luna8
.. oder beides Ich nehm mal das Problem unten auf, ich bin mir selbst manchmal unschlüssig - Kinder ( Menschen) sind ja verschieden... Ich bin schon immer ne relativ lockere Mama ( ängstlich ja), meine Kids bekommen fast alles und dürfen fast alles .... Bis sie 1./2. Klasse waren, mussten sie nix zuHause machen ( auch nicht Zimmer aufräumen) und ich muss sagen, es klappt jetzt doch ganz gut. Zu meiner Zufriedenheit ;) ( wenn ich da Freundinnen seh, der Stress immer....) Eure Erfahrungen?
kommt das nicht aufs Kind an? Meine Große sucht nach Grenzen, die reizt alles aus und provoziert, bis es nimmer geht. Die Kleine dagegen ist ganz entspannt. Ängstlich bin ich nicht, meine Kinder dürfen sich ausprobieren (so wie ich als Kind) - und auch in 25 Berufsjahren als Erzieherin ist noch kein schlimmer Unfall passiert. Ich habe Vertrauen zu meinen Kindern und bin umsichtig, aber nicht ängstlich.
Naja, ich hab 3 Kinder... sehr verschieden und bei allen war/ bin ich so. Das ist schon ne Grundhaltung von MIR. Klar braucht ein Kind des mehr als das andere Kind. Aber ich erziehe schon gleich ( Werte, Erwartungen, Knigge usw..). Oder?
Es kommt nicht nur auf das Kind an, auch auf die Situationen.
Ich habe schon oft, zu unser aller "Belustigung", festgestellt das ich da streng/hart bin wo andere locker/nachgiebig sind und da locker/nachgiebig bin wo andere streng/hart sind.
Meine Entscheidungen treffe ich eben nicht allein anhand dessen wie mein Sohn ist. Auch meine eigenen Erfahrungen spielen da eine Rolle.
Wenn man mich aber in eine Ecke stellen will, dann laut meinem Sohn eher in die locker/nachgiebig Ecke. Zumindest erzählt er mir immer das er es toll findet das er viel mehr darf als seine Freunde. Naja, ob das ein Kompliment ist ![]()
'ich da streng/hart bin wo andere locker/nachgiebig sind und da locker/nachgiebig bin wo andere streng/hart sind.' Kannst du das näher erklären? Wie .wann. wo...warum.
Hm. Ein Beispiel? Da fällt einem spontan doch immer nix ein
Ich versuch's mal. Mein großer wird jetzt 10. 4te Klasse.
Thema Hausaufgaben. Wenn mein Sohn trödelt, dann sitzt er da schonmal seine 2-3 Stunden dran. Da gehe ich auch nicht dazwischen. Ist ja sein Problem. Das sehe ich da "locker".
Seinen Freunden müssen nach 20-60minuten ihre Hausaufgaben wegpacken. Egal ob fertig oder nicht. Wer trödelt, hat halt Pech und muss ohne Hausaufgaben in die Schule (bzw mit halbfertigen). Da sind die anderen Eltern also wesentlich strenger.
Thema "rumstreunern". Die Freunde meines Sohnes gehen alle Mittags/nachmittags zur Tür raus und dürfen im Ort rumlaufen wie sie wollen. Die Eltern sind da also locker.
Mein Sohn darf das nicht. Er wird von uns überall hingebracht und abgeholt. (Und das hat seine guten Gründe)
Thema Konsole/Tablet/Smartphone. Seine Freunde haben schon lange eigene Tablets und/oder dürfen ans Smartphone der Eltern. Das ging schon im Kindergarten los. Mein Sohn darf bis heute nicht als Smartphone und ein Tablet hat er "erst" mit 9 bekommen.
Da sind wir also strenger.
Lockerer sind wir dafür bei der Konsolen nutzung. Da darf er jedes Wochenende ran wann er will. Und das schon seit er 5 ist. Er muss dafür nur die Woche über für genügend körperlichen Ausgleich sorgen.
Damit fahre ich ganz gut, sie scheinen auch recht gut geraten zu sein meine Beiden. Mit 17 und 12 sind sie zwar schon fast "groß", aber die Probleme des Alltags ändern sich nicht wirklich. Sie werden nur anders. Ich bin eigentlich eher nachgiebig, aber gewisse Dinge haben zu funktionieren und da bin ich dann auch hinterher und "hart". Es ist in unserer Familie einfach ein Geben und Nehmen, ziemlich ausgeglichen. Meistens jedenfalls. Sie müssen beide nicht viel tun, keine Pflichtaufgaben wie es oft heißt. Aber wenn ich um etwas bitte, will ich es erledigt haben. Und das klappt auch. melli
Ich bin das was du bestimmt mit "nachgiebig" meinst. Wobei das Wort es nicht so Recht beschreibt, weil nachgeben für mich so klingt als hätte es einen Kampf gegeben. Ich habe aber auch kein besseres parat. "Bekommt fast alles und darf fast alles" wie du schreibst beschreibt es recht gut. Unser Sohn ist ziemlich frei und wird gesehen. Ich bin auch nicht sehr ängstlich.
Korrigiere: nicht sehr ängstlich bzgl. Gefahren. Sorgen ob alles gut geht kenne ich hingegen.
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