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Umfrage: wann hattet ihr einmal richtig Angst um eure Kinder?

Umfrage: wann hattet ihr einmal richtig Angst um eure Kinder?

smukke-pige

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Sei es bei einer Operation oder bei einer Situation im Straßenverkehr, bei der es unter Umständen zu einem Unfall hätte kommen können? Ich stelle diese Frage aus gegebenem Anlass, da ich momentan das Gefühl habe, nur noch in angst um meine Kinder zu leben. Ja, ich habe sie toll und selbstsicher erzogen, aber das meine ich nicht. Ich meine die angst, ihnen könnte was passieren. Kennt das jemand?


mf4

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Antwort auf Beitrag von smukke-pige

Ja ich kenne das und es ist vor allem für die Mutter anstrengend zu verbergen, wenn sie diese Angst hat und dennoch das Kind z.B. allein weg gehen zu lassen. OP, Krankheit, gefährliche Situation im Straßenverkehr usw. kennt sicher jeder und ist auch normal. "im Moment aus einem Anlass heraus" kennt sicher jeder aber "nur noch in Angst leben" ist für meine Begriffe nicht "normal" und wenn es von Dauer so ist dann schränkt es Kinder sicher auch ein sich frei zu entwickeln, nach und nach mal eigene Wege zu gehen. Du wirst sicher hier keine Mutter finden, die nie Angst um ihre Kinder hat, Ob es bei dir das normale Maß überschreitet kannst nur du wissen und ggf. Hilfe für dich/euch suchen.


+sumsebiene+

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Natürlich kennt das jede Mutter.. nur man muss lernen damit umzugehen und das Kind dadurch nicht einzuengen..


Winterkind09

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Als das größere Kind bei einem Asthmaanfall richtig Todesangst bekam... Die normalen Sachen/ Krankheiten beunruhigen mich weniger, mein Sohn darf auch gelegentlich alleine vom Kindergarten nach Hause gehen- man muss auch Vertrauen in die Kinder haben. Lg Winterkind


nilo1988

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Jedem könnte jederzeit etwas passieren... bei der Treppe eine Stufe übersehen, runtergefallen, Genick gebrochen... (ist hier im Dorf jemanden passiert, also nicht an den Haaren herbei gezogen) Also nüchtern betrachtet muss man lernen, dass es immer und überall Gefahren gibt und auch lernen diese "Angst" im Griff zu bekommen und mit ihr zu leben. Bestimmt die Angst dein Leben, suche nach der Ursache... was ist der Auslöser? Jemand verstorben und das noch nicht verarbeitet? Deine Krankheit, die nun Ängste auslöst? Normal ist das nicht, pack das Ding an der Wurzel!!! "Angst" hatte ich in dem Sinne noch nicht, aber mir war schon mulmig und zum heulen zumute, als Mini-Nilo auf der ITS lag, mit all den Monitoren, Kabeln, Schläuchen... und dabei ging es ihm im Vergleich relativ gut.


Anja+Calvin

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Richtig Angst hatte Ich vor ein paar Wochen -> Sturzblutung nach Mandel OP und mitten in der Nacht Rennend zur Not OP. Mein Sohn fängt jetzt an sich mit Freunden durchs Dorf zu bewegen teilweise mit longboard. Vorher immer nur in der eigenen Strasse oder mit genauer Ansage zu welchem Spielplatz. Das kostet mich ganz schön viel Mühe, wenn ich einen Krankenwagen im Dorf höre läufts mir dann eiskalt runter. Das ist aber mein Ding was ich für mich selber in den Griff bekommen muss.


Kira75

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Wie alt ist Dein Sohn? Das mit dem Krankenwagen kenne ich :)


Anja+Calvin

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Er ist 9


Kira75

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Antwort auf Beitrag von Anja+Calvin

Ah okay :) Hatte mich nur interessiert, ab wann andere ihre Kinder alleine losziehen lassen :) Meiner ist erst 6, aber mir graut schon davor...


Anja+Calvin

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Antwort auf Beitrag von Kira75

Ich hab mich da an den Freunden und KlassenKameraden orientiert, wenn sonst keiner darf wäre mein Sohn ja alleine rum gelaufen. Wie gesagt, wenn die gesagt geben wir gehen zu dem und dem Spielplatz und ich wusste somit wo er ist war das schon länger okay. Jetzt sind sie halt überall unterwegs irgendwo im Dorf. Mein Sohn hat auch noch kein Handy dabei weil mein Mann findet, dass das unselbstständig macht weil kids oder Mama wegen Kleinigkeiten dauernd anrufen.


