maikind87
Ich muss mal Dampf ablassen. An diesem Wochenende war meine Schwiegermutter zu Besuch. Für mich ist das immer wieder eine Tortur, denn die Tage vor und nach dem Besuch sind ein absoluter Alptraum. Man kann sagen, dass ich mich von Ihr "komprimiert" fühle. Beispiel: Sohnemann und Oma saßen auf dem Sofa und haben Bücher geguckt. Ich kam in's Wohnzimmer um etwas auszudrucken und höre nur: "Ja, der Papa geht auch immer mit dir ins Schwimmbad". Meine Antwort darauf war: "Nicht nur der Papa, auch die Mama". Das wurde ignoriert. Im Nebenraum habe ich dann immer nur gehört, was der Papa alles mit dem Kind macht. Das hat mich ziemlich sauer gemacht. Oft ertappe ich sie dabei, wie sich in der Rolle als Oma verwechselt und sich als "Mama" bezeichnet. Ist das normal? Mit meinem Mann habe ich bereits mehrfach darüber gesprochen. Er bekommt davon nichts mit, da sie beginnt zu "sticheln", wenn er nicht anwesend ist. Ihm erzählt sie immer etwas ganz anderes, dass sie zum Beispiel toll findet,dass ich ich mit unserem Sohn zum Sport gehe. Erzähle ich meinen Mann dann von den Sticheleien, dann kommt immer nur"Das kann ich mir gar nicht vorstellen, wenn wir allein sind sagt sie immer wie toll sie zum Beispiel das mit dem Sport findet". Dementsprechend gibt es immer streit. Selbst wenn ich sie darauf anspreche, dann kommt einfach gar keine Reaktion. Was tun?! Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass sie versucht einen Keil zwischen meinen Mann und mir zu treiben. Danke
Das Problem liegt eindeutig bei dir und deinen Mann. Sie hat wohl mitbekommen das er dir nicht glaubt? Du solltest ein wenig ernster mit ihm reden. Warum denkt er, dass du lügst?
Von Lügen kann nicht die Rede sein. Er kann es sich nur nicht vorstellen, dass seine Mutter sowas sagt, wenn sie 2 Stunden vorher etwas anderes gesagt hat.
Du bist nicht auf die Anerkennung Deiner Schwiegermutter angewiesen. Sie kommt, und geht auch wieder. Dazwischen kann sie doch alle 10 Min. etwas anderes daherplappern. Ihr Problem. Hör auf, ihr zu widersprechen. Dann laufen ihre Spitzen ins Leere. Du und Dein Mann wissen, was Sache ist. Und eure Kinder auch. Das genügt. Und hör auf, Dich schon Tage vorher verrückt zu machen. Dann bist Du entspannt genug, ihr ihre Meinung zu lassen. Oder sie sogar noch, innerlich grinsend, zu bestärken. Stell Dir vor, Du hättest auf ihre erwähnte Bemerkung geantwortet: Ja, der Papa ist echt toll; was der alles mit den Kindern macht. Vielleicht will die Frau das auch einfach nur mal hören. Sei die klügere und tu ihr den Gefallen; kost´ ja nix. Und dann zum nächsten Thema wechseln.
Ja deiner Meinung!
Mit der Einstellung guckt dir Oma doof! "
Einen keil schafft sie nur, wenn du mitspielst. Ignorieren.
Können sich nie vorstellen das ihre Mutter so was sagt oder macht!
Kenne ich von meinen. Oder die Schwiegermutter hat es dann ganz sicher nicht so gemeint.
Aber was ist schlimm daran wenn es hervorgehoben wird das Papa im Schwimmbad war. Meine Kinder sehen ihren Papa meist nur am WE und da auch nicht jedes, weil er viel arbeitet. Und wen der Papa sich dann einen Sonntag ganz frei nimmt und mit den Kindern schwimmen geht, wird das auch noch 3 Wochen später erwähnt. Gerade für den mittleren ist Papa ein Held. Papa hier, Papa da, was soll es? Ist doch toll.
Und wenn deine Schwiegermutter es gerne hört das ihr Sohn tolle Sachen macht, ist doch ok.
Warum sind die Tage zuvor und danach für dich ein Alptraum? Hast DU sie denn schon drauf angesprochen, dass es dir weh tut, wenn sie so in deiner Gegenwart redet? Evt. ist es ihr auch garnicht bewusst. Wie oft ist sie denn da? Warum streitest du dich deswegen mit deinem Mann? Warum nimmst du dir das ganze überhaupt an? Ist sie eine gute Oma für euer Kind?
