Elternforum Rund ums Baby

Wie macht man es am Besten?

Wie macht man es am Besten?

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Da hier alle aus verschiedenen Bereichen kommen und eventuell der ein oder andere diese Situation bereits hatte, frage ich am Besten hier um Rat. Eine kurze Vorgeschichte: Meine Oma (66 Jahre alt) hat eine schwere COPD mit Lungenemphysem (muss damit regelmäßig zum Pulmologen) muss regelmäßig zum Urologen, da sie vor 7 Jahren den Nieren- und Blasenkrebs entfernt bekommen hat und muss auch oft zum Kardiologen und Internisten. Alle Fachärzte sind weit gestreut (zT bis zu 60 km weit weg). Bis dato fährt diese Sachen mein Opa immer mit ihr. Der wird nächstes Jahr jedoch schon 80... körperlich total fit, aber geistig oft schon sehr zerstreut und ich habe langsam Angst, ihn diese Strecken mit dem Auto fahren zu lassen, bzw. Ihn generell mit dem Auto fahren zu lassen.. Das Problem an der Sache ist: ich würde es liebend gern übernehmen, meine Oma zu den jeweiligen Terminen zu fahren und meinem Opa zu raten, das Auto stehen zu lassen. Oder abzugeben.. Oma hat zwar einen Führerschein, aber durch den ständigen Saueratoffmangel (trotz Sauerstoffgerät), hat sie mittlerweile eine Art Demenz entwickelt und setzt sich freiwillig nicht mehr hinters Steuer. Meine Großeltern wohnen auch ca. 50 km von mir weg. Ich gehe im nächsten Jahr dann auch wieder arbeiten. Also: ich habe leider wirklich nicht die Zeit (auch wegen der Kleinen) so oft zu Ärzten zu fahren mit Oma, damit Opa das Auto stehen lassen bzw. abgeben kann. Gibt es Möglichkeiten, für einen Fahrdienst? Ein Pflegedienst kommt 2x am Tag wegen den Medikamenten zu ihr, jedoch auf Verordnung vom Arzt. Eine Pflegestufe wurde vor 2 Jahren abgelehnt, vielleicht war es da noch nicht „schlimm genug“. Dann die andere Frage: wie kann ich meinem Opa es erklären, dass es vielleicht besser ist, den FS abzugeben? Im Ort ist eine Möglichkeit einzukaufen (NP), alle 2-3 Wochen könnte ich mit ihnen oder für sie einen Großeinkauf machen. Bis dato macht er alles alleine und WILL es sich auch nicht nehmen lassen. Ich hoffe ihr versteht meine Fragen und habt den ein oder anderen Tipp, Ratschlag, etc. für mich. Danke!!


misses-cat

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Also es gibt die Möglichkeit eines Taxischeins für solche Untersuchungen, oder einen Schein für Krankenfahrten , den Hausarzt würde ich drauf ansprechen, ich meine die Zuzahlung beträgt maximal 10€ Pflegegrad , habt ihr damals Wiederspruch eingelegt? Die schmettern gerne erst Mal ab


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von misses-cat

Nein wir haben keinen Widerspruch eingelegt, da es damals nur um den Pflegedienst gegangen wäre, der ihre Medikamente zurechtgepackt hat. Das haben wir ja dann über die andere Verordnung hinbekommen.


misses-cat

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Neu beantragen, da sie jetzt einen Pflegedienst hat den mit ins Boot holen die helfen da auch, zu Not halt Wiederspruch einlegen. Bin gerade selber dabei da mein mittlerer Sohn ADHS hat ( ja auch ein Grund für einen pflegegrad)


Itzy

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von misses-cat

Wir haben meiner Oma damals tatsächlich zum Taxi geraten- für kurzfristige Fahrten. Geplante Dinge wie "ich möchte gerne mal da hin, könnte ich dann auch noch am Grab von Tante x und hinterher noch kurz zur Gärtnerei y hin" kann man ja mal als Tagestrip planen. Man muss das wirklich auch mal gegenrechnen, und auch mal Dinge aufzeigen wie "kein kratzen, sich um Reparaturen des Autos kümmern, usw". Das hat letztlich meine Oma überzeugt. Die war auch so an der Grenze zu sie kann es gerade noch...


