Wasserfrau1
Wir waren heute mit den Kindern (5 und 3) im Hallenbad, nach kurzer Zeit kam eine Gruppe mit geistig und körperlich Behinderten jungen Menschen und ihre Betreuer. Ein junger Mann kam dan immer zu mir, er war fasziniert von meinem runden Bauch :-) die Kinder haben natürlich bemerkt das sie anders sind, sich anders verhalten, sagten aber nichts dazu. Ich ging natürlich so normal damit um wie es ging. Ich habe es dan Zuhause versucht zu erklären aber ganz zufrieden waren sie mit meiner Antwort nicht. Was sagt ihr? lg Wasserfrau
Dann kann man da eher was zu sagen.
Ich erkläre meinem Sohn, dass jeder Mensch anders ist und es eben auch Mensch gibt, die anders als die anderen auf die Welt kommen. Dass sie genauso besondere Menschen sind wie er selbst, nur dass sie oft Hilfe von anderen benötigen, weil sie einiges nicht selbst können. Manche auch einen Unfall hatten, dabei das Gehirn verletzt wurde und sie deshalb nicht so sprechen oder sich so bewegen können wir wir. So in etwa
Bit dem Begriff hatte ich schon immer ein Problem... warum sollte ich meinem Kind vermitteln, dass sie besonders sind?
Habe es eigentlich genau wie Milochen erklärt. Das jeder einzigartig ist und das man niemanden auslachen oder anstarren darf. Das sie aber auch mal hingehen dürfen und fragen wen es sie so sehr interessiert was diese Person hat....... wusste dan aber nicht ob das so klug war.
Das macht sicher wenig Sinn. Wie soll ein geistig behinderter Mensch erklären wie er ist und gar warum. Anstarren unterlassen ist auch nicht immer leicht. Gerade bei spastischen Erkrankungen sind meine Kinder erst einmal erstaunt, neugierig, erschrocken und dann sieht man auch hin.
ich finde wenn du es so erklärst hast, sehr gut, wenn andere Menschen auf uns zu kommen und fragen was mein Kind hat, erkläre ich das auch und komme mir dabei nicht komsich oder fremd oder besonders vor , anderum erkläre ich auch meinem Kind wenn es andere behinderte Menschen sieht was mit denen los ist und wenn ich es nicht weiß dann frag ich auch nach, allerdings sollte dies nicht auf einer Mitleidsebene geschehen, sondern so normal wie möglich ...
Nun der Begriff "besonders" ist in dem Fall nicht auf behinderte Menschen gemünzt. Bei uns steht er für die Einzigartigkeit jedes Menschen :)
zwischen hinsehen (mache ich ja auch) und anstarren ist ja ein riesen Unterschied. Ich selbst habe mit geistig und körperlich schwerst Behinderten Kindern / Jugentlichen gearbeitet und mir war immer wichtig das die Menschen wissen was die Person hat damit sie das starren sein lassen können........ Meine Kinder gingen ganz normal damit um, haben natürlich auch hingesehen. Ich fand es aber super schwer ihnen zu erklären was genau mit ihnen los ist.
ich habe jannik es so erklärt das nicht alle menschen das glück haben wieder aus dem rosttuhl aufzustehen so wie er,aber genauso wie wir seine krankheit nicht verhindern konnten, weil sie einfach passiert ist,so kommt es wenn ein baby im bauch wäschst und wieder raus möchte nicht verhindern das manchmal etwas schief läuft manche leute werden aber auch durch einen unfall so- andere wiederurm durch eine sehr schwere krankheit-aber eines haben ALLE GEMEINSAM-- so du du-sind auch sie MENSCHEN- nicht BESSER und NICHT SCHLECHTER als du auch- nur seine krankheit wird vorbei gehen, ihre nicht und ich habe hier ein verbot für das wort BEHINDERT ausgesprochen-- hier heißt es BENACHTEILIGT-- denn wer hindert diese menschen an was?? nich können nur nicht alles,dafür andere dinge um so besser jannik war im übrigen extrem beeindruckt von rollstuhl-sportler--
naja...aber wenn ich einem Kind schon sage es sei benachteiligt....also habe nur Nachteile durch meine Krankheit dann klingt das schon sehr negativ finde ich. Hier im Kindergarten werden die Kinder als eingeschränkt bezeichnet. Denn sie sind entweder in den geistigen oder körperlichen Fähigkeiten eben etwas eingeschränkt. Nicht alle Behinderungen bedeuten Benachteiligung.
