mausebär2011
Hallo
Unser Hund hatte die Pfoten blutig, deshalb ist mein Mann eben schnell mit ihm zum Tierarzt gefahren zur Wundversorgung. Wir wollten keine Entzündung riskieren.
Weil unser Tierarzt schon zu war, sind wir zu einem anderen.
Dort sah man unseren Hund, verweigerte die Behandlung der Pfoten und dann ging es los.
Der Hund wäre ein Fall für den Tierschutz, sie behalten ihn jetzt da und melden das.
Mein Mann hat dann verzweifelt versucht zu erklären was mit unserem Hund ist, das er schwer krank ist und das wir schon bei 4 verschiedenen Tierärzten waren und niemand helfen konnte und das wir deshalb seit Anfang November alle 1-2 Wochen in der tierärztliche Hochschule sind und schon tausende Tests und Untersuchungen gemacht wurden. Hat sie alles nicht geglaubt, mein Mann sollte dann den Namen der Leiterin der Abteilung für Haut nennen und die Medikamente die er bekommt aufzählen, als Beweis. Konnte er natürlich nicht. Ich war ja immer bei der Ärztin und die Medikamente sind 9 verschiedene, die kann ich mir auch nicht merken!
Dann hieß es sie sehe sofort das er Räudemilben hätte. Nein, sagte mein Mann richtig. Er wurde auf alle Arten Milben/Parasiten getestet. Wir haben wirklich schon viele Tests hinter uns wie gesagt. Sie bleibt dabei, das sieht sie sofort.
Mit ach und krach konnte er nun mit unserem Hund gehen und bekam nach langer Diskussion wenigstens ein Schmerzmittel mit. Aber man würde jetzt trotzdem den Tierschutz über uns informieren.
Jetzt mache ich mir Sorgen. Ich weiß wir müssen uns keine machen. Ich habe ja alle Untersuchungen/Behandlung schriftlich vorliegen und kann beweisen das wir uns um ihm kümmern. Dennoch habe ich jetzt Angst was da auf uns zukommt. Ob da jetzt jemand kommt der uns zuhört oder auch einfach nicht glaubt? Oder das sie ihn erst mitnehmen und dann hinterher erst prüfen was Sache ist? Den Stress packt er nicht. Wir kämpfen hier grade so sehr um ihn und seine Gesundheit, haben nur allein in den letzten 7 Wochen gut 3000euro in Behandlungen gesteckt und bauen zu Hause alles für ihn um damit es ihm gut geht und dann so was....
Das macht mich grade richtig fertig
Hat jemand Erfahrungen was da jetzt auf uns zu kommen kann?
Mir dreht sich grade total der Magen um, ich bräuchte deshalb unbedingt ein paar Kopftätschler....
Nix. Im schlimmsten Fall wie beim Jugendamt: sie kommen, schauen ihn sich an, fragen euch ein wenig aus und gehen wieder. Ruf morgen bei deinem Tierarzt an, schildere den Fall und frag, was passieren könnte. Frag, ob sie irgendwie helfen können, beispielsweise ebenfalls mit dem Tierschutz sprechen oder bei dieser Tierärztin anrufen und euren Fall schildern.
Ihr wartet jetzt einfach ab. Wenn sich jemand mit euch in Verbindung setzt und fragt, dann zeigt ihr die vielen Tierarztunterlagen. Und der Praxis heute würde ich einen Brief schreiben und gegen die Nötigung und Drohung verwehren.
Ruf morgen von dir aus beim Veterinäramt an und erkläre ihnen deinen Fall, ebenso würde ich morgen zur besagter Praxis fahren und denen stumpf den Ordner mit den Tierarztrechnungen auf die Theke knallen und ihnen sagen daß du gerne um jeden Tipp dankbar wärst wenn sie wirklich wüsste was euer Hund hat und du daran sehr interessiert wärst
Der Tierschutz in Deutschland ist keine Behörde, die können auch nur dokumentieren
"Tierschutz" sagt aber den Menschen eher was als Veterinäramt. Umgangssprachlich eben.
