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U5 was wird da gemacht?

U5 was wird da gemacht?

chrisy1205

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keks79

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Antwort auf Beitrag von chrisy1205

Was genau meinst Du? Also eine normale körperliche Untersuchung. Vorturnen müssen die Kleinen da noch nicht. Und ggf. wird geimpft.


chrisy1205

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Antwort auf Beitrag von keks79

Na was sollten die Kleinen schon können?


Joosy

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Antwort auf Beitrag von chrisy1205

schau mal hier unter den u´s hier bei meinem kiga steht die körperliche untersuchung im vordergrund nach können und nicht können wurde gar nicht so gefragt----- essen/trinken wird nachgefragt..


MaSchie26

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Antwort auf Beitrag von chrisy1205

In der U5 liegt der Schwerpunkt auf der kindlichen Körperbeherrschung, aber auch Hör- und Sehvermögen werden noch einmal getestet. Das soziale Verhalten des Kindes wird zunehmend interessant und der Arzt wird sich im Gespräch einen ersten Eindruck davon verschaffen. Ansonsten werden alle üblichen Tests durchgeführt, die Du bereits aus früheren Terminen kennst. Wie üblich, werden Größe und Gewicht gemessen, Organe, Atmung und Herz überprüft und Kopfumfang und Fontanellen untersucht. Laut der offiziellen STIKO-Empfehlungen wurden inzwischen alle wichtigen Impfungen durchgeführt. Fall nicht, können sie jetzt aber problemlos nachgeholt und im Babyimpfbuch vermerkt werden. Auch wenn Dein Kind in einigen Punkten noch nicht so weit ist, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Die „Vorgaben“, was Dein Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt alles kann, sind lediglich Richtwerte. Motorik Der Kinderarzt kontrolliert, ob sich das Kind von alleine aus der Rückenlage in die Bauchlage drehen kann. Kann es sich (auf dem Bauch liegend) auf die Unterarme stützen? Spreizt es dabei die Finger und hält den Kopf aufrecht? Die Auge-Hand-Koordination ist meist schon so weit entwickelt, dass das Kind gezielt nach einem interessanten Gegenstand greifen kann.


-Kaname-

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Antwort auf Beitrag von MaSchie26

Sie ist eine entscheidende Untersuchung des Säuglings "auf seinem Weg zu aufrechtem Gang" und zu sozialer Integration in die Familie. Das Hauptaugenmerk richtet der Kinderarzt auf die Koordination der Hände, da diese das Beherrschen komplexer Funktionen (z. B. räumliches Sehen) voraussetzt. Wichtig ist außerdem die Sprache sowie die soziale Interaktion zwischen Eltern und Säugling. Oft kann man bei der U5 die Folgen einer gestörten Gehirnentwicklung erkennen. Als entwicklungsphysiologische Meilensteine können jetzt gelten: soziale und sprachliche Entwicklung: plaudern, flüstern, Silbenverdopplung, reaktives Lächeln, beginnende erste Fremdelphase Spontanmotorik: - drehen vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt; Führen der Füße zum Mund - robben; zuerst rückwärts, dann vorwärts ab dem 8. Monat (späte Phase der U5) - Aufrichtung - Stützen auf die Handflächen Feinmotorik: Scherengriff, (ab dem 9. Monat Pinzettengriff) Entwicklungsneurologisch sollte darüber hinaus jetzt folgendes möglich sein: aus gehaltenem Sitz - seitengleiche Seitstützreaktion mit offenen Händen symmetrische Sprungbereitschaft mit offenen Händen aus gehaltener Bauchlage nimmt in jede Hand einen kleinen Gegenstand gibt kleine Gegenstände von einer Hand in die andere; Wechselgriff untersucht Gegenstände mit Händen, Füßen und Mund antwortet sicher vokalisierend bildet Silbenketten (spontan und im Gespräch) Erneut wird auch das Seh- und Hörvermögen überprüft. Zur U5 sollten Säuglinge ihre Stimme bewusst einsetzen können, um Beachtung zu finden. Auf Zuruf sollten sie eindeutig reagieren und auch Musik wird wahrgenommen. Bei Auffälligkeiten sollte ein Päd-Audiologe konsultiert werden, der speziell für Gehör und Stimme des Kindes ausgebildet ist. Was das Sehvermögen betrifft, so sollte jetzt unter anderem die Augen-Hand-Koordination funktionieren. Im Gespräch mit den Eltern wird der Arzt versuchen, auf eventuelle Unzulänglichkeiten bei Ernährung und Pflege oder im sozialen Umgang aufmerksam zu machen. Wenn alle Impfungen zeitgerecht gegeben wurden, sollten alle drei Impfungen der Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B und Pneumokokken bis zum fünften Monat gegeben worden sein. Etwa zwei Wochen nach der dritten Dosis ist das Kind dann vor sechs potentiell tödlichen Krankheiten sicher geschützt.