Mitglied inaktiv
Angeregt durch die unten beschriebene Situation habe ich neu nachgedacht. Im Studium habe ich als TMutter gearbeitet. Irgendwann wurde es mehr, mit der Qualifikation hatte ich dann auch 5 Kinder zu meinen zusätzlich und betreute ca 12 Stunden am Tag (ein Baby), die restlichen wurden natürlich früher abgeholt (und das Studium war vorbei). Das war nicht immer einfach, aber nein, ich habe mir vor Dienstantritt die Haare gewaschen und war nie im Bademantel erschienen. Sogar das Frühstück war schon bereit, als die Kinder kamen. Ich hatte ein gutes Konzept, alle fühlten sich wohl, ich konnte auswählen, welche Kinder ich annahm. Nur ich selbst hätte nie eins meiner Kinder U3 betreuen lassen. Das Vertrauen hätte ich nie, bestimmt nicht in eine TM und wahrscheinlich nicht in eine Krippe. Daher habe ich mir immer wieder mal überlegt ein Kindernest zu eröffnen. Da arbeitet man mit einer Kollegin zusammen und kann mehr Kinder betreuen, ist nicht allein. Dennoch hardere ich mit dieser Entscheidung. Ich arbeite gern mit Kindern, aber kann ich das wirklich, wenn ich nicht selbst so was in Anspruch nehmen würde? Weil ich es einfach falsch finde Babys fremdbetreuen zu lassen, außer in gewissen Ausnahmefällen. Bin gespannt was ihr so sagt. M
Was genau ist daran so schrecklich Kinder u 3 fremdzubetreuen? Es gibt tatsächlich Mütter die keinen Mann haben, der so viel verdient, dass sie nach 1 Jahr arbeiten müssen. Oder die, die mehr wollen als Vollzeitmama zu sein. Wie denkst du über die Mütter? Ich gebe zu ich wäre angefressen, wenn mich die TaMu anschaut als wäre ich eine Rabenmutter, die ihr Kind abschiebt.
Ich habe geschrieben, dass ich gerne Kinder betreue und dass sich alle wohl gefühlt haben. Eltern wie Kinder, sonst hätte ich keine lange Warteliste gehabt. Was ist daran so schlimm 3 Jahre lang Vollzeitmama zu sein? M. Es geht eher um die moralische Seite.
Moralische Seite? Versteh ich nicht. Ich versteh auch nicht, wie man gegen U3 sein kann aber dann U3- Kinder betreut.
kann man sich von der moralischen Seite kein Butterbrot kaufen, niemand...von daher ist Dein "was ist gegen drei Jahre Muttersein einzuwenden" eine absolut bescheuerte Aussage....meine Meinung
Moralisch? Es ist also unmoralisch, sein Kind u3 betreuen lassen zu wollen/müssen? aus meiner Sicht 24 h 365 Tage im Jahr empfand ich sehr anstrengend, immer der gleiche Trott. Eigene Dinge nur für mich hätte ich bestenfalls abends machen können, wenn Papa zu Hause war (da war ich allerdings k.o) Vom finanziellen muss ich gar nicht erst reden... mein Partner konnte mit 1 Einkommen keine ganze Familie ernähren. Ich war und bin wirklich gern Mama aber ich gebe zu Kinder + Job habe ich immer als erfüllender empfunden als nur Mutter zu sein. Auch nett, mal mit Erwachsenen zu kommunizieren (ich stehe nicht so auf Muttigespräche, sowas gibt mir nichts). Ich finde auch die EMütter sollten zufrieden leben und wenn sie mehr wollen als 24h lang jede Sekunde mit dem Kind zu verbringen dann sollte man es ihnen lassen. Wer darin aufgeht nur für seine Kinder da zu sein der darf das auch gern tun.
Schlimm ist es mit Sicherheit nicht drei Jahre Vollzeitmutter zu sein.Für mich kommt es allerdings nicht in Frage
Hier gibt es 2 private Kindergärten und soweit ich weiß sind die Auflagen und Vorschriften dafür sehr streng. bis zur Eröffnung des 2. hat es fast 5 Jahre gedauert.
