Elternforum Rund ums Baby

Umfrage - Wohnort

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Mitglied inaktiv

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Hallo ihr Lieben. Seit ihr eventuell aus einem kleinen Ort in die Großstadt gezogen oder andersherum? Wie kam es zu der Entscheidung und was sind eurer Meinung nach die Vorteile? Gibt es etwas was fehlt? Wie alt sind eure Kinder und fühlen sie sich wohl oder fehlt ihnen was? Gibt es auch für später eine gute Infrastruktur für die Kinder? (Fußballverein, Tanzschule, weiterführende Schule, andere Kinder in dem Alter usw)


Jayjay

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Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, nahe Stadtkern. Es gab dort alles fußläufig zu erreichen: Geschäfte, Supemärkte, Kneipen, Schulen (letztere bis zu 2 km entfernt). Mir fehlte dort nichts. Wegen meines Freundes bin ich dann in eine andere Kleinstadt gezogen, die direkt an eine Großstadt grenzt (es hätte theoretisch auch ein Stadtteil sein können). Auch hier lebe ich im Ortskern, aber wirklich viel einkaufen kann man fußläufig nichts, weil hier nicht viel ist. Immerhin gibt es hier eine weiterführende Schule (knapp 2 km). Abends weggehen? Kaum Möglichkeiten. Dazu muss man dann in die Großstadt (bis zum Zentrum sind es ca. 6 km), was zwar mit dem Fahrrad machbar ist, aber nachts zum Beispiel würde ich nicht alleine von der Großstadt nach Hause wollen. Ich bin hier längst angekommen, aber trotzdem vermisse ich das eine oder andere. An meiner Heimatstadt fand ich es schön, dass es vieles gab, aber trotzdem alles überschaubar war. Meine Tochter ist hier aufgewachsen. Die findet meine Heimatstadt doof, weil da ja nix los sei, meint sie (sie vergleicht das dann mit der hier nahen Großstadt)


Mitglied inaktiv

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Ich bin mir sicher, dass es überall Vor- und Nachteile gibt, aber solange man sich wohl fühlt ist es gut.


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Ich bin mir sicher, dass es überall Vor- und Nachteile gibt, aber solange man sich wohl fühlt ist es gut.


nulesa

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Ich bin in einem kleine Ort aufgewachsen. Mit 13 sind wir in den ebenfalls kleinen Ort (4km entfernt) gezogen, in dem meine Mutter aufwuchs. Sie hatte das Elternhaus geerbt. Heute wohne ich immer noch in diesem kleinen Ort, wir haben ein Haus mit schönem Garten und sind zufrieden. Die Kinder sind zwischen 15 und fast 1 Jahr alt. Die beiden Teenies würden gerne in der kleinen Stadt (2km von uns) wohnen, weil dort die Schule ist, sie Einkaufsmöglichkeiten habe etc. Allerdings genießen sie das eigene Haus, den Garten mit Pool und das eigene Zimmer das die jeweils haben. Für die beiden jüngeren ist es hier perfekt. Ruhig. Grundschule & Kindergarten in 3 bzw. 5 Minuten Fußweg zu erreichen. Was ein wenig blöd ist, dass es hier sonst nichts gibt. Keinen Bäcker, keinen Metzger, keine Hofläden, keinen kleinen Laden o.ä. So mache ich entweder mit Babykind auf den Fußweg und laufe die 2km hin und 2km wieder zurück zum Supermarkt oder fahren eben mit dem Auto. Sportverein, Musikverein gibt es im Ort. Weiterführenende Schulen nicht. Diese eben in der 2km entfernten Stadt. In einer (jahrgangsgemischten) Klasse sind ca. 10 bis 18 Kinder. So findet jeder einen, zwei oder mehr Freunde... Ab der weiterführenden Schule verteilt es sich dann ziemlich. Aber wir sind zufrieden. Es ist ruhig und trotzdem nicht einsam. Wir haben Platz und bekommen trotzdem mit 1 gemeinsamen Auto (mein Mann arbeitet Schicht, 35km von zu Hause entfernt) alles, was wir brauchen.


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Antwort auf Beitrag von nulesa

Und es ist ja nicht besonders weit voneinander entfernt. Freunde von uns haben ein schönes Häuschen gekauft - groß, mit einem großen Garten und einem tollen Ausblick vor der Tür. Allerdings sind es 45km bis zur nächsten Stadt und ca 20km bis zum nächsten größeren Ort. So ist der Besuch bei Freunden oder Familie eine längere Tour für sie.


nulesa

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oh ja, das ist dann doch ein ziemlicher Unterschied. Meine engste Familie wohnt jeweils im Umkreis von 2km. Nur wenige weiter weg. Ich genieße es gerade noch mehr, alles so nah zu haben, wenn ich lese, wie weit auseinander es andere haben...