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Itzy

Für meine Oma wäre das glaube ich kein Problem - aber mein Opa wird da auf Stur stellen. Das einzig positive ist ja, dass sie alles im Ort haben.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Großen Rat habe ich auch nicht. Ich würde es auf jedenfall nochmal zwecks Pflegestufe probieren. Habs (als ich noch bei meinem Vater lebte) bei unserer Nachbarin mitbekommen, ihr Schwiegervater litt sehr arg an Demenz und nach einem Sturz konnte er nicht mehr laufen. Er hatte erst Pflegestufe eins, ihr Hausarzt war aber der Meinung das er schon bei Pflegestufe 3 haben müsste und sie müsste auch langsam entlastet werden (2 kleine Kinder und ihr Mann war selbständiger Forstarbeiter). Es hat 2 Jahre gedauert das durch zu bekommen. Aber der Kampf hatte sich gelohnt. Ich sehe es nun nebenher aufgrund der Entfernung bei meinen Großeltern. Meine Oma ist 85 mein Opa 89, sie hat Demenz und kann kaum laufen, mein Opa hatte schon 2 Schlaganfälle und 1 versteckten Herzinfarkt und kann auch kaum laufen. Beide weigern sich in betreutes wohnen zu gehaen weil eine Pflege nicht gewährleistet werden kann durch die Familie (Meine Tante ist Altenpflegerin VZ hat nen Teenie zuhause, meine Mutter wohnt 280 km weg, Cousin 1 ist Stationsleiter und Vater, Cousin 2 Hausmeister im KH hat 12 h Schichten und meine Cousine arbeitet TZ ist Mutter wohnt aber 30 km weg und hat kein Führerschein, ich wohn knapp 80 km weg). Mehr wie an freien Tagen einkaufen mit ihnen zu fahren oder zum Arzt zu bringen geht nicht. Ich würde persönlich nochmal mit dem Hausarzt reden und der Krankenkasse zwecks Übernahme für Fahrtkosten fürs Taxi und nochmal kämpfen das sie in Pflegestufe 1 kommt damit das wenigstens gesichert ist. Den Opa würde ich auch auf Demenz untersuchen lassen damit er mit Medikamenten behandelt wird, sonst kanns böse enden und die beiden Fackeln die Wohnung ab weil der Herd vergessen wurde auszumachen.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Demenz hat mein Opa gewiss nicht Es ist die übliche „Alterstuddeligkeit“, aber definitiv keine Demenz Aber dir auch Danke, für deinen Rat!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Dann hab ich mich verlesen


Kolkrabe

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

die Begutachtung erfolgt aktuell telefonisch. Vielleicht kannst Du mit dabei sein? Ältere Herrschaften machen sich schon mal gesünder, als sie sind. Wird abgelehnt, sofort Widerspruch. Selbst bei Pflegegrad 1 gibt es dann monatlich 125€ Betreuungsleistungen. Die kann auch durch nicht verwandte Personen als Nachbarschaftshilfe abgerechnet werden. Der Helfer braucht dafür ein Zertifikat, das wird aktuell online gemacht. Für das Geld findet sich dann evtl. jemand im Bekanntenkreis, der zuverlässig die Fahrdienste übernehmen kann. Das Budget kann auch bis 6 Monate im Folgejahre aufgespart werden, falls mal in einem Monat keine, im anderen dann mehr Termine anfallen. Dafür gibt es übrigens auch Betreuungsdienste, das sind manchmal keine Pflegedienste. Vielleicht bieten diese auch begleitende Fahrdienste an.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Medizinische Versorgung und Pflege sind zwei paar Schuhe,die Verordnung für das Richten der Medikamente kann jeder von Arzt bekommen unabhängig von Pflegegrad weil alles was medizinisch ist wie Medikamente,spritzen und Verbände bezahlt die Krankenkasse Körperliche Pflege,Betreuung und Hauswirtschaftliche Versorgung bezahlt die Pflegekasse und dafür braucht man dann den Pflegegrad Hier gibt es auch reine Krankenfahrdienste oder Begleitdienste für die man einen Transportschein vom Arzt bekommen kann,das muss die Kasse aber genehmigen Seit es die Pflegegrade gibt bekommen mehr Senioren Hilfe,der erste Antrag wird aber häufig abgelehnt,bei dem was du schilderst hätten die Oma sicher Anspruch auf Hilfe,