Die Farbe kannst du dir doch nur selber beantworten? Wie sollen wir wissen ob es für dich ok sein wird auch in Zukunft, auch wenn z.b. Eine Mutter zu dir bringt, einfach weil sie nicht mehr zu Hause sein will... Aber wie sieht das denn rechtlich aus? Geht das denn so einfach? Gibt es da nicht zahlreiche Auflagen? Ich würde sowas nur machen wenn ich etwas anbieten kann was andere nicht bieten können, z.b. Betreuung nachts oder am Wochenende.....
Gibt einiges zu beachten...
Eben... Selbst als TM hat man hier sehr viele Auflagen, die manchmal schwer zu erfüllen sind
Es kommt darauf an, was man will. Für eine Grosstagespflegestelle z.B.braucht man auch eine Erzieherin. Gehen tut das, wenn man will, nur ich würde meine Kinder nicht zu jemanden geben wollen, die mich als moralisch verwerflich hält.
Es hat sich für mich in der Zwischenzeit ein Job in meinem Beruf, den ich gelernt hatte, ergeben. Diesen nahm ich an. Ich selber hatte aber dann mein Kind während der ersten Zeit bei der Tagesmutter. Mein Sohn war 18 Monate und blieb bis er 2,5 Jahre alt war, dann kam er in den Kindergarten in die Minigruppe. Die Tagesmutter war mir persönlich allemal lieber als eine Krippe. Die Tagesmutter hat wesentlich weniger Kinder zu betreuen und kann besser auf jedes einzeln eingehen. Unsere TaMu war ein Goldschatz, so eine findet man wohl kaum noch.... Bauernhof, Tiere, riesiges Gelände, Garten, Obstbäume, Sträucher mit leckeren Beeren. Ein riesiges Haus, mit Kinderschlafzimmer für die Tageskinder usw. Einfach ein Traum. Ich finde es nicht verwerflich ein Kind "abzugeben" in dem Alter. Ich hätte diesen tollen Job nie annehmen können, hätte ich die Tagesmutter nicht gehabt. Manchmal ergibt es sich so. Und ehrlich gesagt, 18 Monate war für mich bei beiden Kindern Zeit genug daheim... ich wollte einfach wieder raus. In meinem Beruf arbeiten. Und sei es nur stundenweise. Dass es sich beim zweiten Kind allerdings gleich um 25 Stunden handelte war so nicht geplant, aber diesen Job krieg ich nie wieder in der Form. Ich musste also annehmen.... Fremdbetreuen ist kein Schaden für das Kind, solange es alles passt. Die Erzieherinnen genug sind, die Gruppe klein, das Konzept passt oder eben eine super Tagesmutter die Betreuung übernimmt. Wie gesagt, Krippe wäre nie eine Option gewesen, aber Tagesmutter würde ich jederzeit wieder nehmen. melli
Hier so ähnlich wie bei dir. Ich persönlich würde nie eines meiner Kinder U3 fremdbetreuen lassen, habe aber schon viiieele U3 Kinder mit gutem Gefühl und auch viele viele Stunden betreut. Die Antwort ist ganz einfach, ich sehe Mütter die ihre Kinder früh abgeben nicht als Rabenmütter oder schlechtere Mütter als mich, sondern einfach als ANDERE Mütter-Typen. Ich persönlich würde auch niemals einen Wunschkaiserschnitt wählen, mich bewusst für Flaschennahrung entscheiden, oder um mal von den Kinderthemen wegzukommen: ich würde nie BWL studieren, nie einen fahrbaren Rasenmäher kaufen, mir keine Papageien anschaffen. Und das alles auch noch mit guter Begründung ;-) Trotzdem verurteile ich Menschen nicht, die ebendies tun. Und habe keine moralischen Bedenken mit ihnen zu arbeiten oder mich zu befreunden. Mütter die ihre Kinder früh fremdbetreuen lassen (müssen oder wollen), haben ihren Weg gewählt und sicher gute Gründe dafür. Und wenn ich Spaß an der Arbeit mit kleinen Kindern habe und das Gefühl habe, dass diese sich bei mir wohlfühlen, ist es doch wunderbar, wenn ich mich als Betreuung anbiete und ich zumindest ein paar Kinder vor überbelegten Krippen und unseriösen Tagesmüttern (wie unten) "retten" kann ;-) Das kommt meiner "Moral" wie du es nennst, nach der ich selbst meine Kinder nicht abgeben möchte nicht in die Quere. Liebe Grüße Nadine
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füe ein Kindernest zu eröffen braucht es noch so einge Papiere
die Räumlichkeiten müssen vom TÜV abesegnet sein. Fluchtwege
und die Santiär Einrichtung muss oprimal sein. Unfallversicherung
etc. erkundige dich beim JA was du so alles brauchst.
