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übertreibe ich?

übertreibe ich?

gutundböse

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Heute hat die Lehrerin meines Sohnes, in der Klasse erzählt, das es den Nikolaus nicht gibt. Er ist in der ersten Klasse und ich finde es sogar gut das er daran noch glaubt. Heute kam er nachhause und meinte seine Lehrerin hätte erzählt ,das es nur Menschen wären die sich verkleiden und das es nur ein Märchen wär. Meinem ex mann macht es nichts aus da er Moslem ist und sowieso nicht möchte das meine Kinder an den Nikolaus bzw Weihnachtsmann glauben. Ich bin aber wirklich sehr sauer darüber und werde auch morgen mit der Lehrerin darüber sprechen..


Pamo

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Nein, ich fände das bei Erstklässlern auch in der Form doof und täte das kund.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pamo

Also meine Mädels wussten in dem Alter schon Bescheid .. Ich find deine Reaktion schon übertrieben. Es ist nichts verwerfliches daran Kindern die Wahrheit zu sagen


Pamo

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Jetzt stelle ich mir die große Aufklärung der Erstklässler vor: "Übrigens, es gibt keinen Nikolaus, keinen Osterhasen, kein Christkind, und keine Götter. An der Astrologie ist nichts dran, die Homöopathie funktioniert als Placebo und es gibt keinen ernstzunehmenden Beweis, dass nach dem Tod noch etwas kommt. Ach so, Deo macht Krebs. Noch irgendwelche Fragen, Kinder?"


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Pamo

Ich gehe davon aus dass es nicht so übertrieben abgelaufen ist :) wie gesagt meine berufen wussten das schon vor der ersten käse und ob du es glaubst oder nicht: Sie haben es überlebt und mögen verkleidete Nikoläuse immer noch :)


Pamo

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Meiner Tochter könnte die Lehrerin nicht so etwas einreden. Die Adventskuh hat ihr 24 Socken mit Überraschungen gefüllt und Spielverderber kriegen nix ab.


dee1972

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Antwort auf Beitrag von Pamo

Ich wäre auch sauer. Mein Kind wird bald 6 und glaubt noch fest an den Nikolaus und den Weihnachtsmann. Und an die Weihnachtswichtel, die alles hören und nachts den Kalender befüllen (bei uns noch jede Nacht, weil die Neugier zu groß ist) sowieso. Ich finde nicht, dass das Sache einer Grundschullehrerin ist.


Hörbe

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Antwort auf Beitrag von Pamo

Er hat in der 1. Klasse kurz vor Weihnachten gesagt, dass es den Weihnachtsmann eh nicht gibt und die Geschenke von Mama und Papa kommen. Wir waren auch sauer und haben uns beschwert. Er musste es dann später lassen. Aber da war das Thema ja schon durch. Mein Sohn hat dann aber wieder Zweifel bekommen, als am Heiligen Abend eine Gestalt mit einem roten Jutesack an unserer Tür vorbeihuschte und die Geschenke abgestellt hat...


Leewja

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also, mein eiens Kind. da haben Lehrer sich schlicht nicht einzumischen, zumal es weder dem bildungsauftrag entspeicht noch von irgendwelcher schulischen Wichtigkeit ist. und über "Wahrheiten" entscheidet wohl jeder für sich.....pamo hat schon recht. den aufschrei möchte ich hören, wenn ein Lehrer sich hinstellt und sagt "das mit Gott/Allah/Jahwe ist übrigens hanebüchener Blödsinn".


