Kruemel_08
... Die Lehrerin euch immer wieder anspricht, der Kinderarzt aber sagt, der braucht keine Hilfe, das Kind ist gut so, in 2 Jahren ist das weg. Über pontzius zu Pilatus gehen? Und gucken das ein spezialist das Kind anguckt? Geht um feinmotorik, tagtraumerei, teilweise total abwehsend. Unser Kinderarzt weigert sich eine Überweisung zu erstellen, und ein Ergotherapie Rezept braucht er auch nicht
An einen anderen Arzt wenden
Vielleicht mal den Kinderarzt wechseln? Oder zumindest mal eine zweite Meinung einholen? ???
...
Mmmh... Also wenn nur andere der Meinung sind das was mit meinem Kind nicht stimmt und zwei Ärzte mir bestätigen das alles ok ist, wäre es für mich ok. ABER wenn DU selbst das Gefühl hast das mit deinem Kind was nicht in Ordnung ist... Ja, da würde ich von pontzius zu Pilatus gehen.
Ich weiß nicht wie ich es formulieren soll, denn ich möchte dir nicht zu nahe treten und ich verstehe dich auch sehr gut, denn ich mache mir auch oft solche Gedanken. Aber was erwartest Du genau von einem Arzt, was soll er machen? Soll sich das Verhalten des Kindes ändern? Soll das Kind anders werden? Was wäre wenn etwas nicht "normal "wäre? Natürlich möchte man von Pontius zu Pilatus gehen um alles abklären zu lassen. Doch es bedeutet sehr großen Stress sowohl für das Kind, als auch für dich. Und es besteht die Gefahr, dass das Kind sich als "fehlerhaft "ansieht. Ich meine das nicht böse, ich verstehe es voll und ganz dass man sich Sorgen macht und das beste für sein Kind will. Aber ist es das beste jetzt von Arzt zu Arzt zu rennen? Was kann man davon erwarten, das ist die Frage. Ich weiß dass es oft mehr Frust bringt als dass es nützt. Aber ich rate dazu, dem zu folgen, womit man sich am besten fühlt. Brauchst Du die Abklärung? Dann erkundige dich vorher gut. Und zieh es durch. Kannst Du es gelassener sehen? Dann tu es. Ich wünsche dir und dem Kind das Allerbeste!
Um was genau in der Feinmotirik? Tagträumerei - machen viele. Ist es bedenklich oft? Vielleicht in bestimmten Situationen? Was glaubst du denn,was dahinter stecken könnte? Es liest sich für mich so,als würde ein konkreter Verdacht deinerseits bestehen? Die Feinmotorik kann man auch ohne Ergo fördern,wenn scheinbar kein therapeutischer Bedarf da ist. Entsprechende spielerische Angebote machen. Wie alt ist er? (Hab ich es überlesen?)
gehe zu einem anderen Kinderarzt erst nach einer zweiten Meinung hast du Ruhe , sonst denkst du immer , da stummt was nicht.
Lass doch mal einen Kinderpsychologen draufschauen. Der kann dir auch ein Ergo-Rezept ausstellen, wenn es nötig ist.
Kommt mir bekannt vor. War und ist bei meiner Schwester (12) auch so. Sie ist teilweise so langsam, weil sie total verträumt ist, da brauchen die einfachsten Dinge Stunden. Und auch mit der Feinmotorik und Orientierung hat sie Probleme. Woran es liegt konnte und kann keiner sagen. Sie ist nunmal so und man muss sich drauf einstellen...