wegen der Moralischen Sicht. Ich habe keine Oma Tante Patentante hier in Deutschland, und es gibt viele Mütter und Papas die Alleinerziehend sind
und das Kind U 3 Fremsbetreuen müssen. kannst dir nicht vorstellen wo die Gedanken der ganze Tag ist?
weil sonst zuwenig Geld in die
Haushaltskasse kommt. Nebenkosten wie Wasser und Heizung Krankenkasse etc kotet Geld.
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I like... Wenn ich WÜSSTE, ich würde fürs fremdbetreuen verurteilt werden, würde ich mein Kind nicht ruhigen Herzens bei diesen Menschen lassen. Fällt ohne den moralischen Schmonsens eh schon schwer genug. ![]()
Ich hätte mein Kind ja viel lieber in einer Krippe gesehen. Sich als Retter der Nation aufzuspielen,dass du die Heldin bist weil du arme Kinder davor bewahrst in die Krippe zu gehen ist ein Witz. Es gibt immer wie Seiten. Ich werde zwangsläufig leider auf eine Tagesmutter zurückgreifen müssen weil die Krippe leider keinen Platz mehr für uns hat. Also,es gibt ier zwei Seiten. Man könnte ja den Spieß auch umdrehen. Ich gebe mein Kind in die Krippe damit es nicht zu einer Tagesmutter muss. Finde ich doof solche Äußerungen. Letztendlich muss jeder selber wissen was mehr zusagt oder obFremdbetreuung ab 1 Jahr überhaupt in Frage kommt.
Ich war immer gegen frühe Fremdbetreung. Bin es eigentlich noch immer. Für meine Kinder. Trotzdem habe ich meinen Jüngsten mit 18 Monaten in die Krippe gebracht und bin überzeugt davon, dass es richtig war. Ich habe sehr lange als Tagesmutter gearbeitet. Ich hab auch mit zwei Freundinnen in den Räumen unserer Kirche ein solches Kindernest gegründet. Meine Einstellung zur frühen Fremdbetreuung hat in keinster Weise meine Arbeit mit den Kindern beeinflusst.
Dann solltest du besser was anderes arbeiten, da deine Einstellung irgendwann durchscheinen wird. Passt nicht.
