Nicki1706
Hey Leute, ich bin etwas ratlos.
Meine Tochter ist 8 Monate alt (geboren im April 2021).
Wir versuchen sie nun schon seit dem 1.12. zum Essen zu bewegen.
Sie verweigert nahezu jeden Brei. Dabei ist es egal ob Gläschen oder selbst gekocht.
Gemüse ist gar nicht ihr Ding. Egal welche Sorte , nach 1-2 löffelchen ist Schluss. Möhre, Kürbis, Pastinake, Zucchini, Fenchel, Blumenkohl....will sie alles nicht. Pastinake geht noch am besten mit 5 Löffel.
Also habe ich 2 Wochen Pause gemacht. Wieder versucht...aber nix...Obst isst sie auch nicht so dolle...
Abends hat sie 3 Tage Milchbrei Butterkeks bekommen mit Obst. Das ging so halbwegs..da haben wir mit Müh und Not 50g geschafft. Hatten dann aber Verstopfung. Trotz birnenmus....
Schmelzflocken mag sie nicht.
Sie soll ab Mai in den Kindergarten gehen....da sehe ich aber schwarz im Moment.
Sonst Stille ich.
Morgens zwischen 7 und 8, mittags 12-12:30 (wenn sie nicht isst), nachmittags gegen 15 Uhr und abends gegen 18 Uhr. Um 19 Uhr geht sie ins Bett. Hat um 22 Uhr wieder Hunger und meistens so gegen 3.... dazwischen schläft sie eher schlecht (das war aber schon immer so)
Fingerfood findet sie ekelig. Das fasst sie einmal an und dann wirft sie es weg. Mit Stückchen kommt sie auch noch nicht klar, da verschluckt sie sich..
Ich weiß langsam nicht mehr was ich noch versuchen soll.
Generell habe ich kein Problem damit,dass sie noch stillt. Aber unsere Kinderärztin macht Druck (das Kind muss Brei essen!)
Sonst ist sie ein ganz pflegeleichtes Kind. Sie ist fröhlich, spielt gerne und viel und weint nur selten.
Sie ist jetzt 70cm groß und wiegt 8,4kg.
Gibt es noch irgendwelche Tipps? (Außer ihr das stillen zu verweigern und sie hungern zu lassen)
Was übrigens auch keinen Unterschied zu machen scheint... Habe gestern um 7 gestillt ab um 12 habe ich Brei versucht bis 13 Uhr (mit Pause), dann hat sie 2 Stunden Mittagsschlaf gemacht und um 15 Uhr habe ich sie dann wieder gestillt...
Es macht auch generell keinen Unterschied ob die müde oder ausgeschlafen ist, ob sie viel oder wenig Hunger hat.
Meine Tochter war ähnlich. Sie hat monatelang immer nur 30 g Brei mittags gegessen. Dann ging es auf einmal ganz schnell und sie hat ab so 11 Monaten mit uns mit gegessen (obwohl sie noch keine Zähne hatte).
Das heißt auch nicht, dass es mit der Kita nicht klappt. Das kann alles innerhalb von wenigen Wochen ganz anders sein!
Also mein Tipp: Ärztin ignorieren, entspannt weiter probieren (Brei, Fingerfood, gedunstetes,...) und darauf Vertrauen, dass auch eure Tochter größer wird und nicht ewig an der Brust hängen wird!
Du kannst mir auch gern privat schreiben, dann kann ich noch schreiben, wie ich es dann bei den anderen gemacht habe
Unser Kinderarzt hat gesagt 3 Löffelchen reichen aus für den Anfang... Langsam steigern.. dein Kind weiß was ihr Magen verträgt
Mein mittlerer war auch so, jegliche Beikost verweigert, mit knapper müh und Not ging mal Karotte und Obst da nur ein paar Löffelchen.. Also hauptsächlich stillen egal was ich versucht habe.. Gut ich hatte keinen Stress, ich war zu Hause, also ließ ich ihn, das ging bis zu seinem ca 3.LJ!!! Und dann schwuppsss von einem auf den anderen Tag gar keine Brust mehr und normal bei Tisch mitgegessen… Wahrscheinlich wollte er einfach die doofen Breie nicht *gg* Ich persönlich würde mein Kind nach Bedarf ernähren, und halt immer wieder Breie ausprobieren…
Bei uns war das genauso. Was habe ich mir Mühe gegeben, verschiedenste Breie, selber gekocht, aus dem Gläschen, verschiedene Hersteller, Fingerfood... Nur um 90% davon wegzuschmeißen bzw. vom Boden aufzukratzen, weil nach ein paar Löffelchen Schluss war. Ich schätze so mit 10,5/11 Monaten wurde es besser, da fing sie an, bei uns mitzuessen. Inzwischen, 13 Monate isst sie, wenn es ihr schmeckt, richtig toll mit, obwohl sie auch noch keine Backenzähne hat. Ich denke, Du kannst nichts machen außer es ihr immer wieder anzubieten. Und ich denke mittlerweile auch, dass das völlig okay ist, solange sie gestillt wird und sich normal entwickelt.
