Elternforum Rund ums Baby

Was haltet ihr davon?

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Was haltet ihr davon, Kinder von Geburt vegetarisch zu ernähren?? Carina, Papa und ich sind alle Vegetarier und Carina wird auch von Geburt an Vegetarisch ernährt. Baby 2 wird auch vegetarisch ernährt.


NaduNadu

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Vegetarisch finde ich jedenfalls besser als vegan... Allerdings würde ich dann sehr auf Hülsenfrüchte zuführen achten... damit kein Mangel Auftritt. Vit. B12 muss meine ich, in Tabletten Form (oder Tropfen) gereicht werden?!


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Antwort auf Beitrag von NaduNadu

Hallo, wir geben Fleischersatz, damit kommen wir gut klar. Dazu gibt es viiiiel Gemüse und Eier. Carina ist jetzt 4 und ihr fehlt nichts ;-)


3wildehühner

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Fleischersatz? Was ist das denn für „Fleischersatz“, den das Kind bekommt?


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Antwort auf Beitrag von 3wildehühner

Du kennst ja sicher die Rügenwalder Mühle. Die machen Vegetarische Frikadellen, Schnitzel etc. Das geben wir.


Petra28

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Ich würde das mit dem Kinderarzt besprechen.


misses-cat

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Wir essen nur alle 10-14 Tage Fleisch, sonst veggie. Unsere Kinder auch bzw seit sie in der Kita sind zusätzlich zweimal in der Woche, unsere Kinder sind gesund


Berlin!

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Mach doch, finde ich unproblematisch. Du wirst Dich sicher darüber informiert haben, was Babys ernährungstechnisch brauchen. Sollte eh jede tun, Anders würde ich es nur bei streng veganer Ernährung sehen, aber davon war ja nicht die Rede. Mein Großer wurde im 1. Jahr auch vegetarisch ernährt. Mein Mann ist von Geburt an Vegetarier, seine Geschwister ebenso. und ich mache mir nicht so viel aus Fleisch, dass ich es zu Hause haben muß. In der Kita haben wir keinen Wert auf vegetarische Ernährung gelegt, er sollte essen, was alle essen. Bei Baby 2 lief es ebenso.


Mitglied inaktiv

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Im Fleisch ist Eisen das ist schon wichtig fürs Kind wenn es die Möglichkeit hat komplett alles essen zu können


Berlin!

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In den winzigen Mengen, die Kleinkinder essen, ist kaum Eisen drin. In Hirse und anderen Hülsenfrüchten ist deutlich mehr Eisen enthalten, das zwar etwas schwer aufgenommen werden kann, aber mit einem Schuss O-Saft ist das kein Problem.


Bianca82

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Unsere besten Freunde sind Vegetarier...die Eltern und die Kinder von Geburt an. Sind alle topfit.


bea+Michelle

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Nichts


Feuerschweifin

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Nichts.


NeleTwins2003

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Nichts! Ich bin der Meinung, dass das jeder für sich selbst entscheiden soll/kann/darf, welche Ernährungsform gelebt wird. Wenn Kinder für sich selbst beschließen, dass sie kein Fleisch mehr essen wollen ok, aber wenn es von Anfang an quasi fremdbestimmt wird, dann finde ich es abgesehen von möglichen gesundheitlichen Aspekten persönlich nicht gut. Spätestens im Kindergarten/Schule sitzt das Kind vielleicht vor einem echten Schnitzel und fragt sich möglicherweise, warum es sowas nie essen durfte...Aber das ist meine Meinung! LG


Tini_79

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Ist nicht das Essen von Kleinkinder immer weitesgehend selbstbestimmt? Bietest du deinen Kindern Nierchen an oder Buchweizen oder Sambal Olek? Wenn nicht, warum nicht?


