Elternforum Rund ums Baby

Und ich hab keine Kamera heimlich installiert...

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DantesEi

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...unser Sohn ist ja 19 Monate und sehr eigenwillig (und verwöhnt und so sehr geliebt, dass wir das eigentlich alles von Herzen gern machen). Er schläft neben unserem Bett ins einem Bett, BIS wir ins Bett gehen. Dann wird er wach und schläft sofort zwischen uns. Das heißt, er ist unter NFP zu verbuchen! Da wird das eigentlich genießen, aber manchmal auch gern wieder nur ein paar Minuten in Ruhe im Bett ankommen würden, haben wir beschlossen, dass er eben etwas mehr in seinem Bett schlafen soll. Das fängt schon beim Insbettbringen an. Wir halten nichts von "Schlaftraining" oder Liebesentzug und Schreienlassen. Aber der Kerl soll in SEINEM Bett liegen bleiben. Was hat mein Mann also gemacht?! Er ist zu ihm ins Kinderbett gekrabbelt und hat dort mit ihm gekuschelt. Das 2. Mal nun schon (und das Kind schlägt seitdem!). Leider hab ich es 2 Mal nicht gesehen. Allein das Rauskrabbeln wäre die Investition eines Nachtsichtgerätes sicher wert. Habt ihr auch solche "Aktionen" gefahren? Ich meine, man wird als Eltern ja kreativ, hechtet sich leise aus dem Bett, robbt zur Tür und dann knatscht eine Diele...oder so. Die Großen waren unkomplizierter. Vor allem haben sie zwar nachts gern gekuschelt, wollten aber dann immer zum Schlafen in ihr eigenes Bett. Bei dem jüngsten Sproß ist es genau umgekehrt und wir denken, er braucht es. Es geht also nicht um eine Grundsatzdiskussion! Familienbett ist SO gemütlich!


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Ich fand es auch sehr entspannend, als die Kinder irgendwann ein großes Bett hatten. Die Große hat einfach die Gitterstäbe zerbrochen vom Kinderbett damals. Sie war schon immer sehr kräftig. Wir hatten bis ca. 2,5 Jahren jeweils Familienbett, dann halt auch den Übergang im eigenen Bett und dort kuscheln, was sich dann sehr schnell in normales Einschlafen allein geändert hat. Am Wochenende schlafen die beiden Mädels immer gern in einen Bett, lesen und quatschen dann noch lange.


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Nö. Unsere größte Aktion beschränkte sich darauf, das im Kingsize-Bett immer mal wieder gern quer liegende und fest schlafende Kind sanft in die richtige Lage zu ziehen, und fertig... Ach doch, stimmt: rausschleichen und hoffen, nicht auf eine knarzende Diele zu treten, mussten wir zu Babyzeiten - aber nur da.


merrie85

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Unsere Kinder sind auch absolut NFP-tauglich. Trotzdem bin ich schwanger mit Nr. 3 Wir haben den Jungs gerade ein 1,40m Bett gekauft, in dem sie - so der Plan - zusammen schlafen können. Keiner ist allein und so. Und für uns auch bequem zum ins-Bett-Bringen. Resultat nach vier Wochen? Naja... Ich fürchte, wir liegen ab März zu fünft im Bett. Verteilt auf 3 Meter wohlgemerkt (eigentlich, aber irgendwie quetscht sich alles auf meinen Meter...). Ich hab beschlossen, es zu genießen, ihre Freundinnen bringen sie sicher nicht mit ins Familienbett!


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Ich verstehe dieses NFP nicht. Google sagt Natürliche Familienplanung? Was hat das mit dem Familienbett zu tun? Ich würd mal sagen, meine Kinder sind schon ziemlich alt, ich kenne mich mit den neuen "Begriffen" nicht aus.


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Ich verstehe dieses NFP nicht. Google sagt Natürliche Familienplanung? Was hat das mit dem Familienbett zu tun? Ich würd mal sagen, meine Kinder sind schon ziemlich alt, ich kenne mich mit den neuen "Begriffen" nicht aus.


