Nelli09
Huhu. Ich bekomme demnächst mein zweites Kind. Das erste ist 19 Monate alt. Ich mache mir Gedanken was einfacher ist für den Alltag. Stillen oder Flasche? Ich kann mich an das letzte Mal erinnern wie es gezerrt hat, in den ersten Wochen fast 24 Std anlegen, Wunde Brust, Clustern, Brust reinigen, auf Hygiene achten, trinkt das Baby genug?? Wie sehe ich das? Milchstau etc. Hatte nur Sorgen und kaum Kraft. Meint ihr mit 2 Kleinkindern ist Flaschennahrung leichter? Klar, Flasche zubereiten...auch nachts. Aber mit guter Vorbereitung doch bestimmt nicht schlimm oder? Und Papa könnte auch Flasche geben. Was meint ihr? Eigentlich bin ich sehr fürs stillen aus gesundheitlichen Gründen für das Kind. Aber ich hab sehr große Angst vor der Zeit mit einem zweiten Kind und auch Angst dass das größere Kind zu kurz kommt bzw Eifersucht hat.
Ich habe gestillt und mit zunehmendem Alter mit Flasche ergänzt, wenn ich nicht da war. Bei uns war nachts mein Mann für die großen zuständig und ich für das Baby. Wenn du eigentlich stillen willst, würde ich das auch tun. Wenn es dir körperlich zu anstrengend wird kannst du ja immer noch Fläschchen dazu geben.
Unser Abstand zwischen unseren Töchtern ist nur geringfügig größer. Ich habe gestillt und würde es immer wieder machen. Viel praktischer, wenn man unterwegs ist, immer parat und ohne großen Aufwand. Für die Zeit des Stillens habe ich der Großen vorgelesen, sie hat auch etwas gegessen und hat sich auch einige Minuten selber beschäftigt. Das hat sich alles fix eingespielt.
Wie war es denn beim ersten Kind für dich?
Ich muss sagen, dass das Stillen anfangs anstrengend war und das ich aufgrund falscher Informationen zu früh abgestillt habe. Mein Sohn war da 4 Monate alt und trotz "Milch ohne Ende", hatte man es geschafft mir einzureden, dass "die Milch nicht reiche". Also stillte ich ab und die Fläschchen zogen bei uns ein.
Rückblickend haben mich die Fläschchen unfassbar genervt. Ständig Fläschchen anrühren, auf den Wasserkocher warten, dieser ganze Abwasch, das Geld für das Milchpulver, wenn das Kind falsch gedeutet wurde, durfte alles weggekippt werden, die Warterei mit hungrigem Kind, die nächtlichen Wanderungen durchs Haus, um alles zurecht zu machen (okay, das hätte ich mit einer Thermoflasche auch besser organisieren können, aber da kam ich vor lauter Schlafmangel gar nicht drauf), dieses ganze rumgeschleppe, wenn wir unterwegs waren... und auch wenn Papa das Füttern übernehmen konnte, so war ich die meiste Zeit beim Kind oder habe es aus Gewohnheit übernommen.. der Papa hat dann später den Abendbrei übernommen...
Als Sohnemann mit 2 Jahren Bruder wurde, stand für mich direkt fest, dass ich Stillen würde und mir da auch von keinem reinreden lassen würde. Es war ein schwieriger Start, aber da ich partout keine Fläschchen wollte, pendelte es sich dann doch noch um den 3. / 4. Monat ein und ab da war es dann auch wirklich nur praktisch.
Der Papa hat mich dann einfach anders unterstützt, indem er wickelte, umzog, badete, das Baby bespaßte, während ich mich um "den großen" kümmerte, so dass Töchterchen die ersten 3 Jahre trotz gefühltem/phasenweisen Dauerstillen eher ein "Papa-Kind" war.
Meine Kinder sind 20 M auseinander. Habe das zweite Kind gestillt (und das erste auch) und bei mit persönlich war es so, dass ich wusste, wie es geht und ich da gar keine Schwierigkeiten hatte (wie bei Kind eins).
