Elternforum Rund ums Baby

Vollzeit?

Vollzeit?

SybilleN

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Hallo! Bezugnehmend auf die Diskussion von unten hab' ich auch mal ne Frage: Wer von euch mit Kindern unter 10 arbeitet Vollzeit? Auch jetzt während Corona Lockdown? Wie regelt ihr das mit der Kinderbetreuung? Ich bin momentan mit 30 Wochenstunden berufstätig in Elternzeit und mein Chef will natürlich, dass ich ab Sommer, wenn der Kleine 2 ist, wieder in Vollzeit arbeite. Ich habe das höhere Gehalt als mein Mann, wenn ich in Vollzeit arbeite, aber auch den weiteren Arbeitsweg und Homeoffice ist bei uns schwierig bzw. nicht erwünscht. Ich weiß ehrlich nicht, wie das laufen soll, beide Elternteile 40h arbeiten, keine Großeltern in der Nähe und die vier Kinder... Der nächste Homeschooling-Wahnsinn kommt bestimmt...


Marianna81

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über 10 ist.


Jumalowa

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30h mit 2 kleinen Kindern war mein Maximum. Jetzt habe ich 3 und eine Vollzeitstelle würde für mich nur in Frage kommen, wenn mein Mann weniger arbeiten könnte. Wir haben auch keine Familie die uns Unterstützt. Gehen tut sicher alles aber um welchen Preis?


Berlin!

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Viel ist eine Frage der Organisation. Wir wechseln uns zB ab, ich gehe ganz früh, mein Mann bringt den Kurzen in die Kita und schickt den Großen los in die Schule. Oder er geht früh und ich mache das Morgenprogramm. Ich hole dann nachmittags ab / bin zu Hause und mein Mann kommt erst zum Abendbrot. Oder umgekehrt. Hausarbeit ist Teamwork, wir machen beide etwa gleich viel. Ich koche lieber und besser, dafür macht mein Mann die Wäsche. Zum Beispiel. Und wir haben uns davon freu gemacht, das wir schlechte Eltern sind, nur weil unser Kind länger als 5 Stunden fremdbetreut ist.


ImvPP

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Seit unsere Kleine 13 Monate ist VZ. Bis 6 Monate Elternzeit, dann 15h/Wo. im coronabedingten HO (Mann 20h/Wo HO). VZ mit Kita kein Problem, ohne schon ....


Mitglied inaktiv

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Ich werde wenn die kurze ein Jahr alt ist wieder arbeiten gehen, 32 Stunden, mein Mann arbeitet Vollzeit + Nebengewerbe, ist im Nebengewerbe aber so flexibel, dass er sich aussuchen kann, ob er den Auftrag annimmt oder nicht. Mein Kind geht dann zur TaMu, Familie haben wir hier keine. Ich kenne kein Elternteil bei uns im Freundeskreis, was nur TZ arbeitet oder gar zuhause ist und sich ausschließlich um Haus und Kinder kümmert. Alle mind. 30 Stunden arbeiten.


Häsle

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30 Stunden sind auch Teilzeit


Mitglied inaktiv

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30 Stunden zählen je nach Literatur auch zur Vollzeit. Ab 6 Std / Tag - Vollzeit


Sille74

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Ich würde mal sagen, das kommt auf die Tätigkeit und den Betrieb an, wie da die Arbeitsverträge der anderen AN geregelt sind, welche Tarifverträge es gibt. Wenn in dem Betrieb die Beschäftigten höchstens 30 Stunden arbeiten, ist das tatsächlich bereits Vollzeit, arbeiten aber auch welche vertraglich vereinbart mehr Stunden, ist es Teilzeit. Vor noch nicht gar zu langer Zeit, aber schon vor ein paar Jährchen, hat das Bundesarbeitsgericht glaube ich mal entschieden, dass wenn im Arbeitsvertrag von "Vollzeit" ohne Stundenangabe die Rede ist, man von 40 Stunden die Woche ausgehen kann/muss, es sei denn für den Beruf in der Branche und in der Stadt ist etwas anderes absolut üblich. Von daher: im Normalfall sind 30 oder auch 32 Stunden Teilzeit, muss aber nicht sein.


Trini

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Ich habe zwar jeweils früh wieder gearbeitet (nach 8 Monaten - das war damals hier absolut exotisch), aber lange Zeit auf halber Stelle und später gesteigert. Voll arbeite ich wieder, seit der Jüngere 18 ist. Trini


Maxikid

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ich habe immer jeweils 1,5 Jahren nach einer Geburt mit 30 Stunden wieder angefangen. Jetzt sind die Kinder 12 und 15 und ich arbeite fast 40 Stunden. Kann aber flexibel auch mal früher gehen, wenn ich muss. Weniger wollte ich nie. LG maxikid


Maxikid

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kein HO. LG


Finale

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Wichtig ist, was du willst. Wenn du Vollzeit arbeiten willst, wird es wohl eher moeglich sein als wenn du es nicht willst aber den Konflikt mit dem Chef scheust. Haengt auch davon ab, wie sicher dein Job ist, wenn er eh schon auf der Kippe steht, hast du natürlich schlechte Karten. Ich haette mit Kind nie Vollzeit arbeiten woll en, wenn Teilzeit bei meinem Arbeitgeber nicht möglich gewesen wäre, haette ich zwar nicht gekündigt aber haette versucht einen andere Stelle zu finden. Wenn beide Eltern Vollzeit arbeiten, wuerde ich mir auf alle Fälle professionelle Hilfe im Haushalt suchen.