dann nenn mir eine behinderung,die keine benachteiligung ist-- in irgendwas bist du IMMER eingeschränkt oder benachteiligt
na aber Benachteiligung hat doch eine völlig andere Bedeutung als Einschränkung. Man ist eben in der Bewegung eingeschränkt wenn man im Rolli sitzt. Aber man ist doch nicht automatisch benachteiligt deswegen, man kann Autofahren also es gibt eigene Parkplätze, man kann Sport machen, man bekommt behindertengerechte Taxis....etc. benachteiligt wäre man wenn man alle diese Dinge ja nicht haben würde, weil die nicht Behinderten bevorzugt werden.
sind sind in ihrer handlung eingeschränkt-sicher- und dennoch im nachteil es ist gehüpft wie gesprungen
na für mich nicht...weils eine andere Bedeutung hat.
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und beides war nicht schön
DAS glaube ich dir wiederum.
Ich arbeite auch mit einem behinderten Mädchen zusammen. Meine Kleine kennt sie natürlich und hat anfangs auch gefragt was sie hat und warum sie so tut. Ich hab es ihr so erklärt das sie eine Krankheit hat die das so gemacht hat und das es nicht besser wird(eher schlechter bei ihr) aber das sie trotzdem glücklich ist und sie meine und auch andere Hilfe benötigt und nicht alles alleine machen kann. Aber das es ihr damit gut geht da sie es auch so gewohnt ist und das wir ganz normal mit ihr reden und umgehen können weil sie ja deswegen nicht dumm ist oder irgendwas nicht versteht. Und die Beiden haben den vollen Spaß wenn wir mal zusammen sind und meine Kleine verhält sich normal gegenüber ihr. Und sie fragt sie auch immer wieder wenn sie was interessiert wegen der Krankheit.
hallo, ich erkläre wie es ist. das es besondere menschen gibt, die vielleicht nicht alles können, oder auch anders aussehen. lg
Sowas ist doch schnell erklärt. Diese Menschen sind krank, können nicht alles was wir können. Meist kein Problem für Kinder. Normal umgehen ja aber ignorieren bringt nichts... Kinder sehen ja, wenn jemand ANDERS ist und wir erklären das.
eine kindergartenmutter ein großes problem mit dem wort KRANK hat (sie ist spastikerin), sie besteht darauf behindert zu sein (in manchen bereichen behindert sie ihre behinderung) - sie ist nicht krank. lg
Viele von den Behinderten sind nicht KRANK. Ganz im Gegenteil sie sind gesünder als manch anderer. Meine Grosse war im I Kindergarten deshalb war sie Rollstühle und spastische Behinderungen gewöhnt. Sie schaut zwar manchmal noch aber fragt nicht, sie ist einfach damit aufgewachsen. Der MIttlere mit 3,5 dem ist das egal. Ich erkläre bei bedarf dass manche Kinder/Menschen eben so auf die Welt gekommen sind und dass sie deswegen nicht unglücklicher sind als wie Kinder die laufen können und die selben Dinge tun können wie sie.
manche Behinderte sind nicht KRANK. Ganz im Gegenteil sie sind gesünder als manch anderere.
