Elternforum Rund ums Baby

Wie weit könntet Ihr gehen (Pflege der Eltern)

Wie weit könntet Ihr gehen (Pflege der Eltern)

NadineLT

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Mein Papa hat Krebs und hat die Blase entfernt bekommen, ich bin über mich selbst überrascht das ich es mir echt zutrauen würde ihm bei der Hilfe des Beutelwechselns etc helfen würde. Davon mal abgesehen, das ich mittlerweile jeden Tag zu ihm runter fahre, mit ihm spazieren gehe, die Wohnung putze, und und und..... Ich finde das als Selbverständlich.


SaRaNi

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

Ich hab meinen Dad bis zu seinem Tod gepflegt ( aber ist viell. nochmal was anderes wenn man Krankenschwester ist). Er hat "nur" die letzte Woche vor seinem Tod fest im Bett gelegen. Als er nach der 1. OP sein Ileo-Stoma bekommen hat, hab ich das immmer versorgt, wenn ich zuhause war ( sonst meine Mama). Ileo-Stoma: künstlicher Darmausgang( Dünndarm). Hab seine Hand gehalten, als er für immer eingeschlafen ist. LG Nicci


sammy-joyce

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

Hallo, mein Vater hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs ich habe damals auch so ziemlich alles übernommen ihn gewickelt,gefüttert etc, ich dachte auch immer ich könnte das nicht aber man wächst über sich hinaus und es ist wirklich selbstverständlich da gab es für mich gar keine Frage...... und für mich war es immer wundervoll wenn er mich ganz dankbar anlächelte weil ich für ihn da war :)) lg


NadineLT

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Antwort auf Beitrag von sammy-joyce

îch hoffe das mein vater nicht daran stirbt


sammy-joyce

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

ich drücke euch ganz fest die daumen...... lg


SaRaNi

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Antwort auf Beitrag von sammy-joyce

ich drück euch auch die daumen!! hat er metastasen ?? hab 2006-2007 in der mobilen pflege gearbeitet, hatte da auch einen patienten mit blasenkrebs und künstlichem blasenausgang. seine diagnose hat er 1990 bekommen und die op auch. er lebt heute noch :-)


elik

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

quatsch, nadine! meine vater hatte auch krebs, wurde im sommer operiert, 10 stunden lang. alle ärzte haben gesagt, er wird seine schwierigkeiten haben usw. - es lief aber alles super! jetzt rennt er wieder rum, spielt 2x woche ice-hockey und das mit 52. wie alt ist dein vater?


NadineLT

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Antwort auf Beitrag von SaRaNi

du das mit den metastasen kann ich dir nicht beantworten :-(


SaRaNi

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

es liegt nämlich meistens daran, wenn die leute schon metastasen haben, dass sie nicht mehr so lange leben. wenn der krebs bemerkt wird, bevor die metastasen da sind, hat man gute chancen ( gewissen krebsarten ausgenommen).


NadineLT

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Antwort auf Beitrag von SaRaNi

na da muss ich mich mal erkundigen...danke ich fahr jetzt mal runter


SaRaNi

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

als mein vater seine diagnose darmkrebs bekam, hatte er schon leber und lungenmetastasen, die duch die chemo weniger wurden, in der chemo pause wieder mehr usw. irgendwann hat die chemo dann nicht mehr gewirkt. am darm konnten die durch die op alles entfernen. lg nicci


elik

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

tut mir leid... :( finde es auch selbstverständlich und würde auch alles für meine eltern tun.


Himbaer

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

Hallo, mein Schwiegervater ist vor etwas mehr als 4 Jahren an Darmkrebs gestorben, er lebte bei uns mit im Haus, aber einem eigenen Wohnbereich. Ich habe auch viel für ihn gemacht, was für mich auch selbstverständlich war/ ist. Gewaschen werden wollte er von mir nicht, von meinem Mann seinem Sohn auch nicht. Da haben wir dann einen Pflegedienst für ordern wollen, aber bevor der kommen konnte ging es ihm so schlecht, dass er in ein Hospiz mußte. Das "ekligste" was ich für ihn getan habe, war dass ich seine mit Stuhl verschmierte Wäsche und Bettwäsche gewaschen habe. Er hatte Durchfall von der Chemo und es sogut wie nie rechtzeitig aufs Klo geschafft. Einen Unrinbeutel würde ich jederzeit leeren oder auch einen neuen dranstöpseln. Ich finde es gut, dass du für deinen Vater da bist, denn ich weiß wieviel Kraft das einen kostet, auch wenn man körperlich nicht wirklich belastet ist. Ich drücke euch fest die Daumen.


