Juji
Hallo zusammen, klar hier kann keiner in die Glaskugel schauen, aber vielleicht kann mir doch jemand von seinen Erfahrungen berichten. Mein kleiner Sohn, 11 Monate alt, hasst es seit Beginn im Auto zu fahren. Auch nach Wechsel auf einen Reboarder gab es kaum eine Verbesserung. Maximale Strecke für eine Fahrt beläuft sich auf 20 Minuten. Ohne ihn fragen zu können, ist sein Problem wohl, dass er sich nicht bewegen kann im Autositz. Er hat von Beginn an einen ausgeprägten Bewegungsdrang und kann selbst im Hochstuhl keine Sekunde still sitzen. Er fängt an zu schreien, als würde er Panik kriegen. Absolut nicht zu beruhigen oder abzulenken. Auf Grund dessen fiel unser Sommerurlaub dieses Jahr aus. Auch die Überlegung im Herbst oder Winter Urlaub zu machen fiel deshalb flach. Ich würde nun zu gerne eine Reise planen für diesen Sommer, aber traue mich kaum ein Reiseziel zu nehmen bei welchem man halt nicht mit dem Zug hinkommt. Hattet ihr vielleicht auch Autofahr Verweigerer und ab wann wurde es denn besser? Liebe Grüße
Das kann dauern, bei meiner Cousine bis in die Grundschule. Ich würde Zugreise empfehlen
Bei meiner Tochter wurde es mit 3 besser. Das einzige was hilft, ist lange Strecken über Nacht (oder den Mittagsschlaf) zu fahren. Ansonsten für Ablenkung sorgen (am besten setzt sich einer der Erwachsenen mit nach hinten und beschäftigt das Kind, z.B. singen oder auch mal eine Kinderlieder-CD war hier angesagt)
Bei uns war es eine ganze Zeit lang auch eine Katastrophe, aber nicht ganz so schlimm wie bei euch. Anfangs war es kein Problem, ab ca. 4 Monaten hat sie nur geweint. So ab 14-15 Monaten ging es dann plötzlich deutlich besser.
Bei uns war es genauso.
Vorher mussten wir halt längere Fahrten für die Zeit des Mittagsschlafs planen ![]()
Wie ist es wenn einer mit hinten sitzt? Gegebenenfalls eine Reise mit dem Flugzeug? Das hat bei uns mit ca 1,5 Jahren sehr gut geklappt. Ich hab sie halt viel im Arm gehalten und im Flieger dann auf dem Schoß gehabt.
Ganz schonungslos gesagt: Mit rund 10 Jahren. Urlaub würde ich als Flug planen. Ich bin weder auf der Beerdigung meiner Großmutter noch des Großvaters gewesen, weil 8h Autofahrt undenkbar waren. 45 min waren ab 18 Monate möglich. Ende. Das hat nicht jeder verstanden, aber dann ist das halt so.
Unser fährt auch nicht gerne Auto. Das einzige was geht ist wenn er müde wird. Dann schreit er 10 Minuten und dann schläft er. Aber da er tagsüber nicht mehr so oft schläft, fällt es eigentlich weg. Aber wir sind allgemein auf die öffentlichen Verkehrsmittel umgestiegen. Wir wohnen in einer Großstadt, da braucht man meiner Meinung nach kein Auto. Auf dem Dorf sieht es natürlich anders aus. Ansonsten kann man Urlaub super gut auch mit dem Zug oder wenn es weiter weg gehen soll mit dem Flugzeug machen.