Blömsche

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EZ 12 Monate, danach wieder Vollzeit. Mein Mann hat auch VZ. Home Office leider nicht möglich. Das Kind ist fünf und geht seit vor Weihnachten nicht mehr in die Kita. Zu Glück kann unsere Tochter zu meinen Eltern in Betreuung. Sie haben sonst keine Kontakte und wir auch nicht, nur die Arbeit und da trage ich freiwillig FFP2.


Mibu

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Wir haben drei Kinder, aber nur ein Kind, das noch in die Kita geht und wirklich betreut werden muss. Ich arbeite Vollzeit, mein Mann Teilzeit. Vollzeit beide wäre Stress pur, aber so klappt es gut. Ich arbeite seit dem ersten Lockdown teilweise im Home-Office. Mein Mann kann nur vor Ort arbeiten. Meist arbeiten wir jetzt im Versatz bzw. abends, wenn die Kinder Ruhe geben.


Häsle

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Da wir für unsere Kinder nicht mehr Fremdbetreuung als unbedingt nötig wollten, arbeiten wir abwechselnd im Schichtdienst. Mein Mann hat alles, was mit Kindergarten und Kinderkursen zu tun hatte, gehasst. Deshalb habe ich in der Zeit idR weniger gearbeitet als er. Aktuell arbeiten wir beide 30 Stunden, und der abwechselnde Schichtdienst ist während der Schulschließung perfekt. Wer daheim ist, kümmert sich dort um alles, was anfällt. Mehr Geld brauchen wir gerade nicht. Die gemeinsame Zeit ist uns wichtiger.


Kampfgnom27

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Ich hab bis zum Mutterschutz 30 Stunden gearbeitet anders wäre das wegen der Betreuung unserer Tochter auch nicht möglich. Hatte eine vier Tage Woche und würde die gern beibehalten, ein freier Tag ist einfach schön.Nach der Elternzeit gerne wieder 25-30 Stunden. Wenn die Kids größer sind könnte ich mir auch Vollzeit wieder vorstellen


misses-cat

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Wir kriegen unser siebtes Kind aktuell ( eine ist aber schon erwachsen und ausgezogen, der zweite kurz davor unser drittes ist allerdings krank hat ADHS was spät entdeckt wurde), ich gehe jetzt anderthalb Jahre in Elternzeit wo ich ganz zu Hause bleiben werde ab Sommer 2022 werde ich mit 25/30 stunden wieder arbeiten in Elternzeit. Hilfe haben wir , Aussee in Notsituationen unsere großen nicht


misses-cat

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Ach so, wir sind beide im Schichtdienst in der Pflege beide Vollzeit geht da nicht bzw erst wenn die Kids größer sind


Caot

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Ich komme nur auf Stunden, die ich bevorzugt vormittags ableiste. Aber ich arbeite auch am WE oder eben auch mit Kindern daheim. Auch als sie kleiner waren. Mein AG wollte nur eins: die Arbeit muss erledigt werden. Auch heuer ist das noch so. Ich hatte mit kleinen Kindern eine Tagesmutter. Die war genauso flexibel wie ich. Dann Kiga und Tagesmutter. Dann Grundschule plus Tagesmutter. Es erfordert eine gute Planung.


Maxikid

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meine waren dann immer ab 7:30 Uhr im Kiga, dann Vorschule mit Hort, dann Grundschule mit offenen Ganztag bis 15/16 Uhr, die Lütte im gebunden Ganztag bis 15:30 Uhr. Das war für mich das Einfachste und unkompliziertesten. Wenn meine Kinder Verabredet waren, direkt nach der Schule, bin ich halt auch mal länger im Büro geblieben. Die Ferien waren auch immer abgedeckt. So war ich auf Niemanden angewiesen, hatte auch keine Hilfe. Ich würde es immer wieder so machen. LG