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Hier im Rheinland ist das einfach: Jeder Jeck ist anders :-) Ich sage meinem Sohn (der Behinderung von Geburt an kennt, immerhin arbeite ich in der "Behindertenhilfe"), dass jeder was anderes kann oder hat, manche haben schwarze, rote, blonde, gar keine Haare. Genauso gibt es Menschen mit zwei, einem oder keinem Bein und Menschen, die mit ihren Beinen nicht gehen können. Die können aber dafür anderes gut (z.B. Rollisport..) Achja, und Krank sind die Menschen mit Behinderung nicht, dann wäre ja ein Ende abzusehen... LG
Krankheit ist befristet und i.d.R. heilbar (oder zumindest behandelbar), Behinderung ist umfänglich und dauerhaft. Deshalb ist ein Beinbruch keine Behinderung, auch wenn man dann 6 Wochen im Rollstuhl sitzt LG
naja, nicht behinderte haben viell. diabetes oder herzkreislauferkrankungen oder schuppenflechte oder so---und manhce behinderte sind (bis auf ihre behinderung) kerngesund. so wie manche 98jährige und völlig demente omi arterien hat, wie ein junger sportler und keinerlei medis braucht
agil, fit...interessiert an vielem......sportlich.
BENACHTEILIGT genannt werden?? hier ist das wort BEHINDERUNG verboten, ich möchte es nicht hören,genauso wie ich Neger oder Bimbo nicht hören möchte aber das ist natürlich eine einstellungssache
siehe oben meinen Beitrag. Man ist nicht automatisch benachteiligt wenn man eine Behinderung hat.
viel diskriminierender! NACHTEILE ! behinderung beinhaltet für mich nur eine HINDERUNG! so wie eine kindergartenmutter sagt: ihre behinderung hindert sie einige sachen zu machen - vielleicht hat sie aber dadurch gar keine nachteile ??? lg
noch mal vorgesagt! ich würde schlucken, wenn z.b. eine lehrerin sagen würde : das ist xy und sie ist benachteiligt! ne, das geht ja so gar nicht. das ist xy und sie hat eine behinderung ! lg
diskriminierung in der melodie
Ich finde Behinderung viel begriffsstärker als Benachteiligung, denn Behinderung beinhaltet, dass es NICHT in der Person liegt, während das Wort Benachteiligung so einen schalen Beigeschmack von "Nachteil" und "Mitleid" hat. Aber man soll ja nicht mehr "behindert" sagen (ist ja eh mittlerweile ein Schimpfwort unter Jugendlichen), sondern "Mensch mit Behinderung" - dann klingts auch besser (wenn auch umständlich) LG
genau...Mitleid...das wars was auch mir übel aufgestossen ist. Wer benachteiligt ist der sieht sich selbst als arm dran. Tun aber viele Behinderte gar nicht.
es kommt denke ich auch darauf an, wie man es hören möchte! es ist nun einmal so, das es behinderungen gibt. sie werden nicht besser und nicht schlechter, nur weil man das wort austauscht. lg
ja, das hat Georg Feuser schon gesagt: Alter Wein in neuen Schläuchen macht den Wein nicht unbedingt besser... Diskriminierung spielt sich im Kopf bzw. der Gesellschaft ab, nicht an einem Wort. "Krüppel" war früher ein ganz normaler Begriff für "Kriegsversehrte" - zuerst hochgelobte Vaterlandsverteidiger, dann später sehr teure, aber unproduktive Bürger - da wurde der Begriff dann negativ besetzt.. das gechieht aber ja nicht durch die Person selbst, sondern wird von außen an sie herangetragen! Und ein neuer Begriff ändert nicht unbedingt das Wissen, die Toleranz und die Einstellung der "Normalen" (wer ist denn scho "normal"?) Diese Diskussion ist ein sehr weites Feld, mit der ich mindestens mein Grundstudium über mit beschäftigt war. ICH persönlich bin ja dafür, das Kind beim namen zu nennen. Das schafft Klarheit und eine Gesprächsebene - wie man hier schön beobachten kann :-) LG
Und ich sehe das nicht als Beleidigung. Als Schimpfwort wird "Schwuler" oder "Horst" oder weiß der Geier was noch benutzt... dann müsste man alles umbennenen.
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