kleineTasse
Hallo alle zusammen,
habe ich gerade gelesen.
-Medizinisch nicht notwendiges „Babykino“ oder „Babyfernsehen“, also Ultraschall bei Ungeborenen im Mutterleib, ist ab 2021 verboten. Babys sollen so vor unnötigen Einflüssen geschützt werden. - (dpa)
(Quelle: Merkur)
Habt ihr das gewusst? Echt kein „gucken“ mehr was es wird ect.? Oder verstehe ich hier was falsch?
Viele Grüße und einen schönen 2. Feiertag
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Richtig, ich habe es gewusst. Damit sind nicht die medizinisch Notwendigen Untersuchungen gemeint, sondern dieses „ich will zwischendurch mal gucken.“ - iGeL-Leistung quasi. Es sind nur noch zusätzliche Ultraschalluntersuchungen erlaubt, die medizinisch Indiziert sind.
Nein, genauso ist es. Es gibt nur noch die 3 vorgeschriebenen gesetzlichen Ultraschalluntersuchungen oder eben bei medizinischer notwendigen.
Ich denke jedoch, dass das nicht so viel ändern wird. Psychische Belastung gilt bestimmt auch als medizinische Indikation.
Ich glaube auch nicht, dass sich viel ändert, die Ärzte wollen ihre Geräte ja auch finanziert bekommen... da finden sich schon Gründe, um gucken zu müssen. Meinen 2 aktuell schwangeren Bekannten wurde schon gesagt, dass es immer mal Gründe zum Gucken gibt.
Nein, das denke ich nicht. Als ich wirklich viel Panik hatte, da ich ja meinen Sohn vorher in der 19. Woche verloren habe, habe ich lediglich eine Ü zur Feindiagnostik bekommen. Andauernd zu schallen hat da auch nichts gebracht. Und in der Früh-SS hatte ich auch immer Panik, dass etwas passiert. Hier wurde dann auch nur gesagt „solange keine Schmerzen oder Blutungen auftreten, wird nicht geschallt.“ Grade mit dem vaginalen Schall treten doch immer ein paar Keime und Bakterien ein - und was bringt es, immer zu schallen? Wenn das Herz aufhören will zu schlagen, dann tut es das auch.
Dann hattest du einen sehr guten Arzt. Viele machen den US einfach standardmäßig, weil das weniger Arbeit ist als eine körperliche Untersuchung und/oder sich gut finanziert. Mir wurde eine "bei jedem Termin ein US-flatrate" für 50€ angeboten. Ich lehnte ab und er wollte trotzdem jedes mal einen anbieten ohne Indikation. Ich denke, viele Ärzte sind da eher schnell mit einem US, das gefällt ja auch den meisten Patienten. Lg
Welche psychische Belastung? Nicht zu wissen was es ist und ob es dem Kind gut geht? Wenn man zweiteres meint, auch ein US gibt keine Sicherheit. Du kannst deinen US jetzt haben, alles tip top und am nächsten Tag kann es schon ganz anders aussehen. Leider. Meine FA hat 2018/2019 schon nur die 3 vorgeschriebenen US gemacht und da lagen am Ende 9 Wochen zwischen den US.
Es gibt durchaus Situationen (auch extreme psychische Belastungen aufgrund der Vorgeschichte oä), die häufigere Kontrollen rechtfertigen. Das Babykino-Verbot finde ich persönlich aber auch richtig.
Hallo, bei uns hier gibt es eine "Praxis" da kann man zum Babywatching hingehen - dann gibts 1 h Babyfernsehen mit anschließendem Video. Das muss kein Arzt durchführen und ist auch keine gynäkologische Praxis - sondern wirklich nur Event-Fernsehen. Und ja - ich finds gut, das dies Verboten wird und nur noch medizinisch notwendiger Ultraschall beim Kind gemacht wird. Anscheinend sagt es der gesunde Menschenverstand den werdenden Müttern ja nicht von selbst, das alles was man übertreibt nicht gesund sein kann fürs Kind. Und ja - auch beim Arzt wird sich was ändern - der kann nämlich auch nicht mehr als Igl-Leistung zusätzliches Babyfernsehen anbieten. Sondern nur das was er zum Kassensatz auch bei der Krankenkasse absetzen kann... also keine Privatleistung zum 1,5 - 2,0fachen Satz. Ist dann eine reine Kostensache, das er auch dort keine Stunde "fernsehen" mehr geben wird. Gruß Dhana
Wenn man vorher schon Fehlgeburten oder Missbildungen hatte, dann ist man eh Risikoschwangere und dann sind die US auch gerechtfertigt und werden bezahlt. Ein FA muß allerdings jetzt ab Januar genau angeben, wieso eine Frau Risiko ist. Macht er dies nicht und rechnet dennoch jedesmal einen US ab, hat das für ihn Konsequenzen.
