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Unerfüllter Kinderwunsch Hartz-IV-Empfänger fordern:

Unerfüllter Kinderwunsch Hartz-IV-Empfänger fordern:

Dreikindmama

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Amt soll die künstliche Befruchtung zahlen Was haltet ihr davon, wie ist eure Meinung dazu? http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/unerfuellter-kinderwunsch-hartz-iv-empfaenger-fordern-amt-soll-die-kuenstliche-befruchtung-zahlen_id_4908737.html Gruß Sylvia


mf4

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Ich finde, das sollte allen Paaren ermöglicht werden... ob nun H4 oder nicht. Hier in der Region verdienen auch VZ-Arbeiter so wenig, dass sie sich so etwas nicht oder kaum leisten können.


lemk

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Vielleicht sind sie nur in der falschen Krankenkasse. Es gibt welche bzw. Eine kenn ich, die solche Kosten übernimmt..


mf4

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Antwort auf Beitrag von lemk

Ja, es gibt KK, die übernehmen aber ich kenne keine KK die ALLE dafür nötigen Kosten übernimmt.


lemk

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Antwort auf Beitrag von mf4

Darf ich den Namen nennen ?! Die Eine, die ich kenne und meine, macht Werbung damit, die Kosten voll zu übernehmen...


lemk

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Antwort auf Beitrag von lemk

Jetzt wurde der Name genannt.


mf4

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Antwort auf Beitrag von lemk

Warum nicht. Ich kenne die Namen eh. Alles die immensen Fahrkosten zu einem ggf. weit entfernten Zentrum (zahlt die KK nicht) sind Belastung genug.


Kolkrabe

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Menschen zweiter Klasse? Oder ihr Erbgut so schlecht dass sie sich nicht "vermehren dürfen"? Ich kenne mich mit dem Thema künstliche Befruchtung nicht aus, daher weiß ich nicht ob ein Geringverdiener als Härtefall gilt. ABER: Wir leben nun einmal in einer Solidargemeinschaft, und als solche muss man eben auch solche Kosten tragen. Man zahlt ja auch nicht in die Krankenkasse ein und verbietet übergewichtigen Menschen die Behandlungen, die durch ihr Übergewicht entsteht - oder dem Hobbyskifahrer, der sich das Bein bricht. Oder?


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Kolkrabe

Ich sehe jetzt nicht, was das mit HartzIV zu tun haben soll. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nachwuchssorgen-schroeder-setzt-auf-kuenstliche-befruchtung/7160172.html Dies meinte unsere ehemalige Familienministerin generell zu dem Thema.


MamiJenny2014

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Die Ikk Classic und die Knappschaft Zahlen 100% der kosten. Ich finde es auch ok, das bei H4 die Kosten übernommen werden, allerdings finde ich es fraglich ob es in der H4 Situation sinnvoll ist ein Baby zu bekommen.


elisabeth.die.erste

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

ich bin dafür. je mehr kinder, desto besser...


Littlecreek

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Eine solche Behandlung ist so teuer, dass es auch nicht H4 Empfänger gibt, die es sich nicht leisten können. Diese sollten die Möglichkeit ebenso bekommen. Allerdings "limitiert"


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

der hintergrund der geschichte ist ja - so habe ich es jedenfalls heute im frühstücksfernsehen verstanden - dass sie eben auf natürlichem weg keine kinder bekommen können. also generell auf künstliche befruchtung angewiesen ist. sie aber, aufgrund dessen, dass sie h4 haben, es sich nicht leisten können und nun den staat auf zahlung verklagt haben. er ist schwer krank, und sie blauäugig was die zukunft angeht (meine persönliche meinung) fast alle paar die das med. problem haben, kommen also für ihre kosten allein auf und die wollen es bezahlt haben. - ist aus meiner sicht, erstmal eine ungleichstellung, von leuten, die mehr als h4 verdienen. generell steh ich natürlich nicht auf dem standpunkt, dass h4 keine kinder bekommen dürfen/sollen, sondern jeder sollte es selbst entscheiden können. was sie aber evtl. machen könnten, sich ein darlehen vom amt holen (obwohl ich bezweifle, dass es dafür gezahlt wird) ich bin eher der meinung, dass der staat da wirklich investieren sollte und es für jedes paar erschwinglich machen sollte. auch und gerade vielleicht bei h4 beziehern. wenn ich dann aber mitbekommen, die zukünftige mutter, ist übergewichtig und raucht, will aber kinder bekommen, dann schüttel ich mit dem kopf. das finde ich natürlich nicht so schön. und ja auch die medikamente sind sehr teuer. was davon noch von den KK übernommen wird, weiß ich nicht. es ist jedenfalls kein spass, weder finanziell noch psychisch und ob es eben bei diesem paar so gut ist