Ich finde es ja auch toll, wenn eine Mutter 3 Jahre oder länger bei den Kinder zu Hause bleiben kann. Aber wer das nicht kann weil er bzw. sie Geld verdienen muss. Betreuungsgeld wurde ja auch gestrichen. Wobei ich für 150 € auch nicht zu Hause bleiben könnte. Ich beneide viele, die gut verdienende Partner haben, mein Freund verdient nicht so viel. Und nein, es geht nicht immer nur um Karriere. LG
Oh Mensch, ich wollte es so ausdrücken, dass ich Skrupel habe als TM zu arbeiten, weil ich selbst meine Kinder nicht abgeben würde. Die Gründe sind vielfältig. Hauptsächlich darum, weil ich weiß, wie es läuft. Dennoch arbeite ich sehr gern mit Kindern zusammen. Die Erzieherprüfung müsste ich nur noch ablegen. Da ich aus einem ganz anderen Berufsfeld komme, in dem ich nicht gern arbeiten würde, weil ich zu wenig Zeit für meine Kinder hätte, würde ich eine Großtagespflege aufmachen. Ich weiß um diese ganzen Bestimmungen, Feuerschutz, etc. Ziemlich viel Auffwand. Und dann. Ist es verwerflich einen Job zu machen, den man selbst nie in Anspruch nehmen würde... Klar, so privat konnte ich alle Kinder und Mütter aussortieren, die deshalbt ihr Kind abgeben wollen, weil es ihnen zu "viel", zu anstrengend, zu langweilig (!!) wurde, und keine Not bestand. Natürlich habe ich auch ein 6 Wochen altes Baby genommen, weil die Teenagermutter eine Ausbildung machen wollte- aber als es Mama zu mir sagte, wurde ich ganz traurig. Danach habe ich fast nur "Sorgenkinder" genommen. Es lief gut. Ich habe ein wenig heile Welt mitgeben können, das hat mich glücklich gemacht. Aber bei einer Tagespflege würde mir das Amt womöglich die Mütter schicken, die ich nicht verstehen will, kann. Zack, mein Dilemma. LG Marilla
Hauptsächlich darum, weil ich weiß, wie es läuft. WOHER weißt du die - offenbar schrecklichen - Dinge, die dich veranlassen, es ganz schlimm zu finden? Warum wirst du traurig, wenn die Teeniemutter etwas tut um ihrem Kind später etwas bieten zu können? Ich denke wirklich es ist die falsche Intension, wenn du TaMu werden willst um den armen Kindern der "Rabeneltern" eine heile Welt zu geben.
du musst ja nicht die kinder von müttern betreuen die ihre kinder..." aus spass an der freude " abgeben...ich war 12 jahre tagesmutti...und hab kinder betreut deren mütter alleinerziehend waren oder wo es ein echter notfall war das die mutter arbeiten gehen musste...ich hab es damals so lange gemacht bis meine eigenen kinder soweit waren auch mal stundenweise alleinbleiben zu können...dann hab ich das ganze zwar weitergemacht aber umgekehrt...ich bin in den entsprechenden haushalt gegangen und hab dort kind oder kinder plus haushalt gemacht....auch das in haushalten wo es nötig war...bzw der beruf der mama es mit sich brachte recht früh wieder einzusteigen...glg regina
Je mehr du begründest, umso unangenehmer fühlt es sich an. Arbeite doch was, wo du dahinter stehen kannst. Ich finde übrigens, dass das Betreuen vieler Fremdkinder die Qualitätszeit mit den eigenen mehr einschränken könnte als ein anderer Job...
Zitat: "Warum wirst du traurig, wenn die Teeniemutter etwas tut um ihrem Kind später etwas bieten zu können?" Ich wurde traurig, weil das baby Mama zu mir gesagt hat und nicht zur Mama. Zitat: "WOHER weißt du die - offenbar schrecklichen - Dinge, die dich veranlassen, es ganz schlimm zu finden?" Ich weiß wie Kolleginen betreuen. Das sind keine schrecklichen Dinge, aber es sind Dinge, die ich niemals für meine Kinder will. Ich sehe Kinder als Individuen an. Ich möchte, dass sie gerade in dem Alter in einer gesunden, heilen, glücklichen Umgebung aufwachsen. Mit Liebe und festen Bezugspersonen. Liebe ganz besonders. Fremde können das nicht, wenn dieses Aufgehoben und geliebtsein dann 10 Stunden am Tag fehlt, dann ist ein Defizit, der sich gesellschaftlich in einigen Jahren bemerkbar macht. Genauso wie Ganztagsschulen. Daran will ich auch nicht schuld sein. M.