Kira75

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Antwort auf Beitrag von Anja+Calvin

Da hat Dein Mann ja auch Recht..., bei jedem kleinen Problem wird die Mama angerufen, anstatt selbst nach einer Lösung zu suchen... :) einem selbst wäre das natürlich eigentlich recht, da weiß man immer was los ist und kann das Kind auch erreichen :-) Kommt ja auch immer darauf an wo man wohnt, hier sind überall Hauptstraßen..., an dem Zebrastreifen zum Spielplatz wird noch drübergerast, obwohl man als Fußgänger schon halb auf der Straße steht...., ein verlockenden Fluss, an dem man schön spielen kann gibt es auch usw.


Kira75

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Ich hab öfters mal Angst..., es kann immer und überall was passieren. Einmal ist er so böse aufs Genick gestürzt und es hat so gekracht, da hatte ich total Herzklopfen und Angst, dass was passiert ist - war zum Glück nix.


HappyFamily2008

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Als mein Sohn noch jünger war, da Bestand der Verdacht auf Mukoviszidose.


kati1976

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Ja das kenne ich auch. Mein großer Sohn hatte im letzten Jahr einen komplizierten Armbruch und hatte nachts um 2:00 Uhr eine Not OP.


nest118

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Ja, leider schon oft! Die Jungs haben immer irgendwas, bei der Großen hält sich das zum Glück in Grenzen. Beim Mittleren war es ein Sturz vom Hochbett, Kiefer ausgerenkt und Speiseröhre gequetscht, Platzwunde in der Schule und ein Kruppanfall an Heiligabend und wir waren eingeschneit. Beim Zwerg hatten wir Verdacht auf Diabetes, Zöliakie, Laktoseintolleranz und noch einige andere Krankheiten, die sich aber nicht bestätigt haben. Ausserdem war er mit 1 Jahr über mehrere Tage ziemlich krank und keiner wusste was es war. Nicht zu vergessen sind auch die unzähligen Stürze und Gehirnerschütterungen. Meine Nerven wurden schon ziemlich oft strapaziert, was bei 3 Kindern ja nicht wirklich verwunderlich ist.


Zero

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Antwort auf Beitrag von smukke-pige

Bei meiner Tochter die ersten 1,5 Jahre, weil sie immer wieder aufgehört hat zu atmen. Wir waren Dauergast im Krankenhaus und es wurde nie etwas gefunden. Bei meinem Sohn, als er der Meinung war eine Dose Imprägnierspray in seiner Schlafkammer zu entleeren - brachte ihm 1 Woche Krankenhaus ein und ein Donnerwetter von mir. Oder als ein Wagen den Kinderwagen fast mitgenommen hatte, weil die Fahrerin meinte rot wäre das neue grün.


luna8

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Antwort auf Beitrag von Zero

Das ist mir auch schon mal passiert, der Wagen kam so angedonnert und blieb vor dem Kinderwagen stehen, er hat ihn aber berührt. Adrenalin pur


luna8

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Wie gesagt, diese Angst kennt sicher mind. jede Mutter, dass immer was passieren könnte. Op's oder gravierende Krankheiten hatten meine Kinder zum Glück noch nicht ( toi toi toi), aber mein Sohn ist letztens vom Hochbett gefallen, ich hab natürlich in nem anderen Zimmer nur den Aufprall und das Schreien gehört.... ( ist aber nix Schlimmes passiert). Was ich ganz schlimm fand, meine große Tochter hat mir vor einiger Zeit erzählt, dass sie und ihre Freundin Selfies auf den S Bahn Gleisen gemacht haben. Musste wieder mal ein ernstes Wörtchen mit den beiden reden, ich mag es schon nicht, wenn sie auf der Straße mit mir telefoniert, ich hab da immer Angst, dass sie abgelenkt ist. Ich bin auch eher eine ängstliche Mama,... Aber wie gesagt, es kann überall was passieren, auch wenn du genau daneben stehst.


Kolkrabe

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Antwort auf Beitrag von smukke-pige

Ich denke mal muss sich da immer wieder selbst beobachten. Es ist nämlich nur ein kleiner Schritt von der "normalen" Angst hin zur Verlustangst und der damit verbundenen Einschränkung für andere. Und Angst hat ja nur einen Nachteil, und keinen Vorteil: Man macht sich selbst verrückt! Verhindern kann man sowieso nichts, oder nicht viel. Die Kinder stark zu machen, sich zu lösen und ihnen das Bewusstsein mitzugeben dass man immer für sie da ist, ist wohl der beste Weg. Und ihnen vertrauen - und auch etwas zutrauen! Vielleicht brauchen wir dann, wenn sie selbstbewusst genug sind, gar nicht soviel Angst um sie zu haben, weil sie ihre Grenzen kennen und sich nichts beweisen müssen.


fabiansmama

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Antwort auf Beitrag von smukke-pige

Mein großer Sohn hat eine schwere Lebensmittel Allergie und bereits zweimal einen allergischen Schock erlitten. Da hatte ich große Angst, das er das nicht überlebt. Was Straßenverkehr etc anbelangt bin ich beim großen recht relaxt, beim kleinen hab ich durchaus Angst, das was passiert. Er ist so unvorsichtig.