Mitglied inaktiv
Alle tot
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen,
ich hab`s überfahren, es war ein Versehen,
ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh`.
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte grad seine Rentiere an,
ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta!
Am Ende sah ich auch Nikolaus,
er stürmte grad aus dem Freudenhaus,
er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollte am Automaten neue Präser sich kaufen,
mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.
So ist die Moral von dem Gedicht,
fahr zu schnell dein Auto nicht!
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen der hatte drei Beulen.
Vom Nikolaus, vom Christkind,und vom Santa Claus,
tja nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus!
*************************************************************
http://www.mototreff.ch/phpBB2/ftopic3580.html
VG Kartoffelmaus ![]()
BÖSE BÖSE ;-)
Geschmacklos und nicht nur weil Weihnachten ist...
http://www.wer-weiss-was.de/theme7/article2616547.html
oder hier noch etwas für Englischfans
Weihnachtstime
When the last Kalender-sheets
flattern through the Winter-stress
and Decemberwind is blowing,
then is everybody knowing
she does come, the Weihnachtszeit.
All the Menschen, Leute,people
flippen out of ihrem Stuebel
run to Kaufhof, Aldi, Mess
make Konsum and business.
Kaufen this and jenes Dings
and the churchturmglocke rings!
Manche holen sich a Taennchen.
When this brennt, they cry: 'Attention'
Rufen for the Feuerwehr:
'Please come quick and rescue her!'
Goes the Taennchen up in Rauch
they are standing on the Schlauch.
In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes,
hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says as tester:
'We are killed bis zu Sylvester.'
Then he filles the last Glas Wein,
yes, this is the Christmastime.
********************************
http://www.mototreff.ch
Vg Kartoffelmaus ![]()
*hihihihihi*
das fand ich gut
haste noch mehr davon????
![]()
Diese hier für Kinder im Vor- bis Grundschulalter. Ist zwar auch länger, kann man aber sicher so kürzen, daß sie trotzdem noch gut Sinn macht und der Gedanke rüberkommt:
MELVINS STERN
Melvin war ein Engel.
Kein besonders bedeutender Engel. Er sass nicht zur rechten Hand Gottes.
Wenn alle Engel sich versammelten und sich niedersetzten, um Gottes Weisheit zu vernehmen, blieb Melvin im Hintergrund stehen.
Melvin stand da, mit Eimer und Besen, und wartete.
Und wenn er irgendwo ein Staeubchen entdeckte, rannte er gleich hin und kehrte es in seinen Eimer.
Es war keine besondere Aufgabe, wirklich nicht. Engel sind schrecklich sauber. In tausend Jahren konnte es einmal vorkommen, dass einmal eine kleine Feder von irgendwo herabschwebte. Aber Melvin war sofort zur Stelle und kehrte sie auf.
Er waere ja eigentlich lieber Wolkenwaescher gewesen.
Oder noch lieber Sternputzer.
Jedesmal, wenn am himmlischen Anschlagbrett eine freie Stelle angezeigt wurde, war Melvin als erster da.
Aber wenn er dann den Wolkenschrubber nehmen und die Wolken abschrubben sollte, war das Ding so gross, dass Melvin selbst unter die Borsten geriet und geschrubbt wurde.
Und auch die Putztücher der Sternputzer konnte Melvin kaum hochheben.
Wenn es ihm einmal gelang, dann blaehte sich das Riesentuch auf und hüllte ihn in seine grossen, weichen Falten, so dass er überhaupt nicht mehr zu sehen war.
Aber Melvin gab nicht auf. Und eines schönen Tages - wer haette das gedacht -, war er nicht nur als erster da, um sich zu bewerben.
Er war sogar der einzige.
>Was denn, bin ich zu früh?< fragte Melvin den Engel vom Dienst.
Der Engel vom Dienst sah gar nicht vom grossen Hauptbuch auf, sondern schrieb weiter, Zeile für Zeile, mit dem grossen Federkiel.
>NeinOder bin ich zu spaet?< fragte Melvin.
Der Engel vom Dienst malte den Querstrich des Buchstabens T und setzte einen Punkt auf das i.
>Du bist rechtzeitig gekommenGeh zehn Millionen Meilen in westlicher Richtung und dann einen Schritt nach links. Da findest du den Stern, dem du zugeteilt worden bist.<
Melvin traute seinen Ohren kaum.