Hej! ich finde, Nilo stellt wirklich interessante und wichtige Fagen. Wieso sind die Tage DAVOR und DANACH schlimm, es ist doch die Großmutter, die Dich stört. Was meinst Du mit "komprimiert"? Wir kennen das alle,selbst wenn wir supergut mit unserer (Schiweger)Mutter auskommen. ETWASstört immer. Abereskomtm doch darauf an, wie wir damit umkommen. Du kommst mir sehr eifersüchtig vor. Wer wirklich weiß,was er an seinemMann und seinem Kind hat, dre kann auch großzügig sein - die Großmutter hat ihren Sohn und ihren Enkel nur kurze Zeit - laß ihr doch die Freude. Glaubst DU ernsthaft, sie kannDich Deinem Mann entfremden? Das tust eher Du, indem Du ihm die Nachteile seiner MUTTER dauernd vor die Nase hälst und womöglich eine ahl erzwingen möchtest. Du bist dochselber Mutter - kannst Du Dir nicht vorstellen, daß einSohn AUCH seiner Mutter glaubt und großzüg ist? Was passiert, wenn Dein Kind groß ist? Ist dann die böseSchwiegertochter schuld, wenn es wieder nicht funktioniert? Es sind doch in Wirklichkeit Kinkerlitzchen, kämen meine Kinder mit sowas aus der Schule, würde ich ihnen raten wegzuhören! Lerne, gelassener zu sein, es ist auch gleichzeitig erwachsener. Dein Kind (und wohl auch Dein Mann) weiß, wer schwimmen und zum Sport geht - also, was willst Du? Laß Enkel und Großmutter die Freude--- Du verlierst doch nichts dabei! Gruß Ursel, DK
Die Tage sind immer ein Alptraum, weil ich weiß, was auf mich zukommt. Das beginnt damit, dass sie beginnt unsere Wohnung zu "desinfizieren". Ich wähle dieses Wort ganz bewusst, da es bei uns weder schmutzig noch unordentlich ist. Ihr reicht aber unsere "Ordnung" nicht. Das wissen, das sie anfängt unsere Wäsche zu waschen, an unsere Schränke geht, unsere privaten Sachen sieht. Das uns das nicht gefällt, haben wir Ihr mehrfach gesagt. Mag ja sein, dass einige das als freundlich empfinden, aber ich fühle mich was das angeht, für mich ist das aber etwas, wo sie einfach nichts verloren hat. Geändert hat sich allerdings nichts. Vor einiger Zeit gab es mal richtig Ärger. Dazu im Vorfeld ein paar Worte: Bei Ihrem ersten Besuch hat sie sich fürchterlich darüber geärgert, dass sie mit Ihrem Enkel keine Zeit allein hat. Dementsprechend haben wir beim nächsten Besuch wesentlich mehr Zeit für sie eingeräumt, die sie mit Ihrem Enkel haben kann. Das Ergebnis war, dass sie gesagt hat: Das Kind bekommt nicht genug zu essen (zu dem Zeitpunkt hat er Backenzähne bekommen und wollte keine feste Nahrung), es hätte keinen strukturieren Tagesablauf, es wäre "schmutzig" bei uns. Mein Mann hat Ihr dann die "Pistole auf die Brust" gesetzt und Ihr gesagt, dass sie nach Hause fahren kann. Plötzlich war dann wieder dann alles anders. Ich bin halt immer die, die wie eine Blöde da steht, völlig egal was ich mache. Schrubbe ich 3 Tage vorher die Wohnung, ist sie schmutzig, lasse ich Ihr genug Zeit mit dem Enkel, hat das Kind keinen strukturierten Tagesablauf,bestehe ich darauf, dass sich mein Kind nach dem Essen die Zähne putzt, bin ich eine Spießerin. Versteht man mein Dilemma? Sie ist zu oft da ;) Warum wir streiten? Weil ich sie am liebsten gar nicht mehr bei uns haben möchte. Es gibt Mama und Papa und nicht nur Papa. Ich kann mir das einfach nicht mehr anhören, was ich alles falsch mache, obwohl ich versuche es jedem recht zu machen, nur um Ende wieder irgendetwas dämliches gegen den Kopf geschmissen zu bekommen.
Entschuldigung, deine Schwiegermutter fängt in eurem Beisein an, eure Wäsche zu waschen? Wie kann sie das denn, wenn ihr das ganz klar NICHT wollt? Reißt sie euch den Wäschekorb aus der Hand? Ihr grenzt euch offensichtlich nicht genug ab. Solche Übergriffigkeiten muss man sich nicht gefallen lassen.