Vielleicht kann die Lehrerin die Problematik, die sie sieht, einfach mal verschriftlichen, falls sie das noch nicht getan hat und darin evtl erwähnen, wie sie die Entwicklung des Kindes im schulischen Bereich sieht. Sie muss es nur so machen, dass die Info an dich geht und nicht an den Kinderarzt, damit der sich nicht bevormundet und auf den Schlips getreten fühlt (manche fühlen sich dann gekränkt, wenn man ihnen etwas vorschreiben will). Ich habe auch schon viele Kinder mit einer VO vom KiA für ein paar Einheiten da gehabt, um das Kind aus meiner Sicht zu bewerten. Eigentlich stellen sich die Ärzte da meistens nicht so an (das kommt meistens dann, wenn es um längere Verschreibung geht). Klar, sind die Ärzte vorsichtiger geworden, mit ihren Verschreibungen und das ist auch richtig so. Man muss ja nicht jedem Kind, welches ein bisschen anders oder langsamer ist, gleich den Therapiestempel aufdrücken. Du könntest dich eventuell mal darüber informieren, ob bei dir in der Nähe in einer Ergo-Praxis oder bei einem anderen Träger das Marburger Konzentrationstraining (MKT) oder ähnliches für Selbstzahler angeboten wird. Manche KK erstatten das sogar teilweise oder ganz, aber dafür muss dann meistens auch eine Diagnose vorliegen. Ansonsten müsstest du die Kosten privat tragen, hättest aber schonmal einen Anhaltspunkt und schaden kann es durchaus nicht. Dort kann dir dann auch Fachpersonal sagen, ob dein Kind während der Einheiten den Eindruck machte, ob es Handlungsbedarf gibt oder nicht.
Dann würde ich den Arzt solange wechseln, bis ich einen habe der mich ernst nimmt. Was ich damals auch getan habe mit meinem großen Sohn. Ergebnis war Arzt 4 gab die Überweisung zum SPZ und dort wurde dann eine Diagnostik gemacht. Als erstes wurde Asperger Autismus und ADS fest gestellt. Alle anderen Ärzte meinten auch das wächst sich raus! Blödsinn!!!
Dein Kind klingt meinem Kind ähnlich und wir laufen von Ponzius zu Pilatus, einfach weil ich meinem Kind auch helfen möchte (die Schule frustriert sie sehr). Bisher ist eine unspezifische AVWS heraus gekommen und einen Termin im SPZ haben wir auch...die Lehrerin und auch die Logopädin vermuten Träumer ADS. Sie träumt viel, ist oft abwesend im Gegenzug muss sie sich aber auch stimulieren (im Unterricht bewegen, in der Federmappe kramen, Kinder anstupsen) um wahrscheinlich nicht ganz weg zu treten. Da muss ich einfach handeln...zum einen damit die schulische Leistung nicht schlechter wird und zum anderen damit die anderen Kinder nicht gestört sind. Mit meinem Kinderarzt habe ich sowas noch nie richtig besprochen bzw. besprechen müssen. Ich wünsche eine Überweisung und sie wird mir anstandslos ausgestellt. Ich denke der Lehrer kann sowas gut einschätzen und wird nichts aus der Luft greifen...der Arzt hat ja nicht täglich damit zu tun!
Meine Tochter darf im Unterricht einen kleinen Ball zum kneten verwenden, damit sie sich einfach auf den Unterricht konzentrieren kann.
Die Lehrerin meiner Tochter meinte auch letztens zu mir, ich soll mein Kind mal auf ADS untersuchen lassen. Sie wäre viel zu verträumt und bekommt nichts mit. Sie ist aber andererseits auch die Beste in der Klasse und wenn man sie was fragt, weiß sie immer die richtige Lösung. Ich war dann mit ihr beim Arzt und er meinte, dass es Blödsinn ist. Er hätte in letzter Zeit so viele Kinder in der Praxis gehabt, wo die Lehrer auch das gemeint haben. Ich denke mittlerweile, dass es sich viele Lehrer zu einfach machen und voreilige Diagnosen stellen. Solange mein Kind in der Schule und im Alltag damit zurecht kommt, werde ich nichts weiter unternehmen.