Tagsüber geht bei uns mit 1,5 Jahren immer noch nur idealerweise 30, Max. 45-60 Minuten am Stück. Für den Alltag und Ausflüge reicht uns das. Wir fahren längere Strecken inzwischen möglichst zum Mittagsschlaf (2h) oder wirklich nachts. Tagsüber im Zweifel 30 Minuten - 1 h Pause - 45 Minuten - Pause…. Die Einstellung ist die Lösung: der Weg ist das Ziel :) Wir haben so schöne eine Menge schöner Orte kennengelernt, an denen wir sonst nie gelandet wären. Urlaub machen wir möglichst trotzdem unter 5h Fahrt. Besuche bei den Großeltern sind leider auch in der Fahrtlänge. Noch länger wäre uns zu anstrengend. Wenn dann nur im Zug. Das ging die 2 Male, die wir es gemacht haben, wirklich erstaunlich gut
Hier!! Selbst die drei Minuten zum Kinderarzt waren hier monatelang so furchtbar, dass ich immer durch geschwitzt ankam. Es wurde hier jetzt erst besser, nachdem unsere Tochter mit 15 Monaten laufen gelernt hat. Autofahrten hatten bisher zwar erst drei von 30 Minuten, aber wir sind nun zuversichtlich. Einen Urlaub wollten wir aber erst planen, wenn es für uns erträglich wurde. Ob ihr darauf warten wollt oder nicht, ist eure Sache. Ich bin der Meinung, man kann auch ohne Reisen glücklich sein - oft gibt es auch in näherer Umgebung viele schöne Sachen zu machen, sodass wir persönlich auch gut mit Tagesausflügen auskommen. Den Wunsch, rauszukommen, kann ich dennoch sehr, sehr gut nachvollziehen. Es gibt aber auch Kinder, die finden viele Jahre Autofahren furchtbar, nicht selten haben diese dann Reiseübelkeit. Vue
PS: tatsächlich planen wir für diesen Sommer zwei "Urlaube" a 5-6 Stunden Fahrt. Ich möchte Verwandte wieder besuchen, die selbst nicht mehr kommen können. Vorher "testen" wir das aber mit Fahrten zu den einen Großeltern, die 2,5 Stunden entfernt wohnen. Geht das, wagen wir die längeren Fahrten.
Ihr könntet doch fahren ,wenn er schlafen muss. Haben wir immer gemacht, obwohl meine immer gerne Auto gefahren sind.
Es gibt Kinder - meine Tochter gehört dazu - die nicht im Auto schlafen. Müde schreit sie durch bis zum Erbrechen. Das ist daher oft genug leider keine Lösung.
Es war jedes Mal eine Höllentortur, aber es wurde so mit 14 Monaten tatsächlich langsam besser. Mittlerweile gehen auch manche 45 Minuten Fahrten relativ problemlos, sofern alle Bedingungen stimmen. Ist die Fahrt Mal länger, geht es mit Pause(n) und/oder Aushalten. Und ggf Zwischenübernachtung in einem Hotel. So haben wir das gemacht als wir nach Italien in den Urlaub sind. Hier übrigens eine Stimme GEGEN den allgemeinen Tipp, zum Schlafen zu fahren. Meine Tochter muss ausgeschlafen (!!!) Und satt sein, dann kann die Fahrt ok sein. Abends schreit sie auch Mal 1,5 Stunden exzessiv durch, wenn sie schon müde ist - und schläft keineswegs ein, sondern wehrt sich mit allen Mitteln. Sie ist 18 Monate alt.
Vielen lieben Dank für eure Erfahrungen und allen Tipps!
Das mit dem Einschlafen im Auto funktioniert leider überhaupt nicht.
Er schreit sich da vollends in Rage.
Letztens hatten wir einen Termin, genau zu seiner Mittagsschlafzeit. Auf der Heimfahrt hat er nur geweint und geschrien und sobald ich ihn nach 15 Minuten aus dem Auto genommen habe, ist er mir noch auf dem Weg zur Wohnung im Arm eingeschlafen...
Wenn wir als Familie fahren, dann sitzen entweder mein Mann oder ich bei ihm und versuchen ihn abzulenken, aber das klappt auch nicht länger.
Rolf Zukowksi läuft schon rauf und runter und wird mitgesungen.
Für ihn scheinen es Qualen zu sein festgeschnallt zu sein.
Wahrscheinlich ist es besser, ich buche den Ort so, dass wir auch gut mit der Bahn hinkommen und wenn es bis dahin mit dem Auto geht, dann soll es Recht sein.
Beim Bahnfahren hat er nämlich riesigen Spaß. Kann rumturnen, snacken, etc.
Liebe Grüße und habt einen schönen Abend ![]()
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