Und gucken was es wird kann man ja bei den nötigen Standard- Untersuchungen...
Mein Doc hat immer nur kurz geschallt. Fand ich Grad am Ende der Schwangerschaften angenehmer als Beine breit zu machen um nach Gebärmutterhals, Muttermund etc. gucken zu lassen. Geht mit Ultraschall schneller und angenehmer. Auch die Kontrolle über die Versorgung des Babys. War aber auch immer Risikoschwanger. Am Ende werden es 4 vorschriftsmögliche - sprich Schwangerschaftsfeststellung bzw. Bestätigung und die Trimester Untersuchungen plus ggf. die Feindiagnostik? Kann mir nicht vorstellen, dass man hingeht und sagt hab positiv getestet und man zur Schwangerschaftsbestätigung dort nochmal nen Test macht. Geht ja auch drum zu gucken, ob es sich richtig eingenistet hat, sprich keine Eileiterschwangerschaft ist.
Wieso? Das ist ja nur Thema wenn Frau meint mit positivem test direkt zum Arzt rennen zu müssen. Wartet man wie empfohlen ab bis eine Woche nach Ausbleiben der Blutung, macht dann den Termin beim Arzt aus der so 2-3 Wochen später stattfindet, dann passt es perfekt.
Ich war 2000 mit meinem Sohn schwanger. Schon dort hätte der Arzt nur die 3 Ultraschalluntersuchung gemacht, die von der Kasse übernommen werden. Ich habe damals schon extra für US bezahlt. Im Jahr 2004 war ich wieder schwanger. Da habe ich ganz bewusst nur die 3 vorgeschriebenen US gemacht. Allerdings musste ich zur Feindiagnostik und habe danach eine FU machen lassen, da bekam ich dann doch mehr. Aber es ist richtig, das man für Baby Kino mehr bezahlen muss. Aber ich denke dass viele Schwangeren einen Grund finden werden das der Arzt ein Exot der Schreiber macht Aber ich denke das viele Schwangere einen Grund finden werden das der Arzt einen extra Ultraschall macht. Ultraschall ( egal welcher Art ) war zu Beginn nur gedacht um Anomalien zu erkennen. Aber heutzutage spielt das beim Gynäkologen eher eine untergeordnete Rolle.
So hatte ich das auch. Aber 2006(vierte Schwangerschaft innerhalb von vier Jahren und bisher 2 Kinder geboren) wurde jedesmal geschallt. Da galt ich als Risokopatentin und die Gefahr einer Frühgeburt war stark erhöht. Wusste Kind 3 nix von, die Kröte kam 11 Tage über den ET
Hätte auch anders ausgehen können, ich weiß. Und daher sehr dankbar, dass mein FA alles notwendige zur Erkennung getan hat und dennoch alles unnötige vermieden wurde.
und erst jetzt festgestellt das die Murks geschrieben hat. Und das mir....schäm....
Richtig und gut so
Ich wusste es, weil es hier in den Expertenforen schon einige Male Thema war. Ich finde das absolut richtig und gut! Gerade das Thema Geschlechtsbestimmung wird zunehmend für immer mehr Schwangere geradezu zur Obsession, wenn der Arzt nicht bereits kurz nach dem positiven Test schon das Geschlecht erkennen kann und rätseln dann mit 50:50 Theorien. Wenn dann in einer späteren Untersuchung herauskommt, dass das Kind nicht das erratene und gewünschte Geschlecht hat, wird das dann nicht geglaubt und bei weiteren Untersuchungen bzw. mit Babyfernsehen hinterfragt.
Ich finde das auch gut, weil gerade in diesem Bereich mit den Ängsten von Frauen gerechnet wird. Viele Ärzte verlangen für jeden zusätzlichen Ultraschall nicht wenig Geld. Und wenn man das nicht haben will wird man oft schief angeguckt. Ich finde da geht total verloren Frauen mit Ängsten anders epathisch zu begleiten. Ganz allgemein gesehen finde ich es echt schade, dass allgemein im Bereich Schwangerschaft und Geburt so viel Angst geschürt wird( nicht von allen aber vielen)
Das geht doch schon beim ersten US los. Wie viele Ärzte schallen schon in der 5. SSW, wo sie wissen sollten, da ist nix bis ganz wenig zu sehen. Dann gehen die Frauen heim und schreiben hier ins Forum: "Ich bin total fertig, wann hat man bei euch was gesehen" Irgendwie war das bei meiner Generation viel entspannter. 1. Besuch beim Doc: Schwangerschaftstest - Urin untersucht - Blut abgenommen - Gespräch" Keine Untersuchung, kein US Der erste US war immer erst um die 9. SSW herum, da sah man dann schon das Herz und genug von Kind. Klar wurde auch immer gesagt, wenn es zu Blutungen kommt oder man Schmerzen hat, soll man kommen. Jedes mal US schützt nicht vor einer Fehlgeburt!
