, darf sie gerne das wache Kind halten. Wenn das Kind schläft, säße ich daneben und schlüge Grabschern auf die Finger (Nicht jetzt, er schläft doch!). Ansonsten mach dir weniger Gedanken darüber, was andere wohl denken könnten. Investiere Zeit und Mühe darin, das Kind stark und selbstbewusst zu machen. Denn du wirst es mit 6 Jahren in die Obhut von Lehrern entlassen müssen, die nicht immer sensibel oder wohlwollend sind. Es wird fiese, aggressive Kinder geben, die herum ätzen und schlagen. Da sind dümmliche Verwandte noch das geringste Problem.
Wenn du das nicht möchtest, absagen und Zuhause alleine feiern und Klingel abstellen. ich hatte zwar nie Probleme, meine Kinder anderen zu überlassen, aber ich hätte auch kein Problem, das Ganze deswegen abzusagen.
trage dein Kind bei dir in der Trage am Bauch, wenn Ihr ankommt... dreh dich weg wenn sie es berühren wollen oder so... sag ganz klar, jetzt nicht lass uns erstmals ankommen... ich würde da eh nicht hin fahren wenn ich schon im voruas Bauchweh hätte Begründung , dass du nicht willst, dass dein Baby rumgereicht wird... gerade jetzt bei Corona.. Ihr kommt nächte Weihnacht
Meine Güte! Sina was machst du nur,wenn du wieder arbeiten musst? Die eingewöhnung in der Kita wird ja der Horror, wenn du dein Kind nicht abgeben wirst. Aber wenn es dir nicht passt, bleib zu Hause wegen der Coronagefahr oder sonst was. Aber atme mal tief durch,ob du nicht auch die Freude über drn Nachwuchs mit deiner Familie teilen willst.
Schade, daß Du es so unangenehm findest, Dein Kind anderen in den Arm zu geben. Hängt bestimmt auch damit zusammen, welche Meinung Du von den betreffenden Menschen hast... aber vermutlich nicht nur? Ich gebe mein Kind gern "jedem" (dem ich ausreichend nahestehe, also nicht in der Schlange der Supermarktkasse ;-)) in den Arm, einmal, weil ich meine Freude an meinem Kind gern teile, außerdem, weil ich möchte, daß mein Kind offen für andere Menschen ist und auch Nähe zu anderen Menschen kennenlernt. Die Grenze ziehe ich lediglich da, wo es meinem Kind unangenehm ist, zuviel ist o.ä. Aber da ich es positiv sehe, reagiert natürlich auch mein Kind ganz anders, als wenn ich klammern würde. Für mich klingt es so, als sei es bei Dir umgekehrt - Du läßt Dich erstmal davon leiten, daß Du Dein Kind nicht aus dem Arm geben möchtest. Wenn es Deinem Kind dann wirklich unangenehm ist (bzw. Deine Schwester ihn aus dem Schlaf hochnimmt), ist das Ziel, ihn "wiederzuhaben" (für mich ein sehr fremder Gedanke), nicht erstmal, daß die beiden gut miteinander klarkommen und Dein Sohn getröstet wird und sich dann im Arm Deiner Schwester wohlfühlt. Natürlich gibt es da kein Richtung und Falsch - und ich schreibe meine Haltung dazu, um genau das zu betonen. Wenn also Du bestimmte Vorlieben hast, sind das nicht "die" richtigen Regeln. (Außer, daß man ein Kind nicht so behandelt, daß es ihm schlechtgeht - aber ich vermute, das hat Deine Schwester aus Unwissenheit / fehlendem Einfühlungsvermögen gemacht, nicht, um Deinem Kind zu schaden?) Und wenn es um Deine Regeln geht, mußt Du die halt vertreten. Klar kannst Du Dich drücken und unter irgendeinem Vorwand Dein Kind von der Familie fernhalten (ob in der Trage, wenn Dein Kind das toleriert, oder indem Du den ganzen Besuch absagst)... aber dann geht das Theater doch beim nächsten Mal wieder los. Sinnvoller ist es, daß Du Deine Vorlieben als solche auch vertrittst. Also: "Ich möchte, daß..." Und wenn Du Angst hast, daß es mißachtet wird, kannst Du ja immer noch Fakten schaffen, indem Du das Kind in der Trage läßt oder den Besuch absagst. Aber ich würde die Gründe ehrlich nennen ("ich möchte, daß mein Kind von niemandem außer mir in den Arm genommen wird. Darum bleibt es in der Trage"). Wenn tatsächlich schlecht über Dich geredet wird, ändert das auch nichts mehr daran. Wenn Du aber willst, daß Deine Vorlieben respektiert werden - dann funktioniert es nur, wenn Du sie klar benennst *und* durchsetzt. Das liegt also in Deiner Verantwortung. (Und ja, das ist oft schwierig, wenn Du Dich der Schwiegerfamilie unterlegen fühlst, wenn Du sie eh nicht magst usw. Aber weil es nicht einfach ist, kannst Du wenigstens dran wachsen. Positiv denken! ;-)) Achja: Was hält denn der Vater des Kindes davon? Hat der auch ein Problem damit? Dann sollte er Dir helfen. [Und wenn er das nicht will, ist es Deine Verantwortung, ihm auf die Sprünge zu helfen...] Wenn er kein Problem damit hat, wie mit Eurem Kind umgegangen wird... dann solltet Ihr erstmal in der Partnerschaft klären, was Ihr wollt. Denn der Vater hat ja genauso das Recht auf Vorlieben. Und wenn er gern möchte, daß seine Familie Euer Kind (mit Rücksicht auf dessen Verfassung) im Arm halten kann, dann gehört ja auch das respektiert.
Ich würde einfach beim ersten, der die arme ausstreckt sagen: tut mir leid, aber ich möchte nicht, dass mein Kind herumgereicht wird. Er bleibt bei mir.
Wenn dann alles passiert sind von mir aus, finde ich reichlich kindisch. Ich habe meinen sohn nie abgegeben. Oma und opadurften einmal 4 min halten, das wars. Spätestens wenn er geweint hat kam er zurück wie eine heiße kartoffel
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