Mephis
Hallöchen, Meine 10,5 Monate alte Tochter hat bis vor kurzem noch recht gut ihren Brei gegessen. Aktuell wird das aber immer schwieriger. Erst recht zu Mittag. Anfangs konnten wir sie noch mit ein bisschen Obstmus vorne am Löffel austricksen, sodass der Mund wieder gut auf ging. Mittlerweile merkt sie den Schwindel und spuckt auch das wieder aus. Am Geschmack kann es eigentlich nicht liegen. Den Brei koche ich größtenteils selbst, zuvor wurde der ja immer gut gegessen. Ich pürriere den lediglich nicht mehr so fein um sie mehr an Stückchen zu gewöhnen. Das akzeptiert sie auch. Immer wieder bekommt sie auch unser Essen in Babygerechter form. Das klappt auch immer besser. Sie kaut, spuckt aus, steckts wieder rein und irgendwann wirds auch mal geschluckt. Aber das sind natürlich keine Mengen, zumal der Pinzettengriff noch nicht so gut klappt und auch viel daneben geht. Was habt ihr für Tips, damit das Essen am Mittag wieder besser klappt? Wieder feiner Pürrieren? Oder eher weg vom Brei und hauptsächlich Feste Nahrung anbieten? Wenn ich keinen Brei mehr füttere und sie dadurch weniger isst, sollte ich dann danach wieder die Flasche anbieten oder abwarten ob/bis sie hunger anzeigt? Morgens und Abends bekommt sie Milchbrei, der geht noch recht gut, danach trinkt sie aber aktuell auch noch eine große Flasche.
Ich meine das jetzt nicht böse dir gegenüber, aber wenn ich Beiträge wie deinen lese, denke ich immer, dass indirekt von den Babys verlangt wird, "normales" Essen zu essen, sobald der Brei eingeführt wurde... dein Kind ist noch kein Jahr alt, also noch ein Säugling. Wenn es den Brei oder die BEIkost nicht mag, sollte es Milch bekommen. Probieren kann und sollte man denke ich immer wieder, aber nicht mit Druck oder einer Erwartungshaltung. Lass deinem Kind einfach Zeit, das wird schon!
Es gibt solche Phasen, in denen sie wieder weniger essen oder eben wieder anders essen. Ich würde nicht zu viel Druck oder mir Sorgen machen, sondern einfach das geben, was am besten geht und eben unterschiedliches ausprobieren. Mehr kannst du eh nicht machen. Eine Mischung aus Familienkost und Brei ist ja auch möglich, was eben gerade besser geht. Und ich würde schon eine Flasche geben, wenn sie eben weniger isst und die Milch aber noch trinken würde. Irgendwann isst sie sicher von selbst wieder mehr, egal ob es dann nur mehr Familienkost oder wieder mehr Brei ist. Oder ob es für eine Zeit eben wieder mehr Flaschen sind. Probier aus, was am besten klappt, biete einfach an und lass deine Tochter entscheiden, was und wie viel sie davon isst. Alles Liebe!
Meine aßen recht lange püriert. Sie möchten stückig eher recht spät. Und das trotz Essens von „fester“ Kost wie Brötchen oder Waffel oder Keks. Alles kommt zu seiner Zeit. Hör mal mehr aufs Kind und reagiere darauf was sie verlangt.
Ich habe manchmal auch das gefühlt, dass sie lieber selbst essen mag. Das Ausgespuckte versucht sie immer wieder mit den Fingern in den Mund zu stecken, das ist mit Brei bloß schwierig. Ich zwinge sie auch nicht, wenn sie nicht mehr mag, dann höre ich eben auf. Bisher kam sie aber immer noch ohne Flasche aus. Ich werde dann wohl einfach mal probieren ihr neben dem Brei das Essen auch als Feste Nahrung an zu bieten und sehen was passiert. Dass Milch die Nahrung Nr.1 im ersten Jahr ist, weiß .. die bekommt sie ja auch noch nach Bedarf.