Was bedeutet denn "zu oft"? Wohnt sie weit weg? Übernachtet sie bei euch? Warum machst du dir Stress, wenn du es ihr eh nicht recht machst? Kann euer Kind nicht zur Oma? Also dass ihr hin fahrt zu ihr? Oder ihr eine entsprechende Bleibe in der Nähe sucht (Pension)? Was bei euch schon alles vorgefallen ist und wie sie wirklich ist, kann hier eh keiner Beurteilen. Es gibt auch immer min. 2 Sichtweisen. Schlussendlich musst DU deine Ruhe finden... ändern kannst du keinen anderen, nur dich selbst. Überlege dir, wie DU agieren möchtest, wie es für DICH stressfreier ist usw. Nochmal die wichtigere Frage, ist sie eine gute Oma für euer Kind?! (Ja, das finde ich entscheident. Eine tolle "ich mach alles und Spiele jedes Spiel mit" Oma für das Kind wäre es mir wert, über meinen Unmut hinweg zu sehen. Anders herum... eine andauernd am Kind herumnörgelnde Oma, die nicht auf die Wünsche vom Kind eingeht und nur drumherum tanzt, da würde ich die Zeit für MEINEN Seelenfrieden stark zurückschrauben.
Hej auch nochmal von mir! DAS hast Du vorhin nicht erzählt (warum nicht?)? Wiesoll jemand eine Situationauch nur annähernd verstehen, wenn Du erstmal nur Kinkerlitzchen erzählst. meineSchwiegermutter, aberauch meineTante sind / waren daauchsehr übergrffig. Sie haben esgut gemeint, ich mochte es nicht. Dashabe ich gesagt - und notfallsauch klareAnweisungen gegeben: die Wäsche,diesie abgehängt hatte, mußte sie dannwiederaufhängen,. weil ichkeine Zeit oderLust hatte,sie inNaß, fast trocken und trocken uzsortieren etc. An Schränke geht hier keiner, essei denn, er braucht maleine Tasse für denKaffee oderso. Setzt Grenzen,stellt Regeln auf --- und m,acht deutlich,daß Ihrt sonst nicht mehr ienladet, weil diesesVorgehn grenzwerttig ist. Dasdazu! Aber: "Warum wir streiten? Weil ich sie am liebsten gar nicht mehr bei uns haben möchte. Es gibt Mama und Papa und nicht nur Papa. Ich kann mir das einfach nicht mehr anhören, was ich alles falsch mache, obwohl ich versuche es jedem recht zu machen, nur um Ende wieder irgendetwas dämliches gegen den Kopf geschmissen zu bekommen." Entsculidge, hier liestDuDichwie ein kleinesKind. DeinKind und Dein Mannwissen,wasdu leistest, Du auch. Wieso ist esalsoso wichtiog, von einer - zudem von Dir ungeliebten -Schwiegermutter gelobt uzi werden,anerkannt zuwerden? Klar ist Anerkennung shcön, aberwennDusie eh nicht bekommen kannst (so schilderst Du es zumindest und wir kennen ja nur die eine Seite),dann lohnt es sich doch gar nicht hinterherzulaufen! Wieso machst Du das? Sowohl die Eifersucht auf die einseitigen Bemerkungen als auch dieses Hinterherlaufen ist ein kindliches Verhalten. Darüber müßest Du mal nachdenken, denn wie Nilo richtig schreibst: DICH kannst Du ändern. Und glaube mir, auf DEIN geändertes Verhalten muß die Schwiegermutter auch anders reagieren! Ansonsten hat Nilo wieder viele gute Gedanken, die ich unterschreibe. Mit ein bißchen mehr Großzügigkeit und Gelassenheit kommt man manchmal richtig weit. Versuch´s doch mal anders: Wenn sie Deine Wäsche waschen will, dann erkläre ihr freundlich,aber bestimmt , die sei gerade frisch gewaschen,stattdessen könne sie aber ... und dann läßt Du sie ebenFenster putzen, Boden wischen, bügeln oder was weiß ich. Meine Mutter hat sich auch gefreut, wenn sie mir helfen konnte - nicht immer ist diese Hilfe dannwirklich eine, aber in die richtigen Bahnen gelenkt ist esdoch prima. Sie hat sich gefreut - und ich auch! Schick sie mit dem Kind auf den Spielplatz, dann kannst Du wunderbar ausruhen! Ein bißchen erwachsene Haltung täte Dir gut: DU setzt dieGrenzen, freundlich, aber bestimmt - und DU kannst gelassen überhören, was da sonst so kommt. Und wenn die Besuche wirklich zu oft sind, dann laßt sie eben weniger antraben. Was ist mit Gegenbesuchen? Gruß Ursel, DK
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