Wenn dir schon zwei Ärzte gesagt haben, es sei alles ok, dann kann es auch an der Lehring liegen! Die können es scheinbar nicht leiden, wenn Kinder ihrem langweiligem Stoff nicht folgen. Sorry, so was haben wir auch durch. Und wurde wortwörtlich geraten, mal zu einem Psychologen zu gehen, weil sie im Unterricht immer mit ihren Stiften spielte!!! Offenbar wollte man eine ADHS diagnostierziert sehen. Da fällt man erstmal aus allen Wolken, weil man völlig verursichert ist. Eigentlich habe ich mich geweigert, weil sie schulisch ok war und dann kommt sowas. Aber da die es ja schaffen, dass man ordentlich verunsichert ist, rief ich dann einen Schulpsychologen an. Der war völlig entnervt, weil wieder mal so eine "Lehrerdiagnose" kam. Dann zum Kinderarzt, der einen Konzentrationstest gemacht hat. Schon als wir das Problem, welches keines war, schilderten meinte der Arzt zu uns: "Ich kenne ADHS Kinder und ihres ist keins". Sie hat dann 1,5 Stunden am Stück (!!!) im Alter von 7 Jahren einen Test gemacht und fleißig fragen beantwortet. Hat sogar im 1000er-Bereich einfache Mathe-Lösungen ausgerechnet. Noch am selben Nachmittag hat uns der Artz informiert, dass alles in Ordnung sei und wir ein völlig normales Kind hätten. Mein Wut-Faktor auf diese Frau hatte sich um drei Potenzen gesteigert. Wäre da nicht der lange Noten-Hebel gewesen, hätte ich diesem "Leerkörper" (Rechtschreibung beabsichtigt) gerne gesagt, sie solle gefälligst interessanteren Unterricht gestalten. Natürlich sprach sie es noch mal an und ich habe ihr dann gesagt, dass wir auf Grund ihrer Behauptung getestet haben und der Artz ein völlig normales Kind diagnostiziert hat. Da war erst mal Ruhe im Karton, aber in der Schulakte blieb der Vermerk und sie bekam dann mit einem Notendurchschnitt von 2,1 nur eine eingeschränkte Gym-Empfehlung. So durften wir dann auch noch beim Gymnasium vorsprechen. Und was macht der Direktor: guckt sich das Zeugnis an und fragt, warum wir eine eingeschränkte Empfehlung haben. Kopfschütteln auf der ganzen Linie. Heute ist sie in einer Mint-Klasse und hat auf Grund der guten Noten sogar mehr Unterricht, trotz G8. Sie ist ein völlig normales Kind, das ihren Weg macht. Allerdings langweilt sie sich sehr schnell, wenn am Pult Langweiler stehen.
Das war ein sehr interessanter Beitrag, der mich ein wenig nachdenklich macht. Es ist ja einerseits gut, dass geschaut wird, wo die Kinder Defizite haben und wo gefördert werden muss. Ich denke dass es auch viele Pädagogen gibt, die über das Ziel hinaus schießen, indem sie nur noch Defizite suchen und die Stärken gar nicht mehr sehen. Es ist ein zweischneidiges Schwert. Es gibt einen Rahmen, innerhalb dessen ein Kind sich bewegen sollte. Tritt es ein wenig aus dem Rahmen heraus, beginnt ein Marathon aus diversen Tests, Therapien etc.Ich meine es wird manchmal übertrieben. Aber natürlich ist es besser so, als wie früher, dass man einfach Probleme übersieht. Früher galten Kinder, die langsam waren oder verträumt halt eben als "dumm "fertig. Heute driftet es manchmal in das andere Extrem ab, so wie Du es beschrieben hast. Es ist wirklich schwierig hier einen Rat zu geben.
Könnte mein Sohn sein - wir waren auf Anraten der Lehrerin im SPZ. ERgebnis: völlig normal. Nach 3,5 Jahren, in denen wir zu jedem Halbjahresende zu ihr mussten, hat er die Klasse gewechselt. War zwar doof für "nur" ein Halbjahr, aber in diesen Monaten wurde mein Kind das erste Mal als "normal" eingestuft von der Klassenleitung. Mittlerweile ist er auf der Realschule, fühlt sich pudelwohl, hat sich gut in der neuen Klasse eingefunden und wird von den Lehrern sowohl für seine Leistungen als auch für sein Verhalten gelobt. Wir haben uns sehr verunsichern lassen, haben nach dem Klassenwechsel sogar nochmal die Kinderpsychologin aufgesucht, weil ich Sorge hatte, dass er dadurch irgendwie belastet wurde - er hat in der 3. Klasse oft geweint vor und nach der Schule und hatte die Grundüberzeugen "egal, was ich tue, es ist nie gut genug". Er hat es so weggesteckt, lt. Psychologin eine "robuste Seele" :). Wenn du selber das Gefühl hast, es könnte etwas sein, versuche es weiter. Lass dir aber bitte, bitte nicht etwas einreden.