mf4

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Es ging also um ein spezielles Paar? Er schwer krank. Kann vielleicht deshalb nicht arbeiten? Hat sie gearbeitet aber eben nicht für 2 verdient? Warum heißt es nun der H4-Empfänger fordert? Es ging um dieses eine spezielle Paar?


mf4

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Antwort auf Beitrag von mf4

ich habs gefunden Schlagzeile: Hartz-IV-Empfänger fordern im Text steht dann, dass es um das eine Paar geht, welches fordert ... und schon ist der gemeine Hartzer an sich der, der fordert Sowas kann ich ja leiden!


Dreikindmama

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Antwort auf Beitrag von mf4

Du musst den Artikel aus dem Link lesen. Um dieses Paar ging es heute im Fernsehen. Ich habe es im Fernsehen gesehen und dachte, dass dies doch ein gutes Diskussionsthema wäre.


mf4

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Habs eben auch gefunden. Ist doch eine komische Diskussion. Das Jobcenter hat mit solchen Kosten gar nichts zu tun, so wenig wie es meinen Kindern die Brillen und Zahnspangen bezahlt oder anderen Menschen andere Hilfsmittel.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von mf4

also, ich habe jetzt den verlinkten bericht nicht gelesen. ABER heute morgen im frühstücksfernsehen ging es um explizit ein paar. beide 10 jahre arbeitslos (h4), er irgendwie schwer krank, beide übergewichtig, massiv, und sie zumindest rauchte auch noch. er wollte eine fernumschulung (wie immer das auch geht) machen, und dann als altenpfleger arbeiten - ich betone nochmal, er ist krank und sie haben etwa 400 euro zum leben im monat. sie ist der überzeugung gewesen, dass sie nach dem kind (hier an der stelle mal ein lautes haha von mir) dann arbeiten und wenn er dann auch arbeiten geht, klappt das mit dem geld ja auch, bzw. sie kochen jetzt auch für zwei personen und da bleibt doch immer mal ein happen übrig, der reiche ja für das kind (dies ist ein gedankenzitat)


mf4

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Das muss ja ein seltsamer Bericht sein... 2 H4-Empfänger haben nach Abzug der Miete ca. 800€. Strom noch weg und dann wären die wichtigen Kosten bezahlt.. wenn sie nur 400€ haben dann läuft bei den beiden schon sonst noch einiges schief. Logisch, dass nach solchen Beiträgen manche Leute denken, der gemeine Hartzer ist genau so.


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von mf4

also wenn ich mich recht erinnere sagten sie nach abzug aller kosten bleiben 400 euro, also 100 euro für lebensmittel pro woche und ich muss ganz ehrlich sagen, in dem fall bin ich auch dagegen. und sie würden sogar schon einen teil der kosten erstattet bekommen, durch ein neues berliner programm (das sagte heute morgen keiner), das steht aber im bericht. und sie hatten schon ein komplettes zimmer zu hause eingerichtet incl. babysachen wo sie eine puppe anzogen. er ist gesundheitlich so eingeschränkt, dass er nach 10 min auf der schaukel auf dem spielplatz kaum noch luft bekam


dkteufelchen

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

ich hatte es heute morgen auch gesehen. da ich aber nicht wirklich zeit hatte, wollte ich es nicht als diskussion hier reinbringen. aber mir blieben da auch mund und augen offen stehen.