Kann ich mir gut vorstellen... ich hab mal gehört, dass es bei Putzfrauen zu Hause auch nicht am saubersten ist. ![]()
Fremde können das nicht??? Ganz ehrlich? Du hast den falschen Job im Auge, wenn du SO denkst. Mein Kind wurde und wird auch von Fremdbetreuern geliebt! Liebe ist doch nichts exklusiv auf Mütter beschränktes! Ganz im Gegenteil, oft erfahren Kinder erst bei Dritten, was es bedeutet, geliebt zu werden! Ich glaube an den Grundsatz, dass es en ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen! Deine Einstellung halte ich für den Job als absolut tödlich. Stünde ich vor der Entscheidung dich einzustellen, um dir meinen größten Schatz anzuvertrauen, hättest du dich spätestens JETZT bei mir ins Aus geschossen!
ach... Ganztagsschulen auch Hui... da müssten Generationen verstört und defizitär sein... da wo ich lebe, wo Generationen von Frauen, ab spätestens 1 Jahr die Kinder in die Krippe gaben, wieder voll in den Job gingen (es gab nur 1 Mütterjahr und danach null Mark) und nahezu jedes Kind in einer Ganztagsschule war. Ich merk schon... ich raffs nicht, komme ja von hier, bin so eine defizitäres Kind und meine auch hilfe, meine Enkelmaus wird auch gerade eines, weil Mama mit 1 wieder Geld verdienen wollte/musste.
Tja mf4, sieh der nackten Wahrheit ins Auge: komplette Länder losen ab, weil dort die Mütter sogar zwischen 45 und 90 Tagen nach der Geburt ihre Kinder in Fremdbetreuung geben, weil sie sonst ihren Job verlieren...
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Lieb haben und Lieben ist ein großer Unterschied. Ich hatte meine Tageskinder lieb, manche mochte ich, andere mehr. Es gab keinen, den ich nicht mochte. Es gibt durchaus Kinder, die ich nicht mag. Natürlich kann niemand so lieben wie eine Mutter oder ein Vater! Allein die Vorstellung....dass eine fremde Frau, (oder sogar Erzieherin im Kiga) die für Geld Kinder hütet, ein Kind so lieben, kennen, wertschätzen, 1000 andere Dinge, wie ein (normaler, gesunder) Elternteil, unmöglich für mich Ich spreche von emotional gesunden Elternhäusern!!!!! M.
omg... die armen ungeliebten Wesen ![]()
Das kann ich bestätigen, bei meiner Tante hätte man nach einer Stunde statt weiße schwarze Socken und sie war putzfrau
P.s.....natürlich ist das nicht bei jeder Frau so, nicht dass ich jetzt wen beleidige
Du denkst mir zu einseitig, bzw. zu schwarz/weiß... Liebe ist nicht gleich Liebe - nachzulesen unter anderem bei Erich Fromm. ![]()
:) Wollte ich mal wieder lesen.
Da unterschreibe ich voll. Ich kenne Köche die verstanden unter kochen das Aufreißen irgendwelche Packungen. einen Pudding kochen ohne Blick auf die Zubereitung, unmöglich, die simpelsten Grundlagen sassen nicht. Kartoffelpürree aus Kartoffeln, wie macht man das? Eigentlich sollte Beruf von Berufung kommen, trifft aber eben auf viele nicht zu. Und hier bei der TE würde ich auch sagen, da geht es nur um den finanziellen Aspekt. Wirklich aus Liebe, als eine Art Berufung, sicherlich nicht. Für mich gehört nämlich zu einer guten Tagesmutter auch Akzeptanz dazu, und Verständnis. Eben auch für die Lage der Eltern. Hätte ich als Elternteil das Gefühl, die Frau macht das nur so, und weil ich mein Kind "abschiebe", ich würde sicherlich eine andere Lösung finden. den irgendwo wird diese Art der Einstellung immer durchkommen. Bin heilfroh das es Tagesmütter gibt welche anders denken. Und genau so eine hatten wir auch. Diese hat damals erst Erzieherin gelernt, dann musste sie aber früh arbeiten und ihren ohne dann in die Betreuung geben und war dort selbst unzufrieden. Ergebnis, sie hat der damaligen Tagesmutter gekündigt, sich die Pflegeerlaubnis geholt und ihr Kind selbst betreut, samt anderen Pflegekindern. Und ist dabei geblieben - zu unserm Glück. Sie wusste selbst ganz genau was es bedeutet, wenn man gezwungen ist das Kind fremdbetreuen zu lassen und wollte es besser machen wie bei ihren Erfahrungen.
