vomGlückgefunden
Oh Mann! Ich habe beide Kinder (meins und das meines Freundes, 9 und 10) zu Hause und wir hatten echt super schöne Tage zusammen. Nun ist morgen Heiligabend und ein Kind jammert heute schon den GANZEN Tag darüber: - dass es ja "wie immer" sowieso nicht das gewünschte Playmobil bekommt - dass das andere Kind ja eh immer mehr bekommt - dass es ja eh nichts schönes geschenkt bekommt usw... "Ich krieg ja eh nichts Schönes" ist hier der Dauer- nörgel- jammer- Satz. Das geht wie gesagt schon den ganzen Tag. Mich kriegt man zum Glück nicht so leicht aus der Fassung.... ich rede mit Engelszungen gut zu und versuche das Kind zum geduldigen Abwarten zu animieren und abzulenken, aber es ist Dauerbockig-und-zickigkeit angesagt. "Der x bekommt immer seine Wünsche erfüllt." "Nie kriege ich, was ich mir wünsche."" Ihr seid alle doof!" Stimmt nicht, natürlich wurden bisher (und werden auch morgen!) viele Wünsche erfüllt. Was macht man mit vorweihnachts- dauernörgelnden Kindern??? Was würdet ihr machen? Gehts jemandem auch so? LG
Ich kenne das ehrlich gesagt nicht.
Ich kenne das auch nicht. Ich würde mir das Kind schnappen und irgendwas an der frischen Luft unternehmen -- Ablenkung/ Auspowern --- und damit raus aus der Jammerschleife.
Und was macht man da? Ehrlich gesagt, löst dieser Jammer in mir neben einem Stück Verständnis (rührt sicher vom Job her) auch ein Grummeln darüber aus, dass man schon vorher unzufrieden mit den Geschenken ist. Ich weiß gar nicht mehr so richtig, wie ich reagieren soll. Wie gesagt, es werden die Herzenswünsche erfüllt. Das war auch die letzten Jahre so! Und es war meist so, dass das andere (nichtjammernde) Kind etwas wenige Geschenke hatte, da das Jammerkind immer noch von großer eigener Verwandtschaft Geschenke bekommt.
Ich weiß ja nicht, was Du für einen Job hast (irgendwo im Einzelhandel?), der Verständnis dafür hat. Wir erziehen unsere Kinder konsumkritisch, das heißt auch, das man sich freut, was man hat und nicht Neid entwickelt, was andere haben. Andere Leute haben IMMER mehr. Und da haben wir schon sehr früh angefangen, die Kinder so zu erziehen, z.B. Verzicht auf den TV-Sender Super-RTL
Ja, ICH bin auch konsumkritisch und mein Kind (das ich jetzt keinesfalls als das bessere hinstellen will!) freut sich auch immer über seine Geschenke und hat auch nicht gejammert, als das Bonuskind im vergangenen Jahr "mehr" bekam. Das Bonuskind ist sehr überhäuft (nicht von meinem Freund, aber von der Verwandtschaft)... hat immer Wünsche, die unbedingt erfüllt sein sollen,.... wenn sie erfüllt sind, dann steht das Gewünschte aber immer nur rum. Das ist fast immer so. Wir haben schon oft darüber geredet und ich hab mir echt viel Zeit genommen und versuche ihr nahezubringen, Dinge zu schätzen. Aber manchmal befürchte ich, dass dafür der Zug abgefahren ist. P.S. Naja, ich bringe beruflich extrem viel Verständnis für Kinder mit. Ich hasse aber Konsumterror.
Okay, dann müsst ihr, also die beiden Erwachsenen Euch mal in einer ruhigen Stunde hinsetzen und schauen, wie ihr diese Rivalität gelöst bekommt. Ist das Bonuskind mit dem Papa zu Euch gezogen? Oder wohnt ihr getrennt oder ihr zum Freund? Ist das Bonuskind (hört sich komisch an) nur am Wochenende da? Gibt es noch in der Herkunftsfamilie Probleme?
Bekommt es denn das gewünschte? Sowas kenne ich von meinen Kindern nicht. Gibt aber auch nie was zu klagen. Bisher hatten sie zum Glück wünsche die im Finanziellenrahmen lagen. Da hilft wohl nur Nerven bewahren und durch! Vielleicht mit einem Spiel ablenken? Oder etwas zusammen basteln, raus gehen, backen? Wünsche dir gute Nerven Lg. Anny
Es wurden IMMER (Weihnachten und Geburtstag usw.) die Herzenswünsche erfüllt! Auch dieses Jahr. Meist ist es so, dass vorab schon klar ist, dass der Herzenswunsch zwar gewünscht ist, aber das Spielzeug dann nur rumliegen wird. Trotzdem haben wir es immer geschenkt. Und es lag dann kurz darauf rum und war uninteressant.
Vielleicht das Kind einfach mal in Ruhe in den Arm nehmen, aufs Sofa setzen und dann alleine mit ihm sprechen und noch mal zurück blicken, wie das denn die letzten Jahre war....... Fragen, warum er sich so ungerecht behandelt fühlt -- vielleicht geht es ja um etwas ganz anderes gerade? Ernst nehmen! Und dann nach dem Gespräch nach draußen und den Kopf frei pusten lassen.
