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Umfrage Weiterbildung

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Holzkohle

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nur aus Interesse (es beeinflusst mein Vorhaben nicht) Würdet Ihr eine Weiterbildung, von den Kosten jetzt mal abgesehen, machen - einfach nur aus Interesse am "Fach" und mit dem Wissen, dass es Euch wahrscheinlich nichts "bringen" wird? Sagen wir, Ihr arbeitet als Assistenz in einer Spedition und seid da vor ewigen Jahren mal ohne großartige Vorkenntnisse reingerutscht, - würdet Ihr eine Weiterbildung z.B. zur Speditionskauffrau/mann oder einen Fachwirt machen, weil es Euch einfach interessiert und Ihr Euch irgendwie weiterbilden wollt? Und HAT das schon mal jemand gemacht und möchte mir davon berichten, also hatte die Weiterbildung dann auf einmal doch vorher ungeahnte Einflüsse auf Euren Job? Danke und LG


Fru

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Nein, würde ich nicht machen, ich eigne mir dann lieber das Wissen aus der Firma an, was ich auch wirklich anwenden kann.


Mitglied inaktiv

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Ich habe eine Weiterbildung direkt im Anschluss an die Ausbildung gemacht. Habe Industriekauffrau gelernt und mich dann nach Aufbaustudien bzw. Weiterbildungen erkundigt. Wollte aber mein eigenes Geld verdienen und nicht von irgendwem abhängig sein. Also blieb nur Teilzeit-/Dualstudium oder Fernstudium. Habe mir mehrere Sachen ausgeguckt und mich informiert und mich dann entschieden eine Weiterbildung zum staatl. gepr. Betriebswirt mit Fachrichtung Finanzen und Aktienwesen zu machen, Teilzeit. Der Abschluss ist gleichzusetzen mit einem Bachelor (gleiche Stufe der Bildungspyramide Bachelor, Meistertitel oder staatl. Prüfung). Durch Teilzeit konnte ich weiter voll arbeiten gehen und habe das Aufbaustudium „nebenbei“ gemacht. 40 Std. Arbeit + 20-25 Std „Schule“. (Di und Mi Abends für 3 Std. und Samstags 8 Stunden) 4 Jahre. Noch dazu war es komplett kostenlos, nur Bücher und Material musste gekauft werden. Ich habe damit natürlich ganz andere Möglichkeiten als „nur“ mit der Ausbildung und diese beiden Dinge in Kombination bieten natürlich noch mehr. Ich habe damit eine gute Stelle bei meinem AG bekommen und natürlich machte sich das nach Abschluss auch zwischen Daumen und Zeigefinger bemerkbar.


Trini

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Eine Kommilitonin hat nach dem Studium fachfremd im Personalwesen angefangen und dann irgendwann ein Fernstudium in der Richtung gemacht, weil sie Bedenken hatte, im Falle einer Pleite als "Angelernte" nicht mehr in dem Breich arbeiten zu können. Trini


Petra28

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Ich studiere gerade fachfremd, einfach nur aus Interesse.


Mitglied inaktiv

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Mein Mann und ich hatten oft mit den Gedanken gespielt, er mehr wie ich. Aber wenn man teilweise die Kosten bedenkt schreckt es zumindest mich ab. Manche Firmen bieten es ja auch intern an und bezahlen das auch zum Teil.


KKM

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Ich habe einfach aus Interesse vor langer Zeit einen Business English Kurs mit Abschluss an der IHK London gemacht. Wurde an der örtlichen Volkshochschule angeboten. Einfach so. Hat Spaß gemacht, war sehr anspruchsvoll und nett.


Luna Sophie

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Das käme ganz darauf an, wieviel Zeit es in Anspruch nimmt und ob ich diese Zeit zur Verfügung habe. Weiterbildung, Fortbildung kann man auch als Hobby sehen und wenn man sich dafür interessiert, die Zeit vorhanden ist, warum nicht. Ob nun Weiterbildung, Buch lesen, Keramik-Töpferkurs oder Stricken, wenn es Freude macht ist das alles Sinnvoll Genutzte Zeit. Ganz anderer Bereich, aber ich habe vor vielen Jahren auch eine Weiterbildung gemacht, die damals sehr wenig mit meinen Tätigkeiten zu tun hatte. Zufall oder Glück oder keine Ahnung, heute kann ich dieses Wissen beruflich sehr gut gebrauchen. Anders gesagt, ich würde meine derzeitige Tätigkeit wahrscheinlich nicht machen, wenn ich damals diese Weiterbildung nicht gemacht hätte. Sie war Grundlage für etwas neues. Und ja, mein damaliges Umfeld hat mich belächelt, "unsinnig verbrachte Zeit, rausgeworfenes Geld".