Ich meine natürlich „anders als bei Kind 1“
Hey, Meine Söhne sind 20 Monate auseinander und ich habe mir diese Frage nie gestellt (dafür viele andere) aber ich hatte beim ersten Kind nach ein paar Anlaufschwierigkeiten auch keinerlei Probleme mit dem stillen. Auch das zweite Kind wurde gestillt und zwar sehr lange im 2 Stunden Takt. Er hat später mit der Beikost begonnen und es hat funktioniert. Ich habe dann auch oft während des Stillens ruhige spiele mit dem größeren gemacht und Bücher vorgelesen. Mein Mann hatte auch Elternzeit und Natürlich viel mit dem großen gespielt während ich im Babymodus war.. das war eine allgemeine Erleichterung Wenn du das stillen als Belastung empfindest , dann belaste dich nicht damit. Mein 3. Kind habe ich jetzt auch sehr früh (mit 7/8 Monaten) zur Flasche hin abgestillt. Ich hatte sowieso Probleme mit der Milchproduktion (also schon länger Zwiemilch) und ein hartnäckiger mundsoor hat es mir dann völlig verdorben. Jetzt sind wir entspannter und an das nächtliche Fläschchen machen gewöhne ich mich auch noch.. LG subidu
Ich habe Tandem gestillt bzw. Kind 1 hin und wieder dazu gestillt. War eine gute Lösung für uns.
Wir haben den gleichen Abstand, habe auch den kleinen gestillt, wäre zu faul gewesen, um mich ohne Not mit Alternativen zu befassen. Am Anfang ist sowieso Chaos und es spielt sich dann ein. Allerdings war das stillen bei meinen beiden Kindern Recht Implementierung unkompliziert und mein Mann die ersten drei Monate zuhause. Liebe Grüße und alles Gute für den Start zu viert!
Oh, das klingt nach schlechten Still-Erfahrungen! Meine Älteren sind ähnlich weit auseinander und ich habe beim zweiten Tandem-gestillt. Entfällt ja bei dir. Mein Rat: Versuchs doch erst mit Stillen, aber stress dich nicht! Versuche, positiv ranzugehen. Wenn es nicht klappt, kannst du immer noch auf die Flasche umsteigen. In meiner Familie handhaben andere Frauen es so, dass dem ersten Kind in der Stillzeit etwas vorgesungen oder vorgelesen oder gestreichelt wird. Wichtig ist, dass es die Nahrungsaufnahme des Geschwisterchens positiv besetzt wird. Unabhängig von Flasche oder Brust.
Hallo,
ich würde wohl erstmal versuchen zu stillen und dann sehen, wie das zweite Kind ist, ob es überhaupt so oft stillen möchte etc.
Mein Erstgeborener hat sehr gern gestillt und oft auch einfach dabei Nähe gesucht.
Das zweite Kind hat auch gestillt, aber nur, um Nahrung aufzunehmen
. Sie hat nur alle drei bis vier Stunden trinken wollen und dann innerhalb von wenigen Minuten beide Brüste "leergetrunken". Ab Beikostbeginn (bei ihr war die Empfehlung noch, dass man - besonders bei allergiegefährdeten Kindern - erst mit sechs Monaten mit Beikost beginnen sollte) dauerte es nur zwei Monate, bis sie gar nicht mehr stillen wollte. Mit knapp acht Monaten hat sie sich selbst abgestillt.
Die Dritte war dann wieder kuscheliger und ich habe sie 1 1/2 Jahre gestillt. Es ist wirklich jedes Kind anders!
Und die großen Geschwister können sich da oft ganz toll anpassen und fühlen sich dann "groß" und machen einen großen Entwicklungsschritt!
Alles Gute für euch!