Er ist 7 Jahre, geht seit Sept in die Schule Es fing im Kiga schon an das man bemerkte er mag keine lauten geräusche, findet große Gruppen an Kindern eher schwierig und es wird ihm schnell zu viel. Beim Essen saß/ sitzt er auch zu Hause wir ein nasser Sack, als hätte er keine Muskelspannung. Wenn man spazieren war draußen dann konnte man ihn nicht hinterher laufen lassen, spätestens wenn was interesanntes war ist er auf eine Hof einfahrt z,B gelaufen um zu gucken. Wenn er im Spiel ist darf man ihn nicht stören dann wird er echt fuchsteufels wild, kann nur schwer ein spiel unterbrechen und evtl später weiter machen. Wirkt öfters mal abwehsend also mindestens 2,3x fällt es mir zu hause auf, das er löcher in die luft guckt, und dann auch auf ansprache nicht wirklich reagiert. Jetzt in der Schule fällt sein extrem langsames Arbeitstempo auf, in 90 min schaffen andere Kinder 2,5 Arbeistblätter, Leon sitzt dann immer noch vor einer halb fertigen Seite. Wenn die Lehrerin ihn erinnert weiter zu Arbeiten dann macht er kurz weiter, 5 min später sitzt er wieder da und malt Kreise, guckt aus dem Fenster oder guckt was die anderen machen. Sie meint was ihm zum Glück zu gute kommt, er kann das alles, ist sicher in Mathe und Deutsch unterwegs, nur einfach extrem langsam. Interesannte Stifthaltung, mit allen 5 Fingern, wenn er versucht mit dieser "Dreifingerhaltrung" zu schrieben als wenn er keine Kraft dafür hätte schreibt er total fein uns fast nicht lesbare Buchstaben weil sie nicht erkennbar sind so hauchzarte linien ... Ich versuche mal Foto von der Stifhaltung zu laden
Ja, sehen wir ganz genau so, es ist schwierig. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Diagnose ADHS inzwischen Tagesordnung ist. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch leergefegte Spielplätze. Bei uns war es üblich, dass man nach der Schule Hausaufgaben machte und dann nach draußen spielen ging. Unsere Beine waren übersät von blauen Flecken, weil wir alles bekletterten, was höher als 1 Meter war. Das hatte auch mal eine Kinderärztin zu unserer Tochter gesagt, die auch blaue Schienbeine hatte, als wir zu Impfung waren "Oh, wie schön, ein Kind was draußen spielen darf". Als unsere Tochter 6 wurde haben wir ihren Geburtstag in einem Spieleland gefeiert: Klettergerüste und Hüftburgen. Die waren stundenlang nicht mehr gesehen. Aber mir fiel ein fremdes Kind auf, dass versteckt unter dem Klettergerüst hing und auf einem Gameboy daddelte. WER gibt seinem Kind denn son bescheuertes Spielzeug mit ins Spieleland??? Daher glaube ich auch, dass viele Defizite inzwischen hausgemacht sind. Lieber daheim vor dem TV oder Computer setzen anstatt die Frischluft zu bevorzugen. Ein Großteil der Probleme wäre auch schon veringert, wenn man Sportvereine zur Pflicht machen würde. Kinder haben in ihrer Entwicklung eine wahnsinnigen Bewegungsdrang, den sie nicht mehr ausleben können/dürfen. Die Kinder aus unserer Siedlung (war damals Neubaugebiet, daher viele Kinden gleichen Alters) sind eine halbe Stunde zu Fuß zur Schule gelaufen, nix Mama-Taxi. Auch bei Regen! Gibt wunderbare Ponchos die über die Ranzen passen. Ich halte die Frischluftzufuhr und Bewegung vor dem stundenlangen Sitzen in der Schule für extrem wichtig. Und heute fährt unsere mit dem Fahrrad zur Schule, hundertmal lieber als mit dem Bus, selbst bei Regen! Sie hat selber festgestellt, dass es ihr gut tut. Ich glaube, Kinder dürfen nicht mehr Kinder sein, wie es früher war: hohe schulische Erwartungen, aber auf keinen Fall laut auffallen. Dann scheint die Diagnose ADHS fast schon eine Erleichterung zu sein, damit man eine Entschuldigung für sein nicht mainstreamtaugliches Kind hat. Ich will auf gar keinen Fall Leuten zu nahe treten, die ADHS Kinder haben, aber ich bin mir sehr sicher, dass es nach wir vor nur ein sehr kleiner Bruchteil ist.