Mitglied inaktiv

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Wie machst Du es denn im Moment? 30 h sind ja auch viel . Ohne HO. In der kleinen Wohnung. Der Mann Vollzeit. Vier Kinder (alle U10, oder?) und gerade alle nicht betreut? Oder sind sie in der Notbetreuung? Geht ja nicht anders, oder? Hier "im tiefen Süden" ist es üblich, dass die Mutter nur Teilzeit arbeitet, unsere ganzen Betreeungsmöglichkeiten waren bis vor kurzem sehr eingeschränkt und auch heute noch schließt der nächste Kindergarten um halb zwei. Bzw mittags macht er nochmal für 2 h auf aber nur für Kinder, die schon um kurz nach 12 abgeholt worden sind... Auch in die Schulbetreuungen nach 12/13 Uhr gehen wenige Kinder, größtenteils sozial schwächere. Der Rest hat auch für die Älteren wenn dann eine Tagesmutter, bei mehreren Kindern auch mal direkt zuhause, also quasi eine Nanny. Der große Anteil sind aber TZ-Mütter. Ich fiel damals auf, als ich direkt nach 1 Jahr wieder arbeiten ging, Kind bei TaMu, bin aber bus heute nur TZ, relativ freie Zeiteinteilung, HO. Eine Freundin mit 4 Kindern, sehr dicht aufeinander - und jedes mit chronischer Erkrankung- ging sehr früh erst 30h, dann 40h. Der Mann auch VZ, viel unterwegs. Kinder waren von morgens 7.30 bis abends 17 Uhr professionell betreut . Das war schon sehr anstrengend, da man nach einem langen Arbeitstag noch zig Themen zu erledigen oder auch nur zum dran denken hat. Wobei sie sehr strenge Tagespläne hatten. Kinder alle früh im Bett usw, sie nahmen sich auch beide Auszeiten für Hobbys abends und am WE, also noch zusätzlich Babysitter/Nanny. Die Kinder sind jetzt aus dem Gröbsten raus. Der Zusammenhalt ist schon gut in der Familie. Es kann also schon funktionieren... aber es kostet Kraft und Nerven und auch die Überwindung, viele Entwicklungsschritte der Kinder nur am Rand mitzubekommen , anderen die Erziehung quasi zu überlassen (was ja auch positiv sein kann, meine Freundin war froh um die konsequente Nanny und die festen Regeln in KiTa und Hort). Ob die vielen tlw heftigen Erkrankungen der Kinder mit dem Dauerstress der Familie zusammenhängen, weiss ich nicht, könnte es mir aber vorstellen, wenn ich sehe, wie meine Kids ihre Auszeiten am Nachmittag brauchen. Für die wäre so eine Rundumbespassung 24/7 eher nichts . Aber vl. trainiert man das ja auch.


bellis123

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Wir haben 2 Kinder (6+2 Jahre). Ich arbeite 30 h, mein Mann 39 h. Wir haben beide täglich 2x 45 min Pendelzeit. Da ich weniger arbeite, übernehme ich meistens den Bring- und Holdienst. Dadurch bin ich (vor Corona) mit den Kindern ca. 8h 30min außer Haus (ohne einkaufen). Jetzt zu Corona ist mein Mann mit den Kindern im Homeoffice und arbeitet so gut es geht versetzt.


Schnegge89

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Ich. Ich hatte vor der Schwangerschaft immer nur 32 bis 36 Stunden gearbeitet (Vollzeit war bei meinem AG nicht durchzusetzen). Während der Elternzeit bot sich dann eine Stelle auf Vollzeit an. Da die direkt am Wohnort liegt und mein Kind in die gleiche Kita gehen kann, hatte ich effektiv nicht weniger Freizeit, dafür aber netto sehr viel mehr Geld. Wenn ich arbeiten muss, hat mein Kind Anspruch auf Notbetreuung, wenn ich nicht für die Notbetreuung gebraucht werde, sind wir zu Hause und ich mache ein paar Stunden Home Office am Tag, eben das, was gerade anliegt. Da komme ich nicht auf meine 8 Stunden, werde aber dennoch voll bezahlt. Damit bin ich zum Glück in einer überaus komfortablen Situation und eine der wenigen, die durch Corona (also die Boni) mehr Geld zur Verfügung hat als sonst. Ziemlich grotesk, wenn man genauer darüber nach denkt. Andererseits mach ich viel Vorbereitung nach meiner eigentlichen Arbeitszeit, weil währenddessen keine Zeit dafür bleibt. Und natürlich sind wir Coronamäßig vollkommen ungeschützt, Maske dürften wir zwar offiziell tragen, wird im Kollegium aber eher belächelt.


SMe

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Ich finde das erstaunlich wie viel mit „kleinen“ Kindern Vollzeit arbeiten, darf ich mal fragen von wann bis wann ihr arbeitet. Würde ich Vollzeit einsteigen würde ich von 7:30-18:30 Uhr arbeiten, habe leider eine sehr lange Mittagspause die nicht gestrichen werden könnte


Finale

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Ich wäre mit Vollzeit auch von 07.00 bis 18.00 Uhr außer Haus gewesen, da ich immer einen langen Anfahrtsweg hatte und niemals in die unmittelbare Gegend meiner Arbeit gezogen wäre, mit Kind schon dreimal nicht.


Maxikid

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Ich kenne nicht wenige Frauen, die haben sehr früh Vollzeit gearbeitet , Kinder (oft 3 Stück) waren lange in der KiTa und danach kam eine Kinderfrau etc. zum Zuge. LG


makkipakki

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Ich bin 8.5 Stunden auf Arbeit, irgendwann zwischen 6.00 und 18.00 Uhr. Anfahrt etwa je weg 20 bis 25 Minuten. Mein Mann arbeitet immer von 7 bis 16.30 Uhr... das klappt ganz gut.


bellis123

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Die meisten arbeiten halt versetzt wo es geht: einer macht früh zeitig los (zum Teil vor 6:00 Uhr) und kann nachmittags die Kinder holen während der Andere die Kinder bringt, aber dafür abends länger arbeiten muss. Oder viele arbeiten auch im Schichtbetrieb. Manche haben auch die Großeltern zur Unterstützung.


