Elternforum Rund ums Baby

Wie Geduld fördern?

Wie Geduld fördern?

gaensebliemchen

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Mein Sohn (2 1/4) ist so ein richtiger Wildfang.... nichts ist zu hoch, zu weit, zu "gefählrich". Ausdauer ist aber nicht seine Stärke. Wenn was nicht gleich beim ersten mal funktioniert, sagt er immer "Mama, bitte helfen!". Wir spornen ihn zwar immer an ("das schaffst Du") und meist klappt es dann auch. Aber ich möchte ihn gern ein wenig die Ausdauer "beibringen". Was meint ihr? Mehr basteln oder puzzeln? Oder ist der Charakter schon so vorgeprägt und nicht mehr so einfach zu manipulieren? Danke für Eure Tipps


gaensebliemchen

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Antwort auf Beitrag von sterntaler82

das war ja klar, man sucht sich EIN Wort aus meinem Text raus. Ich meine nicht manipulieren im eigentlichen Sinne. Eher FÖRDERN


sterntaler82

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Antwort auf Beitrag von gaensebliemchen

War mehr als Witz gemeint , aber sorry manipulieren da musste ich etwas zu aagen. Ich hab vier kids und ich hätte keine Ahnung wie das geht. Er versucht doch gerade soviel seine Welt wächst täglich , mir fällt nur ein kletter mit macht das was er macht und lasst ihn oft genug besser sein als ihr das spornt an aber sonst ?!


PaulaJo

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Antwort auf Beitrag von sterntaler82

Manipulation bedeutet ganz einfach nur "Einflussnahme", und ich bin mir sicher das jeder der Kinder hat das "nutzt"...


gaensebliemchen

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Antwort auf Beitrag von sterntaler82

ok. Alles gut. Ich glaube, im Klettern wäre er tatsächlich schneller als Mama Vielleicht bin ich auch ein wenig zu ungeduldig.... Wo er das bloß her hat


sterntaler82

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Antwort auf Beitrag von gaensebliemchen

Ich find mit knapp 27 Monaten muss man noch keine Ausdauer haben


kanja

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Antwort auf Beitrag von gaensebliemchen

Wie wärs mit etwas Geduld deinerseits? mit 2 1/4 ist kaum ein Kind geduldig und ausdauernd. Wenn er gerne puzzelt - lass ihn machen. Zwingen wirst du ihn eh nicht können, falls er kein Interesse daran hat.


gaensebliemchen

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Antwort auf Beitrag von kanja

stimmt schon.... von wem er die Ungeduld nur hat....


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von gaensebliemchen

Die Kinder lassen sich in dem Alter tatsächlich noch viel ablenken, bzw. haben gar nicht ein "erwachsenes" Zeitverständnis. Da gibt es so viele Reize, die interessant sind und denen nachgegangen wird. es gibt ein paar Dinge, die Du in dem Alter schon "machen" kannst, aber es wird trotzdem nicht mit Deiner Geduld übereinstimmen, weil Du erwachsen bist ;-) beim als-Verlag (google das mal, es ist ein Bastelmaterialienverlag) gibt es relativ günstig bunte Klebeettiketten. Die kannst Du (natürlich nicht alle gleichzeitig) zum Verkleben auf bunten Papier anbieten. Ist übrigens eine einfache Sache, wenn man z.B. mit der Familie im Restaurant essen gehen möchte, nimmt nicht viel Platz weg und beschäftigt ohne Malunfälle. Ansonsten kannst Du schauen und beobachten, was ihn interessiert. Darin entwickelt er dann auch Geduld. Puzzlen und ernsthaftes basteln kann in dem Alter noch sehr in die Hose gehen. Manipulieren im Sinne von Erziehen (die Eltern haben darin auch einen Auftrag) geht schon, aber eben behutsam und altersentsprechend. Er ist ja noch nicht einmal ein Kindergartenkind mit unter 3 ;-)


gaensebliemchen

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Vielen Dank! Solche Antworten wünscht man sich doch mal... Danke, dass du nicht all meine Worte zerfleischst. Den Tipp mit dem Basteln werde ich aufnehmen. Mir ist schon bewusst, dass ich das langsam angehen lassen muss. Aber ich finde es schon wichtig, ihm nicht nur Toben beizubringen, sondern auch Geduld, Geschicklichkeit und Ausdauer. DANKE!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von gaensebliemchen

Das kommt alles noch mit der Zeit. Später kannst Du Dir überlegen, ob Du die musikalische Vorerfahreng bzw. dann Früherfahrung machen möchtest (meist ab 4 jahren). Die Kinder lernen so, auch mal eine Stunde konzentriert bei einer Sache (Musikunterricht) sitzen zu bleiben. Das kann für die Schule dann sehr hilfreich sein, muss aber auch zu Euch dann passen. Die Kinder entwickeln da Ausdauer und Geduld, wo sie Spaß haben. Später sollten sie auch hin und wieder in so eine Art Spielrausch kommen können. Das hat etwas meditatives, beruhigendes. Aber mit fast drei muss so etwas noch nicht "angestrebt" werden. Das Gute an diese Klebeetiketten ist: Sie bekommen "Ergebnisse", sehen, das ihre Bemühungen etwas gebracht haben (natürlich nicht im Blick von Erwachsenen). Wenn Du das ausprobierst, schneide die Bögen kleiner, damit nicht zu viel Material vorhanden ist. und auch die farbigen Papiere (Ton oder Fotopapier in DinA4, nicht größer) immer nur gezielt geben. Zu viel Auswahl ist hinderlich.


Susanne.75

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Antwort auf Beitrag von gaensebliemchen

Meine Tochter puzzelt und malt sehr gern und kann sich auch schon sehr gut längere Zeit konzentrieren. Sie ist aber auch schon 4 Jahre. Wenn ich jetzt wüßte, ob sie das durch das Puzzlen gelernt hat oder ob sie gern puzzelt, weil sie so veranlagt ist, daß sie sich da länger konzentrieren kann. Aber das bedeutet zB nicht, daß sie Geduld in Lerndingen hat. Sie hasst es genauso, wenn etwas nicht funktioniert und ist nur je nach Laune dazu zu bringen, etwas öfter zu probieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß gehäuft schnelle Erfolge dazu führen, sie zu Geduld zu motivieren. Das ist aber nur schwer zu konstruieren. Wenn sie zB bei irgendwas beim zweiten Versuch Erfolg hat, dann ist es bei der nächsten Sache so, daß sie da eher bereit ist, es mehrfach zu versuchen. Puh, kompliziert geschrieben, aber ich hoffe einigermaßen verständlich. Relativ schneller Erfolge für ein ganz bißchen Geduld läßt Geduld wachsen