Kenne ich nur von meiner zu sehe verwöhnten Nichte. Keine Ahnung was man da mache kann. Meine 2 sind aufgeregt und gespannt. Das nicht jeder Wunsch erfüllt wird wissen sie.
Ich hab ein sehr pessimistisches Kind...aber das kenn ich so nicht. Ich würde denken, das Kind ist sehr aufgeregt und versucht sich so - sozial unverträglich - den Druck zu reduzieren. Ich würde auch für Ablenkung sorgen und die Sprüche soweit es geht ignorieren. Raus, Bewegung, andere Gedanken ;-) Ansonsten würde ich aber ein Augenmerk auf den Sozialneid legen, den das Kind zum Beziehungs-Patchwork-Geschwisterkind hegt! Vielleicht braucht das Kind mehr Einzelzuwendung vom leiblichen Elternteil. Vielleicht macht jeder von euch also auch mal was mit dem eigenen Kind...alleine.
Das mit dem Neidfaktor kann gut sein. Ich mache in meiner Zeit alleine mit meinem Kind sehr viel mit ihm, spielen, in den Wald, dies und das. Ich spiele total gerne und beschäftige mich eben aus Lust und Laune gern mit meinem Kind oder beiden Kindern (wenn beide da sind). Mein Freund hat viel um die Ohren und ist nicht so kinderfokussiert wie ich. Er spielt auch nicht gerne. Quintessenz: er spielt natürlich nicht so viel mit seinem Kind wie ich mit meinem oder auch ich mit seinem. Auch anderweitig beschäftigt er sich weniger. Das kann ich aber (leider) nicht ändern. Er selbst bemüht sich sehr und tut sein Allerbestes, aber es ist und bleibt da ein Unterschied an Zuwendung. Ich mache auch Unternehmungen allein mit seinem Kind, dass kommt auch gut an.
Gut, das lässt sich ja nun auf die Schnelle nicht ändern. Schnapp dir die Kinder und geht raus. Wenn das Gejammer zu lange anhält, dann ist auch deine Duldsamkeit irgendwann erschöpft und die Stimmung kippt! Die Kinder sind ja nicht mehr ganz klein...mach eine Stadtralley mit ihnen, irgendwas, was sie fordert ;-)
Wir machen jetzt eine Einkaufsralley. Sollte eigentlich schon lange erledigt sein, aber das Jammern hat mich abgeschreckt. Jetzt gehts los. :-)
Und wenn es wieder los geht, dann SAG halt, dass das definitiv nicht stimmt, dass es eher überhäuft wird und das es ungerecht ist, so rumzujammern, wenn man eh schon immer mehr hat.
Meine jüngste macht das auch. Aber weniger zum nörgeln sondern um ihre Erwartungshaltung in sich zu reduzieren. Macht sie auch nach klassenarbeiten ("ist eh ne fünf das weiss ich jetzt schon") oder wenn es um ihr Geschenk für mich geht("es gefällt dir sowieso nicht"). So ist es auch mit Vorfreude auf weihnachten, Geburtstag etc ("ich krieg weh nix, das fällt aus") Ich reagiere da nur mäßig drauf und sage ihr dann sie soll sich erst mal überraschen lassen. Und an dem besagten Tag ist dann doch alles top oder die schulnote ist doch ne 1 oder 2. Ich schätze wirklich sie macht das zur"druckminderung". Neidisch reagiert hier keine denn sie wissen dass jede für sich wünsche erfüllt bekommen und akzeptieren und gönnen sich das auch.
Nun, ich kenn mich mit Patchwork nicht so aus, aber würden meine so jammern, würde ich es als undankbar empfinden. Ich gebe mir jedes Jahr viel Mühe und freu mich selbst, wie ein Keks, wenn ich Ihnen eine Freude machen kann, da empfinde ich solch ein Verhalten fehl am Platz. Und genau das würde ich meinen Kindern sagen, da hielte sich mein Verständnis in Grenzen
Kann es sein,dass dem Kind was ganz anderes fehlt als Geschenke? Das ist nicht bôse gemeint, im Gegenteil!
Mein Verständnis für den Dauernörgler ginge gleich null. Ich würde ihn mir schnappen, zusammenfalten und sagen, dass Weihnachten für ihn ausfällt, wenn er nicht sofort das Nörgeln einstellt. Zum Überdenken seiner Haltung würde ich ihm das Angebot machen, auf sein Zimmer zu gehen, alternativ kann er ruhig sein und einen schönen Tag mit Euch verbringen. Wenn Du ständig mit ihm (oder ihr) darüber diskutierst, bestätigst Du das Kind in seiner Haltung, denn Du entschuldigst quasi Deine/Eure vergangenen oder zukünftigen Geschenke. Also keine Plattform bieten für Selbstmitleid und Anschuldigungen bieten. Silvia
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Was bringt es denn, Sachen anzudrohen, die man nicht halten kann?? "Nur" wegen des Nörglers lässt doch niemand Weihnachten ausfallen?! Alle müssten drunter leiden, würde man es durchziehen. Das macht keinen Sinn!
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