Ich kann dir nur raten: hör auf dein Bauchgefühl! Ich hatte über Jahre hinweg (Kiga und Schule) ständig Theater mit Lehrern und Erziehern, weil mein Kind ein anderes (ein und dasselbe) immer in den Bauch trat oder mit der Faust ins Gesicht geschlagen hätte. Mein Kind hat sich nie dazu geäußert, sondern sich zurückgezogen. Nie hat jemand diese Vorkommnisse gesehen. Nie! Weder Kind noch Lehrer/ Erzieher) Mein Kind ist schon ein typischer Junge und macht auch mal Unfug... blöderweise habe ich deshalb nie an den Aussagen der Lehrer gezweifelt. Dann kam wieder so eine Situation und die Mutter des anderen Kindes hat einen Riesenaufriss mit Kinderarzt, Direktor gemacht, Opferberatung usw. und wollte mein Kind vom Hort ausgeschlossen wissen etc. Incl. Tratsch auf dem Dorf. Mein Kind wurde GAR NICHT zu seiner Version des Vorfalls befragt. Als ich ihn fragte, hat er geweint und mit glaubhaft versichert, dass das nicht stimmt. Ich WUSSTE in dem Moment, dass er die Wahrheit sagt und hier gehörig was falsch läuft. Also habe ich nachgefragt, habe mich gewehrt und bin gegen die Vorwürfe angegangen anstatt mein Kind zu schimpfen. Es hat sich gezeigt, dass das betreffende Mädel mehrfach auch anderen Kindern aggressive Handlungen in die Schuhe geschoben hat. Damit hat sie sich die Aufmerksamkeit ihrer Mutter verschafft. Es gab ein RIESENTHEATER: mein böses Kind und ich würde die Augen verschließen. Und alleinerziehend sowieso... das wäre ja klar, dass.... Es hagelte Einträge noch und nöcher und selbst Klassenkameraden haben gesagt, dass mein Kind ja immer ungerecht behandelt wird. Von den Lehrern wurde immer signalisiert, dass mein Kind böse, dumm und verhaltensauffällig ist. " Der weiß nicht" hör ich die Lehrerin nicht sagen. Die Eltern taten ihres dazu. Es wurde rumerzählt, dass mein Kind andere Kinder mobbt. Dorftratsch vom Feinsten. Die Kinderpsychologin fand mein Kind normal. Nicht psychisch auffällig, und clever. Dort blühte mein Kind auf! Nachdem ich panisch vor Sorge zu ihr kam, hat sie es geschafft, dass ich mich auf mein Kind und meinen BAUCH besinne und alle anderen und deren Meinung ignoriere. Das war schwer. Aber ab diesem Tag habe ich Einträge einfach unterschrieben, mein Kind einfach lieb gehabt wie es ist und geschätzt und die anderen machen lassen. Ich habe sämtliche Kontakte zu Eltern (bis auf 2) komplett abgebrochen, und nehme von mir aus keinen Kontakt zur Lehrerin auf. Mit dem Mädel gab es NIE wieder einen Vorfall mit meinem Kind, mein Kind ist viel entspannter und mittlerweile gibt es auch fast keine Einträge mehr (und wenn dann höre ich was mein Kind sagt, bespreche es und mach nen Haken dran). Ich lass mir nicht mehr einreden, dass mein Kind böse und unnormal ist! Von niemandem! Also: hör auf deinen Bauch! LG