Finale

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Antwort auf Beitrag von Maxikid

Du kommst ja aus einer reichen Ecke. Mir erscheinen deine Erzählungen immer so fern. Ich habe lange in einem sozial schwachen Stadtteil gewohnt, zudem mit hohem Ausländeranteil. Da ist es völlig normal mit Anfang 20 Kinder zu bekommen und dann stundenweise zu putzen oder im Einzelhandel zu arbeiten. Jede ist froh, wenn es finanziell anders geht, die Traum jobs sind das ja nicht. Ich war mit meinen 20 Stunden schon ein Exot, ich galt auch immer als Karrieremutti, weil ich erst mit Mitte 30 Mutter geworden bin und nur 1 Kind habe, typisch deutsch für mein Umfeld. In meinem Alter hueten dann schon viele Frauen das erste Enkelkind. Viele Familien haben aber von Hartz IV gelebt. Dementsprechend schlecht waren bei uns die Betreungsangebote, es war kein Bedarf da. Wenn ich meine Tochter gegen 15.00 Uhr im Kindergarten abgeholt habe, war sie meistens schon die letzte.


Mitglied inaktiv

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Ich gehe dann von 7:30 bis 14:30 arbeiten. Mit 0,5 Std Mittagspause. Kita ist von 7-15 Uhr Sonst hätten wir Gleitzeit und die Möglichkeit von 6-18 Uhr zu schieben wie wir wollen. Ich habe sonst immer bereits 6 Uhr angefangen und hatte zuvor eine 38 Std Woche. „Im Osten“ gehen so ziemlich allenElternteile weiter vollzeit arbeiten trotz Kinder


Mitglied inaktiv

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Das ist aber keine Vollzeit mit 30 Stunden.


Mitglied inaktiv

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Wie bereits oben geschrieben gilt in manch Literatur alles ab 6 Stunden / d aufwärts als Vollzeit. Erst darunter Teilzeit.


Fleurdelys

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Ich kenne das so auch nicht. Vielleicht kommt es auf die Gegend an, aber hier gibt es viele, die 2 oder sogar 3 Jahre Elternzeit nehmen und dann Teilzeit arbeiten bis das Kind in die Schule geht. Die können es sich dann aber auch leisten.


Mitglied inaktiv

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Kannst Du mir die Literatur dazu verlinken? Ich kenne das so gar nicht, ab 32 Stunden sprechen einige von vollzeitnaher Teilzeit. Alles unter 38,5 kenne ich als Teilzeit IGM teilweise bei 35 h. So kann man natürlich sich Vollzeit schön reden und dann ist klar, das diese Vollzeit nicht auskömmlich ist oder schlechte Rente bringt.


Finale

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Bei meinem Arbeitgeber ist alles unter 7 Stunden pro Tag Teilzeit. Ab 6 Stunden muss zwar eine Pause gemacht werden,es zählt aber nicht als Vollzeit. Insgesamt sind auch die mit 35 Stunden n der Minderheit. Vollzeit heißt 40 Stunden und es wird immer erwartet, dass man pro Woche mindestens 2 Überstunden macht. Wenn jemand pünktlich Feierabend macht, kommt das ganz schlecht und ist hier Karrierehemmnis Nummer 1. Ich darf mit 20 Stunden auch nicht nur 4 Stunden täglich machen, man erwartet mehr. Meistens arbeite ich von 07.45 bis 12.30. Einmal pro Woche bis mindestens 14.00 Uhr. Bei 30 Stunden werden eigentlich 35 erwartet. Das machen hier die meisten Unternehmen so. Ich kenne niemanden, der seine Arbeitszeit einhalten kann.


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Ich müsste jetzt in den Keller gehen und das Buch aus dem Studium rauskramen. Bei Gelegenheit mach ich das aber gern. Sobald meine Tochter mit 3 in die Kita geht, gehe ich auch wieder 38 Std (tarifvertragl. Festgelegt im Unternehmen) arbeiten. Daran kann man es auch bemessen. Du kennst alles unter 38,5 als Teilzeit - wir haben sogar nur eine 38 Std Woche im gesamten Konzern. Ich kann mich mit meinem Gehalt auch bei weniger Arbeitszeit und das auch für den Osten absolut nicht beklagen.


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Achso: bei meinem alten AG war eine Vollzeitstelle mit 42,5 Std belegt für die Angestellten. Da wären dann 38 Std schonwieder Teilzeit.


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Wenn es hinkommt, ist es ja gut. Nur ich höre immer mal wieder, ich habe immer mein Leben lang vollzeit gearbeitet und komme nicht mit der Rente hin. Oder ich arbeite Vollzeit, bekomme aber noch den Aufstocker. Dann kann man nicht sagen, das die 30 Stunden zu der Vollzeit gehören, denn es ist so pimaldaumen ein Viertel weniger, was man sonst üblicher Weise als Vollzeit betrachtet. Welche Branche ist das denn und gibt es einen Tarifvertrag?