Er war Sternputzer geworden.
Und seinen Augen wollte er auch nicht trauen: Das Putztuch hatte genau die richtige Grösse für seine Haende.
>Es ist nur ein sehr kleiner SternWillst du die Arbeit übernehmen?<
>Oh ja, natürlich!< rief Melvin.
>Gut. Alle anderen haben naemlich abgelehnt.<
Es war auch wirklich kein Stern, mit dem ein Sternputzer viel Aufsehen erregen konnte. Er war schon sehr, sehr klein und glaenzte nur matt.
Aber er war alles, was Melvin sich je gewünscht hatte.
Er putzte seinen Stern morgens und nachmittags.
Und spaet abends, wenn die anderen Sternputzer ihre Poliertücher schon weggelegt hatten, wischte und rieb Melvin immer noch weiter.. Wenn er dann schliesslich nach Hause gehen wollte, konnte er sich kaum losreissen.
Immer wieder kam er zurück und wischte noch einmal mit dem Aermel über den Stern.
Und ganz allmaehlich, nach und nach, viele Tage, viele Jahre, vielleicht zweitausend Jahre spaeter, fing Melvins glanzloser Stern zu glaenzen an.
Der Himmelsstrich, wo er stand, war früher finster und unheildrohend gewesen. Nun wurde er heller und freundlicher. Melvin war bei seiner Arbeit so froh, dass die Zeit verging wie im Fluge. Und er haette auch bestimmt nichts von dem grossen Wettbewerb erfahren, wenn sein Freund Gamaliel ihn nicht besucht haette.
Aber Gamaliel kam zu Besuch, und als er sah, wie Melvins Stern glaenzte und funkelte, sagte er:
>Du solltest dich mit deinem Stern an dem grossen Stern-Wettbewerb beteiligen, Melvin.<
Melvin sah sich nach seinem Stern um. >Er ist sehr klein für einen Wettbewerb.<
>Von gross oder klein war nicht die RedeDu hast da einen sehr schönen, strahlenden Stern, Melvin.<
>Das stimmtVielleicht haetten wir doch nicht herkommen sollenGrösse allein macht's nichtNein, neinDas ist nicht der richtige für einen Geburtstag.<
Schliesslich war nur noch Melvin übrig.
Aber gerade in dem Augenblick, als Melvin mit seinem Stern vor den Herrgott treten wollte, erscholl ein Trompetenstoss.
Der Himmel erzitterte, und die Engel erhoben mutlos die Haende.
Der Erzengel Gabriel war gekommen, um sich mit seinem Stern an dem Wettbewerb zu beteiligen. Und der Erzengel Gabriel gewann jeden Wettbewerb.
Mit seiner grossen, goldenen Trompete in der rechten Hand und dem prachtvollen Stern in der linken, schritt Gabriel durch die Reihen der Engel.
Er hielt Gott seinen Stern hin, und der Stern blitzte und funkelte in allen Farben, die es je gegeben hatte und die es je geben würde. Dann trat Gabriel zurück und wartete darauf, zum Sieger ausgerufen zu werden.
Aber der Herrgott, der alles sieht, sah Melvin dastehen und warten.
>Der Wettbewerb ist noch nicht abgeschlossenKomm, Melvin. Zeig mir deinen Stern.<
Melvin trat vor und hielt seinen Stern hoch.
Der Herrgott sah zu dem Stern herab, der ruhig und freundlich strahlte, und er nickte ein paarmal und laechelte.
>Du hast es verstanden, MelvinDas ist der richtige Stern.<
Alle Engel im Himmel jubelten und Gabriel liess seine goldene Trompete erschallen.
>Komm mit mir.Doch, der wird ihm gefallen.Der wird ihm bestimmt gefallen.<
Schliesslich blieb der Herrgott vor einem dunklen, weiten Wolkenloch stehen.
>Stell ihn hierher, Melvin. Ja so. Genau so.<
>Wie gut er dahin passtSein Licht macht alles froh, was er bescheint. Sieh nur, Melvin. Sieh nur.<
Melvin gab seinem Stern noch einen letzten Wischer mit dem Aermel. Und dann, waehrend der Stern noch strahlender und heller aufleuchtete, sah er hinab - auf die kleine Stadt Betlehem.
