Elternforum Rund ums Baby

Teetrinken lernen

Teetrinken lernen

Clua

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Hallo zusammen, wie habt ihr euer Stillbaby dazu bekommen, Tee oder Wasser zu trinken? Mit welchem Becher hattet ihr Erfolg? Wir sind jetzt in der dritten Woche der Beikosteinführung und die Kleine soll laut KiA viel zum Brei trinken, da sie sonst prädestiniert ist für eine Verstopfung. Wir haben schon ein bisschen was probiert, aber bisher trinkt sie nur wenig. Am besten geht bisher der Trinklernbecher, aus dem es von allein rauströpfelt. Sonstige Becher/ Flaschen mit Sauger lehnt sie ab (selbst den Saugertyp, aus dem sie ab und an Pre bekommt..?). Habt ihr Tipps oder hilft nur Geduld?


Gustavina

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Wir haben am Anfang Vitamin D als Tabletten bekommen, die man auflösen musste - die haben wir relativ bald aus einem (sehr dickwandigen) Schnapsglas gegeben. Dadurch kannte Kind das Prozedere schon etwas früher und es klappte ganz gut. Der Einfachheit halber sind wir dann später (als es auch sonst mal trinken wollte) erst auf Schnabeltassen umgestiegen und dann auf die verschiedenen Nukbecher, erst weiche Tülle, dann harte, jetzt Silikonsportverschluss. Am Tisch (und sowas wie mal ein Glas Milch oder Saft) wird noch immer gut aus dem Glas getrunken. :) Also mein Tipp: Probiert zunächst mal ganz kleine Becher/Gläser.


Clua

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Antwort auf Beitrag von Gustavina

Danke für den Tipp. Werden wir probieren!


Mitglied inaktiv

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Wir haben den Doidy cup. Der ist so schräg geschnitten und die kleinen sehen leichter die Flüssigkeit als im normalen Becher. Viel trinkt unserer (7 M.) aber trotzdem nicht.


Clua

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Danke!


sJohanna

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Wir nutzen einfach ein dickes Glas


Mamivonzwei

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Ich bin zwar keine stillmama aber die Stillmamas die ich kenne haben fast alle den magic Cup. Sonst mein Tipp immer selber vor ihr aus dem Glas trinken und ihr einen eigenen Becher geben am besten einer der nicht kaputt gehen kann und wenig Wasser bzw. Tee. Viel trinken tun die kleine sowieso am Anfang nicht das ist normal,solange sie immer mal wieder ein paar Schlucke trinkt ist das in Ordnung.


Clua

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Antwort auf Beitrag von Mamivonzwei

Weißt Du, ob man am Magic Cup saugen muss oder es da von alleine rauströpfelt? Ersteres scheint ihr schwerer zu fallen. Aber so oder so werden wir es probieren! Dankeschön.


Fantasielos

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Den Magic Cup legt man an die Lippen an wie ein Glas und saugt dann. Wir haben auch ein kleines Glas benutzt und am Anfang das Wasser halb ins Gesicht geschüttet, also an die Lippen gesetzt und das Glas gekippt. Die Kinder müssen sich erst dran gewöhnen, dass ihnen das Wasser entgegenkommt. Unser Sohn war am Anfang immer sehr "überrascht". Den Magic Cup haben wir unterwegs genutzt. Ganz zu Beginn der Beikost habe ich im Anschluss immer noch direkt gestillt. Das unterstützt die Verdauung auch noch einmal zusätzlich und das ganze wird mehr als Mahlzeit wahrgenommen.


misssilence

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Unser Stillbaby hat von Beginn an aus einem normalen Becher bzw Glas getrunken. Die Trinklernbecher wie Magic Cup funktionieren alle über Saugen. Und dieses ist grundlegend verschiedenen zu dem Saugen beim Stillen. Ich habe es daher für kontraproduktiv gehalten, mein Kind zunächst ein anderes Saugen als an der Brust trainieren zu lassen. Googel sind Mal Cup Feeding / Becherfütterung. Trinklernbecher haben für später den entscheidenden Vorteil, dass sie auslaufsicher sind. Wir haben dennoch nie einen gehabt (mit 10 Monaten dann den Mepal Mio, da der wie ein Glas funktioniert. Ist nicht ganz auslaufsicher, aber mehr als ein offenes Glas). Am Rande: unsere Tochter hat seit Beikost Verstopfung. Aber sowohl Kinderarzt als auch Kindergastroenterologe waren sich darin einig, dass diese kaum von der Ernährung oder mehr Flüssigkeit beseitigt werden kann. Entweder das Kind neigt dazu oder eben nicht. Daher erscheint mir der Rat deiner Kinderärztin suspekt. Selbst wenn deine Tochter Verstopfung bekommt, ist das halb so wild. Das ließe sich dann problemlos und nebenwirkungsfrei mit Macrogol behandeln. Irgendwann ist der Darm so reif, dass sich das von selbst regelt. Im übrigen wäre das das Sinnvollste, um eine Verstopfung vorzubeugen: möglichst spät Beikost geben, damit der Darm ausreichend reifen kann. Muttermilch ist das beste für den Darm, was es gibt. Genug trinken ist natürlich dennoch wichtig.