Ich gebe dir ja grundlegend Recht aber das waren ja Menschen mit Ahnung,
Ja, aber der Mann von mausebaer ist doch nicht von Fach. Da ist Tierschutz geläufiger und eben das Schreckgespenst.
Ok hast mich überzeugt, vielleicht bin ich da einfach anders gestrickt oder zu pingelig
Ich weiß, dass es euch wohl zu Unrecht trifft. Aber sieh es mal so: die Praxis nimmt das Wohl eines Tieres so ernst, dass sie nachhaken und nicht einfach die Augen zu machen. Die haben Courage, auch wenn diese euch jetzt fälschlicherweise trifft. Die Sache mit dem Tierschutz lässt sich von euch ja aufklären.
Du hast natürlich recht. Ich finde es wunderbar, wenn man sich kümmert. Das passiert zu selten. Ich erlebe, dass i.d R. nicht mal der Chip beim Besuch gescannt wird, um das Tier zu identifizieren. (Ich war heute noch beim Tierarzt, das fiel mir wieder auf) Aber der Ton macht bekanntermaßen die Musik und das hätte viel diplomatischer gelöst werden können. Die Daten hätten sie auf jeden Fall festhalten können. Und bei Verdacht natürlich an die zuständige Stelle melden! Aber die Drohung, den Hund einzuziehen, ist krass und daneben und die Unterstellungen auch. Dafür hat die Praxis eine scharfe Verwarnung verdient.
Du hast recht. Aber gerade Menschen, die Tiere lieben, reagieren hier und da dann auch emotional, wenn sie glauben, dass ein Tier leidet. Ich schätze, denen sind da einfach die Pferde durchgegangen. Das ist keine Entschuldigung, kann aber eine Erklärung sein.
Ja, sie sagte immer nur Tierschutz
Morgen fahren wir noch zu unserem Tierarzt, der soll mal auf die Wunde schauen das sich da nichts entzündet und dann spreche ich das von heute mal direkt an.
Ich bin jetzt schon ein bisschen beruhigt, danke. Bei mir haben grade einfach nur alle Alarmglocken geklingelt ![]()
Du Arme. Dennoch ein Tipp: Es macht wenig Sinn, zum Tierarzt zu gehen und die wesentlichen Infos nicht dabei zu haben. Ich war heute mit meinem Kater bei einem neuen TA und habe eine DINA4 Seite mit allen notwendigen Infos in Form der Gesundheitshistorie der Katze dort eingereicht.
Ich hätte nicht gedacht wegen einer Wunde an der Pfote alle Unterlagen mitnehmen zu müssen
Ich wollte doch nur nicht das sich die Wunde infiziert ![]()
Nicht alle. Aber doch irgendwas. (Mein Mann hätte es übrigens auch nicht geschafft, irgendwas Brauchbares zu sagen. Dem wäre es gegangen wie deinem. Daher gehe ich gleich selber.)
Ich hätte ehrlich gesagt auch kein Medikament aufzählen können und beim Namen vom Arzt nur den von der Chirurgischen Abteilung gewusst, weil wir da am Anfang immer waren und erst die letzten beiden Male in der Hautklinik waren. Ich bin da auch total doof drin mir sowas zu merken. Naja, für die Zukunft impf ich mir jetzt immer alle Namen ein!
Und warum hatte/hat der Ärmste blutende Pfoten? Hat er das schon öfter gehabt?
Er muss sich beim Gassi gehen verletzt haben. Wir haben es erst zu Hause gemerkt. Mein Mann meinte nur er wäre auf dem Rückweg so komisch gelaufen, hätte die hinterpfoten nicht richtig belastet. Ich bin direkt zu ihm um zu gucken und sah dann das der Boden blutig war. An die Pfote ließ er mich dann nicht ran, schrie direkt auf. Also habe ich die Tierärzte abtelefoniert während mein Mann ihn direkt ins Auto getragen hat und auf eine Adresse wartete. Vor Ort hat sie sich dann aber geweigert die Wunde zu versorgen und immer nur geschnauft und die Augen verdreht wenn mein Mann antwortete das er doch aber in Behandlung sei.
