Mitglied inaktiv
Ich wollte nun endlich für Sohnemann (1) sparen. Nun weiß ich aber aus eigener Erfahrung das ein Sparbuch heutzutage Blödsinn ist weil es darauf kaum Zinsen gibt. Ich aber flexibel Geld einzahlen möchte. Habt ihr Ideen?
Zinsen gibt es eh kaum noch, von daher kannst du ein Sparbuch, ein Girokonto oder ein Tagesgeldkonto zum Sparen nutzen. Sollte es dir dabei allerdings um Zinsen gehen, dann brauchst du momentan gar nicht zu sparen.
Das stimmt nicht. Bei ETF Sparplänen kann man mit der Rendite am Finanzmarkt und automatische Wiederanlage den Zinseszins Effekt ausnutzen.
Ist es da möglich, flexibel und ohne Plan Geld einzuzahlen, wie es gerade passt?
Wir haben ein Sparbuch. Und gespart wird ... Auf viele kleine Zettel kommen 1 bis 52. in Woche eins wird ein Zettel gezogen und dieser Betrag in Euro weggelegt. In Woche 2 dann neuer Zettel . so ist es mal 5€ und dann mal 50€ aber eben vor Weihnachten nicht direkt fast 200€. Andere Möglichkeit wäre es jeden Tag das als Cent Betrag wegzulegen. Also Tag 1 bis 365 - das läppert sich auch zusammen. Wir sparen inzwischen 2* die Euro challenge. Einmal für die Tochter und das 2. soll als Startschuss zu ihren Führerschein sein
Genau dafür sollte es auch gedacht sein oder für ein Auto, jenachdem wie man sich letztendlich einigt ![]()
Das macht leider wenig Sinn, durch die Inflation verliert ihr Geld. Wählt wenigsten eine Anlage, die zumindest 1,5-2% Inflation ausgleicht.
Lege einen ETF Sparplan an, in den ihr monatlich einzahlt. Ich besprechen seit 6 Jahren 4 ETF Fonds und habe seit dem durchschnittlich 6% Renditen erwirtschaftet. Für langfristige Anlage (10-15 Jahre) das Beste was man zurzeit machen kann.
... "bespare" ... aber besprechen ist auch nicht schlecht
Wie läuft das denn genau ab? Weil damit kenne ich mich absolut nicht aus.
Viele Banken bieten das online an. Ist einfach. Du eröffnest einen Sparplan und wählst am besten 3 ETF Fonds aus. Du kannst festlegen wieviel und wie lange du mtl einzahlen möchtest (ab 25 € bieten die meisten an) ich bin ganz zufrieden mit comdir...
Ein ETF ist ein Indexfond der einen bestimmten Aktienindex nachbildet z.b. den DAX. Normale Fonds sind Aktienportfolios die aktiv von Fondsmanagern betreut werden. Ein ETF bildet einfach den Index nach wird damit nicht betreut deswegen sind die billiger. Du brauchst dazu ein Depot geht alles online und ist nicht schwierig. Dann suchst du dir einen ETF der möglichst breit gestreut ist z.b. einen auf MSCI World index. Dann online Sparplan anlegen und Monatlich werden dann von diesem ETF entsprechende Stück gekauft. Du kannst jederzeit den Sparplan wieder auflösen. Für Anfänger würde ich dieses Buch von Stiftung Warentest empfehlen: https://www.amazon.de/Anlegen-mit-ETF-investieren-Indexfonds/dp/3868512950 Da wird alles genau erklart dann fällt das leichter und es sind auch verschiedene ETF beschrieben.
Daumen hoch!
Es hört sich schon interessant an werde mich mal darüber informieren und mit meinem Mann darüber sprechen. Weil es mir schon über die Sicherung geht das er einst mal Geld für den Führerschein hat, Auto oder für die erste Wohnung sich ein paar Einrichtungsgegenstände kaufen kann. Es mag jetzt gierig klingen, aber ich möchte schon das sich das Geld natürlich leicht vermehrt und nicht sinnlos in der Wohnung liegt oder auf der Bank vergammelt. Bin auch lieber jemand der lieber das Geld auf einen Sparkonto anlegt oder unters Kopfkissen legt, aber so ist in meinen Augen die Versuchung groß das man dran geht.