Ich denke,egal in welchem Job,man merkt es wenn nickt dahinter gestanden wird. Und nein,ich würde meine Kinder nicht von einer Tagesmutter betreuen lassen,die da selber nichts von hält. Das wiederspricht sich für mich völlig
Nun ja, Wenn ich mit dem Amt zusammenarbeite, kann ich nicht einfach Leuten absagen, weil ich es nicht gut finde, dass sie lieber ihre Nägel feilen gehen, als mit den Kindern zu spielen, die sie sich gewünscht haben. Und wir leben in einem der reichsten Ländern der Welt. Keiner verhungert, wenn man nicht nach 6 Wochen wieder auf Schicht geht. Ich selbst fand es gar nicht verwerflich, dass ich lieber Bafög bezogen habe, und mit den Kindern gespielt habe, anstatt zur Vorlesung zu gehen. Aber gut, dass ich eure Meinungen gelesen habe. Tatsächlich, ich denke, dass ich U3 Betreuung einfach nicht gut finde und daher nicht wieder da arbeiten werde. Vielleicht Ü3: das finde ich sinnvoll. M
Bist Du angestellte Tagesmutter und daher weisungsgebunden? Ü3-Tagesmütter haben es nicht leicht, weil nämlich fast alle Kinder in dem Alter im Kiga sind. Da bleiben dann die Randzeiten und davon kann man nicht selbstständig leben. Und Randzeiten bedeutet dann, das man sich auf Kinder spezialisiert, deren Eltern Schicht arbeiten
Ist das heute so? Ich bekam "meine" Kinder übers Jugendamt - selten privat. Abgelehnt habe ich dennoch Kinder, wenn ich der Meinung war, sie passen nicht zu den bereits betreuten Kindern einschließlich meiner eigenen.
Doch, ich habe selbständig gearbeitet. Aber ich dachte an ein Nest mit vllt jmd. zusammen. Da ich zum Erzieher nur noch die Prüfung ablegen müsste, könnte ich im Kiga arbeiten, aber das ist noch Zukunftsmusik. Jedenfalls sehe ich mich da deutlich eher, vor allem, weil man aus Kollegen hat :) LG M
Wenn Du selbstständig arbeiten willst, kann Dir niemand vorschreiben, welche Kinder Du nimmst. Trotzdem wird für die Großtagespflege eine Erzieherin oder Erzieher benötigt, das geht nicht, wenn da nur zwei Tagesmütter das machen.
Ich arbeite selbst in einer Krippe. Und glaube auch dass ich meinen Beruf gut mache, der größte Teil der Kinder fühlt sich wohl bei uns. Trotzdem würde ich mein Kind niemals mit einem jahr in die Krippe geben und nicht vor zwei in einen Kindergarten. Einfach weil ich Angst hätte mein Kind gehört zu der Minderheit der Kleinkinder die sich in einer Krippe unwohl fühlen und überfordert sind. Und auch weil ich weiß welch schlimme Kollegen es gibt, die unterirdisch mit den Kindern umgehen (auch die sind natürlich in der absoluten Minderheit). Jack PS ich habe kein Mitleid mit den Kindern bei uns in der Krippe, nur mit den Kindern denen es bei uns wirklich nicht gut geht (nicht jedes Kind ist für den troubel einer Krippe gemacht) und trotzdem acht Stunden und länger bleiben müssen.