Berlin!

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Meine Eltern sind von einer Kleinstadt nach Berlin gezogen. Beste Entscheidung ever! Ich bin hier aufgewachsen, in Neukölln. Mittlerweile wohne ich schon lange nicht mehr dort. Nicht, weil es so schlimm dort ist (gibt solche und solche Gegend vonNeukölln). Ich habe meinen späteren Mann kennengelernt, bin mit ihm zusammengezogen. Uns fehlt hier nichts. Ich schaue ins Grüne und bin dennoch unter einer Stunde so ziemlich überall, weil wir verkehrstechnisch günstig wohnen Die wichtigsten Dinge (Schule, Kita, die liebsten Freunde, Supermarkt, Ärzte) sind in Laufnähe. Der Rest in aller Regel innerhalb von 30 Minuten zu erreichen. Mir fehlt hier nichts, ich vermisse nichts. Ich will auch nicht woanders wohnen. Die Kids sind 4 und 9 und glücklich hier. Und wenn mal nicht, dann liegt das nicht daran, wo wir wohnen. Ganz besonders schätze ich zum Beispiel die medizinische Infrastruktur. Man bekommt Termine auch für Spezialisten schnell. Es gibt eine breite Auswahl an Schulen für alle Bedürfnisse. Kleinstädte sind nix für mich. Und ich bin vermutlich auch nix für die Kleinstadt ;-)


Holzkohle

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ich bin mit Mitte 20 von Berlin nach München gezogen und sollte dann, paar Wochen später, in eine absolute Einöde kurz vor den Alpen ziehen. Ort ohne Supermarkt, ohne Bäcker, ohne Alles :) und ich ohne Auto... Es kam dann anders, ich blieb in München und zog nach einer Weile an den Rand von München in eine sehr ruhige Gegend. Was ich dort wirklich gemocht habe war die Wohnqualität, es war sehr grün, sehr ruhig, sehr entspannt, See nebenan, idyllisch, wir hatten einen kleinen Garten und eine mega Hausgemeinschaft. Was mir aber zur damaligen Zeit sehr abging war die Infrastruktur. Die Öffis (Bahn fuhr nur alle 20 min und irgendwann ab abends bis morgens gar nicht mehr) waren auch ein Problem. Nur ein Supermarkt und man konnte durchaus Pech haben und nicht Alles bekommen, was man wollte. Kitasituation eine Katastrophe. Ich bin dann nach 11 Jahren wieder nach Berlin zurückgezogen, mitten in ein Neubaugebiet und das erste Jahr war für mich wie ein Schock. Ich stand zu der Zeit aber auch echt still, war arbeitslos und antriebslos und enttäuscht, dass ich München nicht geschafft habe... Heute, wieder 11 Jahre später oder gar 12? liebe ich meine Geburtsstadt wieder über alles. Die Infrastruktur in meiner Gegend ist phänomenal, und wenn mir abends um 23 Uhr einfällt, ich möchte noch eine Lasagne machen, gehe ich in einen der umliegenden 4 Supermärkte und bekomme ALLES. Bei mir fahren Bus, Tram und S-Bahn und ich bin innerhalb von 10 min in der Ost-Innenstadt Alex und innerhalb von 30 min in der West-Innenstadt Kudamm. Ich finde das kulturelle Angebot hier super. Was mir nicht gefällt ist der Dreck. Und der Krach. Auch in unserem Wohngebiet, wobei das halt normaler Wohngebietskrach ist und ja, es ist ok, dass sonntags um 7.30 Uhr die ersten Kinder kreischend um unser Haus auf Inlinern ihre Runden ziehen. Aber DAS hätte ich dann doch manchmal gerne anders. Ich könnte mir schon vorstellen wieder ländlicher zu wohnen, aber ich bräuchte immer ein funktionierendes Netz an Infrastruktur/Öffis. Ich denke auch, dass ich "im Alter" die Bedürfnisse ändern. Da geht man halt nicht mehr jeden Freitag und Samstag auf Piste oder ist ständig auf Tour und trifft jeden Tag irgendwelche Freunde oder geht wöchentlich Shoppen, so dass ein Leben in der Einöde oder am Stadtrand durchaus ok ist. Ich seh das an meiner besten Freundin, sie hat mit ihrem Mann ein Haus gekauft in the middle of nowhere und damit meine ich wirklich im NIRGENDS. Da ist NICHTS, gar nichts. Aber das ist schön da und mehr brauchen die Beiden auch nicht. Sie haben beide ein Auto, mit dem fahren sie einkaufen, zur Arbeit oder besuchen Freunde. Ich find das toll, ich genieße es da auch, aber für mich persönlich wäre das gar nichts.