Anny

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Natürliche Familienplanung. Mit Kind das zwischen den Eltern liegt, gibt es keinen Sex


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Naja, man lästert ja immer über die Eltern, die im Familienbett schlafen, dass sie dank dessen kein Sexleben hätten, und somit auch nicht sonst wie zu verhüten brauchen... Ich sage nur: Dr. Sears, der Guru des Co-Sleeping hat acht Kinder, und eigentlich gibt es doch garantiert genug andere Möglichkeiten, um intim zu werden, außer jetzt in unmittelbarer Nähe der schlafenden Kids.


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??? Es gibt doch noch mehr Räume in einer Wohnung. Verstehe diese Argumentationslinie nicht. Bei uns haben die Kinder gern im unseren Bett geschlafen, das heißt aber nicht, das WIR dann da dauerhaft anwesend waren


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*kopfkratz*, ich verstehe es nicht


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Ist halt ein gängiges Vorurteil. Genauso wie der Spruch, dass man sein Kind wohl noch bis zum Abi stillen wolle...


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fürs Hirn. So gesund, das die Kinder dann halt sehr früh Abi machen können, weil höchstbegabt


Anny

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Dass es ernst gemeint war sondern ironisch! Schliefen unsere Kinder bei uns haben wir uns auch verkrümelt. Das ist eben ein gängiges Vorurteil! Genauso wie man wohl keinen Fernseher hat, wenn man viele Kinder hat, oder zu viel Langeweile


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Die dazu passende, schlagfertige Antwort lautet: Hmm, muss mich wohl beizeiten erkundigen, wie das dann mit den Stillpausen bei den Klausuren geregelt ist...


merrie85

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Ja ist schon richtig. Die Kinder taugen als natürliches Verhütungsmittel da ständig anwesend im Bett... ;-)


merrie85

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Steffi, deshalb schrieb ich ja, dass ich trotz alledem schwanger bin. Wie kommt das bloß... Malefizz hat recht, ist nur ein Vorurteil.


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für mich war sogar NFP "neu".


merrie85

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Wieder was gelernt


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Antwort auf Beitrag von merrie85

Jepp, ich meine Vorurteile, klar, kenne ich, aber das mit NFP in Verbindung zu bringen war mir völlig fremd, Du und davor noch Dantes Ei


Anny

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Da hatten wir Glück. Alle 4 haben schon früh im eigenen Zimmer geschlafen. Meist ohne Probleme. Ab und an mal Nachts gemeldet, hab bei den kleinen dann immer einen gemütlichen Sessel neben dem Bettchen stehen gehabt. Baby raus aus dem Bett auf den Sessel gekuschelt oder auch mal durchs Zimmer getragen und dann wieder schlafend zurück ins Bett. Ging alles ganz gut. Bei uns geschlafen haben sie nur, wenn sie krank waren/sind. Hab heute zb. Meine 6 Jährige neben mir liegen. Bauchweh.


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Antwort auf Beitrag von Anny

ich weiß nicht, ob ich sagen würde, Du hättest da Glück (und "wir" nicht) Ich habe es immer als großes Glück empfunden, meine kleinen Kinder in der Armbeuge zu halten und im Familienbett zu kuscheln. Wir kuscheln noch heute vor dem Zu Bett gehen oder gern mal morgens am Wochenende.


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Jap, das mit dem Glück ist relativ. Ich hätte es jedenfalls nicht als Glück empfunden, nachts immer mal wieder im Halbschlaf durchs Haus zu schlurfen, um ein wachgewordenes Kind irgendwie wieder zum Schlafen zu kriegen. So schlief unser Baby vom ersten Tag an bei uns, bis es komplett freiwillig auszog (so mit vier Jahren), und selbst heute lieben wir es, gelegentlich noch alle zusammen im Familienbett zu kuscheln. Wozu hat man schließlich ein großes Bett?