luna8

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Kommt natürlich auf die Umstände an, aber als Refa würd ich mich durchaus in Weinkunde oder Cocktails weiterbilden lassen. Kommt dann auf verfügbare Zeit und Geldbeutel an - grundsätzlich seh ich es eh so, dass man sein Leben lang lernen sollte.


Fleurdelys

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Ja, würde ich an sich gerne machen, bin auch in einer ähnlichen Position. Bei mir ist es aber in der Steuerberatung und da ich weiß dass man da einiges lernen muss und bei uns die Fachmitarbeiter ziemlich ackern müssen, wäre ich hin- und hergerissen. Aus Interesse alleine aber würde ich es machen, falls es die Möglichkeit gäbe. Ein Studium (BA+MA) habe ich schon hinter mir, aber in Geisteswissenschaften und ohne spezifische Berufsqualifikation. Auf ein weiteres Vollzeitstudium hätte ich nicht wirklich Lust...


Moosweibchen

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Kommt drauf an, ob du dich in der Position bis zur Rente sehen kannst, oder eigentlich gerne noch irgendwohin weiter kommen möchtest. Ich sag mal so, wenn stellen gekürzt werden können Qualifikationen/Eigeninitiative schon den Unterschied machen. Ich mache zur Zeit auch gerade die Erfahrung, dass der selbe Job mit mehr Hintergrundwissen deutlich mehr Spaß und Erfüllung bietet.also, definitiv ja!


dhana

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Hallo, ich bin von Beruf CTA, hab in einem Umweltschutzlabor gearbeitet als Laborantin und hab dann die Weiterbildung zum Industriemeister Chemie gemacht. Erst fand es mein Chef (Laborleitung) ganz toll, von der Geschäftsführung hab ich sogar finanzielle Unterstütung bekommen. Als ich dann nach einem Jahr die ersten Prüfungen recht gut bestanden habe und unserer Geschäftsführer dann auf die Idee kam, das kann man ja richtig nutzen, ich könnte ja weitere Aufgabengebiete übernehmen und auch Auswertungen ect... da hat dann mein direkter Chef ziemliche Probleme bekommen und mich gemobbt, das war nicht mehr lustig. Ging wirklich bis dahin, das ich wegen vergessenen Satzzeichen oder nicht sichtbaren I-Punkt bis vor die Geschäftsführung zitiert wurde... Arbeiten war dann wirklich nicht mehr lustig, ich hab dann Arbeitsanweisungen nur noch schriftlich hingelegt bekommen, weil mein Chef nicht mehr mit mir reden wollte (wir sind nur 3 Leute im Labor gewesen (Chef und ich Vollzeit und eine Teilzeitkraft). Im Endeffekt hab ich dann gekündigt - bevor meine Weiterbildung fertig war. Hab mich dann direkt gleich auf Jobs beworben, für die man die Ausbildung brauchen kann. Kamen zwar auch viele Absagen, aber ich hab was Neues gefunden - ein Job für den man eigentlich einen studierten Lebensmittelchemiker oder Lebensmitteltechnologen einstellen wollte... aber mit Arbeiterfahrung im Labor und einem fast abgeschlossenen Industriemeister hat es dann auch gepasst. Mir macht der neue Job viel Spass, sehr anspruchsvoll, viel Verantwortung - aber auch viele Möglichkeiten sich zu entwickeln. Finanziell natürlich auch eine andere Liga. War zwar ein Durchbeissen, ich hätte auch nie gedacht, das ich dann ganz wo anders lande. Aber bereuen tu ich es keine Sekunde. Gruß Dhana


Port

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Ich habe eine Weiterbildung zur Fachkauffrau für Marketing (IHK) gemacht vor vielen Jahren, als ich in einem marketing-nahen Bereich gearbeitet habe. Dauerte 2 Jahre. Mir persönlich hat es was gebracht, auch gehaltsmäßig, was vorher nicht ausgemacht oder absehbar war. Ich habe mich immer mal auf diverse Stellen bei anderen Firmen in Marketingabteilungen beworben und das war nix. Ich kam noch nicht einmal bis zum Vorstellungsgespräch. Es war auf dem Stellenmarkt allerdings damals gerade eine schwierige Zeit. Ich bereue es dennoch nicht, zumal meine Firma eine gute Summe zu den Kosten beigesteuert hat.