Mitglied inaktiv

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Naja aber nur weil deine Kinder es bereits in dem Alter wussten,heißt es doch nicht dass andere Kinder nicht dran glauben dürfen oder? Ich finde unabhängig vom Alter ist es einfach nicht die Aufgabe der Lehrkräfte diesbezüglich Kinder den Glauben zu nehmen. Das ist Aufgabe der Eltern finde ich. Es ist natürlich was anderes wenn explizit nachgefragt wird,aber auch da kann ausgewichen werden,so in dem Sinne,jeder glaubt das was er glauben möchte. Aber da knallhart zu sagen,nö gibt es nicht,finde ich auch nicht in Ordnung.


jojomojo

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Ich finde es sehr schade. Wir sind in einer ähnlichen Situation. Die Lehrerin meiner Tochter (auch 1. Klasse ) hat gesagt das es den Weihnachtsmann nicht gibt. Meine Tochter erzählte es mir und fragte mich ob das stimmt. Ich fragte daraufhin meine tochter was sie denn meint ob es ihn gibt oder nicht. Sie sagte na klar gibt es den Weihnachtsmann. Na dann ist es so sagte ich.


Loni1975

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Antwort auf Beitrag von jojomojo

da wäre ich aber auch sauer....meine Tochter (7Jahre) glaubt noch an Weihnachtsmann und Co. ...natürlich ist ihr auch schon zu Ohren gekommen, dass die Kinder in der 3. oder 4. Klasse was erzählen, aber sie will noch dran glauben und das finde ich auch schön...so bleibt Weihnachten noch mindestens dieses Jahr geheimnisvoll :-) finde es normal, wenn die Kinder irgendwann durch ältere Kinder aufgeklärt werden...finde es aber viel zu früh, dass eine Klassenlehrerin das macht....da wäre ich wirklich auch sauer...lg


Simmy86

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Es gab den Nikolaus aber im Gegensatz zum Weihnachtsmann. Findet man auch unter Bischof von Myra. Ranken sich natürlich jede Menge Legenden drum und das mit dem Schuh ist als Brauch der guten Taten entstanden. Wenn dann sollte die Lehrerin das auch richtig erklären


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Simmy86

Mhh ich finde es nicht schlimm allerdings wissen meine Mädels das es, Weihnachtsmann und co... Nicht gibt und wir feiern auch Weihnachten nicht wegen dem Weihnachtsmann sondern wegen Jesus Christus, von daher ist es bei uns schon immer so das sie wissen das es sowas nicht gibt. Ich habe meinen Kindern allerdings gesagt das viele Kinder an Nikolaus und so glauben so wie wir an Jesus Christus und das sie nicht sagen sollen, den Nikolaus gibt es aber nicht, sondern respektieren sollen das andere daran glauben, was bis jetzt bei meinen beiden Grosen 6 und fast 5 gut klappt, von daher denke ich wenn das meine beiden in ihrem Alter hin bekommen verstehe ich nicht warum die Lehrerin nicht respektieren kann das vielen Kindern noch nicht die Wahrheit gesagt wurde und das wäre nicht ihre Aufgabe gewesen. LG


Mitglied inaktiv

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Hä? Nur weil man den Kindern erzählt dass es den Weihnachtsmann gibt heißt es doch nicht dass man nicht an Jesus Christus glaubt!? Das finde ich deinen Kindern gegenüber irgendwie auch falsch. Weil das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun, Wir glauben auch an Jesus Christus und die Große weiß was hinter Weihnachten steht und ich kenne auch wirklich KEINE Familie die Weihnachten wg dem Weihnachtsmann feiert. Aber dennoch kann er doch die Geschenke bringen. Wiedersprichst sich für mich nicht im geringsten.


leonessa

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Ich wäre auch sauer - es sollte jeder Familie selbst überlassen werden, was wie lange geglaubt wird bzw. aufgeklärt wird. LG, Leonessa


Julia+Christopher

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Das ist -leider - in der ersten Klasse Standard. ich kenne ganz viele, die in der ersten Klasse von der Lehrerin aufgeklärt wurden. war bei uns auch so. Schade, aber keine Tragödie. LG


Patti1977

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Manchmal sogar besser. bei meinem Sohn wurden von 4. klässler Kinder aufgezogen, weil sie noch dran glaubten. erzähle ihm wer Nikolaus war und warum es gefeiert wird und er hat noch was gelernt.