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Energie-Infrastruktur-Bau und wir haben einen Haus-TV mit der IG-Metall.


Maxikid

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Ja, so unterschiedlich ist das. Aber was den Ganztag Schule angeht, wird er zu 85 Prozent der Eltern genutzt. Ist auch kostenlos für alle in Hamburg. Ich würde auch eher sagen, Grosstadt vs. Dorf? Nicht nur, weil Familie reich. In meinem Umfeld haben alle Frauen studiert und kommen auch nach der Scheidung sehr gut zurecht. Ich komme mit da immer bisschen doof vor, da ich eben anders bin. Auch bin anderem sozialem Hintergrund. Meine Mutter hat zwar immer gearbeitet, aber als Putzfrau. LG


Mitglied inaktiv

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Bei der IGM kenne ich nur das mit den 35 h (in echt wird 37,5 h jeden Tag gearbeitet, 2,5 Überstunden, die in Freischichten abgegolten werden) Wie sind die Vergleiche zu West-D in der Branche? Gibt es da einen anderen Tarifvertrag? Wobei ich denke, in der Branche (mit Studium) kann man gut mit 30 Stunden klar kommen. Ich persönlich würde die 30 h für alle als Vollzeit sogar richtig gut finden, als Standard mit dem Gehalt von jetzt und alle haben Zeit, sich irgendwo noch so einzubringen, Feuerwehr, Vereine, andere ehrenamtl. Tätigkeiten. Aber man braucht Vergleichsmöglichkeiten, wenn jetzt plötzlich die nicht gut bezahlte Verkäuferin 30 Stunden als Vollzeit sieht, finde ich es "unfair" dann von "ich kann mich nicht bei Vollzeit ernähren" oder auch im Osten sind die Vollzeitsjobs viel schlechter bezahlt (wenn dann verschwiegen wird, das "deine" 30 h als Vollzeit berechnet werden.)


Mitglied inaktiv

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Wie gesagt haben wir als Konzern mit denen einen Haustarifvertrag für jede einzelne Gesellschaft geschlossen und gehen nicht nach den Mantel-Verträgen. Daher weicht das dort eventuell ab.


Mitglied inaktiv

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Wie gesagt haben wir als Konzern mit denen einen Haustarifvertrag für jede einzelne Gesellschaft geschlossen und gehen nicht nach den Mantel-Verträgen. Daher weicht das dort eventuell ab.


Mitglied inaktiv

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Guter Personal / Betriebsrat oder eine Chefetage, die weiß, das sonst die AN abwandern. Wie läuft es mit denen, die volle Vollzeit arbeiten wollen, also an die 40 Stunden? Geht das?


Mitglied inaktiv

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Maximum sind bei uns 38 Stunden. Alles darüber sind Überstunden und werden gesammelt - bei den Angestellten. Bei den gewerblichen wird so wie im Bauhauptgewerbe BRTV vorgegangen. Die leitenden Angestellten (ab Abteilungsleiter, nicht nur Teamleiter) haben Einzelverträge da ihre Arbeit nicht zu pauschalisieren ist und haben meist 40 Std/ Woche. Klar wird das Gehalt anteilig runtergekürzt, wenn man weniger arbeitet. Ich bekomme jetzt schon weniger, als jemand mit 38 Std, jedoch bekommen wir Kinderbetreuungszulagen, somit ist das wieder raus, was ich an Verlust mache, jedenfalls Teilweise. Bei uns im Rechnungswesen/Controlling geht nur eine MA mehr als 35 Std, da sie umfangreichere Aufgaben hat. Alles Nähere gern per PN, wenn du Interesse hast.


SunnyGirl!75

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Hier nicht! (NRW) da sind 30 h ganz klar TZ!


Mitglied inaktiv

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Hier mit zwei Kindern immer Vollzeitjob 38 Stunden, mein Mann auch. Jetzt haben wir ein drittes welches ab Januar eigentlich zur Tagesmutter gehen sollte, bis September, haben erst ab dann einen Platz in unserer Kita. Ich gehe ab Montag wieder für 30 Stunden Teilzeit arbeiten. Die Tagesmutter hat leider nicht so tolle Betreuungszeiten wie unsere Kita. Ab September ist der Plan aber wieder vollzeit arbeiten zu gehen. Wir werden uns jetzt zur Betreuung zu Hause rein teilen. Homeoffice ist zwar möglich und wird auch genutzt, ist aber nicht umsetzbar wenn man gleichzeitig alle 3 kids betreut (9,5 und 1 Jahr). So werde ich wohl früh zeitig arbeiten und ab Mittag die kinder übernehmen. Sofern hier irgendwann mal wieder Normalität herrscht, ist das aber kein Problem. Schulkind kommt alleine mit Bus zur Schule und zurück. Die Kita ist bei uns auf Arbeit und betreut zwischen 6 und 18 Uhr.