Caot

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Ich komme aus einer Großstadt, allerdings u 1 Mio und bin in eine Kleinstadt (ja, wir sind eine Stadt) gezogen. Wenn ich denn mal Bekannte und Verwandte in der Großstadt besuche, stelle ich fest, zurück will ich nicht. Wir wohnen optimal. Im Alter sollten wir allerdings von unserem Randstandort weg und mehr Richtung „innen“, denn fußläufig ist hier nichts erreichbar. Aber es gibt alles. Selbst Kultur, wenn auch oft „Laienspiele“ die aber nicht minder schön sind. Ich vermisse nichts. Meine Teens haben sich noch nicht beklagt. Hier ist Mofa fahren noch möglich, ohne umgebracht zu werden. Hoffe ich. Die Wege sind länger - Ja. Der Bus fährt aber immerhin alle 30 Minuten. Den Zug könnte man auch nehmen. Ich hab keine Angst um meine Kinder. Ich schließ nicht mal meine Haustür ab. Ich hole die Milch beim Fleckviehstall, auch das Eis. Ich höre am Morgen die Vögel und keine Autos. Und ich bekomme Grund und Boden noch zu einem vernünftigen und nicht aufgeblähten Preis. Perfekt ist nichts. Es muss immer für einen selber passen.


Spirit

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Ich bin in einem Kuhkaff aufgewachsen und wohne auch seither dort. Ich könnte mir gar nicht vorstellen in einer Großstadt zu wohnen. Da fühle ich mich erdrückt. Ich brauche ländlichen Platz, Luft zu atmen, Bäume, Wiesen und gaaaanz wenig Menschen neben meinem Haus. Fußläufig (in ca 30 Minuten) kann man hier den "Stadt"kern erreichen mit Geschäften, Spielplätzen, Hallen- und Freibad, auch diverse Sportvereine. Busverbindung ist da, aber eher mau. Zur nächst größeren Stadt sind es gut 30 Minuten mit dem Auto. Busse fahren auch dort hin, aber die Zeiten weiß ich nicht, da ich selbst fahre. Die nächste Großstadt mit Flughafen etc. ist gut 2 Stunden weg mit dem Auto. Mit der Bahn aber gut zu erreichen. Mir hat in über 30 Jahren nix gefehlt und meinen Kindern bis dato auch nicht.


rabe71

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Ich bin in der Mitte zwischen 2 Ministädtchen aufgewachsen. In jede je 5 km. Schulweg von 15 km hat eine Stunde gedauert, hat man den Bus verpasst- Pech, nach 1-3 Stunden kam der nächste. Ich sag bis heute: ich bin Öffis geschädigt, so viel verschenkte Lebenszeit. Heute wohne ich in einer Kleinstadt, alle Schulen vor Ort- finde ich super. Alle 30 min gibt es eine S-Bahn in die nächste größere Stadt, Fahrtzeit 15 min. So oft macht man das nicht- aber ich KÖNNTE! Ihr ahnt es: ich möchte nicht zurück aufs Land, größere Stadt könnte ich mir vorstellen!


Mugi0303

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Ich bin die ersten 24 jahre in einer Kleinstadt aufgewachsen. Ich habe da eigentlich nichts vermisst, kannte ja nix anderes. Es gab ein Gymnasium, 2 Oberschulen, 3 Grundschulen, 1 Fitnessstudio, genug Ärzte, Optiker, Physiotherapie... Genug Supermärkte. Dann sind mein Partner und ich in die Nähe gelegene Großstadt gezogen, weil wir da beide arbeiteten und ich weg von meinem alkoholkranken Vater wollte. Habe es nie bereut. Die Großstadt ist nicht allzu groß. Es gibt alles was man braucht. Wir wohnen Recht ruhig und sind trotzdem schnell in der Innenstadt. Ich wöllte aktuell nicht in einer Kleinstadt oder gar auf einem Dorf wohnen.