Littlecreek

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Speziell dieses Paar betreffend muss ich sagen, dass ich mit meinem Post von oben im Zwiespalt bin.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

...sich aber trotzdem keine KiWu-Behandlung leisten können. Vergleicht man diese beiden Gruppen (Hartz4-Empfänger und arbeitende Nicht-Hartz4-Empfänger, die sich aber trotzdem nix leisten können) bekommen Hartz4-Empfänger eh schon verhältnismäßig viel bezahlt (nämlich alles) und die Nicht-Hartzer verhältnismäßig wenig (nämlich gar nichts). Also wenn, dann gleiches Recht für alle - freie KiWu-Behandlung für alle, freie Krankenversicherung für alle, freie Medikamente für alle, vom Amt bezahlte Kindergartengebühren und Mietzahlungen für alle, Subventionierungen bei Kultur- und Bildungsangeboten für alle, freie Wohnungserstausstattung für alle, freier Lebensunterhalt usw. Schließlich ist das Genannte alles kein Luxus, sondern Grundrecht und Grundbedürfnis eines jeden - Wohnen, Essen, medizinische Versorgung, Förderung der Kinder, Bildung und Kultur. Das alles sollte jeder zivilisierte Staat allen seinen Staatsbürgern kostenlos zur Verfügung stellen, völlig abgekoppelt von dessen eventueller Erwerbstätigkeit und dem hierbei eventuell produzierten Geld. Siehe bedingungsloses Grundeinkommen. Millionen und sogar Milliarden wären genug da, das hat man ausgerechnet. Sie werden nur leider an den falschen Stellen ausgegeben.


dkteufelchen

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bin ich sowieso der meinung, dass es ALLES für ALLE frei sein soll. also, freie krankenkasse, frei kita-plätze, bildung, essen (schule und kita) auch sport sollte viel mehr unterstützt werden - kann sich der staat aber leider nicht leisten. also in soweit geh ich mit. da sollte es egal sein, ob die eltern "normalverdiener" sind, aufstocker, oder h4-empfänger.


danny81

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Antwort auf Beitrag von dkteufelchen

Sorry!!! Aber wenn ich schon so lange Hartz IV bekomme, dann wird sich doch auch nicht viel in Zukunft ändern (bei diesem Paar) Und sie hatten ja auch schon Versuche (Schwiegermutter hat gezahlt) wo es nicht gut ging. Ich finde, wenn man sich mit Hartz IV (kommt mir so vor) abfindet, dann muss ich auch mit Kinderlosigkeit rechnen, weil es einfach teuer ist. Auch wenn es das Grundbedürfnis eines Menschen ist- Aber wie man ja liest, versuchen sie nichts an die Situation zu ändern und ich finde man sollte sie das Geld selber sparen lassen, damit sie wissen, wie schmerzhaft es auch für ein Steuerzahler ist, der ja immerhin schon das Geld bezahlt, was sie bekommen. Ich finde diese Forderung schlicht und ergreifend !!! frech !!! (das galt jetzt nur speziell diesem Paar, was urlange arbeitslos ist) So im Allgemeinen würde ich nicht sagen, dass es verwehrt werden sollte, denn nicht jeder Hartz IV Empfänger möchte einer bleiben und wenn die Situation gerade (sorry,) ..scheiße läuft und man Hartz IV beantragen muss, kann man ja nichts für. Lg


MAMAundPAPA2013

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Wie geht es dann weiter. Die Dame im Beitrag ist schwanger und dann? Erstausstattung, Lebenshaltung, Kita, Schule, Sport.... Das wird dann auch alles vom Staat gezahlt. Jeder sollte sich seinen Wunsch erfüllen können Kinder zu bekommen aber nicht um jeder Preis. Selbst herbeigeführte Fettleibigkeit, rauchen, .... Wenn man daran arbeitet kann es auch auf normalem Wege klappen.


mf4

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Selbst herbeigeführte Fettleibigkeit, rauchen, .... Wenn man daran arbeitet kann es auch auf normalem Wege klappen. ??? du meinst, wenn sie mit Rauchen aufhört und abnimmt geht Unfruchtbarkeit weg, verschwinden verwachsene Eileiter?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mf4

Jein, es gibt durchaus Fälle wo Adipositas die Zeugungsfähigkeit stark einschränken kann. Da ist eine Diät wirklich angebracht. So oder so ist Adipositas aber ein extremes Risiko dafür, das es Probleme bei der Schwangerschaft geben kann - auch das es mit der Befruchtung nicht klappt, aber auch das das Kind Folgeschäden hat. Nicht selten haben diese Kinder nämlich dann vermehrtes Risiko an Diabetes zu erkranken, Herzfehlern, Frühgeburt usw. Das kann eine Diät durchaus verbessern.


swiss-mom

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

Arbeitslose (aus welchem Grund auch immer) und Kranke dürfen nicht um jeden Preis ihren Kinderwunsch erfüllen... Aha... Du machst keine Kinderwunschbehandlung, weil du fett bist oder rauchst...schmarrn...wie kommst du auf sowas?