Philo

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Ich arbeite 1/4 - ein bezahltes Hobby und bin aktuell im unbezahlten Urlaub.


makkipakki

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Ich arbeite 40h die Woche voll. Da die inzidenz bei uns nur knapp über 40 liegt gibt es keinerlei Einschränkungen in Bezug auf die kinderbetreuung. Die kleinen sind 1 und 3.


Mitglied inaktiv

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Möchtest Du das? Wenn ja, dann geht es mit einer Nanny. Tagespflege oder Kita je nach dem. Möchtest Du das nicht? Dann lass es. Meine Kinder sind jetzt 16 und 13 und ich reduziere jetzt von 30 auf 22. Dafür baue ich mir ein zweites Standbein auf. Das liegt aber auch daran, das ich einen Aufgabenbereich im Blick abgeben kann.


kattta

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Meine Kinder sind nun schon älter. Da ich selbstständig bin,war ich nie in Elternezit und habe immer weitergearbeitet. Bis auf die ersten Wochen nach den Geburten Vollzeit. Mein Mann und ich haben die Kinderbetreuung aufgeteilt. Er ist auch selbstständig. Familienzeit war immer so ab 15.30 bis zum ins bettgehen der Kids, danach haben wir zu hause weitergearbeitet bis wir fertig waren. Externe Termine haben wir gegenseitig abgesprochen. Ab knapp unter zwei Jahren waren die Mäuse im Kiga . Ging gut, wir haben schon viel zurückgesteckt ( also jeder für sich), dafür unsere Berufe bewahrt und hatten trotzdem beide nie das Gefühl zu wenig Zeit mit den Mädchen zu haben. sind halt ein echt gutes Team und daducrh, daß wir akzeptiert haben abends nochmal liegengebliebendes weg zuarbeiten gings. Heute bin ich abends dafür zu müde ( obwohl meine Töchter mich nachts ewig nicht mehr stöhren), als sie klein waren, war ich happy beides unter einen Hut zu kriegen und habe die ersten 7 Jahre mit den kleinen Kindern und nächtlicher Störung anscheinend weggesteckt.


Astrid18

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Ich habe Vollzeit gearbeitet, seit meine Kinder 9, 7 und 4 waren. Die Kinder waren in Kita und Hort bis jeweils 17 Uhr. Dreimal in der Woche hat der Babysitter die Kinder abgeholt und bis 19 Uhr betreut. Zweimal in der Woche habe ich die Kinder abgeholt. Für Dienstreisen sprang meine Mutter ein, sie ist dann 3,5 Stunden angereist (mit dem Zug). Mein Mann war damals Wochenendpendler. Etwas später hatte ich einen Jobwechsel und mehr Fahrzeit, da war dann fünfmal die Woche ein Babysitter da, der die Kinder nach der Schule betreut hat. Ich war von 7:30 bis 19 Uhr aus dem Haus. Mein Mann musste früher los und kam später. Neben den Babysittern hatte ich immer eine Putzfrau. Die Einkäufe habe ich meist auf dem Heimweg erledigt. Ich habe mich nie sonderlich gestresst gefühlt, weil mich die Arbeit mental sehr erfüllt hat. Momentan habe ich nur noch ein Kind unter 10, aber die Kinder kann ich jetzt schon für ein paar Stunden zuhause lassen, wenn ich ins Büro muss, und sie machen dann trotzdem ihre Aufgaben für die Schule.


Astrid18

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Vollzeit waren bei mir immer 38 Stunden, aber teilweise mit vielen Überstunden wegen Dienstreisen, die ich nicht abfeiern konnte.


Sille74

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Es wäre zwar machbar, dann müssten meine beiden Kinder aber an 3 Tagen in der Woche die Maximalzeit in die Betreuung (und danach ggf. auch noch etwas alleine zuhause sein) und an den zwei weiteren bis 14 Uhr. Das finde ich (zu) viel für sie. Klar, wenn es finanziell/familkär nicht anders ginge - überleben würden sie es und zienlich sicher auch ohne wirklichen "Schaden", aber es muss nicht sein. Ich arbeite 50% und, um ehrlich zu sein, genieße ich das auch durchaus. Wenn die Kinder älter sind, kann ich ja aufstocken (ich glaube aber, 100% will ich gar nicht mehr ... ). Anders würde das Ganzenatürlich aussehen, wenn ich Vollzeit deutlich besser verdienen würde als mein Mann in Vollzeit. Dann hätte man schauen müssen, wie man es sich aufteilt ...