Meine Kinder haben ein Sparbuch in Form eines Fonds, und da kommt wirklich etews dazu. Von uns kommt jeden Monat etwas drauf und es vermehrt sich.... Ein Sparbuch ist ein Wirz dagegen...
Für unsere Große haben wir auch einen Fond gehabt, der ist nach 15 Jahren mit plus/minus Null rausgegangen. Hat sich nicht gelohnt.
War hier genauso. Noch fieser, es wurde dann dazu geraten das Geld fest anzulegen. Jetzt darf man einmal im Jahr kündigen, verpasst man das Datum, muss man noch ein Jahr warten. Selbst wenn derjenige verstirbt. Erbschaftssteuer darf man aber natürlich schon vorher zahlen.
Fonds und ETF Sparpläne sind nicht vergleichbar. Bei aktiv gemanagten Fonds fressen die Verwaltungskosten leider die Provision auf.
Ein klassischer Fonds, gemanagt von Fondsmanagern/ Banken ist nicht vergleichbar mit ETF Sparpläne! Es gibt sehr gute Ratgeber, die das alles gut aufbröseln und verständlich machen. Ich habe daher alle aktiv gemanagt Fonds aufgelöst als Kurs gut war und in ETFs umgelegt
Einen ETF Sparplan kannst du jederzeit kündigen und die ETFs verkaufen. Von Bankberatern irgendwelche Fonds oder Verträge ist völlig unnötig. Die meisten Fonds schaffen sowieso keine bessere Rendite als der Index zusätzlich haben sie aber hohe Verwaltungskosten die die Rendite auffressen.
Ich bezweifel das die Te sich da erst noch ein halbes Studium aneignen will.
Wenn es um Geldanlage für das hartersparte geht und zwar über die Jahre um hohe Summen oder sogar um die Altersvorsorge da lohnt es sich einfach sich auch mal ne Stunde Zeit zu nehmen und sich einzulesen. Mehr braucht es dazu wirklich nicht. Ist die erste Scheu erst überwunden ist da auch überhaupt nichts schwieriges dabei.
Ist kein Studium. Man sollte immer versuchen nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Egal in welchem Anlagebereich. So ist es beim Sparen auch. Wer sein ganzes Geld in nur in eine Aktie packt, ist oder wurde schlecht beraten.
Ich würde trotzdem Sparbuch wählen. Damit bist du am flexibelsten.
Solche Tipps sollte man nicht geben, wenn man sich nicht auskennt! Ein Sparbuch ist genauso sinnvoll wie das Geld unters Kopfkissen zu packen. Durch die Inflation wird das Angesparte jedes Jahr weniger wert.
Ja und? Wenn man auf Aktien macht kann einem das genauso passieren.
Das ist auch nicht ganz korrekt 1. Sind es keine einzelne Aktien 2. ETFs bestehen aus 5000 - 8000 Aktien (Risiko also sehr gesteut) 3. Eignet sich natürlich nur für die langfristige Geldanlage ab 10 Jahren Es lohnt sich wirklich sich Basiswissen anzueignen. Es gibt mittlerweile gute Literatur dazu: Madame Moneypenny, Finanzheldinnen sind nur einige.
Auch nicht ganz richtig. Es kommt auf den Anlagehorizont und die Anlagestrategie an (Diversifikation usw). Investment in Einzelaktien ist aber grundsätzlich nicht ganz so einfach und erfordert, dass man sich sehr intensiv einarbeitet. Darum ist das Investment in ETF für Laien sinnvoller. Mit Sparbuch und Co verbrennst du einfach nur dein Geld. Aber solange die Banken daran verdienen und an ETF eben nicht, werden sie schön weiter ihren Quatsch bewerben und verkaufen...