NeleTwins2003

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Antwort auf Beitrag von Tini_79

Die Rede ist nicht hier nicht von "Spezialitäten" - die uralten Eier gab es bei uns auch noch nie oder auch keine Froschschenkel - die ja regional/landestypisch auch nochmal variieren, sondern es geht allgemein um fleischlose Ernährung. Da finde ich es halt nicht gut, wenn es vorenthalten wird. Es wäre genau dasselbe, wenn jemand bestimmt, dass das Kind (gesund, ohne Allergien, ohne Unverträglichkeiten) kein Gemüse, Obst, Süßigkeiten, Pudding, Nudeln etc essen darf, weil man es selbst nicht isst oder mag...Davon halte ich einfach: Nichts! Das ein Baby in der Regel etwas vorgesetzt bekommt also nichts selbstbestimmt isst, ist auch klar, aber spätestens, wenn es mir den Möhren-Fenchelbrei ins Gesicht spuckt, weiss ich, was es nicht mag...ohne etwas wie zB Fleisch anzubieten, werde ich es aber definitiv nicht erfahren und somit vielleicht etwas vorenthalten, was es richtig gern essen würde... Wiederhole mich: Das ist meine persönliche Meinung dazu


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Antwort auf Beitrag von NeleTwins2003

Das ist doch aber wirklich eine willkürliche Einstellung. Ich mag kein Lamm, deshalb koche ich es nie. Meine Kinder haben entsprechend nie Lamm bekommen. Und wenn ich länger nachdenke, fallen mir sicherlich viel mehr Beispiele ein: Ziegenmilch, Sülze, Kutteln, Buttermilch, Kümmel,... Gab es bei uns nie. Ich denke auch nicht, dass irgendjemand seinen Kleinkindern jedes denkbare Lebensmittel zum Probieren vorsetzt, sondern man kocht eben, was man mag. Irgendwie reagieren aber alle ausgerechnet bei Fleisch so entsetzt. Wenn ich schreiben würde, dass ich grundsätzlich kein Rhabarber serviere, dann würde keiner etwas sagen. Wenn die Kinder alt genug sind, können sie natürlich Probieren, was sie mögen. Bis dahin entscheiden immer die Eltern was es gibt, ja, auch die Fleischesser. Gleiches gilt für Medienkonsum, Verkehrssicherheit, Fremdbetreuung, Wohnort, Wohnform, Sprache und vieles mehr.


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von NeleTwins2003

Woher weißt DU denn, dass sie sich bewußt dafür entscheiden haben? Sorry, aber dieses Argument ist nicht besonders stichhaltig. Jedes Baby, jedes Kleinkind ist fremdbestimmt, auch und vor allem beim Essen.


milchmund

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Total in Ordnung, aber mit dem Kinderarzt trotzdem Ernährung besprechen. Eisenaufnahme muss sichergestellt sein (Haferflocken als Eisenlieferant zum Beispiel immer mit Obst / Vitamin C) sonst kann der Körper das nicht optimal verwerten.


memory

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Das ging hier schon in der Schwangerschaft nicht , da hatte ich nach 8 Jahren Vegetarier Dasein plötzlich total Heißhunger auf Rostbratwurst und Döner. Kind 2 hat seinem Vater mit 10 Monaten die Landjäger vom Teller geklaut und genüsslich ausgelutscht. Kind 1 war viel bei den Großeltern, da war der Opa Fleischer und hat immer selbst Wurst gemacht. Aber perse , soll jeder machen wie er will....hier bei uns waren höhere Mächte am Werk.. Kinder sind geprägt


drosera

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Hi, wenn du stillst, würde ich da beim Kind die B12-Werte als Säugling checken lassen. Es kann sowohl bei Mutter als auch beim Kind genetisch bedingte Verwertungsstörungen geben. Die fallen bei Vegetariern (und erst recht Veganern) eher ins Gewicht.


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Antwort auf Beitrag von drosera

Nicht wirklich. Zumal B12 in den meisten Schwangerschaftsvitaminen eh enthalten ist und es somit kaum einen Unterschied macht. Wobei es den idealen B12-Wert eh nicht gibt, weil man sich in der Forschung lange Zeit nicht einmal darüber einig war. Ich hatte mal einen angeblichen Mangel, witzigerweise war das BEVOR ich Vegetarierin wurde und ich habe einen Ärztemarathon hinter mir :)


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Haben wir mit unserer Großen die ersten zwei Jahre so gemacht, dann mussten wir das aus persönlichen Gründen leider umstellen. Kinderarzt war von Geburt an voll an Bord, Eisen müsst ihr halt sicherstellen, aber das ist wirklich ein Klacks. Gewöhn dich daran, dass viele Leute das negativ kommentieren. In Deutschland sind viele Leute noch sehr vorgestrig eingestellt, was fleischfreie Ernährung angeht. Wenn ihr das machen wollt, dann lasst euch beraten und macht euer Ding.


