glückskinder
Empfindet ihr auch, dass sich die Stellung, das Verhältnis zu euren Eltern wandelt. Blöd ausgedrückt. Ich habe so das Gefühl, dass ich mehr in die Beraterrolle, Anweiserrolle, besonders bei meiner Mutter, rutsche. Bestimmte Post verstehen sie nicht mehr. Ist ein komisches Gefühl für mich. Ich mache die gern, aber es ist komisch.
Nein,ich glaube ich werde immer das Kind bleiben,obwohl ich meine Eltern immer mehr unterstütze (wo ich kann)
Erst 65, aber leider doch nicht ganz so fit mehr. Körperlich. Geistig ist mein Vater gut drauf, meine mutter nicht mehr, obwohl sie der hellere Kopf war. Sie arbeitet seit 10 Jahren nicht mehr... Wenn ich andere Eltern von meinen Freunden sehe, empfinde ich sie als steinalt, obwohl sie es nicht sind.
bei meinem vater ja, er ist 75, da muss man einiges erklären, weil er sich es selbst falsch beigebracht hat (pc) aber noch gehts.
Ja absolut. Ich bin, Begleitperson zu Arzt und kleinen Spaziergängen für meinen Vater, Zuhörer, Tröster, Berater und Stütze für beide. Ich mache es gern, denn sie haben all die Jahre so viel für mich getan, meine Mutter noch immer. Nun bin ich an der Reihe zurück zu geben, was sie gegeben haben :-) Komisch finde ich es nicht, es war mir immer klar, dass ich das machen werde.
Komisch ist auch das falsche Wort. Es ist so anders. So lange ist es doch nicht her, dass ich ihre Hand griff, um Sicherheit zu haben...
bei mir ist es so, dass mein Vater krank ist, ich kenne es nur so. 1992 mit 45 Jahren wurde mein Vater wegen Spina Bifida am Rücken Operiert. Seit dem ging er am Stock und wurde zum Frührentner. Ich war damals 10. Jetzt ist er 64 jahre alt, geht seit Anfang des Jahres nur noch am Rollator und baut sehr schnell ab. Meine Mutter selbst auch nicht mehr die gesündeste (65 Jahre) kann auch nicht mehr alles mit meinem Vater. Ich wusste also schon früh, dass ich irgendwann eben mehr "gefordert" bin. Konnte mich also quasi schon früh drauf einstellen ... Vom Kopf her sind beide noch 100% fit und sind daher auch immer noch für einen Rat immer zu haben. Ich bin zwar schon 29, geh aber immer noch mit Fragen zu erst zu meiner Mutter :-)
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