Ich habe (noch) kein zweites Kind, aber mich durch die Zwiemilchernährung geschlagen und somit Erfahrungen mit (schwierigem) Stillen und Flaschen. Flaschen sind im Alltag super unpraktisch, mit einem Kleinkind, das überall Spielzeug mitgeschleppt bekommen haben will, sicher nicht besser. Die Nächte mit Flasche waren zumindest für mich katastrophal, das Füttern hing trotzdem an mir, weil mein Mann ja für die Arbeit ausgeschlafen sein muss. Ständig musste ich planen, ob ich die Flasche vorsichtshalber gleich vorbereite, checken ob das Wasser aus der Thermoskanne noch warm ist, ... Nervig, nervig, nervig. Und gefüttert werden wollte sie genauso oft wie mit der Brust, alle zwei Stunden. Ich war mehr als froh als meine Milchmenge gereicht hat. Je nachdem wie schlecht deine Erfahrungen mit dem Stillen waren, würde ich es für eine Zeit probieren. Während des Wochenbetts muss dich dein Mann sowieso unterstützen. Ich würde mit meinem dann älteren Kind ruhige Aktivitäten suchen, die auch nebenher beim Stillen gehen. Ihr anbieten, sich dazuzulegen. Bei wilden Sachen erstmal auf Papa verweisen. Am Spielplatz sehe ich auch oft Mütter, die ihr kleines Baby im Tragetuch stillen, während sie das Größere herumtollen lassen und bespaßen. Vielleicht ja auch eine Idee. Wenn das dann alles nicht für dich funktioniert, spricht nichts dagegen, doch noch auf die Flasche umzustellen. Oder wenn du von Anfang an abwinkst.
Dieses Argument „Mein Mann musste für die Arbeit fit sein und konnte daher die Nächte nicht machen“ find ich gar nicht überzeugend. Ein Tag mit Baby und ggf. sogar noch einem weiteren Kind ist doch mindestens genauso anstrengend wie ein Tag auf Arbeit. Mein Mann und ich haben uns das selbstverständlich geteilt. Wenn die Kinder gestillt werden wollten, übernahm er dafür das Wickeln und später dann die Flasche. Ich glaub immer, Frauen wird da was eingeredet, was überhaupt keine Berechtigung hat.
Ich hatte auch 2 unter 2 und ich kann nur sagen Kind2 war ein ganz anderer Stilltyp als Kind1. Kind1 hing immer stundenlang an der Brust und ließ sich dann auch nicht weglegen wenn es eingeschlafen war. Kind2 hat von Anfang an sehr viel effektiver getrunken. Nach 5 Minuten fertig, eingeschlafen, ich konnte es weglegen und mich mit Kind1 befassen. Ich würde es an deiner Stelle auch versuchen. Und wenn es so gar nicht klappen will, abstillen kannst du ja immer noch.
Meine Großen sind 22 Monate auseinander und stillen war definitiv genau richtig,wenn ich bedenke dass die 3.auch eine ganze Stunde an jeder Flasche genuckelt hat,da hätte ich mein Stillen eher Mal ne Hand frei Meine Große hat meist mit uns auf dem Sofa gekuschelt und ich hab vorgelesen dabei,und wenn sie Mal so gar nicht wollte durfte sie ab und an auch Fernsehen Ich hatte nur das große Glück dass Madame mehr als gern geschnippelt hat,also haben wir Zeitungen gesammelt und sie hat unser Altpapier fein säuberlich zu Konfetti verarbeitet während ich gestillt habe Und es gab ne Kiste mit Spielsachen die auch nur in der Stillzeit geöffnet wurde Nachts haben beide bei.mir geschlafen,hätte ich aufstehen müssen um Flaschen zu machen wäre die Große immer mit wach geworden,und auch Mittags haben wir uns zusammen ins Bett gepackt,wenn ich Zuwenig Schlaf abbekommen habe bin ich einfach auch liegen geblieben,sonst bin ich wieder aufgestanden wenn beide eingeschlafen waren
Meine drei Mädels sind 13,5 Monate und 2,5 bzw. 3,5 Jahre auseinander. Ich habe alle gestillt, aber mit jedem Kind länger. Die Große bekam einige Zeit die Flasche. Deshalb weiß ich, wie kompliziert Flasche geben ist. Stillen fand ich deutlich einfacher! Deshalb bekamen Kind 2 und 3 auch keine Flaschenmilch. Gerade mit mehreren Kindern ist Stillen viel praktischer! Die Nahrung ist SOFORT verfügbar und muss nicht noch angerührt werden, es müssen keine Flaschen gereinigt werden, es ist immer eine Hand frei bzw. beim Stillen im Tragetuch sogar beide Hände, so dass die Geschwister nebenbei beschäftigt werden können. Außerdem ist die Nähe beim Stillen wunderschön! Der Papa kann statt Flasche geben, die Geschwister bespaßen.
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