swiss-mom

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Kein seriöser Kinderwunschtherapeut schickt seine Patientin in eine kostspielige Hormonbehandlung, ohne es nicht vorher mit einer Gewichtsabnahme zu versuchen. Wir habe 4000 Patientinnen...keine (!) davon hat eine IVF bekommen, weil die Diagnose Adipositas lautet. Sondern, PCO, Endometriose, Aschermann, gestörter Eiauffangmechanismus, eingeschränkte Ovarialreserve, Tubenverschluss, Uterus septus und nicht zuletzt schlechte Spermien. Das Klischee, dass Raucher und Fettleibige Stammkunden beim Kinderwunschtherapeuten sind, hält sich offenbar hartnäckig ...


Littlecreek

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Antwort auf Beitrag von mf4

50 Kilo weniger hätten weder PCO noch meine verkrebste Schilddrüse repariert Hätte mein Arzt gedacht wie Du wäre mein Mann heute Alleinerziehender mit 5 Söhne Erst durch die Kinderwunschbehandlung kamen diese Erkrankungen erst zum Vorschein Aber einfacher ist es natürlich zu pauschalisieren und Klischees zu bedienen


Littlecreek

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Antwort auf Beitrag von Littlecreek

Wow ich bin wohl etwas unkonzentriert - vielleicht liegst an deiner "unüberlegten" Aussage Er wäre alleine mit 4 Söhnen - die Chance auf den fünften hätten wir dann nicht mehr gehabt


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von swiss-mom

Wo? habe ich DAS !!!! geschrieben. Bitte RICHTIG lesen und dann auch versuchen zu verstehen. Oder nachfragen wenn man sich unsicher ist mit dem Verständnis, statt anderen etwas in den Mund zu legen was nicht einmal im entferntesten geschrieben oder gemeint war.


swiss-mom

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"Jein, es gibt durchaus Fälle wo Adipositas die Zeugungsfähigkeit stark einschränken kann. Da ist eine Diät wirklich angebracht." Du musst nicht überheblich werden, da bist du bei diesem Thema gar nicht in der Situation...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von swiss-mom

Und was ist an dieser Aussage falsch? Wo steht das das mit künstlicher Befruchtung was zu tun hat? Nicht jeder der Adipositas hat will sich unbedingt künstlich befruchten lassen. Aber es gibt viele, welche auf natürlichen Wege nur schwer bis gar nicht schwanger werden, weil sie unter schwerer Adipositas leiden. Und wo eine Diät eben dazu führen KANN (wenn Du die Bedeutung dieses Wortes nicht kennst, dann bitte nachfragen) damit es auf natürlichen Wege doch klappt. Im Gegensatz zu dir hatte ich durchaus schon diese Patienten zwecks Diätberatung - ist nämlich mein Job. Und falls Du es immer noch nicht glaubst: https://www.mvz-pan-institut.de/Allgemeine_Empfehlungen Habe dir sogar extra den Link einer Kinderwunschklinik gegeben - damit solltest du dich dann ja auskennen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Soll es nicht wegen Hartz4 scheitern mit dem Kinderwunsch - nein. Das würde auch Leute treffen welche zB kurzfristig in der Lage sind, oder die es unterstützend bekommen. Sollen alle Hartz4er die Kosten für künstliche Befruchtung erstattet bekommen - klares Nein. In Fall dieses Paares würde ich sagen, schafft es erst einmal euer Leben zu managen, dann kann man weitersehen. Wer seit 10 Jahren daheim sitzt mit Hartz4 - der wird mit ziemlicher Sicherheit bis zum Tode bei Hartz4 bleiben. Ein Kind wäre dann nur ein weiterer Hartz4-Bezieher. Und mal ehrlich, wenn der Kinderwunsch soooooo groß ist, warum nicht erst einmal auch was dafür zeigen, wie zB Gewichtsreduktion/Zigarettenentzug (beides Dinge welche eh anzuraten sind für eine Schwangerschaft), Arbeit suchen, echte Beratung suchen was er mit seiner Krankheit wirklich noch für Perspektiven hat. Dann, aber nur dann, fände ich es OK wenn im Fall der Fälle das Amt bzw in dem Falle wohl eher die KK, die Kosten für die künstliche Befruchtung übernimmt. Im übrigens finde ich eh, sollte so etwas wie künstliche Befruchtung auch bei "Normalverdiener" und allen anderen bezahlbar sein bzw übernommen werden. ABER, sobald die KK einspringt, sollte eben solche Risikodinge wie Rauchen, Übergewicht, schlecht eingestellte Krankheiten (Diabetes, Bluthochdruck, usw) in Angriff genommen werden. Ist für mich ein Unding wie man auf der einen Seite sagt, man will ein Kind um jeden preis, aber gleichzeitig nicht alles dazu tut, das es möglichst wenige Risiken gibt das es schiefgeht.