Mitglied inaktiv

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Kannst Du mir da den Link schicken? Marketing finde ich interessanter als Projektmanagement?


Port

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https://www.fernschule-weber.de/lehrgang/Marketing-Vertrieb/index.htm?gclid=EAIaIQobChMInrf7oKeS7wIVA5iyCh2yDAWJEAAYASAAEgKhK_D_BwE Das ist allerdings Fernschule, ich war damals ganz spießig mittwochs abends und samstags morgens im Unterricht. Aber die Zeiten haben sich geändert, auch wegen Corona. Es scheint das, was ich damals gemacht habe, nicht mehr zu geben, aber hier habe ich noch was gefunden: https://www.ils.de/fernkurse/fachwirt-fuer-marketing-ihk/ Ansonsten einfach mal googeln nach IHK Weiterbildung Marketing.


Mitglied inaktiv

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Dankeschön Ich habe Fernunterricht noch nie gemacht, außer jetzt mit Online und Zoom. Ich mag Präsenz.


chrissicat

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Ja, ich würde das machen, sofern zeitlich und finanziell möglich.


Mitglied inaktiv

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Ja, ich bin mal wieder nebenbei in einer Weiterbildung, privat bezahlt und mit Urlaub. Ich habe dann 6 große Weiterbildungen mit mehr als 70 Stunden ( meist eher um die 200 Stunden) da gibt es auch Weiterbildungen, die mit meiner Arbeit einfach gar nichts zu tun haben, einfach, weil ich was Neues lernen möchte und auch neue Menschen kennen lernen möchte. Den Eventmanager kann ich im Sommer zücken oder dann doch meine jetzige Weiterbildung? mal schauen und Bildungsurlaub kann ich auch noch nehmen, vielleicht finde ich ja noch etwas anderes, Projektmanager oder so. Leider ist mein Leben zu kurz für all das


Muhkuh-87

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Huhu Hier genauso :) In meiner "Jugend" waren es eher sprachkurse (spanisch, niederländisch, französisch). Dann hab ich eine Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht, Fachabi, Ausbildung zur Autombilkauffrau, gearbeitet +Studium nebenbei (Sozialwissenschaft), Abitur, wieder gearbeitet (Handwerksbezrieb) dann abends und am we nebenbei den Betriebswirt inkl Ausbilderschein gemacht. Beruflich und finanziell bringt es mich nicht weiter, da Familienunternehmen, fachlich allerdings um Meilen! Bin jetzt am überlegen, ob ich noch "schnell" vor dem nächsten Kind nee Weiterbildung im personalbereich mache.... Oder recht... Das ist auch spannend.


Holzkohle

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Für Eure tollen und ausführlichen Antworten!


starlight.S

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Liest vielleicht keiner mehr, weil die Frage ja schon gestern Mittag gestellt wurde, aber ich antworte noch mal. Denn ich fange Ende des Monats mit einer (über 2 Jahre dauernden Teilzeit-) Weiterbildung an. Zahlt der Arbeitgeber, aber die Zeit muss man selbst investieren. Bzw. man bekommt 50% angerechnet, (es ist 1x im Monat Do-Sa) da ich nur mit halber Stelle arbeite bekomme ich von der Zeit nur 25%. Die Kosten (fast 5000 €) trägt aber der Arbeitgeber. Geldmäßig bringt es mir definitiv nichts, aber ich bin gespannt wie es wird. Ich hoffe sehr, dass ich es in meiner Arbeit dann auch anwenden kann und werde. Es geht insgesamt über 2 Jahre und ich bekomme danach auch einen "Titel". An meinem jetzigen Arbeitsplatz interessiert das zwar niemanden, aber vielleicht will ich in fünf bis zehn Jahren ja doch mal was anderes machen, da wäre es dann in jedem Fall sehr nützlich.