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Medizinische Versorgung und Pflege sind zwei paar Schuhe,die Verordnung für das Richten der Medikamente kann jeder von Arzt bekommen unabhängig von Pflegegrad weil alles was medizinisch ist wie Medikamente,spritzen und Verbände bezahlt die Krankenkasse Körperliche Pflege,Betreuung und Hauswirtschaftliche Versorgung bezahlt die Pflegekasse und dafür braucht man dann den Pflegegrad Hier gibt es auch reine Krankenfahrdienste oder Begleitdienste für die man einen Transportschein vom Arzt bekommen kann,das muss die Kasse aber genehmigen Seit es die Pflegegrade gibt bekommen mehr Senioren Hilfe,der erste Antrag wird aber häufig abgelehnt,bei dem was du schilderst hätten die Oma sicher Anspruch auf Hilfe,


Mamamaike

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo, es gibt extra Begutachtungen, ob ältere Menschen noch fahrtüchtig sind. Als junger/jüngerer Mensch unterschätzt man häufig, wie viel die jahrzehntelange Erfahrung bestimmte Einschränkungen aufwiegt. Andererseits besteht natürlich die Gefahr, dass sich die Älteren überschätzen... Vielleicht kannst Du Deinen Opa davon überzeugen, so einen Test zu machen. Es hängt ja eben noch die Oma mit dran und ihr als Familie (abgesehen von anderen Verkehrsteilnehmern). Geht jetzt nicht unbedingt in die Richtung Deines AP, ist aber ein Gedanke dazu... Viele Grüße


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mamamaike

Naja. Das Auto hat ziemlich viele Macken mittlerweile, anscheinend bleibt er oft irgendwo hängen. Dann kommt „das Auto ruckelt beim Anfahren“ - nein, tut es nicht, wir haben es dann nämlich mit zu uns genommen, um mal durchzuschauen. Guckt immer in der Weltgeschichte rum, anstatt auf die Straße. Es geht mir ja nicht um den Weg in die Kaufhalle, sondern eher um die längeren Strecken, die auch noch unbekannt sind. Wie gesagt - er wird 80.. und man merkt, dass seine Fahrtüchtigkeit in den letzten Jahren schon abgenommen hat. Aber gut zu wissen, dass es so einen Test gibt. Und auch, gut zu wissen, dass es solche Taxischeine gibt! Danke euch!!


Caro2503

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Guten Morgen! Guck mal, bei uns hier gibts das hier: https://www.seniorengemeinschaft-fichtelgebirge.de/ Super Sache, wie ich finde. Vielleicht gibt es ja auch in deiner Ecke so was in der Art? LG


Felica

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Pflegedtuge beantragen. Entweder hat sich die Lage in den letzten 2 Jahren deutlich verschlechtert oder da wurde sich vor 2 Jahren besser geredet. Der Satz ja irgendwie bekommen wir es immer noch hin oder mit Hilfe von "Person oder Hilfsmittel" geht es, können da vernichtend sein. Wenn der Arzt es bereits verschreibt verschenkt ihr seit 2 Jahren warum auch immer das pflegegeld. Also noch einmal kontrollieren lassen und um Gottes Willen dieses mal nichts schön reden.


Melkerin

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Felica

Für socche Situatinen gibt es Krankenfaher die auch die Krankenkasse übernimmt.. erkiundige dich an deinem Ort , oder direkt beo der KK alles gute für euch