dkteufelchen

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davon mal ab, das "normalverdiener" sich das geld ja auch ansparen müssen, bzw. die familie beleihen oder einen kredit aufnehmen müssen, warum soll der staat es ihnen bezahlen. sie könnten - bei den voraussetzungen die du nennst - sie können sich kümmern, beraten, lernen und vor allem vorher mal arbeit suchen - auch ein darlehen aufnehmen. dieses wird vom amt gewährt und kann dann in kleinen raten zurückgezahlt werden. und das wäre in meinen augen dann wieder fair.


MAMAundPAPA2013

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Genau. So sehe ich es auch. Außerdem kenne ich Paare die mit künstlicher Befruchtung schwanger geworden sind und da echt viel blechen mussten. Alles ersparte war weg. Die KK zahlt am Anfang noch die Hälfte aber das ist trotzdem extrem teuer. Diesen Menschen muss es dann auch kostenlos ermöglicht werden.


Kolkrabe

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Antwort auf Beitrag von MAMAundPAPA2013

... wegen diesem "gefärbten" Unterton dass dieses Paar "erst einmal beweisen muss dass sie das Kind verdient haben!" Grundsätzlich sollte man den Kinderwunsch kritsch betrachten, das stimmt. Ich erinnere mich dass vor Jahren die Kosten bei meiner Kollegin komplett übernommen wurden, danach dann schon nicht mehr. In einem Land, das derart nach "Nachwuchs" ruft, sollte es den Versicherten möglich sein die Kosten komplett bezahlt zu bekommen. Übrigens sehe ich das auch bei der Pille und der Sterilisation so! Aber man sollte doch bitte vermeiden sich wieder von den Medien in die typische "Anti-Harzt-IV-Stimmung" bringen zu lassen und vor allem sollte man so Stammtischparolen wie "die bekommen ALLES bezahlt" unterlassen.


swiss-mom

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Und alle Kinderwunsch-Paare noch dazu. Applaus.


Loni1975

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Hallo, ich habe hier bei uns im Norden jetzt öfter Familien erlebt, die völlig unverschuldet in Hartz Iv gerutscht sind...von daher würde ich es richtig finden, wenn natürlich die Kosten für eine künstliche Befruchtung übernommen werden....aber sollte das nicht eigentlich über die Krankenkasse laufen? ich kenne mich da null aus, da es bei uns Gott sei Dank auf natürliche Weise geklappt hat....aber ob reich, Mittelstand oder auch Hartz IV...jedes Paar mit Kinderwunsch hat ein recht auf Kinder...lg


Loni1975

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Hallo, ich habe hier bei uns im Norden jetzt öfter Familien erlebt, die völlig unverschuldet in Hartz Iv gerutscht sind...von daher würde ich es richtig finden, wenn natürlich die Kosten für eine künstliche Befruchtung übernommen werden....aber sollte das nicht eigentlich über die Krankenkasse laufen? ich kenne mich da null aus, da es bei uns Gott sei Dank auf natürliche Weise geklappt hat....aber ob reich, Mittelstand oder auch Hartz IV...jedes Paar mit Kinderwunsch hat ein recht auf Kinder...lg


2011-mami

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ich finde auch hatz4-empfänger dürfen einen kinderwunsch haben und sich diesen wunsch erfüllen... bei einer 20jährigen die noch nie gearbeitet hat würd ich natürlich auch erstmal denken die solle sich lieber erstmal um arbeit kümmern... aber in dem fall tickt schon die biologische uhr der frau (36) und nachdem sie es jahrelang ohne erfolg versucht haben, könnte man über eine kostnübernahme nachdenken... wenn ich die bilder des paares sehe, auf denen sie babyklamotten häkeln und schon einen namen ausgesucht haben, tut es mir total leid für die beiden! wie schlimm muss das gefühl eines jahrelang unerfüllten kinderwunsches sein....