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

Ich würde nie selbst meine Großeltern oder meine Eltern pflegen. Nicht weil ich mich davor ekel... nein, das ist es nicht. Es ist eher die Erinnerung, dass sie doch so viel konnten und es nun nicht mehr können und auf Hilfe von mir angewiesen sind/wären. Meine Familie weis das und es ist für alle okay... niemand erwartet das. Wobei ich Einkaufen und Wäsche waschen nicht mit dazu zähle... das mach ich gerne... vorallem für meine liebe Oma.


mf4

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

Ich würde das selbe für meine Mum auch tun. Ich wüßte nicht wie, weil sie 40km weg wohnt und ich kein Auto habe (und sie nicht wo anders hin will). Täglich wäre es für mich nicht machbar aber zusammen mit meinen Brüdern würden wir das hinbekommen.


Fru

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Antwort auf Beitrag von mf4

...öhm, nicht das erste mal, ich weiß... Ich würde meinen Vater nicht pflegen. Und es ist für mich auch nicht "selbstverständlich" das zu tun. Ich könnte es nicht, ich könnte es nicht bei Fremden, nicht bei meinem Vater oder bei sonstwem. Trotzdem ist die Pflege, die mit Sicherheit irgendwann auf uns zukommen wird, geregelt. Meine beiden Schwestern haben beide Pflegeberufe gelernt, bzw. arbeiten in der Ambulanten Pflege. Es gibt halt auch Menschen, die das nicht können und für die das nicht selbstverständlich ist. Ich gehöre wohl dazu.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Fru

ich könnte es auch nicht. meine beiden eltern sind schon tot. für mich war es schon schwer, sie beide im koma im kh zu sehen. klar habe ich für meine mama eingekauft und alles drumrum erledigt, aber ich glaube, sie hätte es auch nicht gewollt, daß es weiter geht als das. ihre würde wollte sie behalten und das hat sie.


stormy73

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Die Eltern behalten ihre Würde von sie von fremden versorgt werden?!? Sorry, da könnt ich kotzen. Tolle Ausrede! Sie haben euch doch auch die verschissenen Windeln gewechselt!


mamavonhier

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Antwort auf Beitrag von NadineLT

Ein Heim ist zu teuer für 2 irgendwann. Und ich würde eh jeden Tag fahren. Klar bräuchte ich professionelle Hilfe dabei! Aber ich bin vor Ort und kann für durchgehende Betreuung sorgen. Es ist sogar so vorgesehen, das WENN es so schlimm sein sollte, wir einen Durchbruch bei uns machen können, dann wird dort eine Tür eingesetzt und das ist das Verbindungstür in deren Schlafzimmer. Essen kochen, putzen, betreuen, waschen, auf Toilette mit gehen... Das sind Sachen die ich mit übernehmen würde! Aber ich würde für 1 mal täglich diese mobilen Pflegedienste bestellen. Zwecks Blutdruck, Tabletten, auch mal zum duschen oder sowas. Aber vorallem auch: Damit sie nicht nur mich um die Ohren haben! Sondern jemand anderes auch noch da ist.


pothi

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Antwort auf Beitrag von mamavonhier

ich pflege gemeinsam mit meiner mutter meine oma. ich mache es gerne, aber oft liegen da schon die nerven flach. unangenehme sachen mach ich auch... u.a. hat sie einen kompletten gebärmuttervorfall, der nicht mehr operiert werden kann. deshalb muss die GB immer wieder mit der hand zurück/reingeschoben werden und dann kommt so ein würfel davor - wir eingesetzt wie tampon. ich wünsche dir viel kraft und toll das du das machst! lg pothi