Diese hier mochten meine Kinder im Vor- bis Grundschulalter sehr gern. Ist zwar auch bisi länger, kann man aber sicher so kürzen, daß sie trotzdem noch gut Sinn macht und der Gedanke rüberkommt:
MELVINS STERN
Melvin war ein Engel.
Kein besonders bedeutender Engel. Er sass nicht zur rechten Hand Gottes.
Wenn alle Engel sich versammelten und sich niedersetzten, um Gottes Weisheit zu vernehmen, blieb Melvin im Hintergrund stehen.
Melvin stand da, mit Eimer und Besen, und wartete.
Und wenn er irgendwo ein Staeubchen entdeckte, rannte er gleich hin und kehrte es in seinen Eimer.
Es war keine besondere Aufgabe, wirklich nicht. Engel sind schrecklich sauber. In tausend Jahren konnte es einmal vorkommen, dass einmal eine kleine Feder von irgendwo herabschwebte. Aber Melvin war sofort zur Stelle und kehrte sie auf.
Er waere ja eigentlich lieber Wolkenwaescher gewesen.
Oder noch lieber Sternputzer.
Jedesmal, wenn am himmlischen Anschlagbrett eine freie Stelle angezeigt wurde, war Melvin als erster da.
Aber wenn er dann den Wolkenschrubber nehmen und die Wolken abschrubben sollte, war das Ding so gross, dass Melvin selbst unter die Borsten geriet und geschrubbt wurde.
Und auch die Putztücher der Sternputzer konnte Melvin kaum hochheben.
Wenn es ihm einmal gelang, dann blaehte sich das Riesentuch auf und hüllte ihn in seine grossen, weichen Falten, so dass er überhaupt nicht mehr zu sehen war.
Aber Melvin gab nicht auf. Und eines schönen Tages - wer haette das gedacht -, war er nicht nur als erster da, um sich zu bewerben.
Er war sogar der einzige.
>Was denn, bin ich zu früh?< fragte Melvin den Engel vom Dienst.
Der Engel vom Dienst sah gar nicht vom grossen Hauptbuch auf, sondern schrieb weiter, Zeile für Zeile, mit dem grossen Federkiel.
>NeinOder bin ich zu spaet?< fragte Melvin.
Der Engel vom Dienst malte den Querstrich des Buchstabens T und setzte einen Punkt auf das i.
>Du bist rechtzeitig gekommenGeh zehn Millionen Meilen in westlicher Richtung und dann einen Schritt nach links. Da findest du den Stern, dem du zugeteilt worden bist.<
Melvin traute seinen Ohren kaum.
Er war Sternputzer geworden.
Und seinen Augen wollte er auch nicht trauen: Das Putztuch hatte genau die richtige Grösse für seine Haende.
>Es ist nur ein sehr kleiner SternWillst du die Arbeit übernehmen?<
>Oh ja, natürlich!< rief Melvin.
>Gut. Alle anderen haben naemlich abgelehnt.<
Es war auch wirklich kein Stern, mit dem ein Sternputzer viel Aufsehen erregen konnte. Er war schon sehr, sehr klein und glaenzte nur matt.
Aber er war alles, was Melvin sich je gewünscht hatte.
Er putzte seinen Stern morgens und nachmittags.
Und spaet abends, wenn die anderen Sternputzer ihre Poliertücher schon weggelegt hatten, wischte und rieb Melvin immer noch weiter.. Wenn er dann schliesslich nach Hause gehen wollte, konnte er sich kaum losreissen.
Immer wieder kam er zurück und wischte noch einmal mit dem Aermel über den Stern.
Und ganz allmaehlich, nach und nach, viele Tage, viele Jahre, vielleicht zweitausend Jahre spaeter, fing Melvins glanzloser Stern zu glaenzen an.
Der Himmelsstrich, wo er stand, war früher finster und unheildrohend gewesen. Nun wurde er heller und freundlicher. Melvin war bei seiner Arbeit so froh, dass die Zeit verging wie im Fluge. Und er haette auch bestimmt nichts von dem grossen Wettbewerb erfahren, wenn sein Freund Gamaliel ihn nicht besucht haette.