Das Problem mit der stifthaltung hatten wir hier auch und auch sonst finde ich meinen Sohn in Teilbereichen in deiner Beschreibung wieder. Aber nicht ganz so extrem. Mein Sohn ist 6 und wurde auch dieses Jahr eingeschult. Da hatten wir gerade ein Jahr Logo hinter uns und das seltsame ist, die Logo hat ihn auch in der Motorik und konzentration auf den richtigen Weg gebracht! Mein Sohn hatte eine wahrnehmungsstörung und die Logopädin hat in jeder Sitzung erst körperwahrnehmungsübungen gemacht und man konnte sehen, wie es vorwärts geht. Besser als in der Sprache, die etwas hinterherhinkte, aber nach einem Jahr auch für nicht mehr therapierungsbedürftig galt. Nun hat er "nur" noch Reste einer hörwahrnehmungsstörung. Er kann aus Umgebungsgeräuschen nur schwer einzelne Stimmen herausfiltern. Nun sitzt er in der Schule ganz vorne und alles läuft. Aber deine Beschreibung mit der Überforderung deines Sohnes bei größeren Gruppen klingt für mich, als ginge das in eine ähnliche Richtung. Ich kenne das auch von mir, es ist dann wahnsinnig anstrengend das wichtige herauszuhören. Muskelhypotonie ist vererbbar, bei uns zieht sich diese "nasser Säcke" Haltung leider durch die ganze Familie. Ist keine Krankheit, sondern die Muskeln erfordern mehr Aufmerksamkeit/Training. Ach und nochmal zur stifthaltung. Bei uns hat es geholfen mit einem watteball oder ähnlichem zu üben (war auch ein Tipp der Logopädin ;)). Stift korrekt in die Hand und mit den zwei übrigen Fingern einen watteball festhalten. Lässt sich schwer erklären. Ich hoffe du verstehst, was ich meine ;). Vielleicht fehlt ihm das druckgefühl vom Stift auf den anderen Fingern und deshalb schreibt er dann so dünn. Quasi viel zu konzentriert auf die anderen beiden Finger und so haben die dann auch etwas zu tun. Viele Erfolg!
Konzentration ist bei Kindern NICHT willensabhängig (im Gegensatz zu Erwachsenen) -- ich denke, er braucht einfach Zeit. Und das Gefühl, dass er okay ist wie er ist. Wenn er alles kann, dann ist das doch super! Vielleicht machst du paar Konzentrationsspiele mit ihm (spielerisch und mit Spaß), ansonsten würde ich ihn lassen. Stifthaltung: Wenn er klar kommt und nicht in der Schulter verkrampft oder verspannt dadurch, würde ich das lassen. Ich schreibe auch mit 4-5 Fingern (werde manchmal an der Kasse beim Unterschreiben auch angesprochen), habe aber eine schöne und saubere Schrift, schon immer. Ich kann aber schlechter mit Dreifingerhaltung schreiben. Wer sagt denn, dass es besser ist mit 3 Fingern den Stift zu halten? Ist doch unwichtig. Oder wofür soll das wichtig sein? LG
Ich darf mal deinen Bericht zerpflücken:) Er ist 7 Jahre, geht seit Sept in die Schule Es fing im Kiga schon an das man bemerkte er mag keine lauten geräusche, findet große Gruppen an Kindern eher schwierig und es wird ihm schnell zu viel. *** ist ok, nicht jeder muss dem Trubel folgen. Beim Essen saß/ sitzt er auch zu Hause wir ein nasser Sack, als hätte er keine Muskelspannung. ***hmm, unsere ist 14 und hängt auch manchmal wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Ich drohe dann immer mit Knigge-Kurs, dann sitzt sie wieder gerade. Wenn man spazieren war draußen dann konnte man ihn nicht hinterher laufen lassen, spätestens wenn was interesanntes war ist er auf eine Hof einfahrt z,B gelaufen um zu gucken. ***nicht förderlich fürs Vorankommen, aber er ist neugierig und interessiert. Das ist doch nicht schlechtes. Wenn er im Spiel ist darf man ihn nicht stören dann wird er echt fuchsteufels wild, kann nur schwer ein spiel unterbrechen und evtl später weiter machen. ****er möchte ein