Anny

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Für mich persönlich Glück! Nur meine jüngste ist eine ruhige Schläferin. Mein 2 Sohn schlief bis ca 8 oder 9 wie die Zeiger einer Uhr. Er drehte sich permanent. So bekommen die Eltern dann auch nicht gerade viel Schlaf ab. Da ich ohne hin gesundheitlich bedingt nicht viel schlafe, war ich immer froh, wenn die nicht bei uns schliefen. Als sie noch ganz klein waren haben sie bei mir geschlafen, aus Faulheit, da ich gestillt habe und es einfach praktisch war. Gekuschelt wird hier auch immer noch, selbst der größte mit fast 15. Aber am Tag und natürlich beim Zubettgehen. Da sind sie alle gleich :-)


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Antwort auf Beitrag von Anny

ist es okay, aber so liest es sich, als ob die Familienbetteltern bedauernswerte Unglückliche sind. Und da ist es halt so, wie es in einer Familie passt


Anny

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wie mit allem anderen, was eben so in Familien passiert. Jedem das Seine! Es gibt da kein generelles Richtig oder Falsch. Sondern nur ein persönliches Richtig oder Falsch! Für mich undenkbar gewesen ist es zB freiwillig nicht zu stillen. Ich habe gerne und lange gestillt (lang ist relativ, bis das Baby selbst nicht mehr wollte). Andere hingegen stillen bewusst gar nicht. Ist das dann falsch? Nein! Nur eben nicht MEINS. Familienbett ist das Gleiche oder die Anzahl der Kinder. Für manche ist es richtig nur eins zu haben, für mich persönlich nicht. Und so kann man ewig weiter machen.


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Antwort auf Beitrag von Anny

Ich gehe damit konform, aber ich mag eben nicht so eine Aussage, das man da "Glück" hat, wenn das Kind gern im eigenen Bett schläft in einen Thread, der auf lustige Begebenheiten von Familienbettfreunden abzielt. Da finde ich dann konsequenter Weise es eher "Bei uns läuft / lief es anders" besser, weil da halt keine Wertung in dem Satz liegt.


Anny

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Für mich persönlich Glück... Schnell geschrieben und da für mich klar, wie ich es meine, eben so geschrieben :-) Ist ja nun erklärt!


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Antwort auf Beitrag von Anny

Trotzdem hat Steffi recht, und auch wenn es deine persönliche Empfindung ist, auf die du selbstverständlich ein Recht hast, passt es HIER einfach nicht rein, weil es automatisch ein Geschmäckle hat, wie Steffi sehr treffend erklärte...


DantesEi

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Antwort auf Beitrag von DantesEi

Wir empfinden es auch als großes Glück, große Intimität und sind sehr erfüllt. Von außen wird man oft mit Sprüchen belegt. Das kann ich aber lächelnd mit: "Es ist SO gemütlich!" für mich beenden und keine Diskussion anfangen. ("Na, ihr werdet schon sehen, was ihr euch da für ein Früchtchen heran zieht", "Bei den Großen hättest du das nie toleriert!" (Anmerkung: die haben es ja gar nicht gefordert- ist also kein Argument! Aber damals war ich 12 Jahre jünger und hatte 3 Babys auf einmal, das ändert auch viel an der Gesamtsituation!)). Das mit der NFP war natürlich nicht 100% ernst gemeint. Es hindert einen oft natürlich an einer gewissen Unkompliziertheit, aber Toyota warb damit: "Nichts ist unmöglich" (wobei die 3 Großen hier im Haus ja auch noch sind - nunja). Die Gitterstäbe seines Bettes (ein ganz altes Bett von Ikea von meiner Tochter noch) kann man leider nicht heraus nehmen. Vielleicht machen wir irgendwann eine Seite ganz auf und schieben es an unser Bett. Aber er stört nicht. Er kuschelt so gut, dass er wie ein Puzzlestück an uns beiden liegt. Darin ist er Profi. Nur heute zwischen 5 und 6 wußte er nicht, auf wem er besser liegen kann und weckte mich, damit ich mich "richtig" hinlege. DAS fand ich dreist *lach*! Euch einen schönen Tag! Und ja, vieles ändert sich mit dem Alter! Und der Kinderzahl....