Da ich vor Jahren dann mit Interessenten durch die Häuser verschiedener Aktienanleger marschiert bin, welche vor dem Verkauf bzw Versteigerungen standen, werde ich im Leben nie wieder auf Aktie machen. Völlig egal in welcher Art und Weise. Und ich rate auch jedem davon ab der nicht wirklich die entsprechende fachliche Kompetenz hat. Magst du anders sehen. Ich bezweifel aber das die Mehrzahl aller welche eine einfache Geldanlage suchen, sich erst noch da einlesen. Geschweige den so tief in die Materie gehen das sie das wirklich beherrschen.
Du sprichst immer von Aktien. Wir aber von AktienFONDS.
In der momentanen Situation finde ich mein Geld im Umschlag unter der Matratze am Besten aufgehoben
Da würde ich Minimum in eine feuerfeste Kassette investieren; an besten eine, in die auch Dokumente passen.
So kann man es auch sehen ![]()
Wirst lachen, das haben wir hier sogar so. Nicvt viel Bargeld, aber so das man wenigstens ein paar Tage überbrücken kann.
Das war ein Beispiel. Ich werde nicht preisgeben, wo und wie ich mein Bargeld zuhause deponiere. Ich habe Sparfonds, die habe ich jetzt pausiert, da die seit Corona so in den Keller gegangen sind, dass ich vorerst pausiert habe und aufgehört habe, einzuzahlen.
Wir haben ein Sparkonto bei der Targobank. Da kann man flexibel einzahlen und es gibt Zinsen. Für uns reicht das. Wir sparen zb das klein Geld und zahlen es ein oder Pfand Geld. Und hier steht eine Büchse die jeder hier befüllen kann. Die wird einmal im Jahr geleert und eingezahlt.
Hört sich auch interessant an. Wusste gar nicht das die sowas anbieten
Also zum Thema ETF....du kannst auch dein ganzes Geld verlieren. Da ist kein Fondsmanager, der im Notfall die Reißleine zieht. Das sollte man bei all den Empfehlungen auch mal erwähnen. Trotzdem wollte ich das auch, ist die rentabelste Anlage langfristig. Dann kam Wirecard und ich frage mich wirklich, wie so ein Konzern in den Dax kam??? Bei so einem Index gibt es etliche Informations- und Offenlegungspflichten! Und gemanagte Fonds hatte ich mir auch schon rausgesucht, bei fast allen waren Wirecard Aktien ganz oben auf der Liste. So, und jetzt liegt Mausis Geld in der Schublade und ich weiß nicht, wohin....Wahrscheinlich wird es ein Bausparvertrag.....
Ich sehe das anders. Gerade der Fall Wirecard zeigt ganz klar die Vorteile von ETF. Mit einem ETF ist man als Anleger vor individuellen Betrugsfällen und Insolvenzen geschützt. Selbst wenn einzelne Unternehmen pleite gehen und ihre Aktien wertlos werden sollten, sind die entsprechenden Indizes davon meistens kaum betroffen. Ein Blick auf die Kursentwicklung des DAX, während der Talfahrt der Wirecard-Aktie verdeutlicht dies. Risikominimierung durch Diversifizierung gehört zu den größten Stärken eines ETFs. Ich würde auch keine ETF auf dem DAX kaufen da ist mir zu wenig drin, sondern einen nehmen der das geschehen Weltweit abbildet. Wenn einem Verantwortung für Soziales/Umwelt usw wichtig ist kann man auch gezielt dort anlegen z.b. den MSCI World SRI usw. Natürlich geht's kurzfristig mal rauf und mal runter an der Börse aber es geht ja um langfristige Geldanlagen und ich finde im Moment bei den jetzigen Zinsen gibt es da leider keine wirkliche Alternative.
Danke dir! Dann sollte ich mich doch nochmal einfuchsen.
Es ist wie immer: Hohe Rendite - hohes Risiko, k(l)eine Rendite - k(l)ein(es) Risiko. Und doch, Risiko bergen auch gestreute Aktienfonds, selber im Bekanntenkreis erlebt.
