Clivi8
Unser Sohn ist 3 und hat eine Milcheiweißallergie. Im Kiga wird jetzt zu Weihnachten auch mal gebacken. Nun würde ich mir wünschen, dass er trotz seiner Allergie mitbacken kann. Es gibt nun 2 Möglichkeiten: 1. Versuchen, für ihn Gummihandschuhe in seiner Größe zu bekommen, damit er den Teig mit anfassen kann, quasi mit backen kann, ohne dass er auf die Teigzutaten (Butter, ggf. Milch etc.) reagiert und durch die Erzieherinnen aufpassen lassen, dass er nichts von dem/n Teig/Keksen isst . oder 2. Versuchen, den Kiga von der alten Schiene runter zu bekommen und statt der üblichen Milch enthaltenen Zutaten wie Butter etc. Alternativen mitzugeben, wie Butterschmalz oder Kokosfett oder Pflanzenmagarine mit Sojamilch (u. a.), damit er ohne Probleme mit backen und essen kann. Wir haben am Mittwoch ein Entwicklungsgespräch im Kiga, da müssen wir bestimmte Dinge klären und Alternativen aufzeigen, damit alles reibungslos klappt. Bis jetzt ging er in die Krippe in der gleichen Kita, doch da machen die Kleinen ja noch nicht ganz so viel, so dass es bis jetzt immer so geklappt hat. Habt ihr eine Meinung dazu oder andere Anregungen? Vielen Dank!
Hi, ich würde eher das mit den Alternativzutaten vorschlagen, wenn er den anderen Teig nicht mal anfassen kann. Ist ja schlimm. Dann machen alle Kinder das gleiche und er fällt nicht aus der Reihe wenn er keine Gummihandschuhe tragen muss. Mit den Handschuhen ist es ja auch nicht getan. Wie schnell wandert denn da was in den Mund oder bloß ins Gesicht! Und sonderlich mehr kosten wird das auch nicht, oder?
Hallo, reagiert er denn schon allergisch, wenn er die Produkte nur anfasst? Aber damit dein Sohn auch naschen darf, würde ich die Zutaten mitbringen. Meine Nichte hat die selbe Allergie, entweder geben die Eltern die Zutaten mit in den Kiga oder meine Nichte bekommt IHRE Plätzchen mitgegeben, die Erzieher wissen Bescheid und alles klappt sehr gut.
Biete an, Alternativprodukte mitzugeben. Die werden doch eh immer nur mit Kleingruppen backen, dann ist eben eine Ladung Plätzchen "anders". Mit Gummihandschuhen arbeiten finde ich recht schwierig (v.a. so kleine zu finden) und aufpassen, dass Kind nichts nascht stelle ich mir auch kompliziert vor. LG
naja, das bloße Anfassen von Milch macht nichts, aber es darf nicht mit Körperflüssigkeiten in Berühung kommen, quasi wenn er sich was ins Auge wischt, dann schwillt das Auge an usw. - wenn er es isst, wirds ganz schlimm... ... bis jetzt klappte auch alles super in der Krippe, wir gaben ihm immer was mit, wenn dort gefeiert oder gegessen wurde... wir kochen ja auch sein Mittagessen täglich selbst und geben es mit, ich bekomme den monatlichen Speiseplan nach Hause und koche Tag für Tag alles gleich nach, damit er nicht als "Außenseiter" oder "besonderes Kind" aufwächst und gleichgestellt ist mit den anderen Kindern. Gut, ich tendiere auch zu den Alternativzutaten, ich werde es im Kiga am Mittwoch mit ansprechen. Danke!
Oh je! Da reagiert er aber wirklich schlimm!
Ich würde für ein geeignetes Rezept zusammen kneten und Morgens mit geben dann kann er auch seine Kekse Backen :)
Also, ich denke auch, die beste Möglichkeit wäre einen alternativ Teig für ALLE Kinder! Bei uns im Kindergarten wäre das so gar kein Problem, die würden das sofort und auf der Stelle machen und den Kindern gleich noch was über die Erkrankung des einen Kindes erklären, welches das Milcheiweiß nicht verträgt. Ich würd es ganz freundlich anfragen! LG
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