Elternforum Rund ums Baby

@sphynx

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desire

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Da wird allenthalben Toleranz gepredigt und Leute die hier im Forum auch nur den ANSCHEIN von Ausländerfeindlichkeit erwecken verbal sowas von zusammengestaucht - aber für ne gesunde Mischung an den Schulen fühlt sich KEINER zuständig!!! Im Gegenteil: da wird geschummelt (umgezogen) um ja nicht sein goldenes Kind mit dem "Gesocks" zusammen zu tun!!! Denkt ihr eigentlich nach über das was ihr macht??? Ich habe mich bewusst für eine Privatschule entschieden weil hier der Ausländeranteil bei unter 10% liegt. Ich bin für eine gesunde Mischung...KEIN 80:20 für inländische Kinder und das ist hier in näherer Umgebund nicht mehr gewährleistet. Ich möchte es so haben und bin deswegen kein Rassist oder intolerant.


Mitglied inaktiv

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Dann nochmal die Frage: wie soll denn der Anteil sonst gesenkt werden? Ich finde es rassistisch und intolerant. Aber das ist eben MEINE Meinung Und im übrigen: auch bei unserer hiesigen Privatschule ist der Ausländeranteil enorm - aber das sind ja "andere" Ausländer, gelle?


Mitglied inaktiv

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Wesentlich wichtiger als der Ausländeranteil war mir das KONZEPT der Schule. Ich habe mich nicht hingestellt und vorher eine Statistik verlangt. Im übrigen wird mein Kind früher oder später das einzige Deutsche Kind unter lauter Ausländern sein, wenn wir nämlich mal wieder in ein anderes Land ziehen...


desire

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ja das sind in der Tat andere Menschen. Nämlich diese die ihre Kinder und sich selbst integrieren, zu Elternsprechtagen kommen, die Eltern auch verständlich Deutsch sprechen und die Kinder gut erzogen werden. Hier wird schon alles getan, die Klassen verkleinert, Hilfslehrer gestellt. Das ist schon mal sehr gut um das Bildungsniveau zu heben. Es kann ja nicht sein wie unten schon geschrieben wurde dass man erstmal 6 Wochen alle Kinder auf einen einigermaßen guten Stand bringen muss..sprich besseres Deutsch und Umgangsformen.....wo andere Schulen schon längst bei Buchstaben und Zahlen sind.l Senken wird mans nicht können, weil mittlerweile auch hier richtige Ghettos entstehen und viele nicht rauskommen...werden schon mehr aber immer noch zu wenige. Aber man kann das Bildungsniveau heben.


kirshinka

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Und um von vornerein mal klar zu stellen: Ich selbst habe 8 Jahre im Ausland gelebt auf verschiedenen Kontinenten, und immer hatte ich nach einem Jahr einen fast lokalen Freundeskreis und mich aus den internationalen Communities abgeseilt - die Deutschen hab ich erst gar nicht gesucht. Ich habe auch 2 Jahre im Mittleren Osten gelebt - und die Leute dort sind wesentlich offener und toleranter als so manche Migranten hier. Ich habe gerne dort gelebt. Ich würde mein Kind auch gerne in eine Internationale Schule schicken - da ist sie dann auch in der Minderzahl - aber es ist was anderes. Also zum einen denke ich, dass es Maßnahmen geben muss, dass die Kids eben früher Deutsch lernen MÜSSEN (Kita, Extra Deutschklassen in der Schule, Vorschulklassen) - und dann ist zumindest das Deutsch kein Problem mehr. Die zweite Sache sind ja aber die sozialen Umgangsformen. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Kind in eine Schule soll, wo ihm in der Pause das Salamibrot aus der Hand gehauen wird, weil "wir essen kein Schweinefleisch", oder wo es sich anhören muss, wie die anderen Grundschüler, die Lehrerin beschimpfen und nicht hören, weil sie eine Frau ist - da überleg ich mir das zweimal! Mein Kind ist kein Meerschweinchen! Mit meinen Kind wird nicht rum experimentiert - fertig aus und Punkt! Integration ist wichtig, aber es gehören immer auch zwei Parteien dazu - sprich es muss auch ein Wille da sein. Und wenn ich dann höre, dass manche Schlüsselfiguren dazu aufrufen, die Kinder eben nicht in deutsche Kindergärten oder Schulen zu schicken, sondern türkische Kindergärten und Schulen zu fordern, dann frage ich mich doch ernsthaft, was da los ist.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von kirshinka

Kirshinka, ich stimme mit dir überein! Der Punkt für mich ist einfach der, dass man Probleme nicht dadurch löst, dass man den Kopf in den Sand steckt! Wenn hier jeder mit den Fingern auf andere zeigt "der soll aber zuerst!" kommen wir übermorgen noch nicht weiter... Das geht Hand in Hand! Und so Geschichten wie mit dem Salamibrot müssten die Lehrer eben klären. Und Männer sollten verstärkt das Grundschulamt wählen, gerade weil Jungen GENERELL (also auch Deutsche!) sehr stark auf männliche Vorbilder angewiesen sind. Es ist NICHT damit geholfen, die Flucht nach vorn anzutreten - das verschlimmert doch nur die Probleme des MITEINANDER! Im übrigen ging es mir im Ausland genau wie dir, nicht zuletzt deshalb habe ich dann auch da geheiratet (Nordamerika)...


kirshinka

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Tja - aber wie gesagt - der/die zu Integrierende muss es auch wollen. Wo Du von Nordamerika schreibst (hab ich auchmal gelebt, und in Asien auch) - dort herrscht ja eine ganz andere Immigrationspolitik als bei uns. Dort MUSS englisch und Staatsbürgerkunde gelernt werden. Und es herrscht hinsichtlich der Integration eine ganz andere Haltung - nämlich, wer nicht will der hat schon! Auf die Schulsituation dort will ich erst gar nicht eingehen, wer es sich auch nur irgendwie annähernd leisten kann, schickt seine Kinder nicht auf eine staatliche Schule. Tja - und mit den Grundschullehrern - ja mehr Männer sollten das machen - tun sie aber nicht! und hier liegt der Hase im Pfeffer. Ich seh das wirklich andersrum. Die Jungens werden später noch öfter in die Lage kommen, dass sie sich von Frauen was sagen lassen müssen - und dann müssen sie sich eben daran gewöhnen, bzw. muss das von zuhause aus auch unterstützt werden. Hier ist eine engere Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus angesagt - aber glaub mir - das Elternhaus ist da gar nicht immer so scharf drauf! und wenn das Elternhaus mitmacht, ist noch lange nicht gesagt, dass auch die betreffenden Kids mitmachen - denn die sehen ja im gesamten Familienkreis ein ganz anderes Vorbild. Das Agressionspotential ist ja auch deshalb so hoch, weil EHRE so ein starker Begriff ist, der aber überhaupt nicht adäquat gefüllt ist. Die EHRE kann auf alle möglichen Arten verletzt werden, wird aber nur dadurch wieder hergestellt, dass sich mit Gewalt gewehrt wird (eine Freundin von mir hat von einem 4rtklässler in den schwangeren Bauch getreten bekommen!!!!). Und sowas änderst Du nur, wenn Ehre anders besetzt wird und wenn frühzeitig friedliche Konfliktlösung gelernt wird. Dazu sind Eltern und Kids aber in den wenigsten Fällen bereit. Integration ist halt nicht Friede Freude Butterkuchen, sondern viel Arbeit und Willen auf BEIDEN SEITEN.