Aber Gamaliel kam zu Besuch, und als er sah, wie Melvins Stern glaenzte und funkelte, sagte er:
>Du solltest dich mit deinem Stern an dem grossen Stern-Wettbewerb beteiligen, Melvin.<
Melvin sah sich nach seinem Stern um. >Er ist sehr klein für einen Wettbewerb.<
>Von gross oder klein war nicht die RedeDu hast da einen sehr schönen, strahlenden Stern, Melvin.<
>Das stimmtVielleicht haetten wir doch nicht herkommen sollenGrösse allein macht's nichtNein, neinDas ist nicht der richtige für einen Geburtstag.<
Schliesslich war nur noch Melvin übrig.
Aber gerade in dem Augenblick, als Melvin mit seinem Stern vor den Herrgott treten wollte, erscholl ein Trompetenstoss.
Der Himmel erzitterte, und die Engel erhoben mutlos die Haende.
Der Erzengel Gabriel war gekommen, um sich mit seinem Stern an dem Wettbewerb zu beteiligen. Und der Erzengel Gabriel gewann jeden Wettbewerb.
Mit seiner grossen, goldenen Trompete in der rechten Hand und dem prachtvollen Stern in der linken, schritt Gabriel durch die Reihen der Engel.
Er hielt Gott seinen Stern hin, und der Stern blitzte und funkelte in allen Farben, die es je gegeben hatte und die es je geben würde. Dann trat Gabriel zurück und wartete darauf, zum Sieger ausgerufen zu werden.
Aber der Herrgott, der alles sieht, sah Melvin dastehen und warten.
>Der Wettbewerb ist noch nicht abgeschlossenKomm, Melvin. Zeig mir deinen Stern.<
Melvin trat vor und hielt seinen Stern hoch.
Der Herrgott sah zu dem Stern herab, der ruhig und freundlich strahlte, und er nickte ein paarmal und laechelte.
>Du hast es verstanden, MelvinDas ist der richtige Stern.<
Alle Engel im Himmel jubelten und Gabriel liess seine goldene Trompete erschallen.
>Komm mit mir.Doch, der wird ihm gefallen.Der wird ihm bestimmt gefallen.<
Schliesslich blieb der Herrgott vor einem dunklen, weiten Wolkenloch stehen.
>Stell ihn hierher, Melvin. Ja so. Genau so.<
>Wie gut er dahin passtSein Licht macht alles froh, was er bescheint. Sieh nur, Melvin. Sieh nur.<
Melvin gab seinem Stern noch einen letzten Wischer mit dem Aermel. Und dann, waehrend der Stern noch strahlender und heller aufleuchtete, sah er hinab - auf die kleine Stadt Betlehem.
Diese hier mochten meine Kinder im Vor- bis Grundschulalter sehr gern. Ist zwar auch bisi länger, kann man aber sicher so kürzen, daß sie trotzdem noch gut Sinn macht und der Gedanke rüberkommt:
MELVINS STERN
Melvin war ein Engel.
Kein besonders bedeutender Engel. Er sass nicht zur rechten Hand Gottes.
Wenn alle Engel sich versammelten und sich niedersetzten, um Gottes Weisheit zu vernehmen, blieb Melvin im Hintergrund stehen.
Melvin stand da, mit Eimer und Besen, und wartete.
Und wenn er irgendwo ein Staeubchen entdeckte, rannte er gleich hin und kehrte es in seinen Eimer.
Es war keine besondere Aufgabe, wirklich nicht. Engel sind schrecklich sauber. In tausend Jahren konnte es einmal vorkommen, dass einmal eine kleine Feder von irgendwo herabschwebte. Aber Melvin war sofort zur Stelle und kehrte sie auf.
Er waere ja eigentlich lieber Wolkenwaescher gewesen.
Oder noch lieber Sternputzer.
Jedesmal, wenn am himmlischen Anschlagbrett eine freie Stelle angezeigt wurde, war Melvin als erster da.
Aber wenn er dann den Wolkenschrubber nehmen und die Wolken abschrubben sollte, war das Ding so gross, dass Melvin selbst unter die Borsten geriet und geschrubbt wurde.
Und auch die Putztücher der Sternputzer konnte Melvin kaum hochheben.
