Elternforum Rund ums Baby

Streik erreicht hier den Höhepunkt

Streik erreicht hier den Höhepunkt

Joosy

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eltern werden immer wütender heute morgen standen eltern vor verschlossener Tür obwohk freitag ein notdienst für diese woche zugesagt wurde.die armen eltern, die arbeiten müssen


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Joosy

Ich hoffe, die Eltern wissen die richtige Stelle zum Luft machen. Das sind übrigens NICHT die Leute, die den Notdienst organisieren...


Susanne.75

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Ich finde auch, dass ganz deutlich zu merken ist, dass die Stimmung jetzt umgeschlagen ist. So ziemlich niemand mehr hat Verständnis dafür, dass sich die Parteien noch immer nicht einigen. Es geht so dermaßen zu Lasten der Kinder und Eltern, wie es nicht mehr tragbar ist. Der Streik darf nicht mehr länger durchgezogen werden. Schade, dass von neutraler Stelle keine Schlichtung aufgezwungen werden kann. Das wäre schon bei vielen Streiks von Nöten gewesen. Und schade, dass man den Arbeitskampf ohne Rücksicht auf Verluste so durchzieht. Und damit meine ich beide Parteien.


Ani_k

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Antwort auf Beitrag von Susanne.75

Es gibt ja nicht mal ansatzweise irgendwelche Verhandlungen. Die Leute beschweren sich immer an der falschen Stelle.


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Susanne.75

Doch, der Streik darf länger durchgezogen werden (und wird es vermutlich auch). Von der Arbeitgeberseite kamen keine akzeptablen Angebote.


Narni@

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Antwort auf Beitrag von Johanna3

Streik ist hier kein Thema. Kindergarten und co sind offen


kati1976

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Hier wird tageweise gestreikt. Diesmal Donnerstag und Freitag. Ich denke das dieser Streik noch länger andauern wird.


wuselmaus78

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Hier genauso - die Stimmung ist deutlich umgeschlagen! Ich hab zwar noch einen Funken Verständnis und ich bekomme mein Kind auch anders untergebracht, aber mein Kind leidet, sie ist Vorschulkind und alles fällt aus, Schultütenbasteln, Übernachtungsparty, div. Feste etc. ich verstehe beide Seiten, aber wow - die Erzieher tun mir leid, die nix dafür können


Milia80

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Antwort auf Beitrag von wuselmaus78

da sollen sie eine schön Erinnerung haben und dann so was. a hätte es bessere Zeitpunkte gegeben, auch den Kindern zuliebe aber auch da ist jeder sich selbst der Nächste, man hofft auf Verständnis aber gegeben wird keines habe ich manchmal so das Gefühl.


Pabelu

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Antwort auf Beitrag von Joosy

Wir sind in der 3. Woche des Sreik. Morgen großes Treffen m Rathaus mit Bürgermeister und Presse in unserer Stadt. Ich denke auch das dass Verständnis bröckelt. Und dann bekommst du noch zu hören. "Was bringst du dein Kind auch in einen städtischen Kindergarten. Selber Schuld."


binesonnenschein

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Antwort auf Beitrag von Joosy

Schlimm schlimm schlimm. Heute waren Pfingstferien meiner Großen, Streik im Kiga und unsere Tamu hat sich den Zeh gebrochen. Und mein Mann und ich mussten arbeiten. Wir haben unsere Babysitterin für die beiden Kleinen kommen lassen und die Große auf Arbeit mitgenommen und zwischen uns hin und her gereicht. Das ist jetzt die 3. Woche. Wenn es so weiter geht werde ich wohl Urlaub nehmen müssen.


Milia80

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Antwort auf Beitrag von binesonnenschein

aber das betrifft anscheinend nur die eigenen Arbeitgeber, nicht die der Eltern. Für viele gerade jüngere Kinder denen es vielleicht eh schwer fällt mit Eingewöhnungen finde ich diese Länge besonders schlimm. Auch hier schlägt das Verständnis um...


luna8

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Antwort auf Beitrag von Milia80

Wäre ich betroffen, hätte ich auch kein Verständnis mehr, allerdings geht das Unverständnis bei mir nicht gegen die Erzieher/innen. Mein Chef würde mir nen Vogel zeigen, wollt ich einfach so soviel Urlaub jetzt. Die Betriebsferien ( 3 Wochen) wollen ja auch überbrückt werden.


Milia80

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Antwort auf Beitrag von luna8

ich glaube die Unterstützung für die Erzieher wäre größer wäre der Streik auch z.B. nur an 2 Tagen die Woche wie oben genannt.


luna8

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Antwort auf Beitrag von Milia80

Das kann gut sein.


luna8

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Antwort auf Beitrag von luna8

Wäre auf Dauer auch nervig, aber kann man irgendwie ausbügeln.


binesonnenschein

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Antwort auf Beitrag von luna8

Abgesehen von den normalen Urlaubstagen dieses Jahr habe ich noch 17 Tage zum Verbraten. Die habe ich mir über Jahre für Notfälle zusammengespart. Jetzt ist es bald soweit, dass ich an dieses Polster ran muss. Mein Verständnis ist futsch. Gestern kam ein Brief des Kiga, dass ja demnächst die schöne Kindergartenzeit für meinen Jüngsten beginnt (10.8.) und dass wir uns deshalb zu einem Kennenlernnachmittag treffen wollen. Da hab ich schallend gelacht! Eine Eingewöhnung wird es nicht geben, schätze ich.