Tweety2014

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Wir feiern auch kein Weihnachten und kein Nikolaus. Also so schlimm finde ich das nicht.


bea+Michelle

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Antwort auf Beitrag von Tweety2014

Nein, DAS fine ich nicht gut, wenn dann ist es die "Aufgaeb" der Eltern und nicht der schule


Alhambra

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Vorab: ich finde es nicht schlimm, Realität tut nicht weh, solange es Geschenke gibt. Eher bedenklich - wenn es sich aus wirklich so zugetragen hat, was manchmal durch die Sichtweise eines Kindes auch total verändert wird - dass die Lehrerin behauptet, es gäbe den Nikolaus nicht. Den gab es sehr wohl und sogar Moslems wissen das, schließlich ist der Ursprung in der Türkei! Den Weihnachtsmann in seiner jetzigen Form gibt es widerum nicht, der war eine Ableitung des Nikolaus und hat sich letztlich als Werbefigur von Coca Cola in den 1930er durchgesetzt. Bei uns gab es schon im Kindergarten die ersten Zweifel, ob es Osterhase und Co. gibt. Von einer Lehrerin sollte man nicht unbedingt verlangen, Halbwahrheiten zu verfestigen. Sonst wird hinterher noch angezweifelt, dass auch 1 +1 = 2 ist. Sie sollte schon bei der Wahrheit bleiben, sofern sie danach gefragt wird. Ich war auf manchen Weihnachtsfeiern, wo für Kinder extra ein Nikolaus organisiert wurde und die Kinder erstmal zu heulen anfingen, weil die imposante Erscheinung furchteinflößend war. Und dann wusste der auch noch alle Sünden. Das ist auch ein bisschen bigott. Wir haben den Schein solange aufrechterhalten, wie sie selber dran glauben wollte, obwohl der Zweifel immer im Nacken saß. Aber solange die Geschenke untern Baum lagen, war die Herkunft eigentlich immer egal.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Alhambra

Den Weihnachtsmann gab es schon lange vor der Coca Cola Werbecampagne... Nur ein Beispiel...für unsere gefielde Großen Anteil an der Verbreitung des Weihnachtsmannes hatte der Schriftsteller August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der 1835 das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ schrieb.


Snaffers

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Antwort auf Beitrag von Alhambra

Ich finde es persönlich auch nicht gut. Und wenn schon, dann eben bitte wirklich mit der Erklärung, dass wir dieses Stiefel befüllen im Gedenken an die guten Taten von Bischof Nikolaus von Myra tun. Wenn mich die Kinder in der Grundschule fragen, ob es Weihnachtsmann, Osterhase etc. gibt sage ich "solange du daran glaubst, ja." Damit erzähle ich die Wahrheit, denn jegliche übernatürliche Gabenbringer existieren nunmal in der Fantasie, im Glauben an sie, auch wenn sie in der Realität so nicht existieren, aber das umgehe ich damit. Bei uns kommt der Nikolaus immer, wenn der 6.12 unter der Woche ist, persönlich in die Schule und bringt den Kindern etwas - und die Großen werden darauf eingeschworen den Kleinen den Glauben nicht zu nehmen. Hab ich bei meinen Kindern auch gemacht, als sie kapiert hatten, wie es läuft, wurden sie zu Helfern ernannt. Und sie spielen ihre Rolle mit Hingabe und sehr überzeugend. Kinder verstehen eigentlich, dass der Zauber, den sie empfunden haben, was besonderes ist und wenn man es ihnen erklärt, sind sie auch bereit anderen Kindern diesen Zauber zu lassen. Das sollten wir Erwachsene auch tun... Fällt mir grade so ein, mein 8jähriger hat vor Kurzem endlich seinen ersten Milchzahn verloren, der 4jährige Bruder war begeistert, weil dann ja die Zahnfee kommt. Der große Bruder hat mit ihm ausführlich überlegt, was die Zahnfee wohl bringt, ob ein Geldstück oder was zum Spielen oder ...). Zu mir kam er dann, als der Kleine im Bett lag und meinte "Mama, ich hab ein Geldstück aus meiner Spardose unter mein Kopfkissen getan, damit der Kleine morgen früh denkt die Zahnfee war heute Nacht da, wo kann der Zahn hin?" Er bekam dann eine Zahndose und einen dicken Schmatz. ...übrigens findet der 8jährige eigentlich - und das schon seit er denken kann - dass Feen nur was für Mädchen sind und sowieso nicht existieren - trotzdem, sein kleiner Bruder glaubt dran, also wird das selbstverständlich respektiert und "das Spiel der Großen mitgespielt".