Wenn es ihm einmal gelang, dann blaehte sich das Riesentuch auf und hüllte ihn in seine grossen, weichen Falten, so dass er überhaupt nicht mehr zu sehen war.
Aber Melvin gab nicht auf. Und eines schönen Tages - wer haette das gedacht -, war er nicht nur als erster da, um sich zu bewerben.
Er war sogar der einzige.
>Was denn, bin ich zu früh?< fragte Melvin den Engel vom Dienst.
Der Engel vom Dienst sah gar nicht vom grossen Hauptbuch auf, sondern schrieb weiter, Zeile für Zeile, mit dem grossen Federkiel.
>NeinOder bin ich zu spaet?< fragte Melvin.
Der Engel vom Dienst malte den Querstrich des Buchstabens T und setzte einen Punkt auf das i.
>Du bist rechtzeitig gekommenGeh zehn Millionen Meilen in westlicher Richtung und dann einen Schritt nach links. Da findest du den Stern, dem du zugeteilt worden bist.<
Melvin traute seinen Ohren kaum.
Er war Sternputzer geworden.
Und seinen Augen wollte er auch nicht trauen: Das Putztuch hatte genau die richtige Grösse für seine Haende.
>Es ist nur ein sehr kleiner SternWillst du die Arbeit übernehmen?<
>Oh ja, natürlich!< rief Melvin.
>Gut. Alle anderen haben naemlich abgelehnt.<
Es war auch wirklich kein Stern, mit dem ein Sternputzer viel Aufsehen erregen konnte. Er war schon sehr, sehr klein und glaenzte nur matt.
Aber er war alles, was Melvin sich je gewünscht hatte.
Er putzte seinen Stern morgens und nachmittags.
Und spaet abends, wenn die anderen Sternputzer ihre Poliertücher schon weggelegt hatten, wischte und rieb Melvin immer noch weiter.. Wenn er dann schliesslich nach Hause gehen wollte, konnte er sich kaum losreissen.
Immer wieder kam er zurück und wischte noch einmal mit dem Aermel über den Stern.
Und ganz allmaehlich, nach und nach, viele Tage, viele Jahre, vielleicht zweitausend Jahre spaeter, fing Melvins glanzloser Stern zu glaenzen an.
Der Himmelsstrich, wo er stand, war früher finster und unheildrohend gewesen. Nun wurde er heller und freundlicher. Melvin war bei seiner Arbeit so froh, dass die Zeit verging wie im Fluge. Und er haette auch bestimmt nichts von dem grossen Wettbewerb erfahren, wenn sein Freund Gamaliel ihn nicht besucht haette.
Aber Gamaliel kam zu Besuch, und als er sah, wie Melvins Stern glaenzte und funkelte, sagte er:
>Du solltest dich mit deinem Stern an dem grossen Stern-Wettbewerb beteiligen, Melvin.<
Melvin sah sich nach seinem Stern um. >Er ist sehr klein für einen Wettbewerb.<
>Von gross oder klein war nicht die RedeDu hast da einen sehr schönen, strahlenden Stern, Melvin.<
>Das stimmtVielleicht haetten wir doch nicht herkommen sollenGrösse allein macht's nichtNein, neinDas ist nicht der richtige für einen Geburtstag.<
Schliesslich war nur noch Melvin übrig.
Aber gerade in dem Augenblick, als Melvin mit seinem Stern vor den Herrgott treten wollte, erscholl ein Trompetenstoss.
Der Himmel erzitterte, und die Engel erhoben mutlos die Haende.
Der Erzengel Gabriel war gekommen, um sich mit seinem Stern an dem Wettbewerb zu beteiligen. Und der Erzengel Gabriel gewann jeden Wettbewerb.
Mit seiner grossen, goldenen Trompete in der rechten Hand und dem prachtvollen Stern in der linken, schritt Gabriel durch die Reihen der Engel.
Er hielt Gott seinen Stern hin, und der Stern blitzte und funkelte in allen Farben, die es je gegeben hatte und die es je geben würde. Dann trat Gabriel zurück und wartete darauf, zum Sieger ausgerufen zu werden.
Aber der Herrgott, der alles sieht, sah Melvin dastehen und warten.