Kapunkt

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Ich bin in einer Vorstadt aufgewachsen (vor Köln). Das war super. Die Stadt ist schön groß, Bahn und Busanbindung ist super, innerhalb von 15 min war man in Köln und innerhalb von 30 min in Bonn. Mit 20 bin ich dann nach Bonn gezogen, aber nicht zentral, also war es für mich ähnlich wie vorher auch. Und jetzt wohnen wir erneut in einer Vorstadt in der Nähe. Finde vorstädte super. Hier fehlt es einem an nichts. Komplett ländlich wäre für mich glaube ich nichts, für Kinder stelle ich es mir aber sehr schön vor.


mausebär2011

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Ich bin von meinen Eltern um bei meinem damaligen Freund - heute Mann - einzuziehen. Bei meinen Eltern wohnte ich in einem kleinen Dorf mit etwa 5.000 Einwohnern. Mittlerweile sind es durch etliche Neubaugebiete knapp 10.000 Einwohner. Ich bin dann ca 40min weiter, zu meinem damaligen Freund gezogen der heute mein Mann ist. Er wohnte in einer großen Stadt, in einem aber etwas ruhigeren Stadtteil. Da waren es 33.000 Einwohner alleine in dem Stadtteil. Für mich daher ein großer Sprung. So richtig zu Hause habe ich mich dort auch nie gefühlt, das war mir alles zu "mächtig". Irgendwie auch zu anonym. Aufgrund der Masse (was es für mich war) kannte man die wenigsten. Das war für mich irgendwie nichts. Toll war allerdings das man so viele Geschäfte in der Nähe hatte. Ich konnte trotzdem noch überall zu Fuß hin weil es alle paar m einen Einkaufsladen gab. Als der große dann unterwegs war, habe ich sofort nach einer Wohnung in einem anderen Ort gesucht. Ich wollte nicht das er so im "Großstadtdschungel" (ja, haha, ich weiß, für mich war es eine Großstadt) aufwächst. Also sind wir in eine andere Stadt gezogen in einen kleinen Ort mit 9.000 Einwohnern. Ein schickes kleines Häuschen mit Garten und in unserer Ecke richtiges Dorf Feeling". Herrlich! Leider fange ich aber grade wieder an Fluchtgedanken zu bekommen. Hier wird um uns rum grade viel gebaut. Erst wurde der Spielplatz abgerissen um dort ne Kita zu bauen, dann wurde das Kirchengelände platt gemacht für Wohnhäuser und nächstes Jahr wird die Schule abgerissen für noch mehr Wohnhäuser. Und das alles 5-50m um uns herum. Der große findet es hier schön, es gibt einen Verein in dem er Leichtathletik macht und jetzt noch zum Fussball und Handball möchte. Er ist bei den Pfadfindern und wir haben hier einen Badesee um die Ecke. Die Bahn ist ca 10min von unserer Tür entfernt und alle Schulen die man braucht sind im Ort. Hier fehlt es uns an nichts. Außer - wenn erstmal die ganzen neuen Häuser stehen - an Privatsphäre.


Mitglied inaktiv

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Kleinstadt in Bayern. Uns fehlt es an nix. Und ich feiere die billigen Miet- und Grundstückspreise. Einziger Nachteil: Die Öffentlichen wir haben hier im Haus momentan 3 Autos, weil jeder in einer anderen Himmelsrichtung arbeitet und dann kommt noch die Schicht hinzu. Da fährt kein Bus und keine Bahn. Ich könnte mir nie vorstellen, in einer Großstadt zu wohnen (ü 100 000 Einwohner) Mir reicht es schon immer, wenn wir einmal im Jahr nach Nürnberg fahren. Bin heilfroh, wenn ich wieder draußen bin. Alleine der Stadtverkehr macht mich wahnsinnig.


bea+Michelle

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Immer in einer Kleinstadt gewohnt, jetzt dörflichen. Nie im Leben würden wir in eine Grossstadt ziehen. Kinder sind erwachsen, die Grosse fand es im Dorf als Teenie doof, wollte immer in eine Großstadt und jetzt....Hat sie sich im Nachbardorf mit ihrem Mann ein Haus gekauft.


Juji

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Ich komme aus einem Dorf, als Kind ist das fantastisch, als Teenie total langweilig. Habe als Single in einer Großstadt gewohnt, fand es super. Jetzt leben wir zu Dritt am Rande einer größeren Stadt. Unser Eigenheim soll wieder ländlich werden. Aber ich bestehe auf gute Anbindung an die Öffis für unseren Sohn. Meine Eltern haben mich oft fahren müssen, da überhaupt keine Öffis vorhanden waren. Mit dem Fahrrad hab ich 30 Minuten bis zur nächsten Bahn gebraucht. Tagsüber kein Problem, aber abends wollten sie das auch nicht. Alleine, durch den Wald. Oder ich hatte halt Pech und musste zuhause bleiben. Also ländlich, ja! Aber nur mit guter Anbindung zu einer größeren Stadt!