Meine Schwangerschaft war vor 21 Jahren und ich weiß nicht mehr, wie oft es eine US-Untersuchung gab. Habe dann grad mal in meinen Mutterpass geschaut. Da gab es drei Eintragungen, die erste ist datiert Anfang des vierten Monats. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass die Ärztin schon früher geschaut hat. Wenn ich mich recht erinnere Ende der 5. Woche, als nur ein Punkt zu sehen war, und noch mal gut zwei Wochen später. Und da war ich so richtig fasziniert, wie viel Leben da schon zu sehen war (das pulsierende Herz). Also hatte ich damals schon mind. 5 US-Untersuchungen... Interessant. Nötig war keine, meine SChwangerschaft verlief super. Man hat auch zum Glück nicht mit irgendwelchen Ängsten gespielt. Privat versichert war ich da auch noch nicht... Tja, keine Ahnung, warum das damals auch schon so war bei mir. (Spannend war es aber schon, auch wenn ich nur beim letzten Mal nach dem Geschlecht gefragt hatte und keine eindeutige Antwort bekommen habe...)
So sieht es aus. Ich als Arzt würde vor der 7ten SSW keine schwangere einbestellen. Ausser mit entsprechender Vorgeschichte. Finde dieses in der 4ten oder 5ten SSW direkt zum Arzt rennen ohbe Not sollte als IGEL-Leistung abgerechnet werden. Vor allen wenn dann auch noch HCG bestimmt wird ohne Sinn und Verstand. Mal schauen wie wichtig das dann noch einigen ist wenn sie dafür zahlen müssen.
Naja,ich arbeite in der Pflege und betreue eine MS Patientin die nicht Mal mehr ihre Zigaretten halten kann,sie qualmt aber Kette,ich war ganz früh beim Arzt weil mich mein Arbeitgeber Ohne bescheinigung nicht aus dieser Versorgung genommen hat,ich habe gesagt ich bräuchte keinen US,die Ärztin gab mir den Schein ohne aber nicht-ist schwierig abzugrenzen wer wann gehen sollte
ich habe es auch gewusst und verstehe den ganzen Hype des Babyfernsehens nicht, gerade, weil nicht klar ist, ob es dem Kind schadet.
Ich wusste schon 2019, als ich schwanger wurde, dass da was geplant ist. Ich hatte mir dann so ne US-Flat gekauft. Dachte mir, dass ich das bei der ersten Schwangerschaft mal mache, weil es bei der nächsten wahrscheinlich nicht mehr geht. So habe ich ab und zu mal wen mit genommen zum gucken. Ich bin aber auch nicht böse, dass es nun wirklich verboten wird. Wenn es Grund zur Sorge gibt, dann wird wohl mehr als 3x gemacht. Abtasten von GMH und MuMu hat mein FA dennoch immer gemacht.
Denn auf vielen Seiten steht, es geht NUR um 3D und 4D-Ultraschall Ich ging auch davon aus, daß auch die normalen gemeint sind. Bei mir gab es auch die ersten zwei Schwangerschaften NUR die 3 US-Untersuchungen und bei drei von vier Kindern bekamen wir Ü-Eier ;-) Wir haben es sogar "überlebt" ich kann dieses Gefrage nach dem Geschlecht, gerne schon in der 12. SSW, nicht nachvollziehen.
Das hast du echt nicht gewusst? Das ist aber schon sehr sehr lang in aller Munde. Ich find das gut so das es verboten wird. Es gibt so viele Schwangere die ständig bei jedem Zwicken und Zwacken zum Arzt gehen und panisch sind. Keine Ahnung warum die panisch sind. Ein US verhindert keine FG oder Behinderungen oder sonst was. Bei medizinischer Indikation ist das was anderes. Kann ja auch manchmal Frühgeburten verhindern wenn man es zeitig genug feststellt. Oder viele wollen eben sofort das Geschlecht wissen und wollen dann noch hundert mal wissen ob es tatsächlich so ist, weil sie eigentlich was anderes wollen. Ist ja hier im Forum sehr häufig so das nur Mädels gewünscht sind und wenn es dann eben Jungs sind, dann wird hier ständig gefragt ob Laien nicht doch ein Mädel sehen. Das hört hier hoffentlich dann auf.
