Storiette
Meine Tochter (4 J.), generell zunächst sehr schüchtern, zeigt langsam Interesse an Spieldates außerhalb der KiTa. Ich möchte gerne vorab schon ein wenig mit ihr sprechen, wie sowas abläuft und worauf man so achtet. Habt ihr vielleicht ein paar Regeln, die ihr mir mit an die Hand geben könnt? Oder ein paar Tipps, wie ich sie gut an sowas heranführen kann? Bis jetzt fiel mir sowas ein wie "vor dem heim gehen räumen wir noch gemeinsam auf". Die ersten Male würde ich das Spieldate recht kurz halten (etwa 2 Stunden) und gerne persönlich begleiten. Denkt ihr das ist in Ordnung oder sollte ich sie besser einfach "ins kalte Wasser werfen"?
Wir haben hier mit 2.5 anfangen, es war ein Geburtstag und ich war dabei. Umgekehrt war die Mutti mit Sohn dann auch mal bei uns. Jetzt ein Jahr später kommen weder sie, noch ich zum Spielen mit,schnattern aber ganz gerne. Wir nehmen die Kinder teilweise auch vom kiga mit gegenseitig oder in den Zoo etc. Wichtig ist mir, dass er auf das hört, was die andere mutti/ Papa sagen. Bis jetzt kamen keine Klagen. Ansonsten würde das ganze erstmal pausiert werden. Ich höre immer nur, wie toll er sich benimmt bei anderen der kleine Teufel... Das mit dem Aufräumen überlasse ich den anderen Eltern. Ich fordere die Kinder vor dem gegen auf, aufzuräumen. Mein Zuhause, meine Regeln. Natürlich auch mal mit längerer Leine (aufstehen beim Essen gibt es im Normalfall bei uns nicht, mit besuchskind lasse ich die jungs dann schon mal eher vom Tisch, Ls das die kleine fertig ist)...
Ich habe meine Kinder - und meine Tochter ist auch eher zurückhaltend - "ins kalte Wasser geworfen". Ich habe höchstens erklärt, dass sie als Gastkind auf die jeweiligen Mütter hören sollen, z.B., wenn die sagen, dass jetzt aufgeräumt wird oder dass sie etwas leiser sein sollen oder dass sie höglich fragen sollen, wenn sie etwas möchten oder so. Ich finde, so ein Spieldate sollte etwas "Natürliches", Normales sein. Wenn man da vorher so viel Brimbamborium drum macht, schüchtert das ein eh schon schüchternes Kind vielleicht noch mehr ein und gibt dem ganzen eine etwas überhöhte Bedeutung. Ich bin auch nur mit dabei geblieben, wenn ich dazu eingeladen wurde und dann auch nicht die ganze Zeit. Dass die andere Mutter anruft, wenn es nicht mehr klappt bzw. das Kind sagt, es möchte jetzt nach Hause, war eigentlich von vornherein eine Selbstverständlichkeit. Ich würde anfangs die Zeit auch kurz halten, erst mal vielleicht sogar nur eine gute Stunde, aber dafür ohne Mama. As gibt drm Kind auch Selbstvertrauen, wenn es die Situation alleine gemeistert hat. So war es jedenfalls bei uns ... Letztlich musst Du auf Dein Bauchgefühl hören. Du kennst Dein Kind am besten.
Wir haben das (mit fast 4) so gestartet, dass wir uns erstmal mit dem anderen Kind und deren Mutti auf dem Spielplatz getroffen haben. So konnte mein Kind die andere Mutter ein wenig kennenlernen. Dann habe ich sie beim nächsten Mal zur Freundin gebracht, möglichst kurzer Abschied und fertig. Ca 1,5-2h. Habe ihr vorher gesagt, dass sie auf die andere Mama hören soll wie auf mich oder die Erzieher in der Kita, und dass die Mama mich jederzeit anrufen kann, obwohl sie das ja wahrscheinlich gar nicht braucht. Und ganz klar gemacht, dass ich sie bald wieder abhole. Lief alles bestens, sie wollte noch nicht nach Hause. Bei Kind 2 (fast 4) hat uns Corona ein bisschen zurück geworfen, das machen wir dann demnächst auch wieder.
Ich würde da vorher nicht so ein großes Ding draus machen. Wenn deine Tochter sowieso schon schüchtern ist und dadurch vielleicht nicht so mutig/ selbstsicher, würde ich sie nicht vorher schon mit irgendwelchen Regeln konfrontieren. Das verunsichert doch bloß, sie könnte Sorge haben, was falsch zu machen, … Ich würde einfach kurz vorher sagen: „Wir hören auf das, was die andere Mutter sagt!“ Und ansonsten gilt: „Wir wollen spielen und Spaß haben!“ So würde ich es machen (habe ebenfalls eine schüchterne 4-jährige)! :)
Das kommt auf dein Kind an. Vor der Schule haben wir nur in unserem Freundeskreis eingeladen und gespielt. Da kannten es die Kinder dann schon und konnten sich an die Regeln gewöhnen.
Ich hätte es als Gastmutter eher komisch gefunden, wenn eine für mich fremde Frau mitkommt. Was soll ich denn 2 Stunden mit der machen, und die Kinder sind dann komplett auf sich alleine gestellt, weil ich mich mit der Frau unterhalten soll.. Oder kontrolliert sie, was die Kinder machen? Dann können die ja gar nicht frei und ungezwungen sein. Bei uns fällt, gerne verabreden. Ich habe gebracht, kurz Hallo gesagt, das Kind vernünftig übergeben und auf Sachen hingewiesen (Allergien) die wichtig waren. Außerdem habe ich immer einen Zettel mit Namen und Telefonnummer persönlich übergeben. Und war dann eben auch erreichbar. Genau so habe ich es gemacht, wenn andere Kinder uns besuchen kamen. Ein Kind, dass nicht bereit ist, Mama gehen zu lassen, ist in meinen Augen auch noch nicht bereit für einen Spielbesuch.
Täusche 'fällt " gegen" gillt"
Also wenn du dir unsicher bist, ob dein Kind dort alleine bleibt, dann schlage ich entweder vor, dass ihr erstmal Spielverabredungen mit Eltern aufm Spielplatz vereinbart oder ihr ladet ein Kind zu euch ein. Ich finde es für die Kinder immer einfacher, wenn man sie dann direkt von der Kita mitnimmt. Ich fände es ziemlich komisch, wenn mich eine Mama anspricht, ob deren Kind mal zu uns kommen könnte. Denn entweder wird mein Kind eingeladen oder mein Kind wünscht sich, dass es mal mit xy spielen möchte und dann lade ich das andere Kind ein. Regeln habe ich meinen Kindern nicht unbedingt mitgegeben. Nur sowas wie "sei lieb und höre auf die anderen Eltern".
ich würde das nicht kompliziert machen. Keine großartigen Regeln vorher besprechen, das macht doch dein Kind noch unsicherer. Einladen und eingeladen werden. Ich habe mit manchen Müttern auch gerne einen Kaffe getrunken, aber in der regel, wenn das nicht ausgesprochen ist, war ich natürlich nicht dabei. anfangs ein bischen, damit das kind merkt, daß man sich mit der familie wohl fühlt. dann einkaufen gehen oder was auch immer unnd wieder abholen.
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