Vor Ort hat sie sich dann aber geweigert die Wunde zu versorgen
Bei einem Menschen wäre das unterlassene Hilfeleistung! Nach der Aktion würde ich den Spieß umdrehen und die "Dame" melden! Wendet euch an die Tierärztekammer und schildert die Sache - soll sie ruhig merken, dass sie in mehrfacher Hinsicht völlig daneben gehandelt hat. Und wenn ihr es der Dame richtig ungemütlich machen wollt, wendet euch an die Presse! Euch den geliebten Hund nehmen wollen, dem Tier aber andererseits nicht helfen, obwohl es Schmerzen hat - geht gar nicht!!!! ![]()
Schließe mich an. Bei aller Fürsorglichkeit: Die Wunde hätte sie versorgen müssen, zudem ihr deshalb in der Praxis war. Das würde ich auch melden.
Keine Panik, ihr habt alle Unterlagen, ihr habt euren Tierarzt, zu dem ihr normalerweise geht, du und der Tierarzt könnt alles belegen. Ich hatte auch mal einen Zettel vom Veterinäramt im Briefkasten, da ich zu der Zeit, als sie vor meiner Tür standen logischerweise arbeiten war. Irgendein Nachbar, der wusste, dass meine Katze mit Krebs im Endstadium mit riesem Bobbel an der Schulter zu mir gehört, hat mich dort angezeigt (anstatt, dass er oder sie zu mir kommt und mich fragt was mit der Katze los ist - feiges, hinterhältiges Pack). Ich also dort angerufen und erklärt, dass die Katze zwar operiert wurde, aber der Krebs wieder kam und wir jetzt quasi die Tage zählen, bis wir zum Tierarzt fahren und sie erlösen. Die zuständige Tierärztin musste ich noch nennen und weiter ist nichts passiert. Das hat dem Veterinäramt gereicht. Ich würde allein schon der Genugtuung wegen, wie oben schon erwähnt, morgen zu der Tierärztin von heute fahren und ihr die Unterlagen von euch um die Ohren hauen. Ganz ehrlich, wenn ich mal wieder Ischiasprobleme habe und 4 verschiedene Rückenschmerzmedikamente nehmen muss, weiß ich auch nicht, wie die alle heißen.
Bei einem Kind würde das Jugendamt kommen, sich die Wohnung ansehen und ein Gespräch mit euch führen.
So ähnlich kannst du dir das im schlimmsten Fall auch vorstellen. Nur mit dem Faktor, dass ein Hund recht ein Gegenstand ist und die Tierheime seit dem Lockdown-Ende komplett überfüllt sind.
Euer normaler Tierarzt kann ja eh bestätigen, dass das Tier krank ist und ihr euch sehr bemüht.
Alles wird gut
Welcher Tierquäler geht denn mit seinem Tier zum Tierarzt? Ich finde es zwar löblich, dass die Tierärztin genau hinsieht und eine gewisse Skepsis an den Tag legt. Aber das war wirklich übers Ziel hinaus und sehr übergriffig. Zumal die Tierärztin den Hund gar nicht hätte dabehalten dürfen. Würde ich mal der Tierärzt*innenkammer mitteilen. Und: Euch passiert gar nichts. Du musst mit dem Tierschutz nicht einmal reden, wenn Du das nicht willst. Die haben keinerlei Befugnisse. Im schlimmsten fall kommt jemand vom Veterinäramt/Ordnungsamt. Und dann sagst Du, was Phase ist, zeigst die Unterlagen und dann ist gut.
Das war auch schon ein Gedanke von mir, sie der Tierärztekammer zu melden ![]()
Da passiert nix, bleib ganz locker. Mach dir einen Ordner fertig mit allen Unterlagen und halt ihn den Vets gleich unter die Nase. Die gehen dann direkt wieder…. Die müssen so viel Mist kontrollieren, da halten sie sich mit nachweisbar tierärztlich begleiteten Tieren nicht auf.
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