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Es war bei jedem Kind anders. Als junge Mutter Anfang 20, habe ich mir mehr sagen lassen, es fühlte sich nicht gut an, aber ich war unsicher, also habe ich die Kinder mit spätestens 2 in eigene Betten gelegt. Die Wohnung war winzig, sie sind 2 Jahre auseinander. Das ging schnell: Abstillen, einmal versuchen und schwangersein. Die älteren Kinder waren sehr lange bei uns und ich habe sehr, sehr lange gestillt. Da möchte ich keine Zahlen nennen, aber die Vorgehensweise. Mit drei Kindern hatten wir eine große Altbauwohnung und das Kinderbett stand im Schlafzimmer, obwohl das Kind im Ehebett schlief.Irgendwann war es zu eng und wir haben das Babybett in ein Jugendbett (ikea 120x70) umgewandelt und ans Ehebett geschoben- gleiche Höhe. Dann immer weiter aus dem Schlafzimmer raus, bis ins Kinderspielzimmer, wo dann alle drei zusammen schlafen konnten, also sanft vom Elternkuscheln bis zum Geschwisterkuscheln. Dann kam der Kiga und es hat sich räumlich verändert: Mädchenzimmer zum Schlafen, Jungszimmer und Spielzimmer. Der Jüngste schläft im Ehebett. Wenn man ihn nachts ins Kizi trägt, schläft er da, bis er irgendwann empört aufwacht uns zurückkommt. Bei uns stört es nicht, da wir eben diese Bettverlängerung durch das Kinderbett, das gleich hoch ist, haben. Irgendwann wird er in seinem Bett schlafen. Das wird nicht so mehr so lang sein, denn er ist schon groß. Aber jetzt braucht er uns noch. Mein großer Junge ist damals aus dem Gitterbett mit Schlafsack, rausgesprungen, ich habe ihn manchmal 10 mal zurückgebracht, das war nicht so schön. Mein Mann schlief gern auch die halbe Nacht vor dem Kinderbett im Kinderzimmer, auf einem Polster. Ich persönlich finde Bücher wie jedes Kind kann schlafen lernen absolut unnatürlich und schrecklich. LG Marilla

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DantesEi

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Eben diese Vergänglichkeit des Kleinseins habe ich ja schon erlebt und weiß, dass man sich nur 2 x umdreht und statt zu einem ins Bett zu wollen, wollen sie für 1 Jahr ins Ausland! Ich würde heute bei den Großen auch viel anders machen diesbezüglich. Aber die Mäuse hatten ganz andere Bedürfnisse. Die Große hat mit ein paar Wochen durchgeschlafen und zwar wie ein Stein. Bis heute ist vollkommen unkompliziert, geht früh ins Bett (ist eher Frühaufsteher, aber stört dann niemanden). Die Folgekinder schliefen mit 3 durch. Erst in 1 Bett, dann in 2 Betten, dann in getrennten Zimmern (weil sie sich gegenseitig weckten) und erst mit 3 Jahren waren sie überhaupt in der Lage, eine Nacht durchzuhalten ohne gefüttert zu werden. Nun schreien sicher viele: Angewohnheit. Maybe. 1. So what?! Wir habe nie schreien lassen und 2.sie waren auch so leichte Fidis. Die brauchten noch was. Der Kleine braucht ganz extrem viel Nähe und ganz extrem viele Kalorien nachts, weil er tagsüber ja kaum isst. Dafür hat er nun wirklich keine Zeit! Er schläft übrigens jetzt grad.... Jeder Schritt nach vorne lässt auch ganz viel hinter sich, was er nie wieder machen wird. Und ich genieße das "Baby" doch so. Ich glaube, man kann 10 Kinder kriegen und jedes ist anders. Mein Mann zieht trotz der nächtlichen Ruhestörung enorm viel Kraft aus dieser gemeinsamen Zeit in der Nacht. Auch, wenn er manchmal einfach nur gerne zu 2. wie früher aneinandergelöffelt schlafen würde *lach*. Das wird es noch viele Jahre ohne den kleinen Kerl geben. Dessen sind wir uns fast schon schmerzlich bewusst. Aber lustig ist es trotzdem, was für einen Zirkus man um kleine Kinder herum manchmal veranstaltet, wofür man sich früher selbst einen Vogel gezeigt hätte ....


MamaHörnchen

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Ooooh, ist diese Karte schön geschrieben! Habe sehr spät unser Mäuschen bekommen, wird auch wahrscheinlich unsere Einzige sein. Deswegen versuche ich wirklich alles zu genießen. Auch wenn sie weint und ich sie herumtragen muss - dann genieße ich trotzdem die Nähe (zumindest versuche ich es)