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Welche begleitende Therapien bei ADS?

Welche begleitende Therapien bei ADS?

MamaBecca78

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Bei meinem Sohn (bald 8) wurde ja ADS diagnostiziert mit massiven schulischen und sozialen Problemen (extrem wechselhafte Stimmung die plötzlich und scheinbar ohne Grund ins aggressive umschlägt). Alle Untersuchungen sind abgeschlossen und jetzt soll die medikamentöse Behandlung beginnen (ich warte täglich auf den Brief vom Arzt). Welche Therapien gibt es zusätzlich neben der medikamentösen Behandlung? Der Arzt hat mir da leider nicht wirklich weiter geholfen/helfen können weil wir eine Stunde entfernt wohnen und er die Therapiemöglichkeiten dort nicht kennt, er hat nur Ergotherapie vorgeschlagen falls es bei uns Ergotherapeuten gibt die sich mit ADS auskennen. Leider habe ich von unserem Kinderarzt und auch von der Erziehungsberatungsstelle keine Hilfe bekommen, ihnen sei hier in der Gegend nichts bekannt. Selbsthilfegruppe konnte ich bisher keine finden. Wer hat ein betroffenes Kind und was macht ihr außer Medikamente? (Muss jetzt wieder los, kann erst später antworten)


desire

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Antwort auf Beitrag von MamaBecca78

Ergotherapie Klettern früher Reittherapie und wenn wir einen Platz bekommen dann in einer Gruppe mit Gleichaltrigen wo man auch mit Rollenspielen und dgl. miteinander das Sozialverhalten übt.


Hasenbande

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Antwort auf Beitrag von MamaBecca78

Ich arbeite in einer Familienberatungsstelle und bin irritiert, dass du keine Hilfen genannt bekommst. Neben dr Ergo kann ein Gruppenangebote Sinn machen, weil du schreibst, dass Soz. Probleme bestehen. Dein Sohn benötigt aber nicht nur Konzentrationsübungen in der Ergo, sondern auch einen Therapeuten, um Strategien zu erarbeiten wir man bspw mit Gefühl umgeht. Ich persönlich finde immer, dass Kinder zunächst durch therapeutische Maßnahmen begleitet werden sollten und wenn diese nicht ausreichen Medis bekommen. Medikinet und Co sind nunmal Psychopharmaka. Daher kann ich die Reihnenfolge nicht nachvollziehen. Lg


Trixi114

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Antwort auf Beitrag von MamaBecca78

Hat er auch eine LRS? Wenn ja, dann da erst mal eine LRS-Therapie (kann man beim Jugendamt beantragen). Und dann noch eine Verhaltenstherapie. Mach aber nur 2 auf einmal, sonst wird es ihm zuviel. Sprich auf alle Fälle mal mit dem KA darüber. Wir haben die Diagnose heute bekommen und auch gleich ein Rezept für die Medikamente.