>Der Wettbewerb ist noch nicht abgeschlossenKomm, Melvin. Zeig mir deinen Stern.<
Melvin trat vor und hielt seinen Stern hoch.
Der Herrgott sah zu dem Stern herab, der ruhig und freundlich strahlte, und er nickte ein paarmal und laechelte.
>Du hast es verstanden, MelvinDas ist der richtige Stern.<
Alle Engel im Himmel jubelten und Gabriel liess seine goldene Trompete erschallen.
>Komm mit mir.Doch, der wird ihm gefallen.Der wird ihm bestimmt gefallen.<
Schliesslich blieb der Herrgott vor einem dunklen, weiten Wolkenloch stehen.
>Stell ihn hierher, Melvin. Ja so. Genau so.<
>Wie gut er dahin passtSein Licht macht alles froh, was er bescheint. Sieh nur, Melvin. Sieh nur.<
Melvin gab seinem Stern noch einen letzten Wischer mit dem Aermel. Und dann, waehrend der Stern noch strahlender und heller aufleuchtete, sah er hinab - auf die kleine Stadt Betlehem.
Diese hier mochten meine Kinder im Vor- bis Grundschulalter sehr gern. Ist zwar auch bisi länger, kann man aber sicher so kürzen, daß sie trotzdem noch gut Sinn macht und der Gedanke rüberkommt:
MELVINS STERN
Melvin war ein Engel.
Kein besonders bedeutender Engel. Er sass nicht zur rechten Hand Gottes.
Wenn alle Engel sich versammelten und sich niedersetzten, um Gottes Weisheit zu vernehmen, blieb Melvin im Hintergrund stehen.
Melvin stand da, mit Eimer und Besen, und wartete.
Und wenn er irgendwo ein Staeubchen entdeckte, rannte er gleich hin und kehrte es in seinen Eimer.
Es war keine besondere Aufgabe, wirklich nicht. Engel sind schrecklich sauber. In tausend Jahren konnte es einmal vorkommen, dass einmal eine kleine Feder von irgendwo herabschwebte. Aber Melvin war sofort zur Stelle und kehrte sie auf.
Er waere ja eigentlich lieber Wolkenwaescher gewesen.
Oder noch lieber Sternputzer.
Jedesmal, wenn am himmlischen Anschlagbrett eine freie Stelle angezeigt wurde, war Melvin als erster da.
Aber wenn er dann den Wolkenschrubber nehmen und die Wolken abschrubben sollte, war das Ding so gross, dass Melvin selbst unter die Borsten geriet und geschrubbt wurde.
Und auch die Putztücher der Sternputzer konnte Melvin kaum hochheben.
Wenn es ihm einmal gelang, dann blaehte sich das Riesentuch auf und hüllte ihn in seine grossen, weichen Falten, so dass er überhaupt nicht mehr zu sehen war.
Aber Melvin gab nicht auf. Und eines schönen Tages - wer haette das gedacht -, war er nicht nur als erster da, um sich zu bewerben.
Er war sogar der einzige.
>Was denn, bin ich zu früh?< fragte Melvin den Engel vom Dienst.
Der Engel vom Dienst sah gar nicht vom grossen Hauptbuch auf, sondern schrieb weiter, Zeile für Zeile, mit dem grossen Federkiel.
>NeinOder bin ich zu spaet?< fragte Melvin.
Der Engel vom Dienst malte den Querstrich des Buchstabens T und setzte einen Punkt auf das i.
>Du bist rechtzeitig gekommenGeh zehn Millionen Meilen in westlicher Richtung und dann einen Schritt nach links. Da findest du den Stern, dem du zugeteilt worden bist.<
Melvin traute seinen Ohren kaum.
Er war Sternputzer geworden.
Und seinen Augen wollte er auch nicht trauen: Das Putztuch hatte genau die richtige Grösse für seine Haende.
>Es ist nur ein sehr kleiner SternWillst du die Arbeit übernehmen?<
>Oh ja, natürlich!< rief Melvin.
>Gut. Alle anderen haben naemlich abgelehnt.<
Es war auch wirklich kein Stern, mit dem ein Sternputzer viel Aufsehen erregen konnte. Er war schon sehr, sehr klein und glaenzte nur matt.
Aber er war alles, was Melvin sich je gewünscht hatte.
