Mitglied inaktiv
Hallo,
ich war verdammt lange nicht hier aber jetzt brauch ich mal eure Hilfe.
Es geht um folgendes, meine Tochter hat große Schwierigkeiten in Mathe. Sie bekommt es einfach nicht hin das Einmaleins zu lernen, da sie jetzt ja schon einen Schritt weiter sind und geteilt mit Rest rechnen kommt sie damit gar nicht klar.
Wir lernen jeden Tag aber es bleibt einfach nichts hängen
.
Was kann ich tun damit es endlich mal hängen bleibt?
Gestern hab ich eine Lehrerin angesprochen die privat Nachhilfe gibt und hab ihr das ao erzählt wie ich es aus meiner Sicht sehe. Da meint sie ich solle mein Kind auf Rechenschwäche testen lassen, sollte dieses nämlich bestätigt werden bringt Nachhilfe gar nichts und sie müßte anders gefördert werden. Ich mach mir schon die halbe Nacht Gedanken wie ich meinem Kind helfen kann. Hinzu kommt das wenn wir üben und sie hat einen Fehler und ich sage ihr sie solle sich diese Aufgabe nochmal anschauen schießen ihr sofort die Tränen in die Augen. Das ist doch schon Angst oder wie seht ihr das ?
Ich hoffe ich hab nicht zu verwirrend geschrieben.
Danke euch
ganz ruhig, im grundschulforum wird die dichter und denker cd 1x1 empfohlen.
sie ist unter druck, lobe sie auch für einen fehler, für ihr bemühen. setzt mal 2 tage aus. wie übt ihr? nur an rechenaufgaben?
mach es beGREIFbar. mit alltagsdingen. papa hat 3 kugeln eis, mama auch, oma auch und du auch. wieviele sind es? 3 kugeln und 4 leute =12 kugeln eis.
ich stehe momentan vor dem problem: ich kann mathe aber lese mir die aufgabenstellung nicht durch und mach das falsche. das aber richtig gerechnet
lass es testen und frag im grundschulforum nochmal nach.
und lass mal den rest der woche mathe sein. sie braucht das auch mal.
Bis jetzt haben wir anhand von Rechenaufgaben geübt, ich hab aber heut Mittag auch nochmal ein Gespräch mit der Lehrerin. Danke Dir.
Hallo, setz deine Kleine nicht zu sehr unter Druck. Ich habe zwar noch kein Schulkind, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie dann bald eine Angst vor Mathe entwickelt. Auswendig lernen bringt meiner Meinung auch nicht viel. Sie muss die Regeln verstehen und verinnerlichen, damit sie sie auch auf andere Aufgaben übertragen kann. Habt ihr schon mal mit "Naturalien" geübt? Wenn die Lehrerin anregt, sie auf Dyskalkulie testen zu lassen, dann würde ich das schon ernst nehmen. Wenn sich der Verdacht als unbegründet herausstellt, dann ist es sicher eine Erleichterung, ansonsten wäre eine entsprechende Förderung wichtig, ich weiß ja nicht in welche Klasse dein Kind geht, aber sie soll doch nicht wegen eines solchen "Handicaps" ihre Zukunft verbaut bekommen, oder? Mathe ist nun mal wichtig. Nicht mal in der Berufsausbildung kommt man darum herum. Beim Kind meines Cousins gab es auch Problem in Mathe. Bei ihr war es die Angst vor der Mathelehrerin, die sie regelrecht blockiert hatte. Erst mit einem Lehrerwechsel wurde es besser.
Sie geht jetzt in die 3. Klasse. Ich hab das Gefühl das sie generell Angst hat etwas falsch zu machen und das sie sich selbst unter Druck setzt. Ich hab schon so oft mit ihr geredet das es nicht schlimm ist wenn man Fehler macht das selbst die Erwachsenen Fehler machen aber all das scheint sie nicht davon abzuhalten sich so ein Druck zu machen.
Bekommt sie denn den Druck in irgendeiner Weise in der Schule? Durch die Klasse, durch die Lehrer? Wenn du ihr schon den Druck nimmst, dann müsste es doch woanders eine Ursache geben?
Hallo, mein Kind ist noch nicht so groß, aber ich habe damals sehr viel Nachhilfeunterricht gegeben. Eher unkonventionell. Nicht so auf die Rechenaufgaben fixiert, sondern eher spielerisch. Mehr so ins reale Leben gemixt, wie mit Obst oder Lebensmittel usw. Die Zahlen kann man gut mit Eselbrücken rüberbringen, am besten selbst gemachte. Meist sind sie so lustig, das man diese gut beibehalten kann. Ich denke, wenn sie die Aufgaben besser versteht, verwandelt sich die Angst in Lust um. Wenn Du verstehst was ich meine.
Der Druck kommt zum einen von der Klasse und im Hort. Sie macht die Schularbeiten im Hort da ich bis 16 Uhr arbeite. Und in unserem Hort ist es so das die Kinder nur 45 min. Zeit haben für Hausaufgaben und das finde ich persönlich sehr knapp wenn sie Mathe, Deutsch Rechtschreibung und Sachkunde auf haben. Heute morgen beim Frühstück haben wir uns unterhalten da sie mir erzählt wenn sie in Mathe eine Aufgabe lösen soll und die ist falsch geht wohl durch die Klasse nur ein gestöne und da schießen ihr auch die Tränen in die Augen. Ich kann mir vorstellen das einem da zum heulen zu mute ist. Aber von der Lehrerin kommt kein Druck, sicherlich sagt sie ihr auch immer das sie lernen muß etc. Ich bin echt ratlos und möchte ihr einfach nur helfen.
Kommt das Gestöhne gezielt nur bei ihr, wenn sie die Aufgabe falsch löst. Wenn es bei allen anderen auch so ist, liegt es definitiv an zu wenig Zeit. Ist es aber nur bei ihr so, wird sie vielleicht gemobbt??? Ohne Dich verrückt machen zu wollen.
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