Elternforum Rund ums Baby

Spielen eure großen Kinder noch?

Spielen eure großen Kinder noch?

Mitglied inaktiv

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Ich frage mal ganz vorsichtig: Gibt es hier Eltern mit großen Kindern, die immer noch spielen? 6. Klasse, oder weiter? Die anderen Mädels greifen zu Schminke und reden von Jungs, interessieren sich für Kleidung, handy, Jugendzimmer...Sie will das alles nicht. Bei uns ist Spielen noch hoch im Kurs. Mit kleinen Tieren zum Beispiel, oder ganz besonders mit kleinen Brüdern, denn da gibt es alles, was das Herz begehrt: Playmobil und viel zu viel Spielzeug, so wie es sich gehört bei vielen Kindern. Für mich ist das eigentlich gar kein großes Thema, ich denke, dass Spielen sehr wichtig ist, aber für die Integration in der Klasse ist es schon wichtig, dass man mit der Zeit geht. Ich möchte vorsichtig sein, mein Kind vorbereiten, oder vorm Auslachen schützen? (Es geht um ein kognitiv sonst sehr weit entwickeltes Kind.) Bei den anderen, größeren Kindern habe ich in der Übergangsphase die Kinder an Bücher und Musik verloren. Sie lasen den ganzen Tag, dieses Mädchen schreibt und spielt und ist zufrieden. Einfach lassen? Ich möchte nicht, dass es irgendwann heißt: Haha, die spielt noch mit Puppen, Baby!!! Was haben eure gleichaltrigen Kinder noch an Spielzeug im Zimmer? LG, Marilla


Mitglied inaktiv

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Bei der Großen hat es so mit 12 nachgelassen,vorher sind sie sogar noch mit Puppenwagen raus,bei der Kleinen etwas früher,wobei Jungs kein Thema sind,sie lesen Mangas und malen,und sammeln Lego Ninjago,aufgebaut wird,und Legofilmchen gedreht,und sie laden unter Aufsicht natürlich bei YouTube Speedpaints hoch(malen sowohl mit Stift undPapier,als auch mit Grafiktablet)


Mitglied inaktiv

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Meine Große spielt noch hin und wieder, meistens mit ihrer jüngeren Schwester, wildes Verkleiden und ähnliches. Mit dem Smartphone filmen ist aber gerade hoch im Kurs, Lego-Filmchen, hmmm, gute Idee ,-) Ansonsten ergibt es sich doch von allein, oder?


Kater Keks

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Mein Großer ist jetzt 11 und 6. Klasse.....er spielt noch viel, allerdings jetzt doch eher mal mit seinem Laptop und mit seinem Lego.


mf4

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Meine Tochter ist 7.Klasse und Schminke, Klamotten sowie Jungs sind noch nicht ihr Thema. Sie hat auch ihr Smartphone kaum in der Hand. Ihr Zimmer ist ein rosa/lila bling-bling-Mädchenzimmer, das auch einer 7-jährigen gehören könnte und sie mag es. Sie spielt mit Puppen, mag my little pony und zeichnet gern. Ich denke schon, dass es nicht wenige gibt die mit ihr nichts anfangen können, weil sie ganz anders ist aber ich mag, dass sie ist wie sie sein will und kein Mitläufer ist. Ich lasse sie sein wie sie ist.


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Antwort auf Beitrag von mf4

Ich lasse es bis jetzt auch. Bei dem letzten Geburtstag, bei dem viele Mädchen da waren, habe ich solche Dinge gehört, wie: hier ist ja voll noch das Spielzimmer... Ich will sicher nichts übers Knie brechen, denn eigentlich ist meine Erziehung schon dahingehend ausgerichtet, dass Spielen sehr löblich ist :) Sie filmt auch: Szenen aus der Playmo-Schleich-Lego Welt. Oder draußen mit den Freundinnen. LG Marilla