Wieso sie das jetzt erst weiß? Viellecht weil ihr jüngstes Kind schon im Teenageralter ist und man nicht den ganzen Tag Doktor Google durchstöbert? ich habe es auch erst vor kurzem zufällig im TV gesehen, da war eine Gesprächsrunde dazu. Entschuldige bitte, dass Frauen, die vor 16 oder 17 Jahren die Familienplanung abgeschlossen haben, sich nicht täglich mit Babythemen beschäftigen ;)
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Hallo kleineTasse, für wen es interessiert, habe ich hier eine Presseerklärung eingefügt, warum dieses Gesetz verabschiedet wurde. Es war übrigens die Strahlenschutzkommission, die diese Eingabe gemacht hat. Gesundheitsbelastungfür Kinder durch Ultraschall-Untersuchungenbei schwangerenFrauen. Neue Gesetzesregelung ab 31.12.20.Ultraschall kann zu Zellveränderungen und Zellschädigungen bei Ungeborenen führen.Dieser ist deshalb ab 31.12.20 außerhalb der drei in die Mutterschaftsrichtlinien integrierten Basis-Ultraschallanwendungen verboten und nur noch mit medizinischer Indikation, einer Risiko-Nutzen-Abwägung, Aufklärung und Einwilligung der Mutter möglich. In der ärztlichen Schwangerenbegleitung sind laut Mutterschaftsrichtlinien drei Basis-Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Jedoch entstand einTrend für Ultraschallanwendungen ohne medizinischen Grund. Als IGe-Leistungen wurden Ultraschall-Bilder und DVDs als Souvenirs angefertigt und von Eltern privat bezahlt. Die Dienstleistung weitete sich als Baby-Viewing, Baby-Watching und dem Verkauf von Geräten zur Selbstanwendung auf dem Gesundheitsmarkt beständig aus. Prof. Dr. Otwin Linderkamp, langjähriger Chef der Frühgeborenen-Abteilung der Heidelberger Universitätsklinik schlägt Alarm:„Die Anwendung von pränatalem Ultraschall – früher, häufiger, länger, stärker – verschiebt das Risiko-Nutzen-Verhältnis zurzeit zunehmend in Richtung Risiko. Dieser gefährliche Weg muss und kann im Interesse unserer Kinder aufgehalten werden, ohne auf die wirklichen medizinischen Vorteile der pränatalen Ultraschall-Diagnostik zu verzichten“. Ultraschallwellen haben biophysikalische Wirkungen. Nachgewiesen sind thermische und mechanische Effekte. Es kann zu neuronalen Verirrungen einzelner Gehirnzellen kommen. Zellveränderungen, Zellschädigungen, Erwärmung und Bläschenbildung sind ebenfalls bekannt. Die verbreitete Auffassung, Ultraschall habe keinerlei Auswirkungen auf das ungeborene Kind, ist durch Anwendungsstudien am Menschen und durch Tierversuche hinreichend widerlegt. So gab es bei mit Ultraschall exponierten Kindern Auswirkungen auf Geburtsgewicht und Linkshändigkeit. Tierexperimentell wurden Störungen der Vernetzung von Nervenzellen gezeigt, die Rückschlüsse auf Verhaltensstörungen wie Autismus zulassen. Naheliegend ist, dass die Ungeborenen die Störung wahrnehmen und versuchen, ihr auszuweichen. Diese Vermutung liegt vielfach dokumentierten Beobachtungen von Frauen zugrunde, die von stundenlanger Beunruhigung des Kindes berichten. Weil die vorhandene wissenschaftliche Datenlage nicht wahrgenommen zu werden schien und die Einwirkungen von häufigen Ultraschallexpositionen auf die fetale Gehirnentwicklung nachgewiesen wurde, geriet dieser Bereich in das Visier des Gesetzgebers. Mit der„Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen“ erhält die Gesundheit ungeborener Kinder Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen. Im Bundesgesetzvon 2018 wurden Empfehlungen der Strahlenschutzkommission mit Wirkung zum 31.12.2020 umgesetzt. Mehr Informationen: https://www.greenbirth.de/de/bye-bye-ultraschall/stellungnahmen-wissenschaftliche-studien.html VG Sileick
Erstmal vielen Dank für deine Mühe Schniesenase. Das war ausführlich.
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Wieso soll? Das ist seit gut einem Jahr beschlossene Sache. Also gut geschlafen würde ich mal sagen.
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