Und wenn du ihr selbst mal den Löffel in die Hand drückst? Oder halt Sachen in die Hand gibst, die sie selbst in den Mund stecken kann zB Banane o.ä. Meine haben relativ früh selbstgekochtes Essen mitgegessen (weniger gewürzt, etwas gematscht) - halt langsam probieren/rantasten und weiche Nudeln, Kartoffelbrei, Möhrenmatsch mit etwas Sauce klappte am Anfang schnell und weil ich nicht schnell genug war für die Raubtiere, gab's dann einfach selbst den Löffel in die Hand. War anfänglich etwas Sauerei ringsum, aber die Zwerge hatten Spaß am Essen und es hat ihnen geschmeckt. Mach dir keine Sorgen, dass sie zu wenig isst-sie meldet sich, wenn s noch ein Fläschchen/Brei sein darf. Einfach alles probieren lassen -natürlich kein Chili oder Kohl-und schauen, was sie mag, ansonsten halt weiter mit Babykost/Obstbrei/Milch/Brei zufüttern und das Essen/die Auswahl langsam erweitern. Alles Liebe und nicht stressen;)
Den Löffel bekommt sie öfters schon in die Hand, sie kommt mit dem langen Stiel nicht so zurecht und lutscht auch gerne daran rum. Beim nächsten Einkauf wollte ich ihr mal Babybesteck zum kennen lernen mitbringen. Heute gabs neben dem Brei für sie gedämpfte Kartoffeln und Karotten mit einer Minifrikadelle. Das Gleiche wie für uns, nur eben ohne Salz. Es lag natürlich viel auf dem Boden, aber wurde doch ganz gut gegessen. Nudeln gehen auch immer.
Übergangsweise habe ich sie auch mit Tee/-Eierlöffel essen lassen, wenn Babybesteck nicht greifbar war-da hast du das Problem mit dem langen Stiel nicht;) Wird schon-alles Gute!
Frage: Warum pürierst du den Brei nicht mehr so klein - wenn er fein püriert doch scheinbar gegessen wurde / wird?
Um ihr das Stückige etwas näher zu bringen. Es ist nicht so, dass da jetzt große Stücke drin sind. Es ist halt eher etwas sämiger, statt suppenartig. Gut die Hälfte ihrer Position isst sie so auch. Erst dann will sie nicht mehr so recht und spielt lieber mit dem ausgespuckten rum.
Mit dem Essen zu spielen, ist auch eine ganz wichtige Phase.
Unserer wird in 4 Tagen ein Jahr alt und isst noch nicht komplett mit vom Familientisch. Komplett festes grobes mag er noch nicht, da es mit den 8 vorderen Zähnen mit dem kauen noch nicht so klappt. Er isst schon seit Ende des 10. Monats schon Gläser ab dem 12. Monat da die Sachen recht weich gekocht sind. Ich versuche mittlerweile so Gerichte zu kochen die er mit essen kann, püriere allerdings nur bei Fleischgerichten, bei Vegetarischen Gerichten knetsch ich das mit der Gabel nur grob. Brot, zumindest weiches Brot isst er sehr gut mit Streichbelag mit, Maisstangen, eine weiche Waffel, Trauben zerteilt, Banane, Avocado, Himbeeren, Erdbeeren etc. Alles was etwas weicher ist. Das hat uns eigentlich gut geholfen den Übergang zur Familienkost zu machen. Wenns mal nicht passt (ja enthauptet mich) und wir was kochen was er noch nicht mit essen kann, gibts mal ein Gläschen. Aber das versuche ich mittlerweile zu vermeiden. Unserer zeigt noch kein reges Interesse selbst zu essen, meist wirds mit dem Fingerspitzen zerrissen und zu Boden geworfen oder halt zermatscht. Lass dein Baby entscheiden wann es für gröberes essen so weit ist. Unserer trinkt zum Beispiel noch Abends und morgens 150-210 ml 1er, Nachts manchmal auch noch ne halbe. Tagsüber versuche ich es das er normal mit isst, er bekommt aber auch noch abwechselnd Getreidebrei mit Obstmus oder Obststücken. Mir wurde von außerhalb auch ab dem 8. Monat Druck gemacht das er nun Anfangen muss grobes zu essen sonst schaffe ich den Übergang nicht. Er würgte stetig und verschluckte sich, weswegen ich abwartete und er regeres Interesse an zum Beispiel einen Stück Banane zeigte. Lass deinem Baby die Zeit, probier es ab und zu ohne Zwang.
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