Sache zu ende bringen, das nenne ich dann aber gute Konzentration. Gibt inzwischen mehr Kinder, die nach fünf Minuten hinwerfen, weil sie nicht am Ball bleiben können. Wirkt öfters mal abwehsend also mindestens 2,3x fällt es mir zu hause auf, das er löcher in die luft guckt, und dann auch auf ansprache nicht wirklich reagiert. **** Dazu fällt mir weder positives noch negatives ein. Jetzt in der Schule fällt sein extrem langsames Arbeitstempo auf, in 90 min schaffen andere Kinder 2,5 Arbeistblätter, Leon sitzt dann immer noch vor einer halb fertigen Seite. Wenn die Lehrerin ihn erinnert weiter zu Arbeiten dann macht er kurz weiter, 5 min später sitzt er wieder da und malt Kreise, guckt aus dem Fenster oder guckt was die anderen machen. *** 90 min nur Arbeitsblätter für Erstklässler??? Geiler Unterricht. Da würde ich nicht mal mitmachen. Sie meint was ihm zum Glück zu gute kommt, er kann das alles, ist sicher in Mathe und Deutsch unterwegs, nur einfach extrem langsam. *** Da haben wir es wieder: er kann es doch. Vielleicht liegt es wieder am langweiligen Unterricht??? Interesannte Stifthaltung, mit allen 5 Fingern, wenn er versucht mit dieser "Dreifingerhaltrung" zu schrieben als wenn er keine Kraft dafür hätte schreibt er total fein uns fast nicht lesbare Buchstaben weil sie nicht erkennbar sind so hauchzarte linien ... Ich versuche mal Foto von der Stifhaltung zu laden ***Ist das wirklich wichtig, wie jemand den Stift hält? Mein Mann hat auch eine interessante Kuli-Haltung, meine Tochter auch noch anders als ich. Ist das ein wichtiges Kriterium für irgendwas? Aus der kurzen Beschreibung hat man natürlich kein Gesamtbild, aber ich würde doch den beiden Ärzten vertrauen. Aber ich verstehe, welcher Druck auf Eltern ausgeübt wird, wenn man schon vor Ablauf des allerersten Schulhalbjahres mit vermeintlichen "Auffälligkeiten" konfrontiert wird. Ich bleibe da aus eigener Erfahrung sehr kritisch. Aber es fällt mir doch schwer, soviele behandlungsbedürftige Kinder zu sehen.
So sehe ich das auch. Vertraue den Ärzten. Lass Dir von einer Lehrerin die in seit September "kennt" nicht sagen, dass etwas nicht stimmt. Für mich klingt das nach einem normalen Kind. Gaaaaanz vielleicht kann man mit ein bisschen Ergotherapie etwas an der Feinmotorik machen. Grundsätzlich stimmt es, dass es egal ist, wie man einen Stift hält, aber das Erlernen der Stifthaltung hat eben etwas mit Feinmotorik zu tun. Da sollte man schon etwas fördern, mit AD(H)S hat das und alles andere nichts zu tun! Es gibt sicher Kinder, die diese oder andere Erkrankungen wirklich haben, aber bei vielen wird um ganz normale, eigene Persönlichkeit, weil das Kind etwas langsamer ist oder verträumt viel zu viel Wind gemacht. Da schleppen Eltern ihre Kinder von Arzt zu Arzt, Therapeut zu Therapeut... Heute ist das leider oft eine Verlegenheitsdiagnose. Nicht immer, sicher, aber es kommt einem schon ein bisschen modern vor. Da haben dann Lehrer und auch manche Eltern eine schöne Ausrede. Lass Dich nicht verunsichern. Wenn er in der Schule zurecht kommt und auch sonst mit sich glücklich ist und Euch als Eltern nichts stört, dann lässt ihn doch verträumt und nachdenklich sein :).