Er putzte seinen Stern morgens und nachmittags.
Und spaet abends, wenn die anderen Sternputzer ihre Poliertücher schon weggelegt hatten, wischte und rieb Melvin immer noch weiter.. Wenn er dann schliesslich nach Hause gehen wollte, konnte er sich kaum losreissen.
Immer wieder kam er zurück und wischte noch einmal mit dem Aermel über den Stern.
Und ganz allmaehlich, nach und nach, viele Tage, viele Jahre, vielleicht zweitausend Jahre spaeter, fing Melvins glanzloser Stern zu glaenzen an.
Der Himmelsstrich, wo er stand, war früher finster und unheildrohend gewesen. Nun wurde er heller und freundlicher. Melvin war bei seiner Arbeit so froh, dass die Zeit verging wie im Fluge. Und er haette auch bestimmt nichts von dem grossen Wettbewerb erfahren, wenn sein Freund Gamaliel ihn nicht besucht haette.
Aber Gamaliel kam zu Besuch, und als er sah, wie Melvins Stern glaenzte und funkelte, sagte er:
>Du solltest dich mit deinem Stern an dem grossen Stern-Wettbewerb beteiligen, Melvin.<
Melvin sah sich nach seinem Stern um. >Er ist sehr klein für einen Wettbewerb.<
>Von gross oder klein war nicht die RedeDu hast da einen sehr schönen, strahlenden Stern, Melvin.<
>Das stimmtVielleicht haetten wir doch nicht herkommen sollenGrösse allein macht's nichtNein, neinDas ist nicht der richtige für einen Geburtstag.<
Schliesslich war nur noch Melvin übrig.
Aber gerade in dem Augenblick, als Melvin mit seinem Stern vor den Herrgott treten wollte, erscholl ein Trompetenstoss.
Der Himmel erzitterte, und die Engel erhoben mutlos die Haende.
Der Erzengel Gabriel war gekommen, um sich mit seinem Stern an dem Wettbewerb zu beteiligen. Und der Erzengel Gabriel gewann jeden Wettbewerb.
Mit seiner grossen, goldenen Trompete in der rechten Hand und dem prachtvollen Stern in der linken, schritt Gabriel durch die Reihen der Engel.
Er hielt Gott seinen Stern hin, und der Stern blitzte und funkelte in allen Farben, die es je gegeben hatte und die es je geben würde. Dann trat Gabriel zurück und wartete darauf, zum Sieger ausgerufen zu werden.
Aber der Herrgott, der alles sieht, sah Melvin dastehen und warten.
>Der Wettbewerb ist noch nicht abgeschlossenKomm, Melvin. Zeig mir deinen Stern.<
Melvin trat vor und hielt seinen Stern hoch.
Der Herrgott sah zu dem Stern herab, der ruhig und freundlich strahlte, und er nickte ein paarmal und laechelte.
>Du hast es verstanden, MelvinDas ist der richtige Stern.<
Alle Engel im Himmel jubelten und Gabriel liess seine goldene Trompete erschallen.
>Komm mit mir.Doch, der wird ihm gefallen.Der wird ihm bestimmt gefallen.<
Schliesslich blieb der Herrgott vor einem dunklen, weiten Wolkenloch stehen.
>Stell ihn hierher, Melvin. Ja so. Genau so.<
>Wie gut er dahin passtSein Licht macht alles froh, was er bescheint. Sieh nur, Melvin. Sieh nur.<
Melvin gab seinem Stern noch einen letzten Wischer mit dem Aermel. Und dann, waehrend der Stern noch strahlender und heller aufleuchtete, sah er hinab - auf die kleine Stadt Betlehem.
VG Kartoffelmaus
den Text druck ich für meine Mädels aus. Meiner Großen gefällt die Geschichte bestimmt. ![]()
Böse, aber gut. Kenn leider nix dergleichen. ![]()
na dass ist aber schon ein klitzekleines bisschen böse
aber lustig
Die 4 Kerzen
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht." Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.
Die zweite Kerze flackerte und sagte: „ Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne." Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen. „ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „ Aber, aber Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein !" Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auf die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst ! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung !"
Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.
von "claudiunddiedreikids"
VG Kartoffelmaus und gute N8
an alle
o.T
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