Milia80

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Antwort auf Beitrag von binesonnenschein

viele dürfen das nicht und sind an Betriebsferien zusätzlich gebunden. Ich bin wirklich froh einen so verständnisvollen Chef zu haben aber sehe auch die Probleme vieler anderer. Schade finde ich das gerade erst geplante Aktivitäten ausfallen müssen, da sind die kleinen schon ziemlich traurig da sie die Sachen ja auch zum Teil vorbereitet haben.


binesonnenschein

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Antwort auf Beitrag von Milia80

Ja, du hast recht. Wir sind vergleichsweise gut dran. Wenn es sein muss überbrücken wir noch ein paar Wochen. Aber die Polster schmelzen zusammen (Urlaub, Gleittage) und ich bin nicht mehr flexibel, kann keine Dienstreisen machen etc. Aber mein AG hat volles Verständnis - die bezahlen sogar unsere Tamu dafür, dass sie auf unser Kigakind zusätzlich aufpasst (wenn alle Stricke reißen).


Milia80

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Antwort auf Beitrag von binesonnenschein

das ist doch super, ich habe zum Glück eine Betreuung gefunden bzw. wir können Kinder auch mit in die Firma nehmen, das versuche ich jedoch zu vermeiden da die Arbeit ja schon etwas darunter "leidet". Eine andere Mutter hatte nicht mal die Zusage zu einem Notgruppenplatz bekommen für 2 Tage die Woche.


binesonnenschein

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Antwort auf Beitrag von Milia80

Bei uns ist jeder Tag anders. Wir haben 10 verschiedene Möglichkeiten. Das ist toll, aber auch so unstet, verstehst du? Wir planen jeden einzelnen Tag durch. Heute die Babysitterin und Kind 1 im Büro. Ab morgen ist Kind 1 wieder in der Schule. Morgen mache ich Heimarbeit und habe Kind 2 und 3 bei mir. An arbeiten ist kaum zu denken. Do. und Fr. Nimmt mein Mann Kind mit ins Eltern-Kind-Büro. Es gibt EIN solches Büro - für 5.000 Mitarbeiter, buahaha. Aber wir hatten Glück und konnten es buchen. Im normalen Büro dürfen wir unsere Kinder nämlich nicht dabei haben während der Arbeitszeit. Hab mich heute also ausgestempelt als meine Tochter bei mir war. Am Montag gehen Kind 2 und 3 zur Tamu, am Mittwoch hat mein Mann Urlaub. Dann Gfeiertag und Brückentag frei. Weiter haben wir noch nicht geplant. Kinder brauchen ja feste Strukturen. Aber das geht gerade nicht. Sie sind jeden Tag woanders, bei irgendwem anders. Da komme selbst ich schon durcheinander. Ätzend.


Nicole_Meyer

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Antwort auf Beitrag von Joosy

Ich finde das Gejammer unerträglich. Dann lauft doch mal Sturm bei den Kommunen! Ich könnte keine Familie ernähren, obwohl ich Vollzeit arbeite (Köln, teure Mieten etc...). Warum bitte sollte ein STREIK denn tageweise sein? Das war beim gesundheitstarifvertrag schon so. Ist nicht viel bei rumgekommen. Und soll ich mal sagen, wem dieser Streik finanziell nutzt? Den Kommunen. Die zahlen nämlich keine Gehälter. Das Streikgeld idt niedriger als der Lohn, dazu die monatlichen Gewerkschaftsbeiträge und schon ist wirklich jede Lohnerhöhung von 1,x% futsch. In Köln hat man damals ganz großzügig die eingesparten Löhne dazu genutzt, mal ein paar Schaukel aufzustellen. Als wäre das nicht eh der Job der Kommune..... Aber schön, wenn die auf dem Zahnfleischgehenden Erzieherinnen und Sozialarbeiterinnen die Bösen sind....


binesonnenschein

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Antwort auf Beitrag von Nicole_Meyer

Warum pöbelst du jetzt so rum nd sagst uns Sachen, die wir selbst wissen? Wer greift denn hier die Erzieher an? Wenn wir aber schon beim Argumente rumschmeißen sind, die man überall lesen kann sag ich auch ein paar: 1. weiß man doch, wenn man Erzieher ist was man verdienen kann. Warum hat man nicht etwas anderes verdient, wenn man mehr will? 2. Die Forderung der Gewerkschaft ist völlig überzogen. Wie wärs, wenn die Parteien das mal nicht aussitzen würden, sondern miteinander reden und einen Kompromiss finden? 3. Der Streik wird auf dem Rücken der Kinder und Eltern ausgetragen.


Susanne.75

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Antwort auf Beitrag von Nicole_Meyer

"Und soll ich mal sagen, wem dieser Streik finanziell nutzt? Den Kommunen" Das ist doch genau der Punkt, weshalb er als Druckmittel überhaupt nicht funktioniert. Es leiden nur die Kinder und Eltern und nicht diejenigen, die besser bezahlen sollen. Streik macht doch nur Sinn, wenn er den Arbeitgeber in Zugzwang bringt. Und bevor das nächste Argument kommt: demonstrierende Eltern sind den Kommunen offensichtlich genauso wurscht.


Johanna3

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Antwort auf Beitrag von Joosy

1. Nicole hat niemanden angepöbelt! 2. Sollen die ErzieherInnen lieber sofort wieder arbeiten gehen, damit der Streik sie nicht mehr trifft? "Nicht auf ihrem Rücken austragen" wäre eine Floskel. Welche Alternative haben sie? Keine. 3. Noch vor zehn Jahren gab es normalerweise keine U3 Kinder im Kiga. Die Gruppen waren nicht annähernd so groß wie heute. Die vorgeschriebene Quadratmeterzahl pro Kind wird teilweise halbiert! Es gab auch kaum Krippen, geschweige denn einen Rechtsanspruch auf einen solchen Platz. Es gab Kinder die nicht kindergartenreif waren (die heute aber "integriert" werden müssen.) Es ergibt schon Sinn, dass JETZT kaum noch jemand die Ausbildung machen will.