Hallo! Das ist ja eine heiße Diskussion hier. Ich halte Sparbücher auch als Geldanlage für ungeeignet. Faktisch ist das dann ein Geldverlust. Dann kann man das Geld auch unter dem Kopfkissen oder im Safe zu Hause lagern. Der einzige Grund für ein Sparbuch wäre für mich ein erzieherischer, dass das Kind lernt, damit umzugehen. Aber da das nun auch alles online gemacht wird, ohne Druck im Buch und das Buch selbst eine der unsichersten Geldanlagen überhaupt ist ( Jeder, der es hat, kann damit ohne weitere Legitimation Geld abheben.), gibt es wirklich bessere Methoden. Wer also nicht viel Geld übrig hat und langfristig für das Kind sparen möchte, ist tatsächlich mit ETFs gut beraten. Risiken gibt es immer. Darum legt man sowas langfristig an, dass man nicht gezwungen ist, das Geld auszulösen, wenn es nicht gut läuft. Mein Mann war mal Fondsmanager, bevor er in die Autoindustrie ging. Wir haben, eher auf meine Recherchen hin, für unsere Tochter ein Konto bei einer Volksbank eröffnet. Sie kann nun Genossenschaftsanteile erwerben (maximal 10 Stück à 50€). Exklusive des Coronajahrs, als allen Banken nahegelegt wurde, die Anleger auf Dividenden verzichten zu lassen, hat diese Bank in den letzten Jahren immer 10% Dividende ausgeschüttet, was auch weiterhin erklärtes Ziel ist. Das ist unerhört viel, gehört aber zum Konzept der Genossenschaftsbank. Da man nur maximal 500 Euro pro Person und (kostenlosem) Girokonto anlegen kann, ist das nicht viel, jedoch können die Zinsen wieder anders angelegt werden und sind dann quasi das geschenkte Geld (minus Inflation). So werden wir das machen, plus eventuelles Großelterngeld, das noch so kommen mag. Ich selbst habe auf diese Weise eine eiserne Reserve von 10 Geschäftsanteilen bei einer anderen Genossenschaftsbank liegen, für die ich bis auf das letzte Jahr noch jährlich 5% erhalten habe, immer noch recht gut. Selbst 3% wäre noch super. Wichtig zu wissen ist, dass man nicht von jetzt auf gleich an das Geld herankommt, sondern es jährliche Kündigungsfristen gibt. Die sollte man - für Führerschein oder sowas - im Kopf behalten. Nicht alle Genossenschaftsbanken machen das so, aber man kann sich erkundigen, welche Programme die lokale Bank verfolgt. Unsere macht das auch überregional. Vorraussetzung dafür ist ein eigenes Konto bei der Bank. Das ist vielleicht auch eine Möglichkeit, ein kleines Plus (max. 50€ pro Jahr bei 10 Anteilen) für's Kind zu erwirtschaften und zu schauen, was man dann mit der Dividende macht, wenn sie kommt (zusammen mit gespartem Geld ETF-Fonds kaufen, Finanzierungsschätze - manchmal auch nicht schlecht - oder, wenn man unbedingt möchte, noch Sparbucheinlagen. Die allerdings machen eigentlich wirklich keinen Sinn.) Unser Kind ist aber nicht 1, sondern 9 und kann schon ein Jugendkonto haben. Das gehört also alles wirklich ihr. Viel Erfolg bei der Geldanlage! VG Sileick
Falls das dein Vorname ist: wunderschön! Falls nicht: auch als Pseudonym wunderschön ...
Hi, danke für das Kompliment! Ich verrate nicht mehr. ;-) Aber wenn Du Dein nächstes Baby so nennen möchtest, sag Bescheid! Ich komme zur Taufe. :-) VG Sileick
Die letzten 10 Beiträge
- Echolalie mit 3,5 Jahren
- Entwicklungsstörung
- Baby, fast 8 Wochen alt kommt nur mit Schreien in den Schlaf
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig
- Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies