DantesEi
Ich mein, wenn man irgendwann aus dieser Welt scheidet, was bleibt? Was bedeutet für jeden von uns "LEBEN"? Meine Überlegung stößt daran an, dass ich mich bei manchen Menschen frage, was ihre Intention des Lebens ist. Ich habe oft das Gefühl, dass es Menschen gibt, die ihr Leben vor sich hin leben. Ohne Ziel und Plan. Vielleicht zwar ein Kind nach dem nächsten bekommen, aber keine nennenswerten Ausschläge haben. Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse und einen Rahmen von dem, was "reicht". Wenn ich da an RoteRoses (so, wie ich das bisher nur hier rausgelesen habe) Ansprüche an das Leben denke, sind die vielleicht gemessen an meinen persönlichen Ansprüchen anders gelagert (wertungsfrei). Das betrifft den Bereich Hobbies, Freunde, Ausflüge. Und natürlich den Bereich Kinder. Was gebe ich meinen Kindern mit. Was ist das Ziel. Möglichst ein Dach überm Kopf ist heutzutage keine Leistung. Der Staat zahlt ja. Okee, welchen Anspruch habe ich an das "Dach überm Kopf". Muss jedes Kind ein Zimmer haben? Wir haben das so und bei einem weiteren könnte es nur mit einem Umbau geleistet werden. Ein Garten zum Austoben und lernen? Für mich wichtig. Natur. Gutes Essen (Qualitativ und auch von dem her, wie gekocht wird). An was erinnern sich die Kinder, wenn sie groß sind, wenn wir zu Staub geworden sind. Wer sind sie? Sie sind die Resultate der Gene, der Gefühle, die ihnen entgegen gebracht wurden. Der Bildung, die wir ihnen haben zuteil werden lassen (in dem Rahmen, wie es für jedes Kind möglich ist), der Familie - der Erinnerungen. Sie sind Teil der Vita, die wir für sie festlegen derzeit noch. Erinnerungen an materielle Vorzüge? Vielleicht etwas. Zumindest daran, wenn es kein Negativthema war. Urlaube? Ganz sicher. Reisen bildet! Vorausgesetzt, man sitzt dann nicht auch dort nur vorm TV. Ich möchte den Kindern ganz viel weiten Raum mitgeben. Ihnen Flügel und Wurzel anbieten. Sie sollen die Möglichkeit auf Bildung haben (wir haben sie an einer Privatschule aus verschiedenen Gründen). Sie sollen gesunde Körper (so weit wir Einfluss haben) mit auf den Weg bekommen. Darin soll sich die Seele wohl fühlen. Eine Seele, der erlaubt wird, die Flügel auch zu benutzen und sich müde zu den Wurzeln zurück zieht, wenn grad alles too much wird. Kinderreiche Familien sind so oft negativ besetzt. Man kann vieles nicht "leisten". Wenn ich nur das Haus putze, in dem jeder sein Zimmer hat, habe ich wenig Zeit für jedes einzelne Kind. Wenn ich mir viel Zeit für jeden hier nehme, leidet durchaus der Haushalt. Logo. Ist aus meiner Sicht nicht schlimm und wir haben ein so großes Haus, dass wir den Luxus eines Weihnachtszimmers haben, in dem noch alle Geschenke sind und DORT von uns immer noch gern mit dem wärmenden Kamin und dem leuchtenden Baum bespielt und bestaunt werden. Wir feiern gern lang ;-) Räume ich alles weg, sobald der Baum auch raus fliegt. Ich denke, die Kinder werden sich später nicht an Fernsehfilme erinnern oder das schöne warme Gefühl des Computers, vor dem sie geparkt wurden. Sondern an Ausflüge, an Gemeinsamkeiten und das dadurch entstehende Gefühl. Sie werden basierend auf ihrem Wissen und die emotionale Stärke ihre Entscheidungen hoffentlich für sich persönlich richtig treffen. Was möchte ich, was von mir bleibt? Nur meine anteiligen Gene? Oder auch durchaus das, was meine Kinder mit nehmen, wer sie werden, was sie später weitergeben, weil es "gut" war. Die Erzählungen der Erlebnisse. Das wäre mein Wunsch. Was möchtet ihr für eure Kinder? Was hinterlasst ihr? (im Familienbereich- das andere Thema über persönliche Bewegungen wie soziales Engagement, Ehrenämter etc kommen ja eigentlich auch dazu). Ehrenämter bei mir ja. Freunde ja. Hobbies na klar. Beruflich versuche ich gerade nebenbei was und studiere fern. Bewegt das was? Hinterlässt das was? Was bleibt von uns, wenn wir mal gehen? Von manchen immerhin die Familienbilder in öffentlichen Foren....*hüstel*....
Das sind schöne bewegende Worte. Sie berühren mich und spiegeln auch meine Wünsche und Gedanken wieder. Was bleibt? Wie lange habe ich Zeit, meinen Kindern das eine oder andere mitzugeben? Ich wollte immer so lange für Sie da sein, bis ich sie als gefestigte Erwachsene in eine Welt schicken kann, mit der sie klar kommen. Zwei fliegen bereits. Zwei sind kurz davor und meinem Kleinen wachsen die Flügel noch und ich habe Sorge, ihn nicht fliegen zu sehen. Ob es reicht, was ich ihm mitgebe? Ich weiß es nicht, aber ich tue mein Bestes. Ich will aber mehr als Mutter sein. Ich schreibe wieder. Bilde mich weiter, obwohl viele der Meinung sind, es lohnt nicht in meinem Alter und sei das Geld nicht wert. Ich mache es trotzdem. Es bereichert mein Leben. Tut mir gut und somit auch meiner Familie. Ja, ich will auch, dass etwas bleibt. Nicht nur meine geschriebenen Bücher, meine Briefe an die Jungs und meinen Mann, nicht nur Fotos. Ich will auch in ihren Gedanken sein für lange Zeit und sie ein Stück begleiten, wenn ich selbst nicht mehr auf dem Weg bin.
wenn mir spontan jemand 1000 Euro im Monat überweist, hinterlasse ich sicher etwas anderes als ich es in der momentanen Situation tun würde. So kann ich meinem Kind “nur“ unendlich viel Liebe geben, ihm versuchen zu zeigen “wie das Leben“ funktioniert und ihm ein wohlbehütetes zu Hause bieten. Fern ab von einem Weihnachtszimmer oder teuren Hobbies, einem eigenen Haus mit Garten usw. Gern hätte ich auch mehr Zeit für mein Kind, leider muss ich arbeiten und Nein, der Staat zahlt nicht das was man sich vielleicht wünscht und auch nicht einfach so... Gutes Essen...Wenn ich könnte, würde ich auch meine Lebensmittel “hochwertiger“ einkaufen, geht aber nicht. Trozdem geht es uns gut, auch wenn ich nur einen kleinen liebenswerten Menschen hinterlassen würde...
Diese Gedanken sind doch viel schöner als alles Geld der Welt!!! Glaube mir...Ich hatte alles Ballettunterricht, musikalische Früherziehung, Insturmentenunterricht, Reisen, Sport etc. etc. Und ist das das wirklich wichtige?? Es hieß immer: Ihr habt ja alles! Tja...alles, was man kaufen konnte vielleicht, aber nichts geht über Liebe und das bereits beschriebe Gefühl der Geborgenheit, aber auch das "ernstgenommen werden"!!!!
Auf den Punkt gebracht. Z Ich finde es wichtiger einen anständigen und liebenden Menschen zu hinterlassen. Ich finde es übrigens wichtiger, dass es jetzt schön ist. Das heisst ja nicht, dass die Zukunft unwichtig ist. Ich muss mich da auch nicht an anderen messen, warum auch... Hat nix mit meiner Familie zu tun.
es geht nicht um das Materielle. Das wird vielleicht vererbt oder auch geht fürs Pflegeheim drauf ;-), aber "bleiben" tut etwas anderes. Dann hast Du das falsch gelesen. Das mit dem Aufräumen bezog sich auf einige Beiträge weiter unten, dass viele direkt aufräumen- aber bei uns das gar nicht wichtig war. Mal um die unterschiedlichen Sichtweisen auch darzustellen. Für manche ist das eine wichtig- für andere das andere. Es bleibt das, was wir unseren Kindern im Herzen hinterlassen und auch das, was wir ihnen mit auf den Weg geben (nach den Möglichkeiten). Aber mit 1 Kind (?) braucht es doch auch gar nicht so viel Platz wie bei uns mit ....einem Rudel ;-))))))
Hi Dante, welche Erinnerungen hast du denn an deine Kindheit? Ein Dach über dem Kopf ist keine Leistung? Nein vermutlich hast du recht, das kann jeder haben. Aber wie sieht das Dach aus? Vermutlich wird es dem Kind egal sein wer es zahlt, es wird sich wohl kaum daran erinnern Und ja für viele Alleinerziehende oder Alleinverdiener weil einer Krank ist ist es einfach eine Leistung ein Dach über dem Kopf aus eigener Kraft zu finanzieren auch wenn du das vielleicht anders siehst. Es ist schön dass ihr euch neben den vielen Räumen ein eigenes Weihnachtszimmer leisten könnt während andere nicht mal bezahlbaren Wohnraum finden. Für die Leute ist es eine Leistung aus wenig etwas schönes zu zaubern. Weil sie eben nicht einen Mann mit gutem Job, geerbt haben. Es gibt genügend Menschen die es selber finanzieren aber leider doch kein eigenes Zimmer pro Kind drin ist. Oder erinnert sich das Kind vielleicht gar mit Freude an das gemeinsame Zimmer? Vieles was man gerne hätte geht einfach nicht, sie es Garten oder großes Zimmer. Oder Urlaube. Ehrlich ich bin kein Urlaub Typ. Sollte mein Kind mal reisen wollen versuche ich mein bestes es zu ermöglichen. Ob ein Kind sich an ein gutes Essen erinnert? Jeder wünscht sich eine gesunde Seele und Körper für sein Kind, aber genau da denke ich liegt der Großteil einfach nicht in unserer Hand Muss man eine Intention des Lebens haben? Bei anderen Lebewesen ist es doch auch auf Fortpflanzung und Arterhalt ausgelegt?! Lebt der ohne schlechter oder besser als der andere? Manchmal stelle ich mir auch diese Frage. Aber nicht auf andere bezogen, denn jeder Jeck ist anders. Ich für mich möchte dass mein/e Kind/er wissen dass sie bei mir immer ein zu Hause haben werden, dass sie sich in absolut jeder Situation auf mich verlassen können, dass sie wissen dass sie geliebt werden. Ich möchte dass sie eine gute Bildung erhalten und ihre Ziele verfolgen, dass sie Vertrauen in sich selber haben und sich mit einem Lächeln und wohligem Gefühl an ihre Kindheit erinnern. Ob das im eigenen Zimmer ist, mit oder ohne Garten, mit Urlaub in Deutschland oder im Ausland, das glaube ich ist gar nicht wichtig.
Hier unterschreibe ich! Du sprichst mir aus der Seele!
Lach...um mal eben unser Haus zu relativieren: es ist uralt ;-) Und wir sind ständig dabei, Dinge zu restaurieren etc. Ganz viel Eigenarbeit. Ganz viel Einsatz persönlicher Art. Handwerker haben nur die Fenster ausgetauscht- Rest: Muskelkraft ;-) Es hat Platz, aber es ist KEINE Villa ;-))))
Geld war da- das hat meine Mutter gern für SICH durchgebracht. Dach war da - das haben meine Großeltern finanziert. Ich hatte ein eigenes Zimmer (in dem ich nur in der Mitte stehen konnte), aber es hatte eine Tür zum Verschließen, was mich oft vor den Grausamkeiten meiner Mutter abschottete. Gegenfrage: Was ist etwas "schönes" zaubern. Da sind wir ja wieder an dem Punkt der Gemeinsamkeit. Wir restaurieren zB mit den Kindern zusammen. Sie sind immer Teil des Ganzen. Das Kind erinnert sich ggf nicht an das gute Essen. Aber der Körper. Meine Oma ist sehr gesund. Von je her (auch in der Zeit des Krieges) hat ihre Familie wert darauf gelegt. Ich hoffe einfach, dass die Mitochondrien davon profitieren ;-). Das heißt nicht, dass die Kinder hier kein Nutella dürfen oder oder oder. Sie dürfen naschen, sie dürfen auch MAL Bullshit in sich reinstopfen, aber sonst achte ich halt drauf (und auch hier mit Muskelkraft- baue selbst an was geht...). Gut, das ist natürlich in unserem Fall nur mit Garten möglich. Aber der Rahmen ist doch einfach Ausgangspunkt. Kräuter auf der Fensterbank wären für mich zB bei "Etwas schönes zaubern". Nee, um besser oder schlechter geht es bei weitem nicht. Es geht um die persönlichen Intentionen. Ja ich denke, jeder sollte Ziele haben!!!!! Ja, das denke ich wirklich. Ich habe nur Wurzeln über eine Generation davor. Meine Eltern sind als Eltern ein verdammter Reinfall. Umso wichtiger ist mir das Nest für meine Kinder. Ich werde auch immer für sie da sein und wir sind einander verlässliche Familienmitglieder. Auch die Geschwister untereinander- auch, wenn sie sich manchmal doof finden. Gesundheit schrieb ich auch- soweit es in unserer Hand liegt. Mein eines Kind ist schwer krank. Das liegt nicht in meiner Hand. Aber ich kann versuchen, den Rest zu optimieren. 2016 steht unser Traumurlaub wieder an. Eine Trauminsel. Mit .... ... .... Sand ;-) und zwar in diesem Land *reim* ;-) Aber selbst da lernen wir über Wattwürmer, bauen aus Steinen lustige Dinge, gucken was dort so Tradition ist und so weiter und so fort. Ich schrieb nie etwas von Fernreisen, oder?
Ich unterschreibe gleich mit... ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, dass ich sage ich bin mir sicher, dass meine Kinder an ein schönes Leben mit mir zurück denken werden... auch wenn ich ihnen nie Luxus oder Auslandsreisen bieten konnte und auch weder eine erste Wohnung, noch Führerschein oder eigenes Auto zahlen konnte. Etwas mehr wäre es gewesen, wenn sich beide Väter finanziell mal eingebracht hätten aber so bin ich eben die, an die man sich erinnert, dass sie meist ihr bestes gegeben hat und vor allem Liebe. Nenn mich anspruchslos aber, wenn ich nicht mal eben nebenbei noch studiere. Ich denke mein Kopf ist unter dem blonden Haar ganz okay. Ich weiß z.B. nicht, wo meine Mama eingekauft hat aber ich erinnere mich noch, dass es lecker schmeckte. Meine Kinder wissen auch nicht, was ich gelegentlich für einen Spagat vollführe um ihnen Geburtstags- oder Weihnachtswünsche zu erfüllen... aber sie werden sich an diese erinnern.
Ich finde es hat doch auch viel mit dem eigenem Empfinden zu tun. Du schreibst, eure Kinder sind bei den Renovierungsarbeiten dabei und erleben da die Gemeinsamkeit. Du empfindest es so.Was macht dich so sicher dass deine Kinder es im Nachhinein auch so sehen? Wir hatten letztens erst genau das Thema gehabt. Meine Eltern haben zum Beispiel auch geäußert wie toll das ja für uns damals war und so wichtig für den weiteren Werdegang dass wir damals aus dem Ausland wieder nach Deutschland gegangen sind. Ich fand es schrecklich,meine Schwester sieht es recht neutral und mein Bruder sieht es wie meine Eltern.
Mist, Text gelöscht. Mein Inhalt: Du hast Recht, man weiß es nie! Man kann nur hoffen und lieben und bei anderem Empfinden hoffentlich später drüber reden!!!! Wir machen alles auf freiwilliger Basis. Niemand wird zum Einsatz gezwungen. Bei so vielen Menschen hat immer mal wer keine Lust. Ich manchmal auch nicht - dann müssen die anderen ohne mich mit den Hunden raus.
Tja was bleibt von mir....ich HOFFE das Gefühl von Liebe bei meinen Kindern. Viele.schöne und aich lustige Erinnerungen. Und ich hoffe dass ich meinen Küken bis zu meinem ableben die Welt erklären konnte und sie zu vernünftigen selbstsicheren erwachsenen machen kann die ihre träume leben und ihr leben lieben. Dass sie sagen "das hat mich meine Mutti gelehrt!" Dass sie sich immer liebevoll an mich erinnern und nicht voller hass wie ich bei meiner Mutter. Das sind Dinge die mir wichtiger sind als zb materielle werte. Es wäre traurig wenn ich nur wegen eines tollen Geschenke zb in Erinnerung bleibe Nein,ich wünsche mir dass sie sagen" meine Mutti hat uns über alles geliebt und uns dies und jenes mitgegeben an weisheit. Sie war immer für uns da und wir konnten immer zu ihr kommen!"
Mein persönliches Ziel ist es, all die Weisheit zu erlangen, die ich erlangen kann. Wenn ich sie erlangt habe, werde ich sterben. Ich habe keine Ahnung, wie viel Weisheit ich erlangen kann, also wie viel Weisheit mir zu steht, ist aber auch egal, weil ich, wenn ich alles habe, halt sterben werde.
Meine Kinder sollen ihr Leben selbst finden dürfen.
So lange sich das All weiter ausdehnt, bleibt etwas von mir, immerhin habe ich schon Radiointerviews gegeben und im Fernsehen war ich auch schon ![]()
die Energie ist verstreut....ich denke sogar MEHR über die Radiowellen...es hallt doch mehr nach. Wobei das TV mehr wiederholt... Das All dehnt sich hoffentlich noch sehr lange aus...sonst bleibt von allem so wenig. Wobei ich mir weniger Sorgen um das All mache, als um unseren Mutterplaneten...
Der kleine blaue Planet ist irgendein Planet in irgendeiner Galaxie, also völlig unwichtig ![]()
Ja. Das macht die eigene Existenz eh völlig wurscht und in der Gesamtheit nichtig.... Ist ja auch so. Auf den einzelnen Menschen oder das einzelne Tier kommt es wirklich nicht an.
![]()
für mein Kind dazu sein. Ich kann meinem Kind nicht alles bieten Die Lebenserfahrung oder Lebensumstände haben sicher Einfluss auf die Zukunft, für mich hat Zuwendung und Liebe und ein offenes Ohr eine Große Prioriätät für meine Familie. Wir haben genug Geld zum Leben, auch mal Urlaub zu machen aber ich kann meinem Kind nicht alles kaufen , so gerne ich ein eigenes Haus hätte , wir können es uns nicht kaufen wir haben keine Schulden und das ist für moch wichtig. Mein Ziel ist es, die Liebe zu geben die meine Familie braucht und die Zeit Gespräche zu führen , ich Liebe es, beim Abendessen die Zeit zu vergesen weil wir gerade über Dinge reden, wie über Gefühle Charakter oder Kinder aus der weiten Welt, wie es war als ich Kind war, oder Oma noch Kind war. Ich liebe es einfach wenn Spontan Gespräche statfinden und Fragen entstehen . Zeit ist das wichtigste für mich. Geborgenheit eine Umarmung und zeigen Ich bin immer für dich da. Ich höre dir zu. Mein Ziel ist, das sich mein Kind irgendwann, daran erinnert wie schön die Zeit mit mir zussammen war.
moin...ein schöner beitrag....und komplett gelesen....ich habe meinen kindern ja auch mal erst wurzeln und dann flügel gegeben....schon recht lange her....die resonanz bekomme ich inzwischen bei jedem besuch....mein e töchter sind..wenn sie hier aufschlagen...zuhause...sie sind dann wieder kind der mama...was nicht heisst das sie nur hier rumsitzen
wir haben weihnachten erst wieder lange drüber geredet wie es früher war...und tochter hat ihrer tochter erzählt wie schön es war...enkelin hat der mama und der oma löcher in den bauch gefragt...sie sagte dann...so will ich das meinen kindern auch mal erzählen...ich denke so solls sein...schönen abend an alle.... ![]()
Das klingt wunderschön!! Ich habe mit meiner Oma nun das Buch "Oma erzähl mal" ausgefüllt. Das ist zwar so sehr oberflächlich, aber ich möchte nicht (sollte mir mal was passieren) die ganzen schönen Geschichten und Erinnerung weg sind. Meine Schwiegereltern (lass sie sein, wie sie wollen) haben auch wundervolle Dinge im Leben erlebt und auch weniger schöne Sachen (Krieg). Sie haben mir auch die Bücher ausgefüllt für die Kinder. Ich schreibe jedes Jahr den einzelnen Kindern ihre "Jahresgeschichte". Denn mittlerweile sind sie zwar alt genug, als dass sie sich später erinnern, aber bis dahin ist es nunmal Tradition geworden. Zusammen mit den Fotos des Jahres liegt es gebunden als Fotobuch unterm Weihnachtsbaum.
ich habe es neulich gesehen und mir eines zugelegt und ja ich finde es z.T. echt Oberflächlich, es sind Dinge die mich heute als Kind weniger interessieren würden. An vieles kann man (ich) sich kaum erinnern und ich frage mich wie wichtig es ist wie viele Kinder in einer Klasse waren. Ebenso wann man Rad fahren konnte und ich weiß es auch nicht. Und je nachdem ob man mit dem andern Elternteil zusammen war oder nicht. Wenn man getrennt ist hat man irgendwie gar nichts zu schreiben an mehreren Seiten, da würde ich eine Ergänzung wünschen. Geht es nur mir so dass man sich an vieles nicht erinnern kann? Ob es ein Spielzeug gab was man sich gewünscht hat und nie bekam, was das allerliebste Spielzeug war usw. Ich habe mich erschreckt wie viel ich gar nicht wusste.
Ich habe ganz viel vergessen. Mein Mann weiß zB extrem viel noch. Witzig, wie manche Leute Erinnerungen rauswerfen. Ja, es wäre irgendwie schön, wenn man auf Patchwork eingehen würde und so. Bei meinem Vater sehe ich es als schwierig an- dem wollte ich das nun schenken - weil viele Fragen auftauchen wie: "Wie hast Du Oma kennengelernt"...tja, von Oma ist er aber seit 34 Jahren geschieden und längst neu verheiratet. Ob seine Frau das so lustig findet?! Hahaha...mal gucken. Ich finde die Bücher trotzdem gut für den Anfang. Der Opa meines Mannes hat in sehr betagtem Alter (sehr betagt) auf Wunsch seiner Enkelsöhne sein Leben nieder geschrieben (ein Jahr lang) und die haben es für sich als Buch binden lassen. DAS ist mal richtig toll. Aber wer ist schon so fit noch im Alter. Das ist ja eher die Ausnahme.
bei meinem Oma und Opa wäre es sicher interessant, ich habe jetzt noch nicht so viel erlebt um es in einem ganzen Buch niederzuschreiben. Mehr wie Fragen nach Schulklassengrößen würden mich Dinge interessieren wie: was gab es damals zu essen und zu trinken (ich weiß aus Erzählungen meiner Mutter dass es Süßes oder Limo oder Flaschenwasser nur zu bestimmten Anlässen gab), wie der Einkauf war (damals wohl auch ganz anders), ob sie im Haushalt helfen musste, so alltägliche Dinge eben. Wie St.Martin ablief oderoderoder. Interessant sind die Bücher dennoch
meine Oma hat auf die Frage der Nachteile des Älterwerden geantwortet: "Wer nicht älter werden will, muss früh sterben!" Essen bei denen gab es immer aus dem eigenen Garten. Meine Uroma war wohl sowas wie ein Öko. Also natürlich eh alles bio, aber auch kaum zugekauft. Sie soll wie eine Blöde geschuftet haben. Oma hat von ihrem ersten Betrunkensein erzählt und und und. Sie hat viele Dinge erzählt, als die Fragen Erinnerungen hervor brachten, die sie selbst so gar nicht immer auf dem Schirm hatte. Es war auch schön, das gemeinsam auszufüllen. Man redet viel und hört zu. Auf viele Sachen hatte sie offensichtlich weniger Lust...das merkt man dann an den Antworten. Aber das ist ja auch ihr gutes Recht. Wir wollen nun ihre alten Bilder alle beschriften und einscannen- denn ich weiß oft nicht, wer wer auf den Bildern ist....
Ich hab nicht alles auf dem Schirm, deshalb frage ich mal. Du hast Kinder (viele?), einen Job, Hobbys, Ehrenamt und studierst noch und dann noch Haus und Garten und nebenbei noch ganz viel Zeit? Wie macht man das?
4. Aber 3 schon aus dem Gröbsten ruas. Job hab ich nicht derzeit- Elternzeit. Sonst würde ich sicher nicht nebenbei studieren können. Ich muss auch mal schlafen ;-) Ehrenamt nicht durchgängig, sondern immer "phasenweise", so dass dann andere Dinge in den Hintergrund rücken, aber das lässt sich vereinbaren. Es ist immer mal auf einzelne Veranstaltungen bezogen. Hobbies: normalerweise mache ich Sport, den ich derzeit nicht schaffe aus verschiedenen Gründen. Primär weil ich keinen Babysitter für meinen Kleinen haben (möchte) und weil es irgendwie über meine Kraft hinaus geht (sonst würde ich ja einen Weg und keinen Grund finden ;-)). Aber als Hobby sehe ich auch schon meine Haustiere an und den Garten. Das ist ja auch eine Art der Interessenumsetzung. Finde ich. Sonst mach ich nix. Ich mache das alles so, wie es passt. An 1. Stelle stehen die Kinder (die Großen sind aber schon so, dass sie beim Garten dabei sind und es lieben den Rasen zu mähen oder so). Im Sommer sind wir sehr viel draußen. Nützt ja nix. Die Großen sind tagsüber ja nicht da (erst um 15 Uhr Schulschluß). Bis dahin muss der meiste Krams erledigt sein. Studium: ich habe nun zB in der Vorweihnachtszeit pausiert, aber heute schon brav 1 Stunde während des Mittagsschlaf des Kleinen was getan. Das mache ich sonst abends. Und ich habe nur noch 2 Monate vor mir....- dann ist das für dieses Mal erledigt und ich werde wieder (wegen Sommer und Garten) pausieren, sollte ich mich entscheiden, weiter zu machen. Alles also nicht als "Übermensch" *lach*
Ich hatte mich ernsthaft gefragt, ob dein Tag 48 h hat.
schön wäre es ... Ich schlafe zudem auch nachts sehr gerne. Allerdings unser kleiner Sohn nicht. Aber viel zu schnell wird auch er groß und dann liegen wir da allein im Bett und wünschen uns seine kleine Patschehand zurück...wir genießen selbst das.
Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, ist die wichtigste Erinnerung an mein Elternhaus das Gefühl, bedingungslos geliebt worden zu sein und dass ich mich auf meine Eltern immer verlassen konnte. Egal was passiert ist/wäre, meine Eltern haben/hätten mir immer geholfen. Wenn ich es schaffe, dass meine Töchter genauso auf ihr Elternhaus zurückblicken, würde mich das sehr freuen. Materiell gesehen geht es uns gut und meine Mädels werden wahrscheinlich die gemeinsamen Urlaube in besonders positiver Erinnerung behalten. Auf der negativen Seite stehen wahrscheinlich der immer gestresste, hart arbeitende Vater und relativ strenge -aber hoffentlich faire - Eltern. Silvia
Ich finde nicht, dass Strenge im Gegensatz zu einem liebenden Elternhaus steht. Denn Strenge und die Umsetzung erfordern ja auch eine Auseinandersetzung. Das heißt ja nicht, dass man drauf los prügelt oder spaßfrei ist, aber dass Regeln eben eingehalten werden. Das Leben ist kein Ponyhof und unerzogene Kinder werden vermutlich kein leichteres Leben haben. Bin also in Sachen faire Strenge eher auf der liebevollen Positivseite. Und das werden erwachsene Kinder auch verstehen. Ich freue mich auf die Gespräche mit meinen erwachsenen Kindern, wenn sie endlich einsehen, dass ich das mit dem "Schönschreiben" nicht für mich durchsetzen wollte, sondern damit die Lehrer überhaupt die Chance haben, eine Bewertung abgeben zu können....hihihi.
ein Freund von mir hat mal gesagt, Erziehung ist wichtig, mit dem Kind streiten ist auch Liebe, man darf nicht zu faul sein mit xem dem Kind zu Streiten, alles durch gehen zu lassen, sei für Ihn Gleichgültigkeit daran erinnere ich mich dann, wenn ich mit meiner Tochter streite und sage Ihr, Liebe ist auch, sich zu streiten, und mich mit dir über das Verhalten zu sprechen und zu streiten, wenn du dich nicht an die Regeln hälst. Irgendwann , verstehst du meine Worte.
Kinder, Ehrenamt, Freunde, Hobbies, Haushalt und Beruf? Mein Tag hat leider nur 24 Stunden. Ich frage mich wirklich, was ich falsch mache?!
bleibt ;-)
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