Mitglied inaktiv
Es lebt sich ja leichter mit leichtem Gepäck...
Bin dabei, "Altlasten" zu entsorgen, immer mal wieder ein bisschen.
Was sich da so alles ansammelt. Ich habe im Keller nun ein altes Kaligraphie (meinetwegen auch mit f)-Set gefunden. Mit Tinte. Wusste gar nicht mehr, das ich so etwas noch habe
Das hatten wir mal in der Schule, also so vor 30 Jahren. Nun denne, können ja meine Kinder noch nutzen, habe geschaut, die Tinte schreibt noch.
Ich werde in den nächsten Wochen sicher noch mich von so einigem trennen "müssen", z.B. von meiner "Schreibmaschinensammlung" aus den unterschiedlichsten Dekaden.
Wir sind frueher im Schnitt alle zwei Jahre umgezogen, da hat sich nichts ansammeln koennen. Aber bei manchen Sachen ist es auch schade, meine alte Puppe haette die Kinder sicher erfreut. Andererseits haben meine Schwiedgereltern noch den alten Laufstall ihrer Kinder, das ist auch nicht wirklich sinnvoll. Waere prima, wenn man vorher wuesste, was man nochmal brauchen kann.
Ich habe nach en letzten Umzügen nicht mehr so viel Kram, aber merke immer wieder, dass ich ab und zu etwas entsorgt habe, was ich doch jetzt gerne wieder hätte. Nicht weil ich es brauche, sondern mehr aus nostalgischen Gründen. Ich werde alt und sentimental.
"Waere prima, wenn man vorher wuesste, was man nochmal brauchen kann." --> das ist eins der größten Geheimnisse des Lebens
Von manchen Sachen kann ich mich nicht trennen, da hängen zu viele Erinnerungen dran, aber es kommt schon so einiges auf den Prüfstand. Im Keller ist im Laufe der Zeit die Camping- und Segelbootausrüstung immer mehr geworden. Da müssen wir noch sehr kritisch durch gehen. Die CD-Sammlung sieht ja hübsch aus, aber davon wird auch nicht mehr alles gehört.
Zum Glück kann ich mich jetzt von Büchern trennen, sonst wäre das hier nicht mehr so bewohnbar. Und Dekokram wird auch nicht durch irgendwo hinlegen schöner.
Man verändert sich ja irgendwie.
Und da ich auch versuche, mich "innerlich" neu aufzustellen und alten Ballast los zu werden, kann ich das auch als Prozess mit in den äußeren Bereich übertragen
Mein Mann hat gefühlt noch alles, was er im Laufe seines Lebens angesammelt hat... Wir sind auch alle 2 Jahre umgezogen. Ich dagegen kaum was. Ich mag es gern mich von Dingen zu trenne, das macht mich leicht und freut mich. Ich möchte auf gar keinen Fall wissen, was ich noch hätte gebrauchen können, denn dann hätte ich mich nicht trennen können. Anders sieht es auch bei den Kinderkram. Bei 4 Kindern, ist es schon beachtlich. Da kann ich auch nichts wegschmeißen, zumindest nichts, was mal lieb gehabt wurde. So ein Aussortierungstag kann bei mir die Laune steigern. Vor ein paar Jahren habe ich 4 Billy-Regale voller Bücher weggegeben. DAS war toll. LG M
Ich miste auch regelmäßig aus, das tut unheimlich gut. Vieles werde ich über Ebay-Kleinanzeigen an Selbstabholer los, geschenkt oder für kleines Geld. Zum Beispiel gibt es vielleicht auch Interessenten für Deine Schreibmaschinen, wenn sie billig oder gar kostenlos sind. Ich finde es immer schön, wenn Dinge noch weiter genutzt werden, dann habe ich auch ein besseres Gefühl dabei, sie wegzugeben. Sachen, die noch funktionieren, gebe ich nur ungern in den Müll.
Was ich schon verschenkt/verkauft habe: Kinder-Fahrzeuge und -spielzeug, Tortenplatten (ich hatte zu viele), Bücher, Klamotten, Gläser und Vasen, Geschenke, die ich nie mochte, Kinder-CDs, alte Schallplatten (dafür gibt es Liebhaber), gebrauchte Möbel, Kinderbetten, Kinderwagen, Schulranzen und -rucksäcke usw.
Gut erhaltenes Spielzeug wurde ich dabei auch im hiesigen Kiga los, Möbel bei einer Sammelstelle der Stadt (die sie an Bedürftige weitergibt), die Ranzen und Schulrucksäcke, Turnbeutel und Sporttaschen bei der Caritas (heißbegehrt für Flüchtlingskinder, die sich unglaublich darüber freuen, weil sie oft nur mit Plastiktüten zur Schule müssen), den Rest über die örtlichen Ebay-Kleinanzeigen. Und zu Hause, im Keller, der Garage ist Luft zum Durchatmen!
![]()
Wir haben schon einiges über die Kleinanzeigen weg, ich mach das nach und nach, weil mich zu viele Anzeigen dann verwirren ;-) Wobei, ich auch nur Abholung mache, was ich deutlich rein schreibe und dann mich teilweise anflaumen lassen muss, wieso ich nicht versende. Neee, mach ich nicht, ich will damit nicht mehr Arbeit haben. Klamotten gehen in die Kleiderkammer, Bücher werde ich für Flohmarkthändler verschenken gegen Abholung
Ich würde so gerne "minimalistisch" leben, aber ich traue mich noch nicht diesen radikalen Schritt zu gehen. Ich entscheide ja auch nicht nur für mich. Aber Vieles, was man aus Sentimentalität aufhebt zieht gleichzeitig wertvolle Energie und ist Ballast
Die letzten 10 Beiträge
- Baby, fast 8 Wochen alt kommt nur mit Schreien in den Schlaf
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig
- Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies
- Mola Adebisi sagt, ich hatte Glück, meine Frau sieht aus wie vor der Geburt des Babys
- Röhrenknochen zu kurz