AmyBell

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Seit unsere Tochter 8 Monate alt ist, habe ich 80% gearbeitet. Seit sie 13 Monate alt ist, 100%, also 40h. Sie geht in die Kita. In der Schweiz sind die Kitas privat, heisst in unserem Kanton waren die Kitas offen während Corona. Das bleibt hoffentlich so, sonst müssen wir 80 Arbeitsstunden pro Woche abdecken während unsere 4 jährige zu Hause ist. Und nein, sie kann sich nicht selbst beschäftigen für länger. Es würde also in Schreien, Keifen und Brüllen enden. Wir haben keinerlei Familie hier


NeleTwins2003

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Ich habe beim neuen AG mit 30h/Wo (Arbeitsweg mit den öffentlichen war tgl gesamt 3 Std) angefangen, als die Jungs noch im KiGa waren und ab der 2.Klasse habe ich auf 35 h aufgestockt - in unserer Fa wäre Vollzeit 37,6 Std. Mein AG hat mir auch Vollzeit angeboten, was aber nur ca 250Eur/brutto mehr bedeuten würde... Habe dankend abgelehnt, denn dieses mehr an Freizeit (auch für die Kinder) war mir wichtiger und auch jetzt, wo die Jungs seit gestern volljährig sind, werde ich schon wegen dem Arbeitsweg 2×36km mit Auto tgl nicht wieder Vollzeit arbeiten, wenn ich nicht muss. Meine Arbeitszeit ist 6-13.30h und das empfinde ich trotz frühem Aufstehen als sehr angenehm, weil am Nachmittag noch viel Freizeit /Zeit f Haushalt bleibt und mein Mann auch spätestens zw 15-16Uhr Zuhause ist.


blablug

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Ich arbeite vollzeit. Mein Sohn ist 15 Monte alt. Wir probieren uns so gerade durch die verschiedenen Modi durch. Ich ein paar Tage Urlaub, mein Partner ein paar Tage Urlaub. Oder auch mal "arbeiten wenn das Kind schläft" in Kombination mit "Während der Telefonkonferenz auf das Kind aufpassen". Ist halt ungünstig, weil mein Sohn während der normalen Arbeitszeiten nur 2 Stunden schläft und man dann nachts arbeiten muss. Oder wir wechseln uns in seinen Wachzeiten stundenweise ab mit Arbeiten und Betreuen. Den richtigen Modus haben wir für uns noch nicht gefunden aber es geht schon irgendwie. Nur Überstunden kann ich halt im Moment nicht machen bzw. halt nur mit Wochenendarbeit.


velovos

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Hier, alleinerziehend mit 3 Kindern 39 Std plus jeweils 40 min weg und 5 Std nebenjob. Hart aber machbar.


Mützipütz

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Nach der Ausbildung war ich VZ arbeiten das waren damals 38.5 Std. Nach Kind 1.ging ich nach zwei Jahren in der selben Firma 15Std.arbeiten, weil mehr nicht ging.Ich dachte mir besser als nix.Dann musste ich den Job wechseln und fing woanders mit 25Std.an.Immer 10-15Uhr. Dann bin ich aber weg und habe erstmal Kind 2 geplant.War dann die SS lang Zuhause und insgesamt bis die Kleine dann 3.5 war. Dann fing ich mit 34 Std.an obwohl ich nur 30 wollte.Immer 9-15.30.Als ich noch eine Kollegin bekam bin ich auf 30Std.runter.Der Große brauchte viel Hilfe in der Schule und mit Mann in Schicht musste ich mehr oder weniger um alles alleine kümmern.Also zur Schule abholen dann zur Kita und Zuhause noch Hausaufgaben.War dann 17Uhr.Und ging so nicht mehr. Also 9-14Uhr und immer einen Spätdienst bis 19Uhr mit Oma abgedeckt oder mit Mann. Als die Kleine dann in die Schule kam die auf Arbeit um die Ecke war konnte ich dann auf 33 Std.hochgehen und von 8-14Uhr arbeiten und ein Spät 10-19Uhr.Der Freitag war auch immer etwas länger. Nun habe ich keine Hortkinder mehr.Sie sind selbstständig und kommen schon lange alleine nach Hause.Jetzt hätte ich mehr arbeiten können aber ich bin wieder schwanger und im BV. Werde nach etwas über 2 Jahre wieder einsteigen mit meinen 33Std. Das reicht mir auch erstmal. Das Gute ist mein neuer Mann arbeitet in einer Firma wo 35Std.VZ sind und somit arbeitet er von 6-14.30 und macht noch Überstunden.Er kann dann die Kleine aus der Kita abholen.Ich bringe sie. Ich habe mir halt immer gedacht ich schaffe mir keine Kinder an wenn ich sie 10Std.lang irgendwo betreuen lassen muss und am besten nach 1Jahr schon. Ist einfach gar nicht mein Ding. Ich denke wenn mein Mann den Job behält werde ich mit den Stunden hochgehen sobald sie in die Schule kommt.Er hat ja früh Schluss dann kann ich länger arbeiten. Aber 40Std.werde ich nicht machen. Da ist mir Freizeit wichtiger als 100euro mehr raus.