im Kiga hatten wir auch ein "verhaltensauffälliges" Kind und in der Grundschule gott sei dank eine normale bodenständige Lehrerin......und siehe da, das Kind war wieder "normal"...... Das Verhaltensauffällige hatte sie von überambitionierten Erziehern aufgedrückt bekommen die besonders wichtig mit Kaffetassen in der Hand über Kinder gesprochen haben. Da hatte jeder ein Problem........das finde ich schon bedenklich wenn ein ganzer Kindergarten "Problemkinder beherbergt...... Jeder Mensch ist anders. Und man sollte das Augenmerk mal besser auf die positiven Seiten lenken anstatt immer nur irgendwas verbessern zu wollen. Im übrigen schreibt mein Kind auch anders, aber sie kann damit schnell und zügig schreiben. Im Kiga sollte sie damit auch zur Ergo, die Grundschullehrerin hat darüber gelacht. Sie hat im ersten Schuljahr auch sehr fein und fast zärlich ihre Buchstaben gemalt. Hausaufgaben dauerten da ewig, da sie auch genau in den Linien sein sollten. Jetzt ist sie in der 5. Klasse und entwickelt brav ihre erste Sauklaue ;-) Zur Abwesenheit und AD(H)S, ich würde vor jedem Psychologen immer erstmal ein Mikronährstoffprofil machen lassen und auf Vitaminmängel testen lassen. Auch HPU kann im Raum stehen........ ABER: das würde ich nur machen lassen wenn auch wirklich noch mehr Baustellen offensichtlich wären. Bei meinem Kind war es so, aber das zeigte sich dann ganz anders. Wenn du ansonsten einen kleinen gesunden Kerl hast würde ich das erstmal überhören......versuche mal jeden Tag mindestens 2-3 mal dir die positiven Eigenschaften deines Kindes im täglichen Verhalten aufzusagen. Wenn du das ein halbes Jahr gemacht hast und sich an deinem Bauchgefühl nix geändert hat kannst du immer noch abklären lassen. lg
Hi, ich würde den Ärzten vertrauen. Bei meinem Sohn war es so, dass er bis zur 3. Klasse eine junge Lehrerin hatte (es war ihre erste eigene Klasse). Er ist ein verträumtes Kind. Sie hat vorgeschlagen, ihn auf ADS (ohne H) testen zu lassen. Da ich mir später keine Vorwürfe machen will, stimmte ich zu. Aber ich war erst beim Kinderarzt. Der sieht das so wie eigentlich wir Eltern auch: jeder ist wie er ist. Früher gab es die Träumer, die Störer usw. und es durfte jeder so sein wie er war. Heute hat man ratz fatz ADS/ADHS. Um aber eine Art Epilepsie auszuschließen, ließ der Doc die Hirnströme messen. Da liegt dein Kind verkabelt und bekommt Blitzlicht ins Gesicht. Da denkt man: was tust du dem armen Kerl an. Jetzt ist er im SPZ und im Januar bekommen wir das Ergebnis. Allerdings: Seit dem 2. HJ der letzten Klasse (jetzt 4.) hat er eine erfahrenere Lehrerin. Die sagte: ich habe ihn nicht so kennengelernt, wie meine Vorgängerin ihn beschrieben hat. Zwar auch als Träumer, aber er braucht oft länger bis er was versteht, weil er mehr darüber nachdenkt (ich versuche ein kleines Bsp: bei einer Rechenart sollen sie Einerzahlen in Zehner umwandeln. Als eine 0 da war, dachte er darüber nach, dass man ein "Nix" ja nicht in etwas umwandeln kann. Als sie es ihm dann erklärte, war alles gut.) Sowas hat die junge Lehrerin wohl nicht so verstanden. Also, ich finde, heute wird - sobald man nicht der Norm entspricht - gleich in Schubladen gesteckt. Das war früher nicht so. Lange Rede, kurzer Sinn: höre auf Deinen Bauch. Schöne Weihnachten. S
man weiß irgendiwe ienfach nicht ob es richtig oder falsch ist ... er geht gerne zur schule, rechnet und schreibt gerne, liest gerne... einzige bedenken sind einfach das tempo, wie wird das wenn arbeiten geschrieben werden ?! aber ich warte einfaCH aml bis nach ostern ab
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