jenna996
Hallo, unsere Tochter soll getauft werden. Mein Mann ist noch in der Kirche, ich bin vor Jahren ausgetreten, weil mir die Kirchensteuer zu hoch war. Kann unser Pfarrer das irgendwo nachprüfen, ob ich noch in der Kirche bin? Habe nämlich ehrlich gesagt keine Lust auf irgendeine Diskussion wieso weshalb warum. Ging einfach ums Finanzielle. Danke und LG
Ist das nicht so das es reicht wenn nur einer kirchlich ist?
Kommt auf den Pfarrer an, allerdings könnte ich verstehen, wenn da jemand Erbe Diskussion zu beginnt...
Klar kann er das.
Ich finde es sehr heuchlerisch aus "finanziellen Gründen" aus dem Verein auszutreten, aber dann trotzdem Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen.
Aber das willst Du ja nicht diskutieren ![]()
Vermutlich wird er das, man muss das glaub ich sogar angeben, welche Konfession die Eltern haben....
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So wie ich das sehe, ist das erstens schon mal kein Verein und zweitens zählt der Vater des Täuflings nach wie vor. Folglich steht ihm das auch zu. Drittens wäre es ja unchristlich, jemanden vorzuverurteilen oder auszuschließen, der es sich eben nicht leisten kann. Fazit - erst denken, dann jemanden als Heuchler beschimpfen. Bist Du denn bei dem "Verein"? Wenn ja, solltest Du darüber nachdenken, ob du wirklich glaubst, was Du laut Lohnzettel bezahlst. Wenn nein, kannst Du vielleicht gar nicht beurteilen, ob das richtig oder falsch ist
Wenn es nur das finanzielle bei der TE gewesen wäre, wäre es sicher konsequenter gewesen wenn beide Partner austreten. Ich bin in der Kirche, mein Mann ebenfalls. Wir haben allerdings beide Kinder bewusst nicht taufen lassen. Sie sollen später selbst entscheiden wie sie ihren Glauben praktizieren. Mein Sohn ist knapp 14 und hat mit Religion gar nichts am Hut, meine 10jährige auch nicht. Und dass, obwohl beide am Religionsunterricht in der Schule teilgenommen haben. Und im christlichen Sinne Kinder zu erziehen hat in meinen Augen weniger mit einer Religionszugehörigkeit, als mit Vermittlung von Werten zu tun.
Du weißt doch gar nicht, ob sie bei Austritt schon ein Paar waren. Abgesehen davon steht es den beiden frei einzeln zu entscheiden. Deine persönliche Erläuterung hat gar nichts mit dem Thema zu tun. Dein letzter Satz spiegelt fast das, was ich unten schon schrieb. Von daher verstehe ich Deinen Vorwurf noch weniger. Doch das musst du mit Dir ausmachen.
Er kann es nachprüfen und wird es mit Sicherheit auch tun! Und um eine Erklärung deinerseits wirst du nicht rumkommen.
Er wird beim Erstgespräch mit Sicherheit nachfragen.
Es kann und wird ganz klar nachgeprüft werden. Dafür gibt es ein eigenes kirchliches Meldewesen. Ob er großartig darüber diskutiert, hängt wahrscheinlich vom Pfarrer ab. Ich gehe aber mal davon aus, dass er schon fragt, warum du ausgetreten bist.
Darüber solltest Du Dir keine Sorgen machen. Ein Elternteil reicht. Stellt der Pfarrer sich quer, reicht ein Telefonat mit der Diözese. Aber ich denke nicht, dass das ein Problem ist. Christ sein ist etwas mehr als Kirchensteuer zu bezahlen.
Dere Vater, der Freundin meiner Kleinen, ist auch nicht in der Kirche. das Kind wurde ev. getauft, der Vater durfte aber nicht mit ans Taufbecken
Danke littlecreek ;-) Finde es auch nicht nett als Heuchler beschimpft zu werden. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Nur weil ich auf jeden Cent achten muss, kann ich doch dennoch Gläubig sein.
Eben. Meine Schwägerin ist komplett ohne Bekenntnis. Seit Geburt. Dennoch war es kein Problem, die beiden Kinder Taufen zu lassen.
Ich bin vom Fach. Kenn mich aber nur auf der evangelischen Seite aus. Ich würde nicht großartig nachhaken, warum du ausgetreten bist, weil ich froh bin um jeden, der sein Kind taufen lässt. Nicht mal der Vater müsste noch die Konfession haben, was aber auf keinen Fall jetzt dazu führen sollte, dass er auch noch fix austritt ;)
Entscheidend ist, dass die Patin/der Pate in der Kirche ist. Bei uns reicht es auch, dass der Pate katholisch ist, so viel Ökumene muss sein :) So etwas unterscheidet sich aber tatsächlich nach Landeskirche, Pfarrer etc.
Auf evangelischer Seite wird eine Anmeldung zur Taufe ausgefüllt, die die Konfession beider Elternteile erfragt, und rauskriegen, ob du in der Kirche bist, würde ich sowieso. Aber wie gesagt, ist wuppe, schön, dass du dein Kind taufen lässt!
Obwohl das doch ein wunderbarer Anlass wäre, wieder einzutreten........
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Ich bin nicht getauft und mein Ex-Mann ist vor Jahren ausgetreten, trotzdem konnte unsere Tochter letztes Jahr getauft werden. Sie ist 7 und wollte es.
Er kann es bestimmt rausbekommen, wenn es ihn interessiert. Nichts desto trotz, er wird froh sein, dass du dein Kind taufen lässt.
Er kann nachprüfen ob du in der Kirche bist.. Taufpatin könntest du allerdings nicht werden, da dafür wichtig ist das du noch in der Kirche bist. So hieß es damals bei uns im Taufgespräch.
klar hat er das in seinen akten drinstehen. man muß das ja auch angeben beim taufgespräch.
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