auf der Reise

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Ich bin auch etwas überrascht - normalerweise sollen Kinder doch erst mit dem dritten Brei (= idR frühestens zwei Monate nach Beikosteinführung) größere Mengen trinken? Denn ansonsten "ersetzen" sie ja Milch durch Wasser/Tee, was ja dem Milchtrinken "ad libidum" [so viel sie wollen] widerspricht? Außerdem kannst Du natürlich durch die Gemüse-/Obstauswahl etwas steuern - Möhren und gedünsteter Apfel stopfen; Pastinake, Zucchini [Achtung, Nitrat-reicher...], ich glaube auch Birne usw. gelten als stuhlregulierend. [Wobei ich die Haltung, Verstopfung "lieber" mit Medikamenten zu beseitigen, noch eigenartiger finde...]


Sandra88

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Antwort auf Beitrag von Clua

Hallo, mein kleiner neigte vollgestillt ohne beikost zu Verstopfung. Wir bekamen den vom Kinderarzt den Tipp möglichst frühzeitig mit der Beikost zu starten. Das hat trotz kleiner Mengen, meist nur ein paar Löffelchen Gemüse, gut geklappt. Ansonsten wurde er normal weiter gestillt. Allerdings fordert er sich beim essen auch seit dem ersten Brei sein Wasser dazu ein. Trinkt allerdings auch nur wenige Millimeter aus einem Becher. Ansonsten würde ich auch versuchen über die Art der Nahrung den Stuhl zu regulieren. Machen wir Erwachsenen ja auch. Birne hilft super. Ansonsten kannst du natürlich auch dem Brei etwas mehr Wasser beim kochen zufügen oder vor dem Essen unterrühren. 100g Möhre, Pastinake oder Kartoffeln haben ja von Natur aus einen geringeren Wasseranteil als 100g Zucchini oder Fenchel. Wie sind denn eure bisherigen Erfahrungen. Konntet ihr feststellen, dass eure Tochter mit Einführung der beikost eher in Richtung Verstopfung neigt? Meist merkt man das tatsächlich schon auch wenn die kleinen nur wenige Löffel essen. Alles Gute für euch


Clua

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Antwort auf Beitrag von Sandra88

Hallo. Danke Dir für Deine Hinweise und auch die der anderen. Also... Unsere Kleine neigte auch vollgestillt ohne Beikost zu Verdauungsproblemen. Sie war ein Frühchen und die Darmreife deswegen auch eben nicht so optimal. Unser KiA hat uns deswegen diverse Tipps zur Beikosteinführung gegeben, die wir auch alle umsetzen. Das Thema Trinken war nur einer davon; die anderen betreffen die Gemüseauswahl, das Öl etc. Insofern muss ich hier mal eine Lanze für unsere Ärztin brechen. Sie ist sehr gut und weiß um die Komplexität. Wir verwenden aktuell nur Gemüsesorten, die nicht stopfen, sondern eher auflockern. Außerdem koche ich den Brei recht dünn durch Beigabe von etwas mehr Wasser. Sie wird auch noch sehr viel gestillt. Flüssigkeit bekommt sie also insgesamt wohl genug. Bisher war der Stuhl auch gut bzw. nicht auffälliger als sonst. Also (noch) keine Probleme. Ich möchte aber losgelöst davon, dass sie gut trinkt um etwaige Probleme zu vermeiden. Ab dem 2. Brei wäre es wünschenswert, wenn sie täglich so ca. 150- 200ml Tee/ Wasser täglich dazu trinkt. Jetzt braucht sie diese Mengen natürlich noch nicht. Und vielleicht fordert sie es sich von alleine ein, wenn der 2. Brei dann dazu kommt. Aber mich selbst würde es beruhigen zu wissen, dass sie die Technik des Trinkens grundsätzlich beherrscht und dann soviel Tee zu sich nehmen kann, wie sie selbst es möchte. Daher meine Frage, wie man den Zwergen das Trinkenlernen erleichtern kann.