JakobsMutti

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Ich finde die Frage völlig sinnfrei, mal unabhängig vom Eisen (das ist vllt schneller, aber nicht unbedingt besser aus tierischer Nahrung zu verwerten) - denn ungesund oder unausgewogen kann man sich, sowohl omnivor, vegetarisch, als auch vegan ernähren. Ich habe lange vegan gelebt, ohne irgendeinen Mangel, mittlerweile mit Kleinkind vegetarisch und es gibt keinerlei Probleme - ganz im Gegenteil- ich achte wahrscheinlich sogar viel intensiver auf eine ausgewogene Ernährung. Die Empfehlungen bzgl der Ernährung sind in Deutschland ganz stark abhängig von industriellen und wirtschaftlichen Interessen - nicht mehr und nicht weniger. Genauso dieser Irrglaube, Kuhmilch wäre so lebensnotwendig für kleine Kinder... mittlerweile weiß man, das Kuhmilch eher ungesund ist und viele Risiken birgt! Die Debatte nervt... Und nach dem Namens-Post hab ich eh das Gefühl du bist ein Troll...


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Antwort auf Beitrag von JakobsMutti

Hallo, wo liegt das Problem bei der Namens-Frage?


Berlin!

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Antwort auf Beitrag von JakobsMutti

Sie hat doch nur gefragt.....es war keine Debatte um pro oder contra Vegetarismus/Veganismus. Das hast Du gerade versucht, daraus zu machen. Es geht ja auch nicht darum, wie Du Dich ernährst oder ernährt hast, es ging um die Frage, ob jemand sein Kind vegetarisch ernährt bzw, was man davon hält.


Kampfgnom27

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Finde ich okay trotzdem schade dAss den Kindern die Entscheidung abgenommen wird. Würde zumindest mAl probieren lassen oder in einem Alter in dem sie das Können aufklären umfänglich und neutral. Ich persönlich lasse mein Kind aber auch Sachen probieren die ich nicht mag( Rosenkohl zb)


Mitglied inaktiv

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Ich mag kein Fleisch und bis deshalb schon über 30 Jahre Fleischlos unterwegs,mein Mann ist seit einiger Zeit leises mehr,seine Chronische Darmentzündung die bisher mit nichts in den Griff zu bekommen war hat sich seitdem enorm gebessert,er hatte einen jahrelangen Dauerschub, inzwischen hat er fast komplett Ruhe Die beiden Großen haben sich irgendwann im Teeniealter dazu entschlossen kein Fleisch mehr zu essen Die Jüngste isst und mag Fleisch,sie weiß was es ist aber sie möchte es gern essen und dann bekommt sie auch welches,in der Kita dürfen die Kinder eh selber entscheiden was sie essen möchten,bei uns gibt es eine Familie die hätten gern dass das Kind vegetarisch isst,aber wenn er unbedingt Fleisch möchte hält ihn in der Kita keiner davon ab welches zu nehmen (ist bei uns aber auch nicht vorgesehen bei der Gemeinschaftsverpflegung, Frühstück gibt es vom Buffet,die Kinder essen wann und was sie möchten,dann hätten sie eine Kita wählen müssen wo man essen mitbringt) Ich finde es grundsätzlich aber egal wie sich jemand anderes ernährt,und mir ist es auch wurscht warum jemand kein Fleisch isst,ich koche lustigerweise total gerne Fleischgerichte,Gulasch,Rouladen...,aber da ich meine Eltern mitversorge muss das eh sein,denen würde ich das niemals aufdrängen,da bin ich froh wenn sie überhaupt genug essen.