DK-Ursel

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Hej! Gerade beim Essen sprachen mein Mann und ich aus anderen Anlaß noch darüber, wie betüdelt manche Kinder werden. Dieses Posting paßt genau hinein. Ja, hallo --- das gab es wohl zu jeder Zeit, daß da eniige früher weg vom Kinderspiel waren als andere. Und daß die einen damit ebenso klarkommen (müssen) wie die anderen. Wieso eigentlich müssen, sollen, wollen so viele ihre Kinder vor ganz normalen Erfahrungen des Lebens "beschützen",. etwas verhindern, was ganz natürlich nun mal kommt???? Wie las ich kürzlich: Eltern sollen froh sein, wenn ihre Kinder manchmal Probleme mit Freundschaften, mit Geschwistern, mit sich selbst haben - nur so wachsen sie doch und lernen!!! Das hier ist ein derartiges Luxus-in-Watte-pack-Problem, das mir gruselt. Meine Große hat es sehr bewußt erlebt, daß ihr einige "voraus" waren - sie fand die damalige mode (lange enge Röcke und Clipclapper) sehr unpraktisch fürs Auf-die-Bäume-Klettern und Kriegenpielen, und wollte andererseits diese anderen in den engen langen Röcken und Clipclappern nicht verlieren. Sie saß weinend im Bett - aber so ist das: Großwerden ist mit Schmerzen verbunden - und irgendwann sind die auch wieder überstanden. Und manchmal muß man sich entscheiden, wo man gerade hingehören kann oder möchte --- auch das gehört dazu:: Man kann nicht alles haben. DFie einen gehen aufs Gymnasiunm, die anderen lernen einen Beruf. Die einen sind sportlich, die anderen treffen sich lieber zum Lernen oder Filme schauen oder Kochen oder qautschen oder .. Die einen sind betucht,die anderen müssen jobben. Die einen ... Wovor willst Du Dein Kind da beschützen? Sieh es doch als Vorbereitung auf alle diese "dazu-gehörst-du-eben_nicht"-Konstellationen, für die und gegen de Dein Kind entscheiden muß. ! Trösten - JA!!!! Verhindern, beschützen??? Nein - ich hoffe, daß das gar nicht geht. den nes gehört dazu und nennt sich LEBEN! Gruß Ursel, DK


mf4

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Ja... ich merke auch, dass sie mit anderen Mädchen in ihrem Alter kaum etwas gemein hat aber... so etwas kann und sollte man nicht beeinflussen.


Pamo

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Meine ist fast 10 und nahm am Wochenende ein Stofftier mit ins Kino. Die gleichaltrige Freundin guckte peinlich berührt und betroffen. Ich denke, dass die Freundin da durch muss... Mf4, ich glaube, dass unsere Mädels sich verstehen würden und den Club der superselbstbewussten Nerdgirls aufmachen könnten.


Littlecreek

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Unabhängig davon, wie sehr weit ein Kind in welchem Bereich auch immer entwickelt ist, finde ich ein falsch verstandenes Beschützen wollen fehl am Platz. Habe ich nie gemacht bei meinen Fünfen und das war gut so. Warum willst du ihr Verhalten manipulieren, wenn sie offensichtlich keinerlei Entwicklungsschwächen zeigt? Mich erschreckt Dein Satz mit der Integration und mit dem "mit der Zeit gehen" etwas. Willst du eine blinde Mitläuferin, die sich um des lieben Friedens Willen und "weil das halt so alle machen" anpasst, um nicht aufzufallen und dabei vielleicht einen Weg geht, der ihr nicht gefällt, oder willst du eine selbstbewusste Tochter, die IHREN Weg geht und glücklich damit wird. Anzuecken ist nichts schlimmes. Es schult die Selbsteinschätzung und das Selbstbewusstsein. Sie muss auch lernen, mit Kritik umzugehen, auch wenn diese unangebracht, unfair und beleidigend ist. Ein Mensch, der damit nicht konfrontiert wird, lernt auch nicht, sich beizeiten dagegen zu wehren und damit klar zu kommen. Wenn sie deine Hilfe braucht, wirst du es merken. Meine hatten in dem Alter noch einiges an Spielzeug in ihren Zimmern und haben auch damit gespielt. Lass sie machen. Das passt schon so. :)


dhana

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Hallo, ich glaube das macht auch viel aus, ob ein Kind kleinere Geschwister hat oder Ältere. Mein Großer hat sehr lange wirklich gespielt - Lego oder Fischertechnik war sehr lange für ihn wichtig. Sein Brüder waren aber auch 3 und 6 Jahre jünger wie er - er hatte immer Spielgefährten. Bei meinem Jüngsten ist es jetzt umgekehrt - er ist jetzt 11 - sein Brüder sind 14 und 17 Jahre. Jetzt sind hier ganz andere Themen, andere Spiele, hier werden jetzt Computer zerlegt und neu zusammengebaut. Mein Jüngster würde glaub ich schon ganz gern manchmal die Playmobil Ritterburg rausholen und spielen.... aber damit er er halt allein, die älteren Brüder spielen da nicht mehr mit.... ich denke es ist ganz normal, das er sich da einfach anpasst. Klassenkameraden oder Freunde waren hier nie so wichtig, das deswegen etwas gespielt wurde oder nicht. Sie haben sich eigentlich alle 3 immer Freunde gesucht die ähnlich ticken. Mein Großer "spielt" immer noch gern - Gemeinschaftsspiele - da wird sich gern mal mit Freunden getroffen, zum Kartenspielen - Poker scheint gerade in zu sein aber auch Schafkopf oder so.. Mein Mittlerer ist sehr sehr selber genug, anhören in seinem Zimmer reicht im meist aus - allerdings macht er gerne mal Geocoaching mit seinem Freund. Und mein Jüngster verabredet sich wenn dann zum Fußball. Gruß Dhana


