Krueml09
mein zwerg (2) ist momentan nur wenn man ihm tolle ablenkung anbietet. ansonsten lässt er den schnabel zu. kennt das wer? was habt ihr unternommen?
Der isST nur wenn er abgelenkt wird? Was machst Du denn?
ja hab das zweite s vergessen...naja er braucht immer irgendwelcher tolles spielzeug...
spielzeug beim essen, wieso hast du damit erst angefangen ???
Isst er noch nicht mit seiner Gabel/Löffel selbst? Sollte ja genug Beschäftigung sein.
hmmm keine ahnung...hat sich mal ne zeitlang geweigert zu essen, problem ist dass er krank/behindert ist, probleme hat gewicht zu halten , zuzunehmen und so zeugs...er nimmt so rasend schnell ab...verstehst du??? nun ja...er braucht ne bestimmte anzahl an kalorien am tag...
er kann es ein bisschen er hat eine Untermarmseinschränkung auf beiden seiten es bereitet ihm schwierigkeiten
vielleicht hat er ja die Geduld beim löffeln zu mitzumachen. Er nen Löffel und Du einen Löffel.
so hab ich ds eigentlich von anfang an immer gemacht....tja...
muss ich ab und an auch "überlisten". Sie nimmt immer ein Stofftier, Puppe oder Legopüppchen mit an den Tisch. Wenn sie dann nach wenigen bissen schon nicht mehr mag, dann frag ich ob das Stofftier etc. etwas essen möchte. Sie sagt dann Ja, füttert xy und isst dann auch selbst noch einen Bissen. Das geht dann immer im wechsel. Ich finds nicht schlimm. Haben meine anderen auch ab und an mal gehabt. Oder eben mit Spielzeug am Tisch etc. ich habe da gar nichts unternommen, sondern die Kinder machen lassen und es hat sich von allein ohne Drama wieder erledigt. lg. Anny
Hallo, Essen ist etwas Schönes und Genussvolles. Man muss dazu nicht überredet und dabei auch nicht bespaßt werden. Wenn Du so etwas anfängst, vermittelst Du Deinem Sohn, dass Essen etwas Unangenehmes und Schwieriges ist, für das man belohnt werden muss. Oder das sich nur mit Ablenkung ertragen lässt. Auf diese Weise wird sich das Problem rasch auswachsen. Denn dann wird sich Dein Sohn daran gewöhnen, dass Mama immer die Alleinunterhalterin gibt, wenn das Essen kommt. Und dass man offenbar nur dann essen kann, wenn man eine Showeinlage geboten bekommt. Das wird Dich in den nächsten Monaten und Jahren den letzten Nerv kosten. Denn wenn Kinder einmal merken, wie unsäglich wichtig den Eltern jeder Löffel ist, den sie zu sich nehmen, dann wird der Esstisch schnell und zuverlässig zum Austragungsort für Machtkämpfe und Riesenfrust auf beiden Seiten. Außerdem verlieren Kinder dann das Gespür dafür, wie viel Hunger sie eigentlich wirklich haben, und das ist eine prima Grundlage für spätere Essstörungen. Deshalb: Ziehe jetzt knallhart den Schlussstrich unter Dein Bespaßungsangebot und auch unter Deine Angst, Dein Sohn könnte vor vollen Tellern abmagern. Biete Deinem Sohn gesundes Essen (zum Beispiel in Form von Fingerfood auf seinem Teller) an, bestehe aber nicht darauf, dass er es isst. Isst er nichts oder wenig, schimpfe nicht, überrede nicht, zeige Dich nicht enttäuscht. Räume das Essen weg und biete zwischen den Mahlzeiten nichts als Obst an (kein Brötchen, kein Zwieback, keine Knabberei!). Hunger erhöht die Motivation beim Kind extrem, einfach etwas zu essen. Ein Kind, das dagegen zum Essen überredet werden muss, hat keinen wirklichen Hunger. Zum Beispiel, weil es zwischendurch schon mehrere Kleinigkeiten bekommen hat. Kleinkinder brauchen viel weniger Nahrung, als viele Eltern glauben. Ein kleines Kind, das eine Zeitlang weniger Appetit hat, kommt mit sehr wenig Nahrung aus. Ein gesundes Kind nimmt dabei auch nicht ab, sondern gedeiht einfach weiter. Du kannst völlig gelassen bleiben. Ich hatte früher bei meiner Tochter auch immer das Gefühl, sie esse ja "gar nichts" und habe versucht, sie zu mehr zu überreden. Zum Glück hat mir unsere Kinderärztin diesen Zahn rasch gezogen. Sonst wäre das Ganze ein so großes Problem geworden, wie man es in vielen anderen Familien sieht, wo das Essen das Haupt-Frustthema der ganzen Familie geworden ist. LG