Summer80

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Wir wohnen in einem kleinen Ort, der jedoch Zentrumsort für die umliegenden Dörfer ist. Daher haben wir hier so ziemlich alles - Ärzte (vom Hausarzt über Zahnzentrum und Psychologin bis hin zum Osteopathen), Einkaufsmöglichkeiten, Hebamme und von der Krippe bis zum Abitur sind alle Schulen vorhanden. Sportvereine wie Reiterhof, Tennis- und Fußballplatz usw ist auch alles da. Musikschule mit breitem Angebot ebenfalls. Des Weiteren ein Cafe, mehrere Restaurants und Kneipen. Eine Post und zwei Banken... Und das bei gerade mal 2000 Einwohnern. Wir wohnen also auf dem Land mit viel Platz, großem Grundstück mitten in der Natur und haben trotzdem alles Nötige direkt vor der Nase. Für uns die perfekte Kombination. Wir lieben unsere Heimat heiß und innig!!!! PS: Zum Klamotten-Shoppen fahre ich dann aber doch 30 Minuten. Hier vor Ort gibt es nur zwei kleine Boutiquen.


Maxikid

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aufgewachsen bin ich in einem sehr ruigen Viertel von Hamburg, der super mit der Bahn angebunden war. Alles was sich so kinder und Teens wünschen, war in der Nähe. Dann zogen wir noch weiter an den Stadtrand, aber auch noch Hamburg. Da war der Öffentliche Nahverkehr so doof und ich musste weit zu den Haltestellen laufen. Der Fahrtweg mit der Bahn in die Stadt war so blöd weit. Ich habe das gehasst. Geld für ein Auto hatten wir nie. Ich war so froh, als ich ausziehen konnte und dann wieder so zentral, aber grün wohnte, dass ich alles gleich ums Eck hatte. Ich bin so froh, dass ich auf kein Auto angewiesen bin, alles mit Rad, zu Fuß erreichen kann, oder mit den Öffis. Ein Taxi ist auch nicht teuer, da alles recht nah ist. Super auch für meine Mädels später, wenn sie lange unterwegs sind. Wir wohnen extrem Zentral, aber sehr grün, die Kinder haben alles was man braucht. Es ist wie ein Dorf in der Stadt. LG


Maxikid

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PS; Wie oben jemand schrieb, so viel verschenkte Lebenszeit durch die Öffies, wenn man schlecht angebunden ist.


Kater Keks

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Ich bin in der Großstadt geboren und seitdem lebe ich hier, geändert hat sich lediglich, dass ich vom hektischen lauten Zentrum an den Stadtrand gezogen bin.


Ruto

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Ich bin auf dem Dorf mit einer verhältnismäßig sehr guten Infrastruktur aufgewachsen. Wir hatten Bäcker, Edeka und Restaurants, mittlerweile gibt es dort auch ein Seniorenheim, Friseur, Blumenladen und vieles mehr (immer noch Dorf). Die Busverbindung war so lala, aufs Gymnasium musste ich mit dem Bus in die 10km entfernte Kleinstadt, war alles ok. Dann habe ich erst in einer Kleinstadt, später in zwei Großstädten gelebt, jeweils in unterschiedlichen Ländern. Habe da also einen Vergleich zu den verschiedenen Wohnformen. Seit der Geburt unserer Tochter leben wir wieder auf dem Land, dieses Mal richtig, richtig ländlich. Es gibt nicht Mal einen Bäcker, die Busanbindung ist erst seit knapp zwei Jahren vorhanden. Allerdings sind wir in 7km bei den Öffis Richtung Großstadt. Leben neben einem Wald, hören nachts den Uhu und den Kuckuck. Es gibt fußläufig viele Pferdehöfe (vielleicht ist das Mal was für unsere Tochter). Leben da, wo andere Urlaub machen. Meine Tochter ist 1, kann daher nicht sagen wie sie es später mögen wird. Vereine, Schulen und Co gibt es alle in der größeren Gemeinde nebenan. Oder, falls sie Mal was sehr spezielles will, eben in der Großstadt mit entsprechend Anfahrt.