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Snaffers

Ich finde das Verhalten deines Sohnes total süß


Alhambra

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Antwort auf Beitrag von ösitina

dass er in der jetzigen Form (also der rote dicke Mann) von Coke ist und vielfach adaptiert wurde. Mit dem Gewand und der Mytra des Bischofs hat er nur noch wenig gemeinsam. In unserem Sportverein kommt er aber tatsächlich als Bischof mit Mytra und goldenem Bischofsgewand daher. Wollte man es jetzt noch auf die Spitze treiben, könnte man noch drüber streiten, wer genau die Geschenke bringt: Weihnachtsmann oder Christkind. Aber dafür sollte das Fest der Liebe - vielfach auch das Fest des Komsumterrors und Familienzoffs - nicht auch noch herhalten


nilo1988

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Antwort auf Beitrag von Snaffers

Also wie du das "Problem" löst in der Schule und natürlich auch, wie es in eurer Familie ist. Dass dein Großer da so gut mitspielt ist richtig, richtig klasse. Und sind wir mal ehrlich... diese Heimlichtuerrei macht und doch allen Spaß.


ösitina

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Antwort auf Beitrag von Alhambra

Naja, eigentlich ist dies auch nicht ganz so korrekt In den 1920er-Jahren setzte sich immer mehr das rotweiße Gewand des Weihnachtsmanns durch. Die New York Times schrieb 1927: „Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart“. Dieses Bild wurde von dem US-amerikanischen Grafiker und Cartoonisten Haddon Sundblom, Sohn skandinavischer Auswanderer, aufgegriffen, der 1931 für die Coca-Cola Company im Rahmen einer Werbekampagne den Weihnachtsmann zeichnete; nach eigenen Angaben in Gestalt und Aussehen seines Freundes und älteren Coca-Cola Auslieferungsfahrers Lou Prentiss.[13] Nach dessen Tod soll Sundblom sein eigenes Gesicht mit Hilfe eines Spiegels abgezeichnet haben. Möglicherweise flossen in Sundbloms Gestalten auch skandinavische Motive ein.[14] Bis 1964 zeichnete er jedes Jahr mindestens einen Weihnachtsmann für die Coca-Cola-Werbung und prägte so nachhaltig die Vorstellung des modernen Weihnachtsmannes. Viele schreiben es halt Cola zu weil er dadurch "berühmter" wurde.. Bei uns in den Kindergärten kommt auch der bischofmann...wenn man es so bezeichnen sollte/kann Bei uns bringen beide die Geschenke, das Christkind bei Oma und bei uns der Weihnachtsmann und das sogar wie in Amerika z.b. Üblich erst am 25.12 meine Kinder finden es so total toll und die Jungs verteidigen dies sogar vor den Freunden die meinen abends wäre besser und selbstverständlich streite ich nicht mit dir sondern unterhalte ich mich mit dir


ösitina

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Antwort auf Beitrag von ösitina

Coke hat geklaut, und wir wiederum von Coke


ösitina

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Antwort auf Beitrag von gutundböse

Hat sie denn nun wirklich gesagt dass es den Nikolaus nicht gibt? Oder den Weihnachtsmann damit gemeint? Das mit dem Nikolaus ist selbstverständlich unkorrekt und wenn sie das so sagt benötigt sie wohl eine Fortbildung ... Ich vermute aber dass sie eventuell erzählt hat dass es den Nikolaus mal gab er aber mittlerweile verstorben ist.. meine Tochter nahm dies zum Anlass zu sagen dass es die Geschenke eben dann von den Eltern gibt, und auch das Christkind gibt es wohl nicht laut ihrer Aussagen, jedoch interessanter Weise glaubt sie dass es den Weihnachtsmann wohl gibt