Mitglied inaktiv
Hallo, heute morgen stand es in der Zeitung. In unserem Bundesland erhalten 1200 Eltern die Aufforderung, mit ihren Kindern zur U4 bzw. U5 zu gehen und einen entsprechenden Nachweis zu erbringen. Ansonsten erfolgt eine Meldung ans Gesundheitsamt. Auf der einen Seite finde ich das ok, andererseits fühle ich mich als Mutter irgendwie angegriffen (wir bekommen bald unser zweites Baby und ich denke mal, dass wir auch die Briefe erhalten, wenn es soweit ist). Für mich ist es selbstverständlich, dass ich zu den Vorsorgeuntersuchungen gehe. Ich fühle mich am Gängelband, wenn ich nochmal einen zusätzlichen Nachweis darüber erbringen muss. Mein Großer hat letztes Jahr die U8 regelrecht verweigert, 4 Monate später klappte es wunderbar. Was wäre in so einem Fall? Muss ich ihn hinprügeln, damit wir einen Stempel bekommen? Gut, bei U4 und U5 müssen die Babys nicht "mitmachen", da sind sie zu klein. Aber trotzdem.
finde es total gut bekomme auch seit meinem sohn die erinnerung und da ich eh gehe fühle ich mich auch nicht angegriffen
naja du warst aber ja beim arzt oder? das heißt er würde ja trotzdem nen nachweis erbringen das du da warst. egal ob kind nun mitmacht oder nich ich würde mich durch sowas nich gegängelt fühlen. warum auch?
naja, das ist wie Telefonabhörung und E-Mail-Speicherung ist ok, ich habe eh nichts zu verbergen natürlich mache ich mit und akzeptiere die zusätzliche Meldung und hoffe, dass diese Maßnahme Kinderleben schützt
ich finde es auch gut, angegriffen würde ich mich nicht fühlen warum auch? ich bin bis jetzt auch zur U-untersuchung hin, will doch schliesslich wissen wie der allgemeine gesundheitsstand steht und ob wir e.v.t. etwas unternehmen müssen , z.b. sprachlich e.c.t.
naja wenn du meinst
nein, nicht 100%ig vergleichbar, aber die Meinung wg. E-Mail-Speicherung herrscht in meinem Bekanntenkreis vor wir werden immer mehr zu gläsernen Menschen...ich habe gemeint, dass ich mich gegängelt fühle, nicht dass ich diese Vorsorgeüberwachung ganz ablehne
Das deutsche Bundesverfassungsgericht erklärte die deutschen Vorschriften zur Vorratsdatenspeicherung mit Urteil vom 2. März 2010 für verfassungswidrig und nichtig. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung der bis dahin gesammelten Daten.
Sieh es mal so, es gibt genügend bekloppte Eltern in Sachsen, die ihre Kinder nicht so behandeln, wie sie es eigentlich verdienen.
Bestes Beispiel das Kind eines Cousin's... 2 U's fehlen der Kleinen, weil ihre
Mutter es nicht für nötig hält. Mit 3 Jahren spricht sie noch nicht (kein Wort!) und ist in ihrer ganzen Entwicklung etwas hinterher... JA sagt, solange sie nicht schmutzig zum KiGa kommt, ist alles i.O. (wurde schon oft alarmiert und vor bis zu 3 Jahren hatte sie auch eine Betreuerin)
Durch solche Maßnahmen können endlich die Kinder besser geschützt werden. Da Problem erkannt werden. Vorausgesetzt es wird dann auch gehandelt.
Eigentlich reicht es dann nicht aus, wenn die Kinderärzte die Kids nur einmal im Jahr sehen. Ich bin mir nicht so sicher, ob dann tatsächlich Defizite welcher Art auch immer erkannt werden. Dazu kennen die Ärzte die Kids doch viel zu wenig. Und in dem Fall mit der 3jährigen: was wird der Arzt wohl erreichen können, wenn das Jugendamt schon jetzt die Hände hebt und meint, dass kein Handlungsbedarf besteht. Logipädie verschreiben, zu der die Mutter auch nicht geht? Ich würde sagen: eine gute Idee im Ansatz, aber sie wird die Probleme nicht grundsätzlich beseitigen. Vielleicht hat jemand irgendwann einmal DIE zündende Idee...
Die letzten 10 Beiträge
- Baby, fast 8 Wochen alt kommt nur mit Schreien in den Schlaf
- Hypospadie fistelschließung schmerzen
- Babydecke
- Erfahrungen sehr anhängliches Kleinkind, trotzdem Kind 2?
- Situation Kindergarten
- Mit Baby Frühlingssonne geniessen
- Tinder extrem traurig
- Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies
- Mola Adebisi sagt, ich hatte Glück, meine Frau sieht aus wie vor der Geburt des Babys
- Röhrenknochen zu kurz