DAS kann ich wiederum nachvollziehen, dass man Mitleid mit den Kindern hat, die sich unwohl fühlen oder sogar leiden.
Dann sollte man aber auch professionell genug sein, und den Eltern solcher Kinder überzeugend zu vermitteln, dass es bei euch vor die Hunde geht, und bei einer TaMu, die ihren Job und ihre Schützlinge von Herzen liebt, besser aufgehoben wäre... Ich glaube, nur wirklich wenige Mütter würden zulassen, dass es ihren Kindern permanent schlecht geht. Ich kenne übrigens Einrichtungen (natürlich nicht in D) wo sämtliche Räume per Video-Livestream im Internet von den Eltern beobachtet werden können... Eventuell wäre damit vielen Missständen vorgebeugt...
HaB jetzt mal den Strang durchgelesen. Ich ticke doch nicht ganz so wie du. Im Gegensatz zu dir denke ich nicht schlecht über die Eltern, die ihr Kind in die Krippe geben. Daran ist erst mal nichts verwerfliches. Ich bekomme erst Probleme, wo Eltern ihr eigenes Glück völlig über die Gefühle des Kindes stellen. Also auch nicht bereit für Kompromisse sind wenn sie merken dem Kind geht es einfach schlecht in der Krippe. Aber das habe ich in den letzten sieben Jahren nur sehr selten erlebt. Sonst waren alle Eltern darum bemüht das richtige für ihr Kind zu tun. Egal ob alleinerziehende teeniemama oder Anwalt/Arztpaar Jeckyll
Ja. Im Grunde ist es schon so, dass die Kinder gut zurecht kamen. Die Gruppe war auch nicht sehr groß mit 5 Kindern. Ich habe so oft Anfragen von Eltern gehabt, die ehrlich waren und einfach nur Freizeit wollten. Wie oft waren sie mit meiner Idee der Eingewöhnung nicht einverstanden!!! Wie oft hat man kranke Kinder nicht abgeholt!! Wie oft habe ich traurige Kinder erlebt, nicht die, die wenn die Tür zu ging aufhörten zu weinen, sondern die, die lustlos und überfordert waren. Keine Elterngespräche noch so diplomatisch und sensibel führten zu Verbesserungen. Vielleicht wäre es anders, wenn es ein Laden wäre. Aber ich glaube, ich kann das nicht. M Videoüberwachung...tststst.
Das ist aber doch was ganz anderes. Mir tun auch die Kinder leid,die sich nicht wohlfühlen und hinmüssen. Mir tun aber auch die Kinder leid die jeden Tag 1-2 "Hobbys" nachgehen MÜSSEN weil Mama es möchte oder die Leistungssport ausüben müssen weil Mama gerne den Erfolg sehen möchte. Mir persönlich würde es nicht wollen,dass mein Kind von Erziehern betreut werden,die die Krippe grundsätzlich ablehnen.
Ich denke auch,lass es lieber. Deine Meinung zeigt sich hier schon deutlich. Ich finde,da sollte man wirklich hinterstehen. Ist ja auch ok wenn man die Krippe an sich ablehnt. Ich finde "unsere" Einrichtung toll. Meine Mutter ist übrigens auch Erzieherin. Hat lange mit beeinträchtigen KigaKindern gearbeitet. Im Kiga und Internat. Sie selber hält nichts von der Krippe und sagt selber auch,da würde Sie nicht arbeiten. Eben weil sie selber nicht dahinter steht. Das finde ich wesentlich logischer als deine Aussagen.
naja, da ich mich noch in der Findungsphase befinde und eben alles gern abwägen würde, kann ich noch nicht genau sagen, wie es für mich ist. Bewusst habe ich hier kaum von den Problemen der Kinder geschrieben, die ich erlebt habe. Sondern von meiner Einstellung. Denn ich muss erstmal mit mir eins sein... M
Hallo! Ja, finde schon das du das machen kannst. Fremdbetreuut werden sie sowieso... Also besser von dir gut als von anderen eventuell nicht so gut... LG Aeonflux
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