Maxikid

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Meine ist 10,5 und liebt es , mit Puppen zu spielen und auf Bäume zu klettern etc. auch kann sie lange einfach nur malen. Rosa bling bling mochte sie noch nie. Ihr Zimmer war schon immer eher sportlich-Rustikal mit Puppen. Sie kommt mit Jungs viel besser klar. Mit Mädels wird selten gespielt. LG maxikid


Loraley

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Meine Große ist bald 13 und spielt noch gerne ab und zu. Allerdings sind die Spielsachen alle bei ihrer Schwester (10) ausgelagert, sodaß sie eigentlich nie alleine und nur mit Schwester und deren Freundinnen Lego oder Barbie spielt. Ihr DIng ist Lesen und Musik hören, das war aber schon immer so, sie liest richtig viel und das kommt bei ihr vor dem Spielen. Spielen kann man auch geschminkt, das schließt sich hier nicht aus ;-) Meine Kleine spielt jeden Tag, auch mit Stofftieren. Sie wird das sicher nicht so bald ablegen - wozu auch. Sie ist so selbstbewusst, daß sie ihr Ding durchzieht.


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Danke für eure Antworten. Es geht nicht um Überbeschützen, sondern um besondere Kinder, die es eh schon schwer genug haben ihren eigenen Weg zu gehen, zu finden. Etwas Orientierung ist für sich wichtig. Natürlich übernimmt die Peergroup das mehr und mehr. Aber noch kann ich. Daher ist das Angenommen sein in der Klasse besonders wichtig. Es gibt genug Dinge, in denen sie Auffällt, die man nicht beeinflussen kann. Sie ist ein Mittelkind, dadurch sehr selbständig. Für mich persönlich spielt Resilienz in der Erziehung eine sehr wichtige Rolle. Vielleicht sollte ich dazu ein Thema aufmachen... Es tut gut zu hören, dass nicht alle schon groß sind mit 12. LG Marilla


Littlecreek

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Gerade weil dir Resilienz so wichtig ist, wie den meisten Eltern, solltest du ihr und ihren Fähigkeiten mehr vertrauen. Mittelkinder sind nicht immer automatisch selbständig. Umso erfreulicher, dass sie es ist. Entschuldige - für mich hört es sich nach überbeschützen an und mir scheint, du siehst das nicht. Das ist aber lediglich meine Meinung, die keinerlei Anspruch auf Richtigkeit darstellt.


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mene kinder sind 24, 20 und 12 und spielen oft am wochenende monopoly oder mensch ärgere dich nicht.


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Hier spielen alle Kinder gern Siedler und Monopoly, sogar Uno...Bei Siedler spiele ich sogar gern mit. Wir haben einen ganzen Schrank voll mit altmodischen Spielen, wie sie es dann nennen :) Das finde ich super, wenn die Geschwister etwas haben, was sie gemeinsam spielen können! M.


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Jede Menge Kuscheltiere, außerdem spielen sie viel draußen, die Tochter (12, 7. Klasse) und ihre Freundinnen, fahren Boot, bauen Hütten, beobachten den Eisvogel und die Fasane, es wird gemalt und auch gerne Gesellschaftsspiele gemacht.


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Können diese Kinder bitte auch hier spielen? Genau so wäre es richtig! M.


DantesEi

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Ja!!! Und es ist ihr wichtig. Ebenso wie stundenlanges puzzeln! Allerdings kam sie heut früh geschminkt wie ein Clown runter...*hüstel*. Ich habe sie abgeschminkt, merkte wie traurig sie ist und sie neu geschminkt (allerdings ohne Zirkusdesign). Aber eben auch mit vielen Playmo-tieren Rollenspielchen (ich finde auch manchmal ihre Fillypferde bei ihr). Sie braucht diese Auszeit!!!!!


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Ich glaube die Kinder finden sich ganz gut alleine,meine Kleine hat ein autistisches Spektrum,kann mit den Kindern aus ihrer Klasse kaum etwas anfangen,sie ist 11 und ihre beste Freundin 16 in der 9.Klasse,die ist eher Etwas hinterher das große gemeinsame Hobby sind Mangas und irgendwie passt es-am Anfang fand ich das auch komisch,aber bei den beiden fällt das weder optisch noch vom Benehmen her auf,und die beiden holen ab und an sogar Lenis My Little Pony Puppen raus wenn keiner kuckt(aufgrund des Autismus trennt sie sich von nichts)