Lass die Kinderärztin reden und nimm für euch den Druck raus. Mein ältestes Kind hat auch alles außer stillen verweigert und würde deshalb 12 Monate vollgestillt. Unser Kia war da zum Glück entspannt. Mit 12 Monaten hat sie dann am Tisch mitgegessen und sich tagsüber innerhalb 2 Wochen abgestillt, abends war dann mit 14 Monaten komplett abgestillt. Größe und Gewicht war immer mehr als meine 2. die mit 5 Monaten schon Brei gegessen hat und sich mit ca. 9 Monaten komplett abgestillt hatte. Ich denke das essen erledigt sich zum Krippenstart dann selbst und sie wird bis dahin selbst essen wollen. In 4 Monaten geschieht in dem Alter einiges.
Zwei Löffel sind doch schon ganz gut. Wir haben lange den Brei als Eiswürfel eingefroren und einen Eierbecher als Schälchen genommen. Das war die maximale Menge, die hier ging. Im 9./10. Monat hat sich das schlagartig geändert. Plötzlich haben wir ganze Gläschen gebraucht. Mehrere am Tag. Kurz danach hat er sich abgestillt. Essen in die Hand nehmen war bis fast 1 Jahr hier absolut nicht drin. Wir mussten es halten und er hat es zu seinem Mund geführt ![]()
Oh Gott. Wir sind nicht allein... danke für eure lieben Worte, das beruhigt mich sehr.
Meine große Tochter hat mit 6 Monaten schon alles gefuttert und war abgestillt, bis auf 1x in der Nacht. Deswegen verunsichert mich das so.
Die Kinderärztin macht viel Druck (was ich eigentlich Blödsinn finde,weil ihr geht es prima...keine Anzeichen für Mangelerscheinungen oder ähnliches.) Und der "Experte" hier schlug vor, dem Kind mit liebevoller Konsequenz das stillen vorzuenthalten. So lange ich stillen würde, kein Wunder. Den Protest solle ich einfach aushalten.
Das widerstrebt mir in jeder Faser meines Daseins.
Ich hoffe einfach, dass es sich bald ein bisschen ändert.
Ihr habt mir aber wieder Mut gemacht.
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... woran man mal wieder sieht, dass Kinderärzt*innen keine Expert*innen in Sachen Kinderernährung sind. Gerade was das Stillen anbetrifft, haben sie meist wenig Ahnung, mögen sie sonst als Ärzt*innen auch noch so toll sein. Nicki, entspanne Dich! Dein Kind weiß, was gut ist. Falls noch Zweifel bleiben, empfehle ich das Buch: Gonzalez: "Mein Kind will nicht essen". Sehr erhellend! VG Sileick
Das Kind muss garnichts, deine Ärztin hat halt keine Ahnung! Würde das mit Ihr auch garnicht mehr besprechen. Vor dem ersten Geburtstag hat meine Jüngste fast nur gestillt. Danach kamen erst Minimengen. Satt gegessen kam vielleicht mit 1,5 Jahren wenn überhaupt. Vor einigen Woche hatte Sie einen Magen Darm Infekt seitdem isst Sie mehr.
Vertrau auf dein Kind! Im Kiga wird es sowieso nochmal ganz anders, weil Sie dort andere Kinder essen sieht. Du gibst dann das mit was Sie mag und auf jedenfall Mich (Mumi oder PRE).
Das wird schon werden
Das ist das Ding...im kiga geben sie keine Milch....nix Flasche.... Tee aus Becher,... Aber wenn sich bis dahin nicht großartig was ändert. Bleibe ich eben noch zu Hause.... Eine andere Wahl habe ich nicht....mein Mann unterstützt mich so gut er kann...
Mein Großer hat 18 Monate lang kaum was gegessen. Er hat sich nur von Premilch ernährt und gerade ein paar Löffelchen Brei gingen über den Tag verteilt. Von Satt werden damit keine Rede. Stücke hat er sowieso nicht akzeptiert, da hat er sofort gewürgt. Er hat dann mit Beginn in der Kinderkrippe zu essen angefangen. Er hat gesehen, dass alle anderen Kinder auch essen und so fing es an, dass er auch essen wollte. Er hat zwar nach wie vor sehr kleine Mengen gegessen, aber immerhin. Heute noch mit fast 8 Jahren isst er Mini-Portionen und ist mäkelig, aber er isst gesunde Lebensmittel und er ist fit und gesund. Ich würde es akzeptieren, wie es ist. Je mehr Druck man macht, desto schlimmer wird es. Biete an, lebe ein gesundes Essverhalten vor, aber zwinge und dränge nicht und lobe auch nicht, wenn das Kind mal was isst. Und für den Kindergarten würde ich mir absolut keine Gedanken machen. Woanders machen Kinder oft viele Dinge, die sie daheim nicht tun und akzeptieren auch ganz anderes. Sie wissen auch schnell, dass woanders manche Dinge anders gehandhabt werden und können das gut unterscheiden. Vielleicht fängt sie dort dann auch zu essen an und wenn nicht, wird sie dennoch nicht verhungern. Mein Großer hat seit Schulbeginn angefangen auswärts wieder gar nicht gerne zu essen und isst oft fast gar nichts, bis er heim kommt (an Tagen mit Nachmittagsbetreuung ist das fast den ganzen Tag) und er überlebt das auch ;) Essen sollte nie zum Machtkampf werden, denn so züchtet man sich richtige, langfristige Essstörungen heran. Alles Gute!
Viele Kinder essen erst mit einem Jahr gern. Ist auch normal
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