Ich habe 4 Kinder, alle 4 haben mal so eine Phase gehabt und sind dadurch keine "Problemesser" geworden. Im Gegenteil, dadurch dass sie nicht Still sitzen und stur essen mussten, sondern dabei spielen durften haben sie sich aufs Essen auch gefreut und unsere jüngste weiß genau, sie darf ihre Figuren füttern (sie schmiert sie nicht voll, sie hält sie nur in die Nähe von Löffel oder Gabel) und isst dann praktisch gemeinsam mit denen. Und gerade dadurch, dass man es locker gesehen hat bei allen und jetzt eben bei der kleinen ist Essen nie etwas unangenehmes oder lästiges gewesen. Teller leer machen oder etwas reinstopfen wollen, wenn das Kind partout nicht möchte, sollte man natürlich vermeiden, das geht nach hinten los! lg. Anny
Ich habe gerade erst gelesen, dass Du geschrieben hast, dass Dein Sohn nicht gesund ist und Du deshalb Angst um seine tägliche Kalorienzufuhr hast. Doch dann solltest Du Dich und ihn erst recht nicht selbst so unter Druck setzen, dass das Essen zum Problemthema wird. Denn wenn man Angst hat, rutscht man ja sogar noch schneller in die Falle, dass das Kind einen mit seiner Essensmenge an die Kandare kriegt. Bleibe gelassen und vermittle Gelassenheit. Biete immer wieder an, aber dränge nicht. Ich denke, wenn Du jede Zwischenmahlzeit weglässt, wird Dein Sohn vermutlich zumindest einen normalen Appetit haben, selbst wenn er nicht viel isst. Sollte er aber tatsächlich abnehmen und objektiv zu wenig essen, dann würde ich trotzdem nicht kaspern und ablenken. Sprich in diesem Fall lieber mit Eurem Kinderarzt über eine ergänzende Spezialnahrung. Es gibt für kranke oder behinderte Kinder einen Art Pudding, der extrem viele Nährstoffe und Kalorien enthält, gut schmeckt und gesund ist. Den kann man sich sogar verschreiben oder von der Krankenkasse mitfinanzieren lassen. Eine Freundin von mir hat einen behinderten Sohn, der nur mit Hilfe dieses "Puddings", den es in versch. Geschmacksrichtungen gibt, auf seine Kalorienzahl kommt. LG
Also ich hab' Bonny so verstanden, dass sie dagegen ist, Kinder zum Essen zu überreden, wie es ja die AP versucht und für unumgänglich hält. Wenn man zum Beispiel ständig sagt "ein Löffelchen für Mama..." dann IST das so ein Überreden. Und das ist unnötig und schädlich, das sehe ich auch so. Ein gesundes (!) Kind muss nicht zum Essen gedrängt werden, wozu auch? Kinderärzte betonen, dass Kinder nicht vor vollen Tellern verhungern. Ich glaube aber, niemand hat etwas dagegen, wenn ein Kind am Tisch ein kleines Spielzeug hat, das war hier auch nicht wirklich das Thema. Auch mein Kinderarzt sagt, dass man Kinder bei Tisch nicht extra ablenken oder bespielen soll, weil das komplett unnötig ist und dem Kind vermittelt, dass Essen allein nicht ausreicht. Es geht dabei nicht um ein Püppchen, das vom Kind mitgefüttert wird - sondern um bemühte Eltern, die glauben, das Essen gehe nicht ohne Nachdruck und ihrem Kind drohe Schaden, nur weil es nicht die von den Eltern gewünschte Menge isst. Wenn Du schon vier Kinder hast, dann weißt Du ja sicher ebenfalls, dass Gelassenheit das Beste ist - eben weil einem Kind auch dann nichts zustößt, wenn es mal weniger Appetit hat. Es wären sonst sicher sehr anstrengende Jahre für Dich gewesen, alle Deine Kinder zum Essen zu drängen und zu bespielen... LG
Na ich überrede Samira auch! In dem ich dem Püppchen essen anbiete, weil sie dann auch etwas möchte, sonst aber nichts mehr essen würde. Klar, weiß ich das Gelassenheit wichtig ist :-) Ich überrede auch nicht mit Druck, sondern spielerisch. Meinen 2. Sohn habe ich sehr oft zum essen überredet, er ist heute zwar immer noch ein sehr schlankes Kind, aber er isst jetzt normal. Damals war das immer mit viel Spielen und "ein Löffelchen für..." Sonst ging da fast gar nichts. lg. Anny
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