Elternforum Rund ums Baby

Wie kann ich meinen kleinen Brustfanatiker sanft abstillen?

Wie kann ich meinen kleinen Brustfanatiker sanft abstillen?

Mangosteen88

Beitrag melden

Hallo ihr Lieben, mein Sohni ist fast 17 Monate und es wird für mich Zeit zum Abstillen. Wir hatten viele auf und abs, vor allem einen schwierigen Start. Mittlerweile liebt er es so zu stillen, würde ich die brüste auspacken, würde er alles stehen und liegen lassen und sofort angerannt kommen. Sobald ich mich mit ihm ins Bett lege freut er sich tierisch und lacht und strampelt vor Vorfreude. Wenn ich dann versuche nur mit ihm zu kuscheln kippt die Laune natürlich ganz schnell Er hört auch nie von alleine auf, ich muss ihn irgendwann abdocken (mehrfach ausprobiert, er nuckelt selbst im Schlaf weiter). Tagsüber stillen wir nurnoch vorm Mittagsschlaf, bei der Tagesmutter klappt es ohne. Abends stillen wir zum einschlafen und 1-2 mal nachts. Wenn ich abends weg bin klappt es manchmal auch mit tragen und kuscheln, leider nie ohne Tränen und der Papa musste auch schon mit ihm Auto fahren zum Einschlafen. Fläschchen möchte ich nicht mehr anfangen und Schnuller oder Trinkbecher wirft er mir wütend vor den Latz wenn ich es damit versuche. Wir waren mal auf nem ganz guten Schnullerweg aber dann kam Hand-Mund-Fuß und jetzt will er den garnicht mehr nehmen. Ich möchte ihm Juni auf ein 3-tägiges Yogaretreat und versuche seit 7 Monaten wieder schwanger zu werden. Desweiteren möchte ich einfach nicht mehr, auch wenn es so bequem ist und er es so liebt. Habt ihr Tipps für mich, wie wir es sanft schaffen können? Ich ertrage es nicht ihn verzweifelt schreien zu lassen aber irgendwie fehlt mir grade die Idee wie ich es angehen soll. Danke vorab und LG


Pinguini

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mangosteen88

Hallo, ich mache es gerade mit meiner 2jährigen. Zuerst habe ich den Mittagschlaf nicht mehr gestillt, jetzt stillen wir abends in einem anderen Zimmer, danach Zähne putzen, dann ins Bett und einschlafen ohne Stillen. Ich dachte, wenn ich bald nachts abstille, muss sie ja vorher gelernt haben ohne Brust überhaupt einzuschlafen. Einschlafen dauert immer noch ca. 1 Stunde und das seit 4 Monaten.. Weiter sind wir noch nicht und selbst das ging nicht ohne Protest und Schreien. Oder du dockst ab, kurz bevor er einschläft, aber das hat bei uns nicht funktioniert leidet. Endete in Geschrei und plötzlich hellwach sein.


Pinguini

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mangosteen88

Hallo, ich mache es gerade mit meiner 2jährigen. Zuerst habe ich den Mittagschlaf nicht mehr gestillt, jetzt stillen wir abends in einem anderen Zimmer, danach Zähne putzen, dann ins Bett und einschlafen ohne Stillen. Ich dachte, wenn ich bald nachts abstille, muss sie ja vorher gelernt haben ohne Brust überhaupt einzuschlafen. Einschlafen dauert immer noch ca. 1 Stunde und das seit 4 Monaten.. Weiter sind wir noch nicht und selbst das ging nicht ohne Protest und Schreien. Oder du dockst ab, kurz bevor er einschläft, aber das hat bei uns nicht funktioniert leidet. Endete in Geschrei und plötzlich hellwach sein.


MamaMarie16

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mangosteen88

Hi, 1. Das klappt erst, wenn du 100% überzeugt bist! Unsicherheit merken die kleinen sofort und nutzen ihre Chance. 2. Mit 17 Monaten, kannst du ihm schon sehr viel erklären/ versteht er schon eine Menge. Also erkläre ihm unbedingt, was du vor hast, warum und wie ihr es macht. So weiß er schon, was auf ihn zu kommt und ist nicht ganz überrascht. 3. Die "Technik" müsst ihr an euch anpassen. Mein großer liebte meine Brüste auch. Ich musste sogar mit Bikini baden, wenn ich mit ihm in der Wanne nicht nur stillen wollte. Ich habe nachts wie folgt abgestillt. Er kam meist alle 2h, als er auf 1h- Abstände ging und nur genuckelt hat, war es mir zu viel: jedes 2. Stillen wurde nur gekuschelt, bis wir wieder bei 2h- Abständen waren, dann so weiter auf 4h-Abstände, dann nachts eine 6h-Pause, dann nur zum einschlafen und ab 5/6 Uhr gegen den Hunger. Morgens hat er dann von selbst aufgehört, dass Einschlafstillen viel weg, indem ich auf der Couch gestillt habe bevor es ins Bett ging. Es fing etwa mit 15 Monaten an und ich habe ihm jeden Schritt erklärt und angekündigt und nachts auch erklärt warum jetzt nicht sondern später. Für uns hat das geklappt, bin gespannt, wie es der kleine jetzt braucht. Viel Erfolg PS: Als Ersatz durfte er immer Hand auflegen, dass blieb zwar sehr lange (bis 3, wenn auch mit der Zeit immer weniger), war mir aber die angenehmer Alternative zum Dauerstillen


kia-ora

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mangosteen88

In dem Alter hat es bei uns einfach Kakao aus dem Fläschchen gegeben. Völlig unpädagogisch aber sehr effektiv. Waren nur morgens und abends je 120ml.


Sille74

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mangosteen88

Bei uns hat geholfen, zum einen nachts eine Stillpause einzuführen, d.h., erst wieder morgens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bei uns war das, wenn mein Mann aufgestanden ist. Und zum anderen hat es das spätere Abstillen erleichtert, das Einschlafen vom Stillen abzukoppeln. Ich habe also abends das Stillen nicht sofort abgeschafft, sondern das abendliche Stillen so gestaltet, dass er nicht dabei eingeschlafen ist. Letztlich ganz abgestillt habe ich recht plötzlich aber bestimmt.


Mangosteen88

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Sille74

Ich danke euch! Werde wahrscheinlich versuchen erstmal das einschlafstillen zu ändern.


Data_

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Mangosteen88

Falls du lesen magst, gibt es sanftes abstillen nach gordon (10 Nächte Plan), das hätte bei uns in Geschrei geendet.. oder von Elisabeth pantley ein Buch für besseren Schlaf, in dem auch gesagt wird: stillen und schlafen sollten getrennt werden, also abdocken vor einschlafen etc