SarahTheBean2016
Hallo zusammen,
vorher zu unseren Familiensituation:
Mein Mann ist in der US Army und deswegen selten zu Hause. Ein richtiges Familienleben hat meine Tochter von daher leider noch nicht erlebt. Wir besuchen uns gegenseitig so oft es geht, meistens für 4-5 Wochen.
Seit seinem letzten Urlaub hier bei uns in Deutschland (Weihnachten) hat meine Tochter (im Dez 2 geworden) totale Verlustängste.
Angefangen mit der Kita. Sie hatte vorher nie Probleme in der Kita. Sie hat mir sogar immer gewunken wenn ich gegangen bin und es gab nie Tränen. Seit dem mein Mann wieder in den USA ist, weint sie jedes Mal wenn ich sie bringe und es wird immer schlimmer anstatt besser. Laut den Betreuerinnen beruhigt sie sich immer wieder schnell und spielt auch danach ganz normal. Trotzdem ist es immer ein Kampf und für mich total Herzzerreißend.
Zu Hause kann ich fast nichts mehr alleine tun. Wenn ich nur kurz das Zimmer verlasse, muss sie sofort hinterher und sucht mich.
Natürlich schenke ich ihr vermehrt Aufmerksamkeit und rede viel mit ihr. Das sie keine Angst haben brauch und versuche soviel Zeit wie es geht mit ihr zu beschäftigen. Aber es wird leider immer schlimmer anstatt besser. Auch wenn sie in letzter Zeit in der Nacht aufwacht ist es unmöglich sie wieder in ihrem Bett zum einschlafen zu bringen. Sie will dann immer in mein Bett und kuscheln. Was ja eigentlich total süß ist aber auf die Dauer total ansträngend weil sie bei mir im Bett nicht wirklich gut schläft, sie beobachtet mich und streichelt mein Gesicht wenn ich so tun als würde ich schlafen.
Achja, hinzukommt noch das ich aktuell Schwanger bin (23SSW) also noch eine Veränderung die sie vielleicht belastet. Wobei sie sich freut auf ihre kleine Schwester und ganz oft meinen Bauch streichelt und küsst.
Hat jemand vielleicht einen Tipp für mich wie ich das Vertrauen zu meiner Tochter wieder aufbauen kann, oder bestärken?!
Mein Kind durfte und darf IMMER bei mir/uns schlafen, wenn es Nähe und die Sicherheit tanken musste. Nimm sie ernst, und lass sie nicht allein mit ihren Gefühlen. Dein Kind braucht dich, vor allem weil sie sonst niemand anderen hat, zu dem sie sich wenden könnte, um das Gefühl zu bekommen, geliebt zu werden und in Sicherheit zu sein. Ich kann mir vorstellen, dass es dich anstrengt, aber je stärker du JETZT auf dein Kind eingehst, desto weniger musst du es in Zukunft tun.
Dessen bin ich mir bewusst. Ich versuche Ihr ja auch soviel Nähe zu geben wie möglich. Das steht gar nicht zur Frage. Ich dachte nur das jemand einen Tipp hat wie ich unser Vertrauensverhältnis wieder bestärken kann. Damit es ihr wieder besser geht.
das war doch der Tipp: Liebe, Verständnis und Geduld - etwas besseres kann man einem Kind nicht geben, und mehr braucht es auch nicht.
Ich denke auch, wenn ein Kind Nähe braucht, dann soll man das tun und nicht aus vermeintlich pädagogischen Gründen abwiegeln
Wieso? Malefizz hat doch absolut alles gesagt was nötig ist? Was besseres kannst du für dein Kind gar nicht tun...
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