Atombiene

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Unabhängig von Corona möchte ich mit jüngeren Kindern nicht in Vollzeit arbeiten. Und das, obwohl wir nahezu ideale Bedingungen haben. Ich möchte schlicht nicht, dass mein Kind den ganzen Tag in einer Betreuungseinrichtung oder bei einer Nanny verbringt. Zudem stelle ich es mir echt anstrengend vor, irgendwie wird man niemandem mehr gerecht und sich selbst schon gar nicht. Und irgendwo habe ich auch Mitleid mit den Kindern. Ein Tag in der Kita von 7 bis 17 Uhr ist mehr wie Vollzeitarbeit für uns Erwachsene. Deswegen würde ich da die gegenseitigen Interessen sorgfältig abwägen. Was dein Chef will ist erstmal zweitrangig. Was willst DU? Seid ihr auf das zusätzliche Geld angewiesen oder klappt es auch so? Kannst du trotz Teilzeitgehalt eine gute Altersvorsorge gewährleisten? Ich meine mich zu erinnern, dass du im IT-Bereich tätig bist. Also in einer Branche, die von den Arbeitgebern hart umkämpft wird. Also fordere auch mehr ein, oder hat dein Chef kein Interesse daran, dich zu halten? Ich selber arbeite "nur" 28 Stunden, habe allerdings außerhalb Corona noch 7 Stunden Pendelzeit in der Woche, an zwei Tagen bin ich im HO. Mein Mann arbeitet Schicht. Fluch und Segen zugleich, einerseits ist er oft früh daheim, andererseits bin ich beruflich sehr eingeschränkt, was z.B. Dienstreisen betrifft. Und irgendwie hetzen wir dann trotz all der idealen Bedingungen dennoch durch den Tag. Ich träume daher immer noch von einer gesellschaftlichen Wende und 30 Stunden Arbeitszeit bei vollem Gehalt für alle bei natürlich gleichen Aufstiegschancen


Flötenschlumpf

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

K2 kam mit 20 Monaten in die Kita, da bin ich mit 30h wieder eingestiegen. Hab dann als die Kinder knapp 3 und 6 waren gewechselt in meinen jetzigen Vollzeitjob (41h), den ich total gerne mache. Mein Mann geht auch Vollzeit, aber er kann ins Homeoffice wechseln (ÖD), bei mir geht das aufgrund meiner Tätigkeit nicht. Wir haben momentan Unterstützung durch meine (geschiedenen) Eltern, die jeweils wochenweise (einzeln) bei uns wohnen und die Kinder betreuen und beim Homeschooling unterstützen. In den Zeiten wo wir alleine sind, übernimmt überwiegend mein Mann die Betreuung. Muss er ins Büro (weil er z.B. auch mal in Ruhe eine Telko machen oder konzentriert was abarbeiten muss), dann bin ich daheim bei den Kindern und baue Überstunden ab. Den Kindern gefällt's zu Hause, die vermissen weder Kita noch Schule. Ohne meine Eltern wäre das aber so nicht möglich, nicht in dieser Länge. Auf Arbeit ist seit nem Jahr ungefähr soo viel los, wir haben zu tun ohne Ende, ganz ohne Systemrelevanz.


Tini_79

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Bei Kind 1 habe ich Vz 40h gearbeitet, seit Kind 2 "nur noch" 35h - aber auch das scheint schon völlig exotisch zu sein. Allerdings haben wir die Oma im Haus, das ist schon ein Vorteil.


Korya

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Wir haben immer Vollzeit gearbeitet, zum Glück nicht in Deutschland, sodass Kinderbetreuung kein Thema war. Zur Zeit ist mein Mann allerdings zuhause, was eine Riesenhilfe ist, wir haben ja sonst niemanden.


HeyDu!

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Antwort auf Beitrag von SybilleN

Vollzeit immer ab dem 1. Geburtstag. Bei Kind 1 sogar + Studium, wo ich oft Montag bis Donnerstag meine 40 Stunden bringen musste, weil der Urlaub nicht fürs Studium reichte. Alles eine Frage der Organisation und Gegebenheiten. Mittlerweile 5 Minuten Arbeitsweg. 06:30 bis 15 Uhr. Papa bringt die Kinder 8 Uhr weg... sie sind also nicht ewig in der Kita. Aktuell beide Homeoffice. Gäbe es die Möglichkeit nicht hätten wir ja 80 Tage bei Kitaschließung Kind-Krank mit 90% Netto. Wäre auch eine gute Lösung. Alles easy.


Smudo

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Antwort auf Beitrag von HeyDu!

Ich war nach beiden Kindern je knapp 1.5 Jahre zuhause. Mein Mann arbeitet im 3 Schicht System. Danach bin ich immer Samstag und Sonntag arbeiten gegangen. Erst als die Kinder grösser wurden, habe ich angefangen auch unter der Woche zu arbeiten. Mein Dienst fängt um 5 Uhr an von daher war es mir wichtig, dass beide schon selbständig sind. Heute arbeite ich Teilzeit und so funktioniert das ganz gut. Mir war es wichtig den Tagesablauf der Kinder zu begleiten und auch zu wissen was sie bewegt usw.. Erlebe oft dass Eltern gar nicht wissen wie ihre Kinder ticken und was sie bewegt.. Das trifft natürlich nicht auf alle zu aber leider oft. Vollzeit wäre mir zu stressig zumal unsere Schule auch viel Eltern Arbeit bedeutet und das nicht erst seit Corona Zeiten. Dafür erledige